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Test: SPL ProFi Director, High-End DA-Wandler DAC

17. September 2018

Entspannte Kontrolle

Der Director aus der ProFi-Serie von Sound Performance Lab ist ein 384 kHz USB2 24 Bit Digital-Analog-Wandler und der Einstieg von SPL in die High-End-DAC-Klasse – inklusive DSD-Fähigkeiten. Tatsächlich haben SPL beim Director nun wirklich nicht gespart, vor allem nicht mit der besonders aus dem analogen Phonitor bekannten 120 Volt VOLTAiR-Technologie. Moment, 120 V in einem Digital-Analog-Konverter? Das wirft Fragen auf! Antworten darauf und ob uns SPL mit dem SPL ProFi Director tatsächlich zeigen, wo es klangtechnisch lang geht, findet ihr im Test.

Auspacken des SPL ProFi Director

SPL Director Vorderseite

SPL Director Vorderseite

Der Director ist mit (BxHxT) 278 x 57 x 328 mm nicht nur recht groß, sondern mit 3,3 kg auch ordentlich schwer. Mit einem Stechblechgehäuse, Aluminiumfrontplatte, seinen Kippschaltern und der LED-Matrix-Anzeige, erinnert er mehr an ein 60er Jahre Laborgerät, denn ein High-Tech-Gerät aus der zweiten Dekade des Milleniums. Da ich auf solche eine Optik stehe, meine ich das absolut positiv.

Der ProFi Director macht von vorne bis hinten einen Eindruck, als würde er, wenn Archäologen ihn bei ihren Ausgrabungen einst finden werden, immer noch funktionieren. Ansonsten liegt der Packung nur noch ein Kaltgerätestecker und eine knappe gedruckte und deutschsprachige Bedienungsanleitung bei.

SPL Director Rückseite

SPL Director Rückseite

Anschließen des SPL ProFi Director

Der ProFi Director ist ausschließlich ein Digital-Analog-Wandler. Alle Eingänge, ob USB, S/PDIF, TosLink, oder AES/EBU und die analogen Cinch führen direkt zu den analogen XLR- bzw. Cinch-Ausgängen. Kein Anschluss führt zurück in den Rechner.

Der ProFi Director hat auch keinen gesonderten Kopfhörerausgang. „Ohrwärmer“ müssen über einen Adapter an den Ausgängen angeschlossen werden.

Auf der Rückseite befindet sich des Weiteren noch eine spezielle Buchsenkombo, genannt „AMP CTL“. Der ist zum Anschluss an den SPL-Verstärker Performer s800 gedacht. Über diesen kann der ProFi Director zusammen mit dem Verstärker in Ruhestellung versetzt werden. Es gibt zwei dieser Anschlüsse für Bi-Wiring, also den parallelen Betrieb von zwei s800.

Der Nähe zum audiophilen Markt ist es dann wohl auch zu verdanken, dass der SPL zwei Netzschalter hat. Einen hinten zum kompletten Trennen vom Netz und einen vorne für den Standby. Hier verbraucht der Director 0,7 W.

Diese audiophile Nähe hat dem SPL Director wohl auch den ziemlich genialen Fernbedienungsmodus beschert. Der Director benötigt keine eigene IR-Fernbedienung, sondern lernt von jeder beliebigen Fernbedienung. Ok, es wird nur die Lautstärkeregelung und die Eingangsauswahl geboten, das macht die Sache aber nicht weniger praktisch. Einfach an der Geräterückseite den entsprechenden Funktionstaster drücken und dann auf der Fernbedienung eine beliebige Taste – die sonst eh nicht gebraucht wird – drücken. Fertig. Der Lautstärkeregler am SPLProFi Director ist im übrigen motorbetrieben.

Ganz wichtig sind die DIP-Schalter auf der Unterseite des Gerätes. Hier wird unter anderem die Eichung von 0 dBFS auf bestimmte physikalische Voltwerte eingestellt. Für die Cinch (DIP4) von -7,78 dBu (= -10 dBV Line-Pegel) oder auf 0 dBu (Studiopegel) und für die XLR-Ausgänge (DIP 5 & 6) zwischen +15, +18 oder +24 dBu bei 0 dBFS. Wobei +24 dBu gleichzeitig auch „keine Abschwächung der DAC-Ausgangsleistung“ bedeutet. Allerdings mögen selbst Studiogeräte manchmal keine so hohen Spannungen wie sie derProFi Director erzeugen kann. Deshalb sollte man sich Zeit nehmen und testen, wie viel die Endstufe bzw. die Aktivmonitore verkraften.

