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Test: VSL Vienna Ensemble Pro 6, Host Software


Holt die alten Rechner aus dem Keller

Die Software Vienna Ensemble Pro gehört seit mittlerweile fast sechs Jahren zum Standard in jedem Filmkomponisten-Studio. Massig Plug-ins auf dem Zweit-Computer betreiben, während der Hauptrechner mehr Power und Arbeitsspeicher für die Arbeit der DAW reservieren kann und das alles nur durch Verbindung mit einem Ethernet-Kabel, so das Grundkonzept der Software. Seit Kurzem ist Vienna Ensemble Pro 6 erhältlich und wir wollten wissen, was sich im Laufe der letzten Jahre getan hat.

Vienna Ensemble Pro 6

Vienna Ensemble Pro 6

Information

Zunächst ein paar Informationen zu den Versionen von Vienna Ensemble Pro. Aktuell liegt Version 6 der Software vor, bereits 2008 gab es die erste Version, damals allerdings noch ohne Netzwerkfunktion. Version 4 hatten wir im Jahre 2011 getestet und, so viel sei vorweg genommen, es hat sich bis zu Vienna Ensemble Pro 6 einiges getan in den letzten fünf Jahren. Eine erste Übersicht bietet die folgende Tabelle, die alle drei Versionen gegenüberstellt.

vienna-ensemble-pro-6-3

Um die grundlegenden Funktionen der Software zu verstehen, verweise ich an dieser Stelle zunächst auf meinen Test von Vienna Ensemble Pro 4. Nur in aller Kürze: Wie eingangs bereits erwähnt, erlaubt es Vienna Ensemble Pro 6 AU- und VST-Plug-ins (VST wird ab Version 6 auch unter OSX unterstützt) innerhalb der Software zu betreiben, egal ob es sich dabei um Software-Instrumente oder Effekt-Plug-ins etc. handelt. Der Clou dabei ist, dass man dies sowohl auf einem einzelnen (Haupt-) Rechner, aber auch auf einem Zweit- oder Drittrechner machen kann. Die Verbindung zwischen den Rechnern erfolgt dabei per Ethernet-Kabel, keine zusätzliche Hardware ist dafür notwendig. Klingt nach einer guter Reaktivierungsmöglichkeit für betagte Studiorechner.

War es in der ersten Version von Vienna Ensemble Pro zunächst nur möglich, MIDI-Signale zwischen den Computern hin und her zuschicken, konnte man ab Version 5 auch Audiosignale darüber senden. Im MIDI-Bereich ist die Anzahl der MIDI-Ports pro Server auf 48 beschränkt, macht insgesamt also 768 MIDI-Kanäle, die einzeln angesprochen werden können. Die Zahl erhöht sich entsprechend der Anzahl der Server/Computer im Netzwerk.

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    Son of MooG AHU

    Als jemand, der immer noch mit einem Ensoniq Mirage arbeitet, finde ich es immer wieder erstaunlich, was mittlerweile im Sampling-Bereich alles möglich ist. Da ich Samples eher als Wellenform mit nachfolgender VCF-ENV-VCA-Kette behandele, liegt mi wenig an DTS-Strings etc. Die Film-Musiker werden das natürlich ganz anders sehen…

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VSL Ensemble Pro 6

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