Test: Soundart Chameleon

2. April 2003

Soundart Chameleon

Es lauert schon. Das Chameleon. Das vorliegende Gerät kann zwar seine Farbe nicht wechseln, aber sein internes Bewusstsein kann sich wandeln. Mal fühlt sich das 19“-Tierchen als Synthesizer, mal als Effektprozessor. Rein technisch ist es offen für Alles und freut sich auf per Midi zugeführte Nahrung, die es zum Verwandeln gerne im Fressnapf hat.

 

The Konzept, the Ich und the Du

Die spanische Firma Soundart debütiert mit diesem 1HE Rack und liefert in der Tat auch manualmässig nur eine kurze Erklärung wo was angeschlossen wird und wie man das Chameleon füttert. Onkel Grzimek hätte darüber hinaus diese possierlichen Viecher aber sicher geliebt und verstanden.

Auf einer mitgelieferten CD befinden sich die Mutationen. Die Daten, die es in diesem Falle, in einen Multieffektprozessor verwandeln können oder in einen polyphonen Synthesizer.

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The Aussehen the Gehäuse and the Anschlüsse

Drei „Controller“ gibt es am Gerät für direkten Zugriff. Da es ja ein komplett offenes System ist, dürfen natürlich auch keine Knöpfe mit „LFO“ oder ähnlichem bedruckt sein. So hat man 8 Pfeiltasten für die Navigation in einer globalen Ebene und Unterebenen, welche hier natürlich in ihrer Hierarchie nach diese Namen tragen: Group, Page, Param(eter) und Value.

Besonders lange nachdenken muss man hier also nicht. Werte ändern kann man neben dem Value-Pfeilpaar natürlich auch mit einem Drehgeber. Weiter gibt es Part-Taster-Pärchen, die für den Multimode gedacht sind. Generell bei unterschiedlich klingenden Klängen gleichzeitig also die zuständige Bedieninstanz. Edit und Shift sprechen für sich nebst 2 LEDs. Lautstärkeregler und Kopfhörerbuchse.

Des Chameleons Hinterteil bietet jeweils 2 Ein- und Ausgänge. Midi In/Out und eine RS232 Buchse, welche damit auch den Mac schon mal ausschliesst. Aber, es gibt ja immer noch MIDI und hier kann man dann auch mit dem Mac dran. Das doch so moderne USB such man leider vergeblich.

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The Verwandlung

Auf der Soundart Site http://www.soundart-hot.com kann man nun die entsprechenden Daten herunterladen. Zur Zeit sind dies:

 

Australis, ein polyphoner Synthesizer

Chromasonic, ein Effektprozessor

Amp-o-matic , Amp Simulation

Klangbeispiele
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