12. Oktober 2013

Roland V-Synth -Multitalent – von VA bis Harmonizer.

Der V-Synth XT gehört seit langem zu meinem unverändertem Inventar im Studio.

Das hat mehrere Gründe:

Zum einen lieb ich den D50, der als quasi als Add-On im V-Synth XT integriert ist, zum anderen überrascht mich aber auch die XT-Syntheseeinheit immer wieder aufs Neue mit ausgefallenen Klängen die immer – sagen wir mal – hybrid klingen. Also weder astrein analog, noch kalt und digital. Vor allem Atmosphären und Flächen mit sich ständig verändernden Audiofragmenten – mal metallisch schräg, mal harmonisch, sind die Stärke dieses Synthesizers.

Vor allem hat es mir aber der integrierte Harmonizer/Vocoder angetan, den ich bei jedem meiner Live-Auftritte verwende. Der XLR-Aschluss für ein Schwanenhalsmikro sitzt direkt auf der abgeschrägten Vorderseite – perfekt.
Alleine mit den werkseitigen Vocoder-Presets lassen sich unglaubliche Vocal-Effects generieren.

Ich würde mal sagen, der D50 ist ein nettes Beiwerk – eben etwas für mein Nostalgie-Ego, der XT-Synth effektiv aber eher speziell, aber der Harmonizer der echte Killer – vor allem live.

Wichtig für eBay-Käufer:
Roland bot seinerzeit eine Software an mit der man Samples und Sounds verwalten konnte. Diese lief auf PC und MAC. Auf MAC allerdings nur bis 10.7 – soweit ich mich erinnere – auf dem derzeitigen Betriebssystem 10.8 lässt sich das Teil leider nicht mehr starten. Laut Information von ROLAND, ist auch keine Adaption mehr geplant. :-(

Und noch einer:
Laut Bedienungsanleitung lassen sich die im Winkel verstellbaren Rackseitenteile, nicht abnehmen. Wie ihr an meinen Fotos erkennen könnt – kein Problem wenn man einen Schraubenzieher halten kann ;-)

Fazit
Für mich ist der V-Synth XT nach wie vor der beste Kandidat der ganzen V-Synth Serie - auch besser als der V-Synth GT. Er ist unglaublich flexibel, kompakt und am Gebrauchtmarkt sehr unterschätzt.
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