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Test: TC-Helicon Create XT, Effektgerät

Das Create XT gehört zu TC-Helicons Voicetone Familie für Sänger. Diese Geräte mit unterschiedlichen Aufgaben sind als Bodeneffekte konzipiert und werden mit dem Fuß ein- und ausgeschaltet. Wie alle Produkte dieser Modellreihe macht auch das Metallgehäuse des Create XT einen sehr soliden Eindruck. Es misst 130 x 132 x 41 mm (B x H x T). An der Unterseite sind Füße aus rutschfestem Material, die das Pedal fest auf dem Boden halten. Das Mikrofon wird direkt an das Create XT angeschlossen, wobei es egal ist, ob es sich um ein dynamisches oder um ein Kondensatormikrofon handelt; Phantomspeisung ist zuschaltbar. Aus dem Effektpedal geht es dann über die XLR-Ausgänge (mono und stereo möglich) weiter zum Mischpult. Im Gegensatz zu Tretminen für Gitarristen lässt sich das Create XT ausschließlich über das mitgelieferte Kabelnetzteil betreiben; Batterien sind nicht möglich.

Der Tone-Schalter bereitet den Sound bereits gut auf

Der Tone-Schalter allein bereitet den Sound schon auf

 

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Am Mischpult sollte die Klangregelung für den entsprechenden Kanal ausgeschaltet oder in linearer Position sein. Die „Tone“-Taste am Create XT aktiviert eine Reihe von Effekten – Adaptive Klangregelung, Kompressor und De-Esser – die die Stimme bereits gefälliger klingen lassen, auch wenn kein Haupteffekt eingeschaltet ist. Vier Effektblöcke stehen dann zur weiteren Klangformung zur Verfügung. Das sind FX, Mikromodulation, Delay und Reverb. Sie können einzeln oder in Kombination eingesetzt werden.

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Der FX-Block umfasst Transducer und HardTune. Mit Transducer lassen sich Verzerrungen und Begrenzungen des Frequenzgangs simulieren, wie sie zum Beispiel bei Megafonen und Funkgeräten zu hören sind. Der HardTune-Effekt, der nicht zuletzt durch Sänger wie Cher oder T-Pain bekannt wurde, erfreut sich gerade bei heutigen Produktionen großer Beliebtheit und kann jetzt auch auf der Bühne benutzt werden. Mikromodulation erzeugt modulierende Effekte wie Chorus und Flanger. Der Delay-Block schafft Echo-Effekte wie Slap, Ping-Pong und Tap Tempo. Slap-Echos sind kurze Echos, die an Effekte aus den 50er Jahren erinnern. Ping-Pong-Echos sind länger und springen im Stereo-Klangbild hin und her. Tap Tempo Echo erzeugt Wiederholungen, die dem Rhythmus des Songs folgen. Zu den vorprogrammierten Reverb-Effekten gehören Simulationen von Räumen und Sälen sowie elektromechanische Effekte wie Platten- und Federhallgeräte.

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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    echopark

    Sehr interessantes Pedal. Die Effekte sind aber schon Stereo oder ?
    Die Audiodemos sind nur Mono. Ist da was bei der Aufnahme passiert ?

    • Profilbild
      p.ludl  RED

      Klar – die sind stereo, wie im Text beschrieben. Und das steigert die Qualität noch einmal. Weil der Gesang bei vielen PA-Systemen mono gefahren wird, habe ich mich auf diese Demonstration beschränkt. Es ist sogar möglich, das pure Signal und das Effektsignal getrennt zum Mixer zu schicken, damit der Tontechniker dem Raum entsprechend die Effekte in der Intensität anpassen kann.

  2. Profilbild
    LittleGizzmo  

    Bei dem Kampfpreis lege ich mir doch gern ein Creae XT zu, habe ja bereits einen Mic Mechanic und bin vom Sound und den (wenigen aber ausreichenden) Effekten recht angetan.

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