Auf macOS ist der SPLProFi Director USB-klassenkompatibel und benötigt daher auch keine Treiber, er wird sofort erkannt. Auch unter iOS lässt sich der DAC über den USB3-Lightning-Adapter problemlos betreiben. Auf der Windows-Seite wird ein Treiber benötigt.

An Schnittstellen hat der SPL Director Folgendes zu bieten:

  • AES/EBU (XLR), symmetrisch – Abtastraten PCM: (kHz): 44,1, bis 192
  • Koaxial S/PDIF (Cinch) – Abtastraten PCM: (kHz): 44,1 bis 192
  • Optisch TOSLINK (F06) – Abtastraten PCM: (kHz): 44,1, 96
  • USB (B) – Abtastraten PCM: (kHz): 44,1 bis 384
  • DSD über USB (DSD over PCM, kurz DoP): DSD1 (DSD64), DSD2 (DSD128)

Alle digitalen Formate arbeiten mit 24 Bit Tiefe.

Einen Wordclock-Anschluss findet man weder als Ein- noch als Ausgang, was schade ist. Etliche digitale Geräte könnten bestimmt von der Stabilität des ProFi Directors profitieren. Damit wird der Director entgegen seinem Namen leider zum Einzelplatzkämpfer.

SPL Director am iPad

SPL Director am iPad

120 Volt VOLTAiR und Digital

Diese Technologie wurde von SPL seit 1996 entwickelt und sah mit der MMC 1 Mastering-Konsole aus dem Jahr 2000 den ersten Einsatz in einem Produkt. Die „Technologie“ basiert dabei auf einem SUPRA-Operationsverstärker. Op-Amps sind gleichspannungsgekoppelte elektronische Verstärker.

„Der normale Operationsverstärker ist ein Spannungsverstärker, mit dem eine differenzielle Eingangsspannung [Wechselspannung] auf einen massebezogenen Spannungs-Ausgang [Gleichspannung] verstärkt wird.“ (Wikipedia).

Op-Amps kommen in eigentlich fast allen elektrischen Geräten zur Spannungsregulierung, z. B. Lautstärke vor, weil diese Bauteile extrem billig sind und einen enormen Wirkungsgrad bei der Spannungswandlung haben, besonders im Vergleich zu Transformatoren und Röhren.

Der Unterschied der SUPRAs zu den normalen Op-Amps ist das letztere „nur“ bis bei +/-18 V einsetzbar (0-36 V DC-Ausgang) sind. Mit ihren SUPRAs hat SPL diese Werte nun auf +/-60 V (0-120 V DC-Ausgang) erhöht.

Das Erweitern der Audioschiene auf 120 V hat einige nicht wegzudiskutierende Vorteile. Da wären beispielsweise über 141 dB Dynamikumfang, im Gegensatz zu knapp über 129 dB bei einer 36 V Schiene. Oder -114 dB absolute harmonische Verzerrung und Rauschen (THD+N), gegenüber den fast -111 dB bei 36 V. Und nicht zuletzt (bei einer Eichung von 0 dBFS = +18 dBu) einen Headroom-Vorsprung von knapp 11 dB gegenüber den 36 V Op-Amps und immer noch über 9 dB Headroom bei 0 dBFS = +24 dBu, wo 36 V Op-Amps schon längst verzerren. Die Nachteile hingegen sind, nun ja, schlechte Karten, wenn man während des Betriebs im ProFi Director herumstochert. Mittlerweile sind SPL bei der fünften Generation ihrer SUPRA Op-Amps angekommen.

Doch das sind alles analoge Betrachtungen und bei voll-analogen Geräten sind die Vorteile offensichtlich, aber was nutzen 120 V, wenn der Wandlerchip eh nur +5 V ausgibt?

Genau dieses Problem haben SPL auch erkannt. Eigentlich hätte der Phonitor schon einen integrierten Wandler haben sollen, doch die Vorteile wären praktisch gleich Null gewesen. Es gab einfach keinen Wandlerchip, der diese Technologie hätte nutzen können.

