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Test: Studio Electronics Tonestar 2600, STE.16, Quadnic, Eurorack Module


I found my module in El Segundo

Studio Electronics - Unboxing

Studio Electronics – ausgepackt

Studio Electronics, eine alteingesessene Firma aus El Segundo, Kalifornien, stellt seit 1981 reine analoge Studio-Hardware und Synthesizer her. Aber auch Gitarrenverstärker und Gitarrenpedale – und nun seit Längerem auch Module für das Eurorack-System. Die vorgestellten Sprösslinge sind

  • der „Studio Electronics Tonestar 2600“ (569 Euro), ein Standalone-Synthesizer fürs Rack, der vage an den ARP 2600 Sound angelehnt ist,
  • der „Studio Electronics STE.16“ (249 Euro) ist ein Dual LFO mit AM und FM sowie 16 verschiedenen Schwingungsformen,
  • der „Studio Electronics Quadnic“ (289 Euro) bietet digitale Oszillation mit vier Stimmen, die einzeln, aber auch zusammen über Unison und eine Akkordfunktion gesteuert werden können.

Tonestar 2600

Studio Electronics - Tonestar-2600

Studio Electronics – Tonestar-2600

Gleich zu Anfang wird auf der Studio Electronics Website wird erklärt, dass es sich beim Studio Electronics Tonestar 2600 keinesfalls um einen Klon des legendären ARP 2600 handelt, was sehr schnell klar wird, denn der Tonestar 2600 besitzt nur einen Oszillator. Allerdings bringt er DNA aus dem ARP mit, denn das verwendete Filter mit der Bezeichnung „4072“ ist angelehnt an das „4012“-Filter im ARP, das nichts anderes als ein Klau des patentierten Moog Kaskandenfilters war. Der Oszillator ist nach Angabe des Herstellers ein „best of“ von ARP, Moog und Oberheim und garantiert durch handselektierte Bauteile ein hervorragendes Tracking über einen sehr weiten Bereich. Die Bezeichnung 2600 und damit die Anlehnung an den ARP-Klassiker rührt eben daher, dass der Tonestar an der ein oder anderen Stelle an den Klang des ARP erinnert.

Eine ganze Packung

Der Studio Electronics Tonestar 2600 ist ein kompletter Synthesizer fürs Eurorack, der durch die zahlreichen Patch-Möglichkeiten aber komplett patchbar bleibt. Das hat er dann auch mit dem ARP gemeinsam, der ja gleichsam ein semimodularer Synth mit normalisiertem Signalweg ist. Der Tonestar hat nur einen Oszillator, von dem aber vier verschiedene Schwingungsformen abgegriffen werden können: Dreieck, Sägezahn, Rechteck und ein Suboszillator als Rechteck. Glide ermöglicht die Einstellung der Portamento-Zeit.

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Klangbeispiele

  1. Profilbild
    Martin Andersson RED

    Schöner und interessanter Bericht. Den Tonestar 2600 werde ich bei Gelegenheit gerne anspielen. Scheint ein richtig guter, kleiner Synthesizer zu sein.

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Bewertung: Studio Electronics - Tonestar 2600<br />
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Studio Electronics - Tonestar 2600

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