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Top News: Roland Promars Plug-Out, Erweiterung für System 1

6. März 2015

Die Vergangenheitsbewältigung geht weiter

Mit dem dritten Plug-Out treibt Roland den Ausbau der AIRA System 1-Erweiterungen zügig voran. Nun ist der Promars Compuphonic MRS-2 von 1979 an der Reihe.

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Der Promars war als monophoner Analogsynthesizer ein Abkömmling des Jupiter-4. Er bot zwei VCOs, die wahlweise mit Suboszillatoren betrieben werden konnten, die von diversen Roland Synthesizern her bekannte Kombination aus resonanzfähigem Tiefpassfilter und resonanzlosem Hochpassfilter und ganze acht Speicherplätze für eigene Sounds, woher sich der Untertitel Compuphonic ableitete.
Der originale Promars besaß einen ganz eigenen Soundcharakter, der besonders bei der Synthiepop-Fraktion Anklang fand. Roland proklamiert wie stets, den Klangcharakter mit dem Plug-Out-Synthesizer mit der Analog Circuit Behavior-Technologie (ACB) akribisch nachgebildet zu haben.

Das 96kHz/32bit Plug-Out ist wie gehabt auch ein Plug-in, das auf Mac und PC unter VST und AU läuft. Zusätzlich zur Originalstruktur sind die Effekte Reverb, Delay und Crusher, ein Arpeggiator und eine umfangreiche Presetlibrary vorhanden. Allerdings wurde die Einstimmigkeit des Originals beibehalten.

Promars Plug-Out ist ab dem 12. März im Roland Contentstore erhältlich.

Roland ProMars 1 smal

Preis

  • Für System 1-Besitzer: 95 Euro
  • Regulär: 145 Euro
Forum
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    Tyrell  RED 3

    Einstimmig. Sehr schade. Gerade hier hätte doch die Chance bestanden Jupiter 4 und ProMars in ein Plug/In (Out) zu packen.

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      TobyB  RED

      Hallo Peter,

      deine Idee wäre dann für mich das Killerargument gewesen, das System 1 endlich zu kaufen. Wegen mir hätte Roland dafür auf Reverb, Delay, Crusher und Arp verzichten können. Ich hoffe Roland erfreut uns bald mit System 2. Und legt zu den anderen Airas nach. Die TB3 und der VT3 haben sich bei mir einen festen Platz erspielt.

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    AQ  AHU

    Ein Plugin welches nur unter VST und AU läuft gehört bei den Minuspunkten gebrandmarkt – ohne AAX ist das Ding in vielen Studios nur unter Gebrauch von grossen Umwegen brauchbar – sehr schade. So werde ich den PROMARS sicher nicht kaufen.

    Andy

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        TobyB  RED

        Hallo Richard,

        es gibt AAX, RTAS, AU, VST Wrapper.

        http://www.....t.php?id=3

        Das ist eine Art Metaplugin. Allerdings zieht das im Vollausbau die Rechenleistung ab, so das man wiederum einen potenten Rechner benötigt.

        Grüße ToB

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        AQ  AHU

        Ja, klar gibt es eine Möglichkeit VST’s und AU’s über einen Umweg zu laden. Man kann dies mit VIE Ensemble oder mit dem Blue Cat PatchWork bewerkstelligen. Aber wenn ich diesen Umweg gehen muss, ist es mir die Investition in ein Plugin nicht wert. Auch wenn Pro Tools immer wieder kritisiert wird, wenn man damit arbeitet, stellt man fest, dass diese DAW unglaublich gut ist. RTAS braucht inzwischen fast niemand mehr, da dies nur noch auf den alten Versionen von PT läuft. Für ein aktuelles Plugin müssten AU, VST, und AAX einfach Standard sein.