Doch es gab ihn dann schließlich. Die Wahl von SPL fiel auf den AD1955 von Analog Devices. Dieser Chip, dessen Ururgroßvater AD1950 die SACD-Entwicklungsgeschichte maßgeblich prägte, liefert an seinem Ausgang keine Gleichspannung, sondern ein leicht zu verstärkendes Wechselstromsignal.

Der AD1955 wurde imProFi Director so dimensioniert, dass er mit einem maximalen Pegel von +24 dBu bei 0 dBFS arbeitet. Die vom Chip ausgegebenen 8,64 mA p-p (Differenzial) werden dann von den SUPRAs in die 120 Volt Spannung umgewandelt. Mit Werten von 120 dB Rauschabstand und -110 dB THD+N ist der AD1955 an sich keine schlechte Wahl, obwohl er „nur“ ein 24 Bit Wandler ist, also schon etwas hinter dem Stand der Technik hinterher hängt.

 

Klang des SPL ProFi Director

SPL Director

SPL Director

Damit kommen wir zu Frage, ob dieser 120 V „Spannungstrick“ in einem Wandler auch praktisch etwas bringt.

Von den Messdaten her gibt das Handbuch Folgendes preis:

  • Frequenzgang (analog): 4 Hz bis 300 kHz ( -3 dB)
  • Übersprechen bei 1 kHz: -95 dB (analog); -100 dB (digital)
  • Rauschen (A-bewertet): -105,1 dB (analog); -96,8 dB (digital)
  • Dynamikumfang: 137,6 dB (analog), 120,8 dB (digital)
  • Jitter: 1 pS

Man traf sich nun mit zwei Freunden, die zwar HiFi-audiophil unterwegs, aber immer noch geerdet sind und über ein langjährig angeeignetes analytisches Hörvermögen und Interesse am „Klang der Dinge“ verfügen, in einem privaten mit Akustikelementen behandelten Raum. Zur Anhörung kamen mein Mytek Stereo192, der Mytek Brookyln DAC+, der SPL ProFi Director und ein Überraschungskandidat.

An dieser Stelle ist es noch mal wichtig zu erwähnen, wie wichtig eine abgestimmte Signalkette ist und das beginnt mit sauberem Strom, einer möglichst Jitter-freien Zuspielung (sei es von optischen Medien oder USB-Treibern), zu einem Digital-Analog-Wander, der mit der Zuspielung zurecht kommt und der mit der Endstufe harmoniert. Und zu dem natürlich auch die Boxen passen sollten.
Bei Wandlern der Multi-Tausend-Euro-Klasse darf man schon ein paar Nerd-Ansprüche haben.

Die passende Wandler-Endstufen-Kombo ist auch bei Aktivmonitoren wichtig, wird dort aber gerne übersehen, weil das Endstufenproblem „unsichtbar“ in der Box verbaut ist. Kein Wandler klingt an jedem Lautsprecher gleich gut.

Zu den Kabeln sage ich lediglich, dass sie den elektrisch unumgänglichen Impedanzunterschieden zwischen den Geräten nicht noch mehr abträglich sein sollten. Ab wann das so ist, ist eine Frage, die Gemüter erhitzt. Am Ende zählt aber nur, ob es individuell gefällt oder nicht. Ich vertrete den Ansatz, was für Rundfunkingenieure gut genug ist, ist es auch für mich.

Die Teststrecke wurde mit „Making of Cyborg“ vom Ghost In The Shell-Animee Soundtrack oder dem nun so benannten „R“-Test begonnen. An diesem Stück lässt sich zwar auch die räumliche Abbildungsfähigkeit eines DACs wie auch seine Detailtreue begutachten, wenn das Schwingen der Taikofelle lebendig wird, aber vor allem geht es bei diesem Stück um die japanischen Lyrics. Die ersten zwei Zeilen lauten:

A ga maeba, kuwashime yoini keri A
ga maeba, teru tsuki toyomu nari

Dieses „teru tsuki“, das gesprochen in etwa „ter(u)tski“ (das „U“ wird hier im Japanischen verschluckt) ist der Knackpunkt. Über die Jahre habe ich reproduzierbar festgestellt, dass je besser das Audiointerface ist, desto artikulierter ist diese „r(u)ts“-Konsonatenkombination. Wandler bis hinein in die Oberklasse verschleifen das „ter(u) ts(u)ki“ einfach zu „etski“. Das ist zu Hause sehr einfach nachzustellen und zu überprüfen. Bisher ist mir noch kein Wandler unter 1.000,- Euro begegnet, der das packt. Diesen Test bestanden alle drei Wandler mit Bravour.

