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Workshop: Brummen und Störgeräusche im Live-Setup

Woher kommt das Brummen in meinem Rig?

19. Februar 2023

Feature: Brummen und Störgeräusche im Live-Setup

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Brummen im Rig ist der Albtraum eines jeden Gitarristen. Das Traum-Setup ist verkabelt, alles eingeschaltet und schon vor dem ersten gespielten Ton stellt man fest, dass ein Brummen im Signalweg nicht unauffällig sein Unwesen treibt. Dieses, manchmal zwar recht leise, aber den Klangenthusiasten auf Dauer in den Wahnsinn treibende Dauergeräusch muss minimiert werden, denn je mehr man es ignorieren möchte, um so auffälliger wird es. Das war doch gestern noch nicht da – oder doch? Bilde ich mir nur ein, dass es schlimmer wird? Und woher kommt es überhaupt? All diese Fragen schlagen ganz schön auf die Stimmung und die Probe, auf die man sich schon gefreut hatte, wird eher nebensächlich runtergerockt, weil man sich in jeder kleinsten Spielpause runter zu seinem Pedalboard bückt, um an irgendwelchen Kabeln zu wackeln und auf ein zufälliges Enden des nervigen Brummens hofft. Gehen wir also die möglichen Fehlerquellen des guten Sounds mal der Reihe nach auf den Grund.

Brummen im Rig durch die Pickups der Gitarre

Ein Brummen im Rig wird nicht selten durch die Pickups der Gitarre verursacht. Es wird durch elektromagnetische Interferenzen erzeugt, die meist aus Wechselströmen resultieren. Diese können aus Trafos stammen, also aus Netzteilen, aber auch über die Stromleitung von externen Trafos in den Signalweg gelangen. Dimmer von Lampen erzeugen zum Beispiel ganz gerne mal ein ekelhaftes Brummen. Genauso wie Computer oder, ganz schlimm natürlich, Neonlampen und leider ist bisweilen auch der eigene Gitarrenverstärker als Störquelle zu nennen. Da alle elektronischen Geräte, die senden oder empfangen, das Signal stören können, würde ich auch auf Smartphones beim Proben verzichten. Das ist eine gute Maßnahme, um das Brummen im Rig zu reduzieren und den Mitmusikern ein bisschen mehr Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Die Pickups agieren als ein Mikrofon und somit als Antenne für magnetische Energie. Sie nehmen diese Störsignale mit auf, auch wenn diese erst noch recht leise sind. Unser 100 W Fullstack tut dann sein Übriges und verstärkt neben unseren Welthitriffs leider auch die Störsignale.

Feature: Brummen und Störgeräusche im Live-Setup

Selbst bei einem Humbucker, der, wie sein Name ja bereits impliziert, ein Brummen unterdrücken soll, ist nur in der Lage, ein Brummen zu reduzieren, nicht aber, es komplett zu eliminieren. Die Humbucker verfügen über zwei Spulen, die entgegengesetzt gewickelt und magnetisiert sind und damit einmal ein positives und ein negatives Brummsignal erzeugen, das sich dann gegenseitig in den Frequenzen auslöscht. Ähnlich, wie bei einem symmetrischen Signal, das wir vom Mischpult kennen. Da beide Spulen der Humbucker aus klanglichen Gründen oft etwas unterschiedlich gewickelt sind und auch, aufgrund des Umstandes, dass die Spulen einen leicht unterschiedlichen Abstand haben, kann das Brummen aber letztlich gar nicht komplett unterdrückt werden. Auch wenn Humbucker dadurch natürlich weitaus weniger brummen als Singlecoil-Pickups. Singlecoils haben diese brumm- unterdrückende Eigenschaft nicht, da sie nur aus einer Spule bestehen. In Position 2 oder 4 einer Stratocaster hat man jedoch ebenfalls den Effekt, den wir aus den Humbuckern kennen. Wenn allerdings die Masseverbindung der Humbucker schlecht verlötet ist, können auch Humbucker nicht zaubern und brummen ganz ordentlich. Wichtig ist, dass die Elektronik der Gitarre mit der Masse verbunden ist. Auch die Saiten müssen eine gute Masseverbindung haben. Diese wird meist über die Bridge gewährleistet. Ist dies nicht der Fall, brummt es ganz ordentlich, wenn man die Saiten nicht berührt. Ein Berühren der Saiten reduziert es wieder, da dann eine Masseverbindung hergestellt wird. Um herauszufinden, ob alle einzelnen Potis mit der Masse verbunden sind, hilft ein Multimeter. Hiermit ist der Fehler schnell gefunden.