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          richard  AHU

          Hallo Toby, Hallo AQ, danke für die Antwort. Mit Protools habe ich noch nie gearbeitet und fast allle die ich kenne nutzen Cubase, Ableton oder Logic. Da macht man sich manchmal gar nicht so bewust das es abseits vom VSR/AU Standard noch mehr gibt. :-)

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    Filterpad  AHU

    Ich habe mir gerade das Video angesehen vom Test des Promars analog-Synth (Video findet man im Amazona-Testbericht)! Der klingt ja so was von unglaublich fett das mein digitales Interface wegschmilzen würde vor lauter druck und heißem Fett. Das verstehe ich persönlich unter analogem Sound. Ist Promars eigentlich von Roland oder ist das was eigenes?

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    richard  AHU

    Cool, allmählich steigt die Attraktivität von System 1 für mich mit jedem weiteren Plugin bzw Plug-out. :-) Nur ne „Pro“ Variante der Hardware käme gut, auf der man mehrere „Plug-out´s“ im Multimode, gleichzeitig betreiben oder zumindest speichern und wahlweise betreiben könnte.

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    synthboy  

    Wenn die ganze AIRA Serie nur nicht so hässlich wäre, dann wäre das Teil sehr geil.
    Als reines Plugin ist es aber sicher klasse.

    Schade das Roland vom Design nicht etwas mehr Vintage gedacht hat…

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    Dirk Siegmund  

    Ich finde es ja sehr schön, dass Roland recht schnell so viele Plug-Outs auf den Markt bringt, aber…

    …ich habe hier seit 2 Tagen ein System-1 stehen, welches ich als B-Ware aus Burgebrach vom großen T erworben habe.

    Ich bekomme nicht einmal des SH101-Plug-Out downgeloadet, weil der Product-Key schon benutzt wurde. Ich kann aber auch kein SH-2 oder Promars-Plug-In zum System-1-Besitzer-Preis kaufen, da der Product-Key bereits einem andern Roland Account zugeordnet ist.

    Ich habe also einen Plug-Out-Synth ohne die Möglichkeit, Plug-Outs zu benutzen.

    So lange hier Roland nicht dringend etwas an der rechtlichen Seite klärt, sehe ich keinen echten Markt für das System-1 bzw. Bundles aus Hard- und Software, zumal die meisten (noch) nicht professionellen Musiker sich Geräte nur aus dem Gebrauchtmarkt leisten können.

    Unabhängig davon, wäre es wirklich schön gewesen hier dem Promars PlugOut durch 4-Stimmigkeit den Jupiter-4 zu gönnen…der steht allerdings bei mir in Natura.

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      AQ  AHU

      So gross kann das Problem nicht sein. Wenn Du das System-1 in Burgrebach gekauft hast, wird „das grosse T“ Dir auch helfen.
      Es kann ja nicht sein, dass man sich mit einer bereits benutzten Seriennummer einfach neu anmelden kann. Dazu muss der Erstbenutzer seinen Account deaktivieren. Erst wenn das nicht geht, ist der Hersteller in der Pflicht.

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        Dirk Siegmund  

        Hallo AQ,

        ja, „das große T“ hat mir geholfen und die Seriennummer meines SYSTEM-1 heute bei Roland wieder freischalten lassen, dafür auch auf diesem Wege vielen Dank.

        Ich sehe das Problem aber grundsätzlich beim privaten Weiterverkauf, wenn die Plug-Ins/Outs an die Serienummer des Geräts gekoppelt sind und der Erstkäufer ggf. die PlugIns für die DAW behält, dann kann der Nachfolger mit der Seriennummer nichts machen, wenn er nicht den Einfluß wie die großen Händler hat.
        Das Ganze würde weniger Probleme beim Weiterverkauf machen, wenn das SYSTEM-1 z.B. als Hardware-Dongle funktionieren würde (direkts Auslesen des ProductKey aus dem Gerät) und bei der Registrierung und z.B. spätestens 24Std nach der letzen Verbindung zum PlugIN den Dienst verweigert… im Prinzip also wie der eLicenser bei Steinberg.
        Ist aber nur meine Meinung…
        Gruß,
        Dirk

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