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Boss ME-90, Gitarren-Multieffekt

Intuitiver und kompakter Gitarrenprozessor mit zahlreichen Boss Verstärkern und Effekten aus dem GT-1000

6. Juli 2023

Boss ME-90Vielseitig und gleichzeitig intuitiv soll das neue Boss ME-90 Gitarren-Multieffektgerät sein, das Gitarristen weltweit in diesem Sommer erfreuen will. Boss-Fans kennen und lieben die ME-Serie bereits seit über dreißig Jahren und der Pedalhersteller hat in dieser Zeit immer wieder gezeigt, dass er nicht zum alten Eisen gehört. Das ME-90 ist das bis dato fortschrittlichste ME-Modell und verfügt neben einer exzellenten Audioqualität mit 24 Bit AD/DA-Wandlung und 32 Bit Fließkommaberechnung über AIRD-Verstärkermodelle, IR-Import, einen Effekt-Loop. Und als wäre das nicht genug, hat dieser All-in-one-Gitarrenprozessor auch noch hochwertige BOSS Sounds an Bord, so dass schnell und einfach eigene Sound-Setups erstellt werden können. Mit seiner intuitiven Bedienoberfläche und einer umfangreichen Effektauswahl wird das Zusammenstellen und Anpassen von Sounds auf dem ME-90 so einfach, als hätte man ein ganzes Bord mit einzelnen Pedalen vor sich.

Effekte und Verstärkermodelle aus dem Boss GT-1000

Das ME-90 vereint sieben Effektkategorien mit einer riesigen Effektvielfalt aus dem Topmodell GT-1000 in einem Gerät und trumpft mit 60 Effekttypen auf, die normalerweise ganz sicher nicht auf ein Pedalboard passen würden. Über das BOSS Tone Studio lässt sich die Auswahl noch einmal um über 20 Effekte erweitern.

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Dabei ist das Multieffektpedal dennoch kompakt und durch die Möglichkeit, es auch mit Batterien zu betreiben, überall einsetzbar.

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Boss ME-90
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Und wer doch nicht auf ein zusätzliches Pedalboard verzichten möchte, kann über einen Send/Return-Loop externe Pedale ebenfalls zum Einsatz bringen. Die Möglichkeit, den On/Off-Status im Patch zu speichern und den Loop innerhalb der Signalkette vor oder nach dem Verstärkermodell zu platzieren, ist natürlich ebenfalls inklusive.

Wenn einem dann zu Hause nur der kleine Transistorverstärker anschaut, kann man selbstverständlich einfach auf eines der Verstärkermodelle aus dem GT-1000 zurückgreifen. Die AIRD-Technologie bietet dann nämlich einen authentischen Röhrensound von insgesamt elf verschiedenen Verstärkertypen. Egal, ob man auf cleane Sounds eines Combo steht oder doch lieber das Gefühl eines kraftvollen High-Gain-Stacks genießen will, hier ist alles möglich.

Und im Boss Tone Studio gibt es sogar noch mehr Varianten zur Auswahl. Jeder dieser Verstärker enthält einen spezifischen Lautsprecher-Sound für den direkten Anschluss an eine PA oder ein Aufnahmegerät. Und es lassen sich über eine eigene Software drei individuelle Lautsprecher-Impulsantworten in das Gerät laden.

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Boss GT-1000
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Das ME-90 als Audiointerface

Über den USB-C-Ausgang kann man das ME-90 mit dem Boss Tone Studio verbinden, das sowohl für macOS, als auch für Windows verfügbar ist. Hierüber lassen sich auch die Patches verwalten, Sounds bearbeiten sowie Verstärker- und Effekttypen austauschen und macht das ME-90 zum Audiointerface für den Einsatz mit Musikproduktionssoftware auf einem Computer. Die Boss Tone Central hat dann auch noch professionelle Setups zum Download bereit und auf Boss Tone Exchange kann man seines Patches mit anderen Nutzern der ME-90 Community teilen.

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Und wer Lust hat, seine Musik von einem mobilen Endgerät zu streamen und seine Sounds wireless über die BTS Editor-App zu bearbeiten, kann das mit Hilfe des optionalen Bluetooth Audio MIDI Dual-Adapter tun.

Insgesamt 30 verschiedene Regler scheinen auf den ersten Blick vielleicht ein wenig angsteinflößend zu sein, aber Boss verspricht, dass die Auswahl von Kategorien und die schnelle Einstellung von Sounds kinderleicht ist. Insgesamt stehen übrigens 36 Preset-Patches mit spielfertigen Sounds und 36 User-Patches zum Abspeichern individueller Setups zur Verfügung.

Außerdem verfügt das ME-90 über acht leichtgängige und, was für viele Gitarristen besonders wichtig ist, leise arbeitende Fußtaster sowie ein Expression-Pedal mit integriertem Toe-Switch. Im Memory-Modus kann man komplette Patch-Setups über die Fußtaster aufrufen, um die einzelnen Effektkategorien eines Patches anschließend im Manual-Modus separat zu aktivieren oder zu deaktivieren. Der jeweilige Status der einzelnen Fußtaster wird durch unterschiedliche Farben der LEDs angezeigt. Und wer sich bestimmte Farben leichter merken kann, hat sogar die Möglichkeit, selbst festzulegen, in welcher Farbe die LEDs je nach Modus leuchten sollen.

Das ME-90 ist leichter als das Boss ME-80, bietet aber selbstverständlich die Robustheit, die wir von Boss Geräten gewohnt sind.
Das Expression-Pedal wurde komplett überarbeitet und ermöglicht nun eine noch feinere Parameter-Steuerung.
Wie auch schon das ME-80, so kann man auch das ME-90 entweder mit vier AA-Batterien oder einem optionalen Netzteil betreiben.
Durch einen Schalter auf der Rückseite können die Ausgänge entweder für den Einsatz mit einem Amp oder einem Fullrange-Soundsystem wie zum Beispiel einer PA genutzt werden.

Lieferbar ist das ME-90 in etwa 3-4 Wochen.

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Forum
  1. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    36 User und 36 presets, wir haben 2023, in welchem Jahr lebt diese Firma Roland eigentlich? Inzwischen ist es doch kein Problem mehr 999 Presets zu verwalten? Das macht Boss immer wieder, dass sie uns Gitarristen mit ein paar presets abspeist? Also für mich ist das Ding gestorben.

  2. Profilbild
    RainerJTM

    Die einzig relevante Frage für mich persönlich wäre, welche Prozessorarchitektur hier verwendet wird.
    Die Aussage auf einer anderen deutschen Website

    „Klingt wie ein großer, kostet aber klein“

    halte ich für groben Unfug.

    Um bei dem Kampfpreis noch Gewinn zu machen, muss man im Businesscase gehörig daran schrauben, was man an Technologie hier reinstecken möchte.

    … kommt mir wie eine Art Resteverwertung des GT-1000 vor, der bei den Amp-Modellen (nach meinem Eindruck) nicht wettbewerbsfähig ist.

    Mal sehen was der Test bringt.
    Da würde ich dann einen technologischen Vergleich zum GT-1000 erwarten.

  3. Profilbild
    RainerJTM

    Ich habe mir den Parameter Guide (PDF) angeschaut.
    Sämtliche Effekte sind immer nur mit drei Reglern bedienbar.
    BSP: Overdrive … Gain, Tone, Level

    Das Teil würde ich mir niemals zulegen.
    Ich gehe fest davon aus, dass auch die Prozessor-Architektur absolut schmal ausgelegt ist.

    … eine Zumutung … für mich.

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