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Um festzustellen, ob das Brummen extern erzeugt wird, hilft es, die Gitarren anzustöpseln und den Amp einzuschalten. Sofern sich das jetzt zu hörende Brummen reduziert, wenn der Volume-Regler der Gitarre komplett runtergeregelt wird, kommt liegt die Störquelle im AC-Strom. Also könnte man die Neonröhren ausschalten, Dimmer entfernen und den Nachbarproberaum bitten, den Raumtrockner auszuschalten. In Spielpausen dann einfach immer den Volume-Regler runterdrehen, dann nervt es weniger aber beim Spielen, insbesondere bei länger gehaltenen Tönen oder in kurzen Spielpausen eines Riffs, ist es natürlich trotzdem präsent. Je nach Location kann es also zu mehr oder weniger Brummen kommen.

Eine zusätzliche Abschirmung in Form von Kupferfolie oder Graphitlack im Elektronikfach der Gitarre kann das Brummen etwas weiter reduzieren. Hier ist ganz wichtig, diese ebenfalls mit der Masse zu verbinden. Einige Gitarren haben eine recht schlechte Abschirmung. Die Kupferfolie ist insbesondere für Gitarren mit einem Pickguard leicht umzusetzen. Sie wird einfach auf die Rückseite des Pickguards geklebt.

Ein Gate-Pedal könnte ebenfalls als Lösung in Betracht kommen. Diese Pedale schalten das Signal stumm, wenn das Eingangssignal unter eine bestimmte Lautstärke fällt. Dieser sogenannte Threshold ist einstellbar. Ich finde Gate-Pedale jedoch oft sehr abrupt, sie schneiden gerade bei dynamischem Spiel zu oft hier und da mal einen ausklingenden Ton ab. Aber je nach Musikrichtung und Gain- Setting kann dies eine gute Idee sein.

Sofern man auf Singlecoils schwört, aber trotzdem das Brummen reduzieren möchte, können Noiseless-Pickups in Betracht gezogen werden. Dies sind Singlecoils, die mit einer entsprechenden Schaltung das Brummen reduzieren. Natürlich möchte niemand auf den Sound seiner Lieblings-Pickups verzichten und so muss manchmal ein Kompromiss gefunden werden. Wenn das alles nichts hilft, müssen wir im Signalweg weitergehen.

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Das Gitarrenkabel als Ursache fürs Brummen

Beim Gitarrenkabel sollte man nicht sparen, wenn man einen guten und brummreduzierten Sound haben möchte. Solide Stecker, eine ordentliche Verarbeitung und eine gute Schirmung sind ein absolutes Muss für guten Sound. Mit der besten Gitarre und einem top Amp kann man nicht das Optimum herausholen, wenn man sie mit einer dünnen Strippe mit sparsamer Schirmung verbindet. Hier kannst du ruhig mal ein paar Hersteller ausprobieren und das geliebte, alte Kabel, das schon ein paar Knoten hat und im Proberaum liebevoll mit einigen Litern Bier getränkt wurde, in Rente schicken. Einige Kabel können bedingt durch ihre Länge, die Materialien und ihren Aufbau den Klang ebenfalls beeinflussen und zum Beispiel die Höhen etwas kappen. Dadurch wirkt ein Brummen manchmal weniger prominent. Ein Kabel mit einem Kabelbruch oder Wackelkontakt sollte natürlich ebenfalls sofort ausgetauscht werden. Hier hilft kein Wackeln oder fixieren mit Gaffa. Hier sollte man weder Kosten noch Mühen scheuen und beim nächsten Effektkauf gleich ein neues Kabel mitbestellen. Das kostet ja nicht die Welt.

