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25. November 2019

Wann wird die Eier legende Wollmilch Workstation geschaffen?

Der Sequenzer im neuen Roland Fantom ist wirklich gut. Allerdings ist die Sampling Funktion sehr rudimentär. Außerdem sollte in einem so neuen Gerät auch die Möglichkeit einer SSD Festplatte mit dabei sein. Ich selber liebe es, ausschließlich in der Maschine zu produzieren, und da ist die Akai MPC X zur Zeit das beste auf dem Markt. Sie hat sogar mittlerweile native Synthesizer im Stand Allone Betrieb. Mein Traum wäre es, wenn sich ein Hersteller wirklich einmal Gedanken darüber macht, daß es Leute gibt, die nur in der Maschine produzieren wollen, ohne Computer. Das heißt: Sehr viele Spuren. Egal ob MIDI oder Audio. SSD Festplatte. Die Möglichkeit, Plug Ins(VST oder andere) in der Maschine zu installieren, wie zu Beispiel Omnisphere.

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Dazu noch eine DAW ähnliche Oberfläche, wie in Cubase oder Logic, in der man alle Spuren untereinander sieht, und genau so editieren, verschieben, oder schneiden kann. Ich würde mir noch eine Software gefallen lassen, welche genau für diese Maschine gemacht worden ist, welche das Display der Maschine 1:1 auf dem Rechner abbildet, damit man, falls gewünscht, so noch ein wenig komfortabler arbeiten kann. Dieses könnte man aber auch mit einem größeren Bildschirm an der Workstation hinbekommen. Wie auch immer. Ich sehen mich nach einer neuen und echten, zeitgemäßen Workstation, die den Computer nicht vermissen läßt.

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Korg Kronos Erstausgabe 2011

Die Korg Kronos Workstation hatte ich auch. Schrecklich. Der Sequenzer war so rudimentär, wie in meinem Yamaha V50, aus den 90er Jahren. Und dazu noch der ohrenbetäubende Lüfter. Meine Roland MC-909 war Gold dagegen, wenn auch soundtechnisch unterlegen. Yamaha MODX? No! Der Sequenzer darin ist ebenfalls sehr veraltet. Dann doch lieber den Roland Fantom. Aber auch dieses tolle Gerät läßt meine Wünsche, wie oben erwähnt, nicht wahr werden. Ich denke, Roland wären die ersten, die so eine wundervolle Workstaion zuerst realisieren könnten, nicht nur Sample basiert, nein auch mit interner eigenen Klangerzegung. Bis dahin schraube ich in meiner AKAI MPC X weiter.

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Fazit
Roland Fantom, neben der Akai MPC X, die beste Workstation

Plus

  • Micro Scope Editior. Sehr gute und rolandmäßig gewohnte intuitive Bedienung.

Minus

  • Rudimentäre Samplingfunktion
  • Keine SSD Option
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Forum
  1. Profilbild
    gaffer AHU

    Deine Wünsche laufen auf einen Computer hinaus, dem man den Computer nicht ansieht. Das wird es imho nie geben. Denn für einen Sequencer a la Cubase/Logic brauchst du ein Betriebssystem, dazu noch den darauf abgestimmten Sequencer. Die ganze Arbeit noch mal für eine verschwindend kleine Usergruppe. Lege auf dein Wunschkeyboard ein iPad, da ist das OS drin, ein großer Touchscreen vorhanden, Sampler, alles incl. DAW. Fertig. Ist das zu groß, nimm ein iPhone. Androide sind keine Alternativen

    • Profilbild
      Michael Simon

      Vielen lieben Dank für Dein Feedback.

      Das Thema hat sich mit der Version 1.10 des Fantom erledigt.
      -Piano-Roll Funktion vollumfänglich
      -Einbindung von Samples im Sequenzer

      Für mich ist nun die 21. Jahrhundert-Workstation geboren.

      Ich habe mir den Fantom 6 im Köllner Store gekauft und ich bin hin und weg.

      Habe seit einigen Tagen meinem iMac den kalten Rücken gekehrt.

      Die besten Alben aus den 80er Jahren wurden auch ohne Computer produziert, und es sind die besten Alben, bis heute.

      Ich liebe es, ohne die Bildschirm zu produzieren. In der Maschine. Punkt.

      Roland hat meine Gebete wohl erhört.

      LG,

      Michael

      • Profilbild
        AMAZONA Archiv

        Nun, wenn nun alles tutti ist, überarbeite den Artikel und laß direkt alle neuen Erfahrungen mit einfliessen. Ich lese gerne mal was positives über Roland, auch wenn der Fantom preislich zu weit weg liegt. Nicht das ich nicht könnte aber die Syntheseabteilung müßte mindestens so gut sein wie im System 8 und das bezweifele ich doch etwas.

      • Profilbild
        BurKey

        Da Roland selbst mit der Version 2 ihres Fantom noch kein Timestretchin implementiert haben, denke ich nicht dass sie im 21. Jahrhundert angekommen sind. Zumal diese Funktion im Fantom G bereits implementiert war. Damit ist der neue Fantom ein Rückschritt.

        Man fragt sich, wieso bei einer neuen Generation bewährte Funktionen wegfallen und diese Softwareentwickler immer bei Null anfange?

        Was solld das? Ich will von Fantom G auf Fantom 2019 umsteigen und es fehlt auf einmal alles?

        Schön doof. Ist aber bei Roland normal. Die ganzen tollen Funktionen die es schon vor 20 Jahren gab (VP-9000, V-Synth, VariOS) sind alle weg. Verschwunden? Wahrscheinlich Amnesie!

        Das ist nicht modern. Hardware-Workstations haben einfach ausgedient, die bieten nicht die Flexibilität wie eine PC-basierte DAW, einfach weil es keine 3rd-party Komponenten gibt, und man Roland oder wem auch immer auf Gedeih und Verderb ausgeliefert ist.

        Und deren komische Interpretation einer Workstation ist nun einmal nicht meine.

  2. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    ob ne Eierlegende W. die Lösung ist, wäre noch zu klären.
    Alesis hat das z.B. mit der Fusion versucht.
    In der Praxis ist das nur schwer umzusetzten.

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