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Test: Tama Silverstar Cocktail Jam Kit

21. September 2014

Kleiner ist feiner!

Als ich im Februar für den NAMM-Show-Report recherchierte, fiel mir besonders das dort vorgestellte TAMA Silverstar Cocktail Jam Kit auf. Auf den ersten Blick erinnert es an ein typisches Cocktail Set, was es ja schon sehr lange gibt. Die Besonderheit bei diesen Sets liegt in der Bassdrum, die eigentlich eine lang gezogene Floortom ist. Die Fußmaschine schlägt dabei von unten an das Resonanzfell, der Drummer spielt im Stehen. Die große Einschränkung liegt auf der Hand: Fast das gesamte Körpergewicht lastet auf dem linken Fuß, wodurch dieser natürlich nicht mehr in der Lage ist, ein Hihat-Pedal zu bedienen. Es gibt vielleicht Musikstile, bei denen man so noch ganz gut zurechtkommt, für mich persönlich wäre das doch eine starke Limitierung. Ich liebe gute Hihat Arbeit.

---macht viel Spaß, das Cocktail Jam Mit---

— Macht viel Spaß: Das Cocktail Jam Kit —

Tama lässt den Schlagzeuger wieder auf seinem Hocker Platz nehmen. Eine Hihat-Maschine ist dennoch weder enthalten noch vorgesehen. Gut soweit, aber wozu dient dann dieses merkwürdige Konzept? Äußerst geringer Platzbedarf auf der Bühne, im Proberaum oder in der Wohnung bringen das Cocktail Set schon in die engere Auswahl. Ähnliche Konzepte wie zum Beispiel das Traps A400 Set (Amazona Test), das Pearl Traveller, das Taye GoKit, oder das Yamaha HipGig Set beglücken Schlagzeuger schon seit Jahrzehnten mit ihrer einfachen Handhabung, kleinster Stellfläche und dennoch gutem Sound. Sie alle klingen durch ihre kompakte Bauweise speziell, haben aber in der Schlagzeugergemeinde viele Fans. Gerade in der Live-Situation lassen sich die kleinen Drumsets mit entsprechender Tontechnik ohne Probleme aufmotzen. In musikalischen Regionen, wo es weniger auf eine fette Bassdrum ankommt, beispielsweise im Jazz, kann man solche Schlagzeuge am besten einsetzen.

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