Quellen für Brummen im Rig auf dem Pedalboard

Die Stecker des Gitarrenkabels sollten ordentlich fest in den Buchsen der Gitarre und des ersten Effektgeräts sitzen, um auch hier keine Störgeräusche zu verursachen. Mit Kontaktspray lassen sich Buchsen sehr gut reinigen. Dieses aber bitte nicht in die, meist offene, Buchse sprühen, da sie sich sonst im gesamten Pedal verteilt. Es reicht, wenn das Spray auf den Stecker des Kabels gesprüht wird und man den Stecker dann zwei- dreimal reinsteckt und wieder herauszieht. Damit werden Verschmutzungen entfernt. Wenn man merkt, dass der Stecker in der Gitarre oder im Pedal durch mechanische Belastungen zu viel Spiel hat, kann bei offenen Buchsen der Kontakt vorsichtig in Richtung Kabel gebogen werden. So sitzt das Kabel wieder richtig fest und es erzeugt bei Bewegungen keine Kratzgeräusche. Sämtliche Kabel auf dem Pedalboard sollten regelmäßig überprüft werden, ob sie durch Bewegung oder Biegung einen Defekt haben. Und gerade bei Kabeln mit Solderless-Plugs können die Stecker gerne ab und zu mal nachgeschraubt werden.

Tipps & Tricks gegen Brummen und Störgeräusche im Live-Setup

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In diesem Zug kann man gleich die Buchsen aller Effektgeräte reinigen. Kratzende Potis sind oft nur verschmutzt und können gereinigt werden. Dann ist auch beim Regeln kein lautes Knacken und Krachen zu erwarten. Brummen im Rig kann natürlich auch durch die falsche Stromversorgung hervorgerufen werden. Bekommt ein digitales Effektgerät zu wenig Milliampere, erzeugt es oft Nebengeräusche. Wird ein digitales Effektgerät mit einem analogen Pedal von der gleichen, nicht isolierten Stromquelle versorgt, brummt es. Also hier immer auf die richtige Verkabelung achten und ein hochwertiges Netzteil mit isolierten Ausgängen verwenden. Eine gute Stromversorgung des Pedalboards erspart viel Ärger. Auch die Positionierung des Netzteils auf oder unter dem Pedalboard kann Ursache für Brummen sein. Manche Effektgeräte wie zum Beispiel Wah-Pedale sind hierfür sehr anfällig. Es lohnt sich also, mit angeschlossenem Pedalboard das Netzteil mal an unterschiedlichen Plätze zu positionieren, um zu hören, wo es am wenigsten brummt.

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Das Verbinden von mehreren Pedalen mit sogenannten Daisychains ist generell problematisch, da hierdurch die Stromversorgung und die Audioverkabelung der Pedale eine Brumm- oder Masseschleife erzeugt wird, die Brummen hervorruft. Einige analoge Pedale können dies besser verarbeiten als andere, aber wer auf Nummer sicher gehen möchte, der gönnt jedem Pedal einen eigenen Netzteilanschluss.

Brummen im RigAlte Pedale können von sich aus etwas mehr brummen. Entweder, weil die Bauteile bereits alt, die Elkos ausgetrocknet sind oder weil die Pedale aus einer Zeit stammen, in der noch etwas unbedachter produziert wurde. Und auch beim Aufbau eines Racksystems sollte man die Verkabelung sorgfältig vornehmen und die Stromversorgung akribisch planen. Hier gibt es ja auch noch den Power-Conditioner, nein, das ist nichts für die Haare, der für einen sauberen Strom im Rack sorgt. Wie man die Pedale dann richtig verkabelt, erklärt Johannes dir in diesem Workshop.

Der Verstärker als Ursache des Brummens

Der letzte Schritt im Signalweg ist der Gitarrenverstärker. Der Amp verstärkt nicht nur das Signal, sondern gleichzeitig auch das eingespeiste Brummen im Rig. Er ist auch ganz besonders begabt darin, dieses Brummen selbst zu produzieren. Hierbei gibt es Möglichkeiten, diese Schwachstellen selbst zu beheben, einige sollten aber von einem Experten vorgenommen werden, da in einem aufgeschraubten Amp Spannungen anliegen, die tödlich sind. Auch wenn der Amp ausgeschaltet ist, können die Kondensatoren diese Spannung noch lange speichern. Also bitte nicht selbst aufschrauben und drin rumfingern, den Verstärker sollte man lieber zum Fachmann bringen.

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Bereits lockere Input-Buchsen können ein starkes Brummen verursachen. Wie bei der Gitarre müssen auch die Bauteile im Amp eine gute Masseverbindung haben. Im Laufe der Zeit kann gerade bei älteren Verstärkern der Zahn der Zeit an diesen Verbindungen nagen und Rost und Bewegung kann eine anscheinend vorhandene Masseverbindung unterbrechen. Bei meinem Silverface Princeton war dies der Fall. Ich habe lange nach der Ursache des Brummens gesucht und dann festgestellt, dass die Masseverbindung der Eingangsbuchse schlecht war. In diesem Fall konnte ich sogar durch das mechanische Festschrauben der Buchse die Verbindung verbessern und das Brummen beseitigen. Es war eine lange Suche, aber der Fehler konnte dann schnell und einfach behoben werden.

