Test: Warm Audio Bus-Comp, VCA-Bus-Kompressor

1. Mai 2020

Klassischer VCA-Kompressor für die Stereosumme

Warm Audio BUS-COMP

Warm Audio Bus-Comp, VCA-Bus-Kompressor

Warm Audio beschert uns nun seit mittlerweile neun Jahren analoges Studio- und Recording-Equipment mit einem Fokus auf Vintage-Vibe und Verwendung von qualitativ hochwertigen Bauteilen bei gleichzeitig erschwinglichen Preisen. Die Firma mit Sitz in Texas, USA, kann mittlerweile auf eine Palette von mehr als 20 Produkten blicken, die in Namensgebung und Produktdesign an die großen und legendären Klassiker der Tonstudios erinnern. In diesem Test haben wir uns den Anfang des Jahres erschienenen BUS-COMP VCA Bus Compressor im Studio etwas genauer angeschaut und angehört.

VCA-Kompressor nach klassischem Vorbild

Der Warm Audio BUS-COMP ist ein komplett analoger, 2-kanaliger Stereo-VCA-Kompressor, basierend auf „klassischen Schaltungskreisen“ mit 2180 VCAs – als Vorbild wurde hier der berühmte SSL G Bus-Compressor genommen.

Warm Audio BUS-COMP

VCA-Kompressoren werden bevorzugt auf Stereo-Signalen und Mix-Bussen benutzt, als „Glue-Kompressoren“. Das Schaltungsdesign eines VCA-Kompressors („Voltage Controlled Amplifier“) erlaubt eine große Kontrolle über die verschiedenen Parameter wie Attack, Release oder Threshold, bei gleichzeitig hoher Transparenz und geringer Verzerrung.

VCA-Kompressoren sind bei Mix- und Mastering-Engineers wegen ihrer Zuverlässigkeit und Vorhersehbarkeit beliebt, sie decken eine große Bandbreite ab und sind eine gute Wahl, wenn es um das Komprimieren von Stereo-Mixen geht – sie machen aber auch auf Monosignalen eine gute Figur. Der BUS-COMP ist vom Design her ein Stereo-Kompressor und hat keine Dual-Mono-Funktion, dennoch ist er auch monofähig.

Lieferumfang und Verarbeitung

Der BUS-COMP kommt in einem Karton, der neben einem Netzkabel auch die Bedienungsanleitung enthält sowie ein Heft mit dem Produktportfolio von Warm Audio und einem Sticker. Das Gerät misst 1 HE im 19″-Rack und ist komplett aus Metall gefertigt. Die Oberseite ist zur besseren Wärmeableitung mit einem Lochblech ausgeführt.

Warm Audio BUS-COMP

Lochblech auf der Oberseite sorgt für gute Belüftung

Ein Blick auf die Rückseite offenbart neben den gängigen XLR-Anschlüssen auch symmetrische Klinkenanschlüsse – man hat somit auch den Consumer-Markt im Blickfeld. Die Verarbeitung ist solide, auch wenn das Gehäuseblech nicht exakt bündig mit der Frontplatte abschließt; dies fällt aber nur bei genauem Hinsehen und daher nicht wirklich negativ auf – und meist verzieht sich der BUS-COMP ja vermutlich eh im 19″-Rack.

Design und Features des BUS-COMP

Auf den ersten Blick überzeugt der BUS-COMP mit einem geradlinigen, klassischen Design. Ganz links befindet sich, wie auch beim SSL Bus-Compressor, ein analoges dB-Meter, das bis 20 dB reicht. So lässt sich die Gain-Reduction leicht ablesen – auch wenn die Beleuchtung aus bestimmten Winkeln manchmal etwas grell und weniger sanft ausgeleuchtet als beim SSL-Compressor erscheint. Direkt auf dem dB-Meter lässt sich, wie auch beim Original, eine Kalibrierung der Nadel mittels einer kleinen Schraube vornehmen.

Daneben finden sich von links nach rechts die gängigen Parameter:

  • THRESHOLD
  • ATTACK (in ms)
  • RATIO
  • RELEASE (in s)
  • HPF (in Hz)
  • MAKE-UP

Die sechs Parameter-Potis bestehen aus Metall, haben einen angenehmen Widerstand beim Drehen und vermitteln ein wertiges Gefühl. Nur Threshold und Make-Up sind frei drehbar, die restlichen Potis rasten fest in Stufen ein.

