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Test: Yamaha Pacifica 611HFM, E-Gitarre

(ID: 533)

Einmal mehr zeigt sich also, wie entscheidend die richtige Tonabnehmerwahl in klanglicher Hinsicht ist. Was auch immer das Instrument an gutem Basismaterial in Sachen in Sachen Holz oder Hardware bietet, erst durch die optimale Pickup-Wahl erklettert das Instrument die entscheidende Stufe in die „hervorragend“ Wertung. Dabei gelingt es Yamaha, den schmalen Grad zwischen „aalglatt“ und „grobschlächtig“ in Sachen Handhabung fein auszubalancieren. Zum einen bietet die Yamaha Pacifica 611HFM dem Künstler eine sehr gute Plattform für widerstandslose Performance und leichte Zugänglichkeit, zum anderen bietet sie genügend Biss respektive Kanten, um dem Musiker einen Anhaltspunkt in seinem Spiel zu geben.

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-- Bridge --

— Bridge —

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Fazit

Wie oft bin ich schon nach einer Empfehlung für eine gut klingende, optisch ansprechende, Bespiel-technisch einfache und preislich günstige Gitarre gefragt worden und wie oft hat mein Gehirn dann ein Produkt nach dem anderen jeweils mit der Streichung von einem oder mehreren Kriterien abgearbeitet.

Sollte in Zukunft wieder eine dieser Frage kommen, habe ich auch jeden Fall eine Antwort parat. Die Yamaha Pacifica 611HFM glänzt mit oben genannten Attributen auf der gesamten Länge und verfügt zudem über zwei herausragende Tonabnehmer, welche dem guten Grundgerüst zwei echte Highlights aufs Auge drückt. Manche Instrumente haben es wirklich verdient, in ihrem Bekanntheitsgrad aus der zweiten Reihe ins Rampenlicht geholt zu werden, die Yamaha Pacifica 611HFM gehört definitiv dazu.

Test-Setup: DigiTech GSP1101.

Plus

  • Klang
  • Verarbeitung
  • Pickups
  • Preis-Leistungs-Verhältnis

Minus

  • -

Preis

  • UVP: 729,- Euro
  • Straßenpreis: 619,- Euro
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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Markus Galla RED

    Hallo,

    es gibt zwei Dinge, die ich an diesem ansonsten schönen Testbericht auszusetzen habe:

    1. bitte die Gitarre vor dem Recording stimmen (das Beispiel „Clean Neck + Bridge“ ist fürchterlich, was die Stimmung der Gitarre angeht).
    2. bitte keinen Modelling Pre-Amp/Amp benutzen. Das sind regelrechte Gleichrichter, was den Sound angeht. Vor allem die Effekte verschleiern stark den Sound der Gitarre. Ich benutze für meine Gitarrenschüler gezielt einen Modelling-Verstärker, weil fast jede Gitarre dadurch gleich klingt und eben günstige Gitarren genauso gut klingen wie die teureren Gitarren. Aber für einen Test mit Hörbeispielen ist das nun einmal keine so gute Idee…..das Digitech-Teil ist ja auch nicht gerade „state of the art“.

  2. Profilbild
    SpotlightKid

    Na, das wurde aber auch mal langsam Zeit, dass ihr diese Gitarre testet.

    Ich habe die 611 das erste mal 2011 auf der Musikmesse gesehen und war sofort von ihr angetan. Seit etwas über einem Jahr ist sie jetzt in meinem Besitz und meine beiden anderen E-Gitarren habe ich seither kaum angefasst.

    Ich finde auch die ausgefallenen Farben und das gewöhnungsbedürftige Beige des Covers des P90 klasse, schöner Vintage-Look. Ich habe die „Root Beer“-Version aber „Translucent Purple“ hätte mir auch gefallen!

    Chris

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