Test: UDG Creator CDJ / DJM / Mixer Hardcase, DJ-Bag

Acht Polster sind es in der Stückzahl in vier unterschiedlichen Größen. Wer ein wenig Herausforderung sucht, der kann ohne Hilfe die richtige Umgebung im Hardcase für sein Produkt schaffen, für alle anderen ist ein kleines Info-Blatt beigelegt, auf dem die richtige Anordnung der Polster für unterschiedliche Produkte bezeichnet ist. Zugegeben, das ist sehr hilfreich.

Polster sind dabei - so passen auch mehr Produkte in das Case

Polster sind dabei – so passen auch mehr Produkte in das Case

Die mitgelieferten Polster sind im Gegensatz zu der äußeren Schaumstoffhülle des Cases fühlbar sehr weich. Während man beim Hineinlegen des Gerätes diese ab und an ein wenig zu sehr zusammendrückt, ermöglichen sie jedoch zum Beispiel an der Rückseite oder Front eines Mixers, dass herausstehende Bauteile wie Erdungsschrauben oder Regler für Kopfhörerausgänge (auch gern häufig vorn zu finden) im Schaustoff einsinken können. Etwas umständlicher in der Handhabung sind diese Polster in jedem Fall im Gegensatz zu harten Polstern in einem Multiplex-Case, mit Hinblick auf die Multi-Format-Passform und mögliche Schäden am Gerät halte ich das aber für die bessere Alternative.

Hat man jedoch die Polster einmal „hindrapiert“, finden Geräte einen sicheren Halt im Hardcase. Ein kleiner Tipp: Die Polster sind teilweise an den Enden noch leicht verbunden. Das ist kein Produktionsfehler oder Schlampigkeit, sondern erlaubt den Polstern einen besseren Halt im Case, wenn sie über Eck liegen. Also nicht durchreißen. Alternativ macht man es wie ich im Test und zerreißt die Polster erst einmal und ärgert sich dann. War nicht schlau, merkt man dann selbst. Nun denn. Selbst wenn man es tut oder es passiert, ist es kein Weltuntergang, genug Polster sind vorhanden und durch eine 2 cm Lücke ist noch kein Mixer durchgefallen.

Oberseitig findet sich im Case-Deckel altbekannter Noppenschaum, ebenso eher zur softeren Variante gehörend. Ist das Hardcase verschlossen, drückt dieser das Gerät sicher ins Case, so dass Mixer oder Player im Case nicht hin und her schlagen können. Ein solches Phänomen kennt man manchmal von Multiplex-Cases – etwas, was mich persönlich wahnsinnig macht.

Noppenschaum sorgt für Sicherheit von oben

Noppenschaum sorgt für Sicherheit von oben

Forum
  1. Profilbild
    Franz Walsch  AHU

    Meiner Erfahrung nach ist es egal ob Soft- oder Hardcase – die wenigsten schützen seinen Inhalt zu 100% bei einem Sturz aus ca. 1,2m (z.B. von einer Ladebordwand). Was auch oft fehlt ist der Platz für die wichtigsten Kabel und dem Steckernetzteil. Ich bevorzuge deshalb auch massgeschneiderte Hartcases mit zusätzlichem Platz für dieses Zubehör. Außerdem lassen sie sich gut beschriften, stapeln und via Sackkarre (oder Trolley) transportieren. Es ist auch möglich das Gerät im Case zu betreiben. Im »Nahbereich« mag das Softcase eine Alternative darstellen, aber wer damit Geld verdient, wird wohl immer zum Hardcase greifen und hat damit auch längerfristig Freude. Das vorgestellte Case lässt sich mit an den Polstern angebrachten Klettbändern (nachgerüstet) fixieren und schnell austauschen. Schade das es das nicht ab Werk gibt. Auch gibt es für den Eigenbau etwas besseres als den einfachen Schaumstoff: PU Verbundschaum 120 von Modulor ist ein noch besser geeignetes preisgünstiges Material.

    • Profilbild
      Bolle  RED

      Absolut richtig. Daher auch im Test die Unterscheidund zwischen „privater Nutzung“ und Verleih-Bereich. Da geht nichts über Multiplex.

      Klettband ist eine gute Idee in der Tat. Das gibt es ja klebend und kann mit kleinen Streifen das Problem lösen – ohne eine Verbindung endgültig zu machen.

      Geräte im Case betreiben sehe ich immer zwiespältig. Generell ja, ich hasse es von der Haptik her, Verkabeln wird manchmal schwierig (mein Setup benötigt einiges an Umkabeln) und zugegen gibt es Situationen in denen die Kombination von Gerät und Umgebung das Gerät anfällig für Schäden macht (Hitze).

      Ich freue mich also immer, wenn die Geräte aus dem Case raus sind, aber klar, es gibt auch viele Veranstaltungen, da würde ich als Verleiher Geräte lieber im doppelten Case rausgeben :)

  2. Profilbild
    DJ Ronny  

    Danke erstmal für deinen Bericht. Ich habe für mich nach vielen Jahren die ideale Lösung gefunden. Ein langes Case mit Rollen aus ABS. Haken an dem Teil es wird nicht mehr hergestellt. Ist natürlich nicht für den Verleih.

      • Profilbild
        DJ Ronny  

        1 Denon MC 6000 , 1 3 HE DMX Pult, 1 Cortex 3000 , 1 Funkmikrofon , 1 Kopfhörer. Alles verkabelt, fest eingebaut, nur noch Kabel zur PA und zum Licht. An Strom anschließen , fertig.
        Bis vor einem halben Jahr hatte ich noch einen Doppel CD Player mit eingebaut. Da der Cortex mit Externen DVD Player auch alle CDs liest habe ich die 7 kg eingespart. Die Kiste passt gut in meinen Kombi und wiegt 25 Kg gesamt. Es ist alles schön von oben zu bedienen. Spaß habe ich auch damit. Es gibt immer wieder junge Gäste, die denken da kommt einer mit Keyboard. Sie Fragen dann den Veranstalter, ich denke du hast ein DJ bestellt?

        • Profilbild
          Bolle  RED

          Ja perfekt. Klar, dass man das alles in einem Case haben möchte ;)
          Und es wird schon geliebäugelt mit einem MC 7000? :)

          • Profilbild
            DJ Ronny  

            Genau, denn der MCX 8000 ist zu groß für die Kiste. Bin aber sehr stark am überlegen, da ich mit dem 6000 total zufrieden bin und ich den Mehrwert der anderen Konsolen nicht wirklich erkennen kann. Leider sind auch Abstriche in der Klangregelung für 2 Mikrofone gemacht , so daß der 6000 mkll die bevorzugte Wahl für eine neue ist. Mc 7000 sieht aber besser aus. Aber da ich bevorzugt mit VDJ 8 arbeite, muss ich so wie so auf das Mapping warten. Für Traktor soll es ja bei Erscheinen schon eins geben.

Kommentar erstellen

Die AMAZONA.de-Kommentarfunktion ist Ihr Forum um sich persönlich zu den Inhalten der Artikel auszutauschen. Sich daraus ergebende Diskussionen sollten höflich und sachlich geführt werden. Haben Sie eigene Erfahrungen mit einem Produkt gemacht, stellen Sie diese bitte über die Funktion Leser-Story erstellen ein. Für persönliche Nachrichten verwenden Sie bitte die Nachrichtenfunktion im Profil.