Warm Audio BUS-COMP

Die sechs Metallpotis vermitteln ein wertiges Gefühl

Der Threshold reicht von -20 bis +20 dB und bietet somit einen ausreichend großen Pegelumfang.
Die Attack-Werte umfassen die Stellungen 0,1, 0,3, 0,6, 3, 10 und 30. Die Ratio lässt sich in 1,5, 2, 3, 4 und 10 einstellen. In seiner niedrigsten Einstellung ist der BUS-COMP also auch gut für Mastering-Zwecke geeignet.

Die Release-Zeiten reichen von 0,1, 0,3, 0,6, 1,2 bis Auto. Die Einstellung Auto-Release arbeitet hier in Abhängigkeit von dem Pegel; die lautesten Signaltransienten werden mit einer schnellen Release-Phase behandelt, um die wahrgenommene Lautheit zu bewahren, während die leiseren Signale mit einer langsameren Release-Zeit versehen werden, um ein hörbares Pumpen des Kompressors zu vermeiden.

Ebenso findet sich mit dem HPF-Regler ein schaltbares Hochpassfilter auf dem BUS-COMP, womit man die tiefen Frequenzen unbearbeitet durch den Kompressor passieren lassen kann, in sechs Stufen einstellbar zwischen Off und 185 Hz.

Rechts daneben befinden sich schließlich noch die drei hintergrundbeleuchteten Taster COMPRESSOR, EXTERNAL SIDE-CHAIN und ENGAGE-TRANSFORMERS. Mit letzterem lässt sich der Make-Up Gain umschalten zu einem Paar voll diskreter OP-Amps, den zwei CineMag Übertrager (Made in USA) antreiben. Dies hat einen Einfluss auf die Klangcharakteristik, der zu mehr Tiefe und Charakter verhelfen kann. Ob dies immer richtig ist für den jeweiligen Anwendungszweck, lässt sich durch Hin- und Herschalten schnell herausfinden. Insgesamt lässt sich sagen, dass die Kompression dadurch oftmals etwas deutlich wird, da die Transienten etwas mehr verschmelzen, so dass man in der Praxis oft wieder etwas weniger Gain-Reduction einstellt.

Warm Audio BUS-COMP

Die CineMag Übertrager sorgen für weitere Klangmöglichkeiten

Der Compressor-Taster ist hilfreich, um einen A/B-Vergleich von komprimiertem Signal zu unkomprimiertem Originalsignal zu machen. Einzig ein Mix-Regler wäre hier noch schön gewesen, aber bei einem Preis von 749,- Euro ist das zu verkraften.

Die External-Sidechain-Funktion erlaubt die Einbindung und Zuschaltung einer externen Mono-Sidechain, wie etwa einem Equalizer.

Praxistest

Im Soundtest habe ich den BUS-COMP mit verschiedenem Klangmaterial gefüttert, von Gitarren über Schlagzeug bis hin zu Stereomixen. Der Kompressor hat mich dabei immer mit einem warmen und kompakten Klangbild überzeugen können und zeigte sich sehr vielseitig hinsichtlich der verwendeten Klangbeispiele. Insbesondere der Bassbereich wird durch den BUS-COMP schön definiert und gestrafft, was sich zudem noch weiter mit den zuschaltbaren CineMag-Übertragern – und natürlich dem HPF-Regler – formen lässt.

Für die Soundtests schicke ich die Stereospur mit einem Hardware-Insert in meiner DAW aus einem Fireface 802 mit nahezu 0 dBFS bzw. +4 dBu  in den BUS-COMP und wieder zurück in das Interface. Ich beginne mit der Aufnahme einer recht perkussiv gespielten Akustikgitarre, zunächst mit einer Ratio von 1.5:1 und kurzen Attack-Werten von 0.3, mit Release auf Auto. Der BUS-COMP zeigt sich hier recht transientenstark und verleiht der Gitarre mehr Sustain und Wärme.

Beim Erhöhen der Ratio zeigt sich mir bereits eine gewisse Eigenart des BUS-COMP: die Ratio verhält sich nicht wirklich linear, also mit einer immer zu erwartenden höheren Gain-Reduction bei höherer Ratio, wie man es von anderen Kompressoren gewohnt ist. Vielmehr ist die Ratio in ihrer Kompression abhängig von den Einstellungen der anderen Parameter, insbesondere dem Threshold und dem Eingangspegel. Das heißt: der BUS-COMP komprimiert bei gleichbleibendem Threshold oftmals stärker bei 1.5:1, also bei 10:1 oder 4:1. Das finde ich doch etwas ungewohnt und gewissermaßen ist der BUS-COMP daher zunächst auch etwas weniger vorhersehbar. Um also mit 10:1 zu komprimieren, muss auch der Threshold angepasst werden; ein direktes Umschalten der Ratios zum Vergleich ist da eher schwer möglich.

test warm audio bus comp

In Klangbeispiel 2 der „Akustikgitarre perkussiv“ mit einem Threshold von -10 dB hingegen packt die Kompression bei 4:1 schon deutlich kräftiger zu im Verhältnis zu niedrigeren Ratio-Werten.