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Mehr Informationen

Röhren des Röhrenverstärkers können natürlich auch ganz hervorragend brummen. Selbst recht neue Röhren brummen, wenn man Pech hat. Das gute an Vorstufenröhren ist aber, dass man sie ohne sie einmessen zu müssen, gegen andere Röhren des gleichen Typs austauschen kann. Gerade in der kritischen ersten Verstärkerstufe könnte eine selektierte Röhre schon einiges bewirken. Hier lässt sich ein A/B-Vergleich leicht und schnell umsetzen. Bei den Endstufenröhren und der Rectifier Röhre sieht das schon anders aus. Diese sollte nur der Fachmann wechseln, da sie eingemessen werden muss. Hier arbeitet man meist mit einem Trimpoti, manchmal muss die Schaltung jedoch auch durch den Austausch einzelner Bauteile angepasst werden, damit die Röhre im richtigen Arbeitspunkt agieren kann.

Leider kann jedoch auch die Konstruktion des Amps, also der Aufbau der Platine oder der Verdrahtung Schuld an einem Brummen sein. Wenn zum Beispiel die Verkabelung oder Leiterbahn der Heizung der Röhren zu nahe am Signalweg verlegt wurde. Ein Experte könnte hier eine neue Verkabelung vornehmen. Dies ist aber recht aufwändig.

Auch Trafos des Amps können durch Einstreuung in den Signalweg ein Brummen produzieren. Manchmal ist dies schon durch eine relativ einfache Modifikation zu beheben. Beim Fender Champion, der wunderbar klingt, aber leider auch für sein Brummen bekannt ist, konnte zum Beispiel durch ein leichtes Umpositionieren des Trafos das Brummen erheblich reduziert werden. Dafür musste lediglich ein neues Loch gebohrt werden und der Trafo einmal um sich selbst gedreht werden. Wenn man dann die Verkabelung der Röhrenheizung etwas verlegt hatte, konnte man aus dem kleinen Amp einen richtig guten und nahezu brummfreien Sound herausbekommen.
Viele Hersteller übersehen diese kleinen und leicht zu behebenden Fehlerquellen leider manchmal, aber eine Nachbesserung durch den Profi lohnt sich hier auf jeden Fall.

Sowohl bei Röhren- als auch bei Transistorverstärkern kann der Aufbau der Schaltung Schuld an einem erhöhten Brummen sein. Manchmal kann dies durch höherwertige Bauteile, also eine umfangreiche Modifikation, reduziert werden. Die Fehlersuche ist aber recht aufwändig und dementsprechend kostspielig. Hier sollte man sich immer vorher überlegen, ob dieser Schritt den monetären und/ oder persönlichen Wert des Verstärkers nicht vielleicht übersteigt. Wenn man aber seinen Traumsound in diesem Amp gefunden hat, kann es sich definitiv lohnen.

Feature: Brummen und Störgeräusche im Live-Setup

Alte und kratzende Potis sind für jeden Amp natürlich ebenfalls ein K.O.- Kriterium und Quelle für viele Störsignale. Diese dürfen gerne ausgetauscht werden.
Die gleiche Stromsteckerleiste für Pedalboard und Amp zu nutzen, ist bei der Stromversorgung extrem wichtig. Wenn der Amp an einer Steckdose und das Pedalboard an einer anderen Steckdose angeschlossen ist, kann es zu einer Masseschleife, den sogenannten Groundloops kommen. Dies ist immer dann der Fall, wenn die Masse eines Signals an zwei oder mehr Stellen geerdet wird. Das ist auch bei einem Setup mit mehreren Amps der Fall, wenn diese an separate Steckdosen angeschlossen werden. Also im Idealfall alles an eine Wandsteckdose anschließen.