Beim „We‘re in this together“-Test (Nine Inch Nails) sah das schon anders aus. Dieses Stück nehme sich sehr gerne, weil es völlig überproduziert ist und dem Wandler einiges an Ordnungsvermögen und Energiereserven abverlangt, um nach Musik zu klingen, speziell im Refrain. Viele Wandler bringen hier nur undifferenzierten Klangmatsch zustande.

Nun muss ich leider zugeben, dass mein Stereo192 in dieser Signalkette gnadenlos abschmierte. Alles war gut, bis im Refrain die Energie und Dynamik des Stückes einbrach. Der Verstärker mochte offensichtlich meinen Wandler nicht so sehr. Dementsprechend erntete er auch wenig Begeisterung. Diesen Energie-Einbruch habe ich z. B. auf meinem heimischen System nicht. Hier brach an dieser Stelle (zu Hause, bei diesem Song) ein kürzlich privat getestetes Apogee Duet komplett weg und der Bass war insgesamt viel zu überpräsent. Anscheinend mochte meine Endstufe das Duet nicht. Am Bus-Strom allein kann es aber auch nicht gelegen haben, denn mein McMillen K-Mix (von vorne herein leiser und nicht ganz so differenziert) bricht nicht ein, wenn die Energie gefragt ist.

Der Brooklyn DAC+ (Test folgt in Kürze) war dagegen eine ganz andere Dimension und der NIN-Song kam ohne jegliche Abstriche dynamisch (wenn man das bei diesem Stück so nennen kann) und kraftvoll über die Boxen und zwei Kinnladen klappten herunter. Der Brookyln kam anscheinend sehr gut mit dem Verstärker zurecht.

Forum
  1. Profilbild
    psv-ddv  AHU

    Sehr spannender Test, über ein spannendes Wandlerkonzept.
    Ich finde man muss es SPL hoch anrechnen, dass sie ihr analoges 120V Schaltungskonzept konsequent mit der passenden Wandlertechnologie verbinden.
    Das ist mal was anderes als einfach nur den neusten Chip aus dem Regal zu nehmen, Op-Amp davor, schickes Gehäuse drum, fertig. Auch kann man am offensichtlich linear aufgebauten Netzteil (Spannungswahlschalter) sehen, dass hier das Wandeln ernst genommen wird. Kann man bei dem Preis aber auch erwarten. Was ich nicht so positiv finde ist das etwas uninspiriert an den Bricasti M1 Wandler angelehnte Design.
    Ansonsten ist der SPL bei mir auf jeden Fall ein Kandidat für den geplanten heimischen Wandlervergleichstest.
    Habt ihr den SPL eigentlich vor dem Klangvergleich warmlaufen lassen? Vielleicht ist er ja diesbezüglich empfindlich. Ich habe einige Geräte, die erst nach mehreren Stunden am Netz anfangen klanglich aufzublühen. Soetwas hielt ich bei halbleiterbasierten Schaltungen immer für Schwachsinn, doch die Erfahrung hat mich eines Besseren belehrt.

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      Markus Schroeder  RED

      Hi psv,
      Danke,
      ja der Director ist ein technisches Glanzstück, nur den Klang muss man halt mögen. :)

      ich habe dem Director wie dem Brooklyn 10 Tage „Einbrennzeit“ gegönnt. Mytek empfiehlt für den Brooklyn ein Einbrennen von 200 Stunden. Beim SPL scheint das wenig gebracht zu haben.
      Da diese aber Testgeräte waren, nehme ich mal an dass die schon ein paar Stunden auf dem Buckel hatten. Der Brooklyn schien unbenutzt zu sein und da war der Untershchied schon da.

      Eine benötige Warmlaufzeit nach dem Einschalten im täglichen Betrieb konnte ich eigentlich nicht feststellen. Wenn also, dann liegt das im Minutenbereich (>20min).