Ich teste auch die Klangveränderung des Signals bei lediglich eingeschalteten Übertragern, ohne dass der Kompressor arbeitet und eine Gain-Reduction erzeugt: Hier kann der BUS-COMP eine subtile Tiefe in das Signal bringen, der Klang wird etwas weicher gezeichnet und die Mitten werden etwas geglättet.

Warm Audio BUS-COMP

Bei der Kompression einer Jazzschlagzeug-Subgruppe überzeugt mich der BUS-COMP ebenfalls. Bei einer Gain-Reduction von ca. 4-5 dB klingt der BUS-COMP sehr geschmeidig und wenig aufdringlich, insbesondere in den Höhen der Becken. Die einzelnen Drumspuren verschmelzen sehr schön und die Snare gewinnt an Tiefe und Punch.

Außerdem gefällt mir hier der HPF-Regler, den ich hier mit den gleichen Ratio und Threshold-Einstellungen teste: Die Kickdrum behält ihre Klangfarbe und Druck, während die Becken und einzelnen Trommeln mit dem gleichen Charakter wie zuvor komprimiert werden. Je nach Einsatzgebiet und Vorliebe eine schöne Option.

Warm Audio BUS-COMP

Vielseitig: der BUS-COMP verfügt auch über ein Hochpassfilter

 

Auch in seiner Königsdisziplin, dem Komprimieren von Stereomixen, macht der BUS-COMP eine wirklich gute Figur. Auf ein Jazztrio angewendet zeigt sich der warme Charakter und seine Qualität als „Glue“-Kompressor. Hier gefiel er mir spontan am besten, wenn er subtil mit einer langen Attack-Zeit von 30 ms arbeitet. Auch die CineMag Übertrager bringen wieder eine recht subtile, bei genauem Hinhören wahrnehmbare Veränderung, die man als durchaus positiv wahrnehmen kann.

Allgemein erzeugen die Übertrager keine deutliche Klangfärbung, wie auch in dem Klangbeispiel „Nur Transformer ON“ auf dem Jazz-Drum Solo verdeutlicht, aber abhängig vom Klangmaterial werden die Transienten und die Mitten etwas geglättet und der Sound gewinnt leicht an Tiefe.

Zu guter Letzt habe ich den BUS-COMP noch mal mit einem Software-VCA-Kompressor verglichen, dem Shadow Hills Mastering Compressor von Plugin Alliance. Das Original liegt hier preislich noch mal 10-mal höher über dem BUS-COMP. In beiden Fällen arbeiten die Kompressoren mit einer Ratio von 1.5:1 bei einer Gain-Reduction von ca. 2-3 dB. In dem Klangbeispiel „Cancellation Blues“ zeigt sich der wärmere Charakter des BUS-COMP, der erkennbar weichere und zurückhaltendere Höhen produziert als das Shadow Hills Mastering Compressor Plugin. Gleichzeitig verschmelzen die Signale mit dem BUS-COMP noch etwas besser, wie ich finde. Hier würde ich also den BUS-COMP der digitalen Emulation vorziehen – vielleicht wäre das Ergebnis ein anderes, wenn ich die Hardware-Variante des Shadow Hills vor mir stehen gehabt hätte. Das analoge Hardware-Feeling kommt bei dem BUS-COMP also schon auf.

Fazit

Der Warm Audio BUS-COMP ist ein sehr vielseitig einsetzbarer VCA-Kompressor, der mit solider und übersichtlicher Bauweise und günstigem Preis überzeugt. Seinem Anspruch, das klassische Analog-Flair rüberzubringen, kann er durchaus gerecht werden. Der Klangcharakter ist tendenziell eher warm als transparent, je nach Einstellung kann er aber auch eher subtil und offen arbeiten. Als analoger „Glue“-Kompressor auf der Stereosumme macht er seinen Job auf jeden Fall ziemlich gut. Die zuschaltbaren CineMag-Übertrager erweitern dabei noch mal das Klangspektrum um einige subtile Nuancen.

Lediglich das Verhalten der Ratio erscheint etwas gewöhnungsbedürftig und speziell in der Praxis hat das allerdings keine negativen Auswirkungen.

Auch die Verarbeitung ist abgesehen von einigen Kleinigkeiten durchaus qualitativ. Wer einen vielseitigen Kompressor für alle möglichen Aufgaben sucht und zudem noch ein eher begrenztes Budget hat, sollte sich den BUS-COMP von Warm Audio definitiv mal genauer ansehen!