In einem Multiamp-Setup darf auf keinen Fall und unter gar keinen Umständen bei einem Amp die Erdung entfernt werden. Das war mal in den 80ern bei einigen Hobby-Live-Tontechnikern eine wahnwitzige Idee, um das Brummen zu beseitigen. Nur leider beseitigt es im Fall eines Defekts im Amp auch gleich den Gitarristen mit, weil es nämlich tödlich enden kann, wenn die Sicherung nicht rechtzeitig rausfliegt und die Spannung von ca. 500 V durch das Gitarrenkabel den Gitarristen grillt während er sein letztes, heißes Riff abliefert. Eine wesentlich bessere Lösung ist es da, zum Beispiel den Lehle P-Split vor einem Amp zu nutzen, um die Masseschleife zu unterbrechen. Also hier der neue Slogan: P-Splits können Leben retten.
Den Stromanschluss würde ich mir als Gitarrist auch auf gar keinen Fall mit einem Mitmusiker teilen, nicht weil ich unkollegial bin, sondern weil weitere angeschlossene Geräte natürlich noch mehr Störquellen einspeisen können. Am schlimmsten wäre ein „Du hast auf deiner Steckerleiste ja noch Platz, kann ich da mal meinen Strahler mit anschließen und meinen PC aufladen?“ Hierzu ein klares Nein.

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Fazit

Es gibt im fragilen Weg vom schwachen Signal der Gitarrensaite, über das Kabel zum Pedalboard und dann zum Amp viele Störquellen, die ein Brummen erzeugen können. Wer sein Setup nach und nach aufbaut und immer wieder testet, kann die Fehlerquellen gut beseitigen. Ein gut gewarteter Amp und Pedale können ebenfalls nicht schaden. Natürlich werden im Club immer noch neue Störquellen auftauchen, aber wenn man schon mal das eigene Setup nach bestem Wissen optimiert hat, kann man einige dieser Quellen zumindest eliminieren.

Wenn es dann immer noch brummt, schaut doch mal in Richtung Sänger, ob er nicht in das Mikrofon brummelt, um sich einen Scherz zu erlauben.

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Forum
  1. Profilbild
    Burt Rocks

    Super Feature! Vielen Dank an den DelayDude👍Wie oft bin ich schon fast verzweifelt😠Ich glaub, ich mach mir aus dem Feature eine Checkliste, die ich mir neben meine Amps hänge 😉

    • Profilbild
      DelayDude RED

      @Burt Rocks Hi Burt,
      berichte gerne, ob es dir in Zukunft ein paar graue Haare ersparen sollte😉🎸

    • Profilbild
      Chufu

      @Sven Rosswog Oh ja, wer kennt das nicht!😄
      Ich hatte auch das Problem. Mein Setup ist Assymetrisch verkabelt und da braucht es nur ein Gerät mit USB-Stromversorgung und der Radau ist da!
      Da DI-Boxen eher Symetrisch ausgelegt sind habe ich im Behringer HD400 eine brauchbare alternative gefunden. Damit habe ich die Brummer entkoppelt. Der Dynaikverlust ist dabei verschmerzbar und kann in der DAW wieder ausgeglichen werden. Für mich die Optimale Lösung. Abgesehen von einer Symetrischen Verkabelung.
      Aber die Kabel sitzen alle!!! ;)

  2. Profilbild
    Klangapparat

    Ich hatte mal den Fall, dass es eine Brummschleife in der PA gab und haben 20 Minuten alles abgesucht und am Ende hatten wir einfach nur den Stecker vom FOH-Mischpult um 180grad gedreht und das Brummen war weg…

  3. Profilbild
    Tomtom AHU 1

    Super hilfreicher Artikel! Vielen Dank dafür! Ich hatte mal mit einem Brummen in einem früheren Synth-Setup zu kämpfen. Damals hat mir ein zwischengestöpselter Mantelstromfilter geholfen. Auch für kleines Geld ganz große Wirkung! 🤗

  4. Profilbild
    Musell

    Hallo und Danke für diesen Artikel!
    ich möchte, als Benutzer eines großen Setups (2 Amps, Mesa Boogie Express 5:50 und Gladius JTM 67, Pedalboard mit einzelnen Effekten und Midi Majestro zu einem Rack mit 3 Lehle Loop Switcher, 6 Schleifen a 2 Effekten) etwas ergänzen. Freunde achtet auf die Polarität in den Schutzkontakt-Steckdosen. Ja, mit einem Phasenprüfer findet man die Phase an der Dose und alle Geräte müssen richtig mit der Phase verbunden sein. Dafür gibt es simple Messgeräte, um das zu prüfen. Im Highend Hifi Bereich ist das absolut üblich. Denn insbesondere Lichtanlagen auf der gleichen Steckdose können Euch um den Versand bringen. Ich habe es erlebt und mir hat es geholfen. Liebe Grüße MUSELL

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