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        psv-ddv  AHU

        Ok, dann hat es am Warmlaufen nicht gelegen, es fällt nach längerem Testen auf, wenn sich die Qualitäten der Geräte nach und nach verändern.
        Was auch manchmal ein Faktor sein kann ist die Qualität des Netzstroms. Insbesondere in grossen Mietshäusern und dicht besiedelten Gegenden wird dann spät nachts der Klang hörbar besser weil die Verunreinigungen durch andere Verbraucher nachlassen. So etwas wird natürlich nur bei sehr guten Abhörketten wahrnehmbar, dann aber auffällig. Je präziser die Audioelektronik, desto empfindlicher reagiert sie auf äussere Einflüsse. Hängt natürlich auch von der Konstruktion ab. Ich erwähne es nur deshalb, weil ich mir beim SPL mit seiner 120V Technik gut vorstellen könnte, das er empfindlich reagiert.

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          Markus Schroeder  RED

          ehr unwahrscheinlich, dass es am Warmlaufen gelegen hat. SPL hätte sicher auch was dazu geschrieben, wenn es so wäre.
          Aber klar, einige Geräte brauchen das. Ich hatte mal einen alten TLA Röhren Komp, der auch erst nach 2 Stunden voll da war. Oder mein NAIM CD5, der drei verf*** Tage gebraucht hat bis er klanglich wieder da war, nach dem Einschalten. Beide Firmen haben das aber auch sehr deutlich gemacht, dass das so ist.

          In vielen Studios läuft deswegen das Equipment ja auch permanent durch, womit ich okologisch nicht ganz einverstanden bin.

          Wie Du sagst, Strom ist ja auch eine der meist unterschätzen „Einflussquellen“, überhaupt.
          Leider haben aber die wenigsten den Luxus getrennte Stromkreise für Audio und Haushalt zu haben.

          Kleine Anekdote zum Thema: Der Freund, bei wir die Hör-Session gemacht haben sammelt (neben DACs) alte Trenntroafos aus Studiobeständen etc.
          Wir hatten leider keine Zeit uns auch noch damit zu beschäftigen, aber er probiert auch gerne einiges aus und meinte auch, manche Wandler erleben geradezu einen zweiten Frühling mit den Teilen.
          :)

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            psv-ddv  AHU

            Nee durchlaufen lasse ich meinen Kram auch nicht. Wäre zwar dem Klang zuträglich, ist mir aber zu assozial…und zu teuer. Man pusselt ja eh erstmal ’ne Weile rum bevor man aufnimmt da kann das Zeug sich dann warmlaufen.

            Jo, Trenntrafos, habe im Studio einen 6KW Trenntrafo. Der ist zwar aus der Not geboren (da hängt was grosses Amerikanisches dran) aber neben Spannungsanpassung trennt der eben auch. Bestimmte Netzartefakte sind dort nicht mehr im Audioweg zu hören. Ansonsten generell ein Interessantes Thema. Noch besser als einfache Trenntrafos ist die symmetrierte Netzspannung, das ist aber nix für schwache Nerven. Teuer und nicht ungefährlich, muss also professionell gemacht werden, daher eigentlich nur für mittlere bis große Studioinstallationen interessant. Generell gilt, je größer der Maschinenpark desto eher addieren sich auch kleine, vielleicht im Einzelnen schwer hörbare Verbesserungen auf. Ich habe bei mir eine separate Leitung vom Hausverteiler, mit besserem Potentialausgleich ziehen lassen, Netzfilter vor und zwischen allen Audiogeräten, spezielle geschirmte Netzkabel, alles soweit möglich netzphasenrichtig angeschlossen und konsequente Sternerdung. Kein Brummen, der Summenrauschabstand von Pult und Outboard ist gesunken und es klingt subjektiv besser. Alles messbar und kein Voodoo. Nicht nur morgens um zwei ;)

  2. Profilbild
    entertain-me

    Erstmal vielen Dank für die tollen Reviews zu diesen DACs, schön einen Vergleich zwischen Convert 2, Solaris, den Myteks und dem Phonitor zu haben.
    Über welchen digitalen Eingang habt ihr den Phonitor Director verwendet? Gibt es Unterscheide zwischen den verschiedenen digitalen Eingängen?

    • Profilbild
      Markus Schroeder  RED

      Danke, freut mich wenn der Vergleicch hilfreich war. Zuhause im Kämmerlein hab ich den Director über USB und optischen SPDIF gehört. Damals hatte ich noch nicht die Möglichkeit zum AES-Betrieb. In der Runde war es vorwiegend elektr. S/PDIF. Greifbare Unterscheide zwischen diesen Schnittstellen konnten wir damals nicht ausmachen.

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