Plus

  • klassisches, voll analog aufgebautes Schaltungsdesign mit guter Klangqualität
  • zuschaltbare Übertrager
  • zuschaltbares Hochpassfilter
  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Preis

  • 749,- Euro
Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    dflt  

    vielen dank für den test! der bus-comp steht bei mir auch schon eine weile auf der liste. leider sind die soundbeispiele für mich persönlich ziemlich nichts-sagend. ich hab einfach kein gehör für akustik-gitarre oder jazz-drumsolos… ;)
    ich würde mir generell wünschen, dass bei tests hier die musikalische bandbreite (zumindest bei kompressoren, eqs, etc.) ein wenig offener wäre. klar, selber testen ist immer der wichtigste schritt, aber für einen ersten eindruck… hättest du z.b. einen simplen 909-loop durchgeschickt, könnte ich sofort sagen, ob mir der bus-comp gefällt oder nicht :)

  2. Profilbild
    justme  

    Ich habe den Hochpassfilter noch nicht wirklich begriffen…
    Es ist tatsächlich ein Hochpassfilter, welches vom Audiosignal den unteren Anteil unkomprimiert lässt oder ist es ein Hochpassfilter, welches dem Detektorsignal des Kompressors die tiefen Frequenzen nimmt ?

      • Profilbild
        index  

        Aus der Bedienungsanleitung:…die niedrigen Frequenzen, die mit diesem Filter zur Abschwächung ausgewählt wurden, werden das Gerät bis zu den Ausgängen durchlaufen, jedoch werden die Frequenzen unterhalb des gewählten Grenzpunktes nicht komprimiert…
        Die Anleitung ist sogar in Deutsch auf der Herstellerseite zu finden…

    • Profilbild
      Timm Brockmann  RED

      Es war vermutlich etwas schwammig in der Formulierung; mit der Aussage, dass man „die tiefen Frequenzen unbearbeitet durch den Kompressor passieren lassen“ ist in der Tat eher folgendes gemeint: bei einer Einstellung von 105 HPF wird die Signalstärke, welche zum Detektor für den VCA geht, unterhalb von 105 Hz abgesenkt, so dass der Kompressor weniger stark auf jene tiefen Frequenzen reagiert.

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    patilon

    „Auch die Verarbeitung ist abgesehen von einigen Kleinigkeiten durchaus qualitativ.“

    qualitativ = die Qualität betreffend.

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    Green Dino  AHU

    Ein bisschen mehr Diversität bei den Audio Beispielen wäre schon toll. Müssen ja keine Meisterwerke sein, im Loopfundus der DAW stöbern würde reichen.

    Dieser Abschnitt hat mir gerade den Tag versüsst:

    „Die Verarbeitung ist solide, auch wenn das Gehäuseblech nicht exakt bündig mit der Frontplatte abschließt; dies fällt aber nur bei genauem Hinsehen und daher nicht wirklich negativ auf – und meist verzieht sich der BUS-COMP ja vermutlich eh im 19″-Rack.“

    Klingt wie „Das Gehäuseblech schliesst nicht bündig, kein Problem – das verzieht sich im Rack dann sowieso noch!“

    :D

    • Profilbild
      Timm Brockmann  RED

      Ok stimmt, ich werde nächstes Mal mehr verschiedene Klangbeispiele aus unterschiedlichen Genres und Instrumenten wählen!

      Ja, da hat sich neben dem leicht zweideutigen Wort „verziehen“ noch ein ungünstiger kleiner Grammatikfehler eingeschlichen; es sollte eigentlich „in´s 19″-Rack“ heißen. ;)

  5. Profilbild
    Woe

    Cooler Test, danke! Sehr umfangreich und voller interessanter Background Informationen. Das Teil ist preisleistungsmäßig auf jeden fall eine Überlegung wert, auch wenn die Verarbeitung und Optik mich garnicht anspricht, auch wenn sich das schon zurecht biegt (-;… Ich würde mir allgemein bei euren Outboard tests mehr Klangbeispiele mit elektronischen Beats / Synths und vielleicht mit etwas extremeren Einstellungen wünschen, oft sind die Beispiele sehr zurückhaltend gestaltet, obwohl in diesem Test schon eine menge brauchbare Beispiele dabei sind…

  6. Profilbild
    justme  

    Hab nochmal in´s Manual geschaut. Danach beeinflußt selbst der Sidechain-In das eigentliche Audio-, und nicht das Detektorsignal ?!?
    Was bedeutet auch mono in ?
    Ich finde das nicht unerheblich und somit schade, daß HPF-Filter und SideChain-In nicht wirklich detailliert beschrieben wurden im sonst sehr ausführlichen Test.

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