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CURiOS #10: Audulus 3, ModStep, AUM


Das iOS-Magazin: #10 April 2016

CURiOS-2016-im-fokus
Audulus 3
von Audulus
€ 29,99, iTunes
Version: 3.1.1
iPad, iPhone, iPod Touch
AudioBus, IAA, MIDI, Background Audio

€ 39,99, Windows, OS X 10.11, AU / VST, MacAppStore, PC-Version über die Audulus Homepage

CURIOS10_Audulus3-Main

Patchauswahl

Die Version 3 der modularen Musiksoftware ist wieder einmal mächtiger und umfangreicher geworden, was natürlich ein Review in diesem Rahmen extrem schwierig macht. Abgesehen von DAWs sind Modular-Softwaren das Undankbarste, was man sich als Tester vorstellen kann und deshalb gerne meidet, doch manchmal lohnt es sich.

Eine Modular-Software ist darauf ausgelegt, dass sich der Nutzer die Software, die er gerade braucht, selber zusammenbaut. Dabei benutzt Audulus eine sogenannte visuelle Programmierumgebung, d.h. es sind keine Programmierkenntnisse von Nöten, nur etwas organisatorisches und logisches Denkvermögen. Der wohl bekannteste Vertreter dieser Software-Sparte ist Reaktor von Native Instruments, gefolgt von Max/MSP von Cycling74 und dessen Open-Source-Variante PureData. Auch auf iOS gibt es mehrere Apps dieser Art. Jasuto von Christian Wolf gibt es schon seit den frühesten iOS-Tagen. Erst in jüngster Zeit kamen noch zMors Modular von mobile only und AnalogKit von Bitcount (CURiOS berichtete) hinzu.
Während Apps, wie der von Björk bekannt gemachte Reactable-Tisch, Modular von Pulse Code oder KQ-minisynth auf das klassische Zusammenstellen von Klangkomponenten setzen, geht modulare Software noch einen Schritt weiter, nämlich zum Erstellen jener Klangkomponenten aus mathematischen Funktionen, Bedienelementen sowie Ein- und Ausgabeschnittstellen. Das erfordert einiges mehr an Einarbeitung vom Benutzer, doch kann man seiner Fantasie hier völlig freien Lauf lassen.

CURiOS10_Audulus3_Nodes

Nodes – Übersicht

Die Basis jeder Konstruktion heißt „Node‟, der grundlegende Baustein in Audulus. Die wichtigste Node ist aber der „Patch-Node‟-Baustein, zu finden in der Node-Kategorie „sub‟. Damit lassen sich nämlich die Node-Konstrukte in „Module‟ zusammenfassen und organisieren, um sie dann als Bausteine weiter zu verwenden. Der Node verhält sich also zum Modul, wie das Atom zum Molekül und der Patch ist der Organismus.

CURiOS10_Audulus3_Sub-Patch

Patch-Node

Woanders kennt man das auch unter der Bezeichnung „Macro‟. Module können damit so komplex und verschachtelt sein, wie man will. Es gibt bisher keine offiziellen Angaben über das maximale Limit, weil der Programmierer bei der 200. Modulunterebene aufgehört hat zu zählen. Bei größeren Projekten ist die Organisation in Sub-Module unumgänglich, schon allein der Übersicht zu liebe.
Zum Glück müssen sich Anfänger aber gar nicht erst mit den Nodes herumschlagen, denn Audulus verfügt inzwischen über eine sehr, sehr umfangreiche und gut organisierte Modul-Bibliothek, die einem extrem viel Arbeit abnimmt und dadurch besonders für Einsteiger die Lernkurve erheblich abflacht. Zusätzlich gibt es noch eine sehr lebendige Community im Audulus-Forum, die bei Fragen gerne weiterhilft.

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  1. Profilbild
    syntics ••

    Interessante Übersicht aller Neuigkeiten!

    Nur eine Sache ist leider verdreht: das neue, kleine iPro hat die bessere Kamera und nicht das große iPRO…

    • Profilbild
      Markus Schroeder RED

      Ja, bei soviel „Pro“ auf einmal, rutscht so was leicht durch.
      Das kleine iPro soll auch laut diverser Experten die beste Farbdarstellung aller iPads haben, inkl. dem großen.

  2. Profilbild
    polyaural ••••

    Das Betriebssystem für Macintosh-Computer wird seit der Version 7.6 Mac OS genannt. Davor wurde es schlicht System genannt. Also System 6 zum Beispiel. Nach der letzten Version Mac OS 9 wurde anstelle der 10 ein X verwendet. Also Mac OS X. Darauf nannte man die Systeme Mac OS X 10.2 und so weiter. Sieht so aus, als wenn das Namens-Chaos nun ein Ende findet. Sehr wahrscheinlich auch im Zusammenhang mit der seit Jahren geplanten Zusammenlegung der Betriebssystem Mac OS X und iOS. Denn iOS ist im Kern ein Mac OS X, was wiederum im Kern ein Unix ist …

    • Profilbild
      Markus Schroeder RED

      Es ging mir in der Hauptsache darum der Hoffnung Ausdruck zu geben, dass es m~/MacOS 12 heißen wird und nicht wie vielerorts im Netz vermutet m~/MacOS 10.12.
      ;)

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        Markus Schroeder RED

        PS: eigentlich ich bin ja nur froh hoffentlich bald diese doppelte Versionsummer X los zu sein. Das fand ich immer albern.
        :)

        • Profilbild
          TobyB RED

          Ich fand die Abkehr von Tiernamen wie Lion und Snow Leopard verwirrend, man wusste bei O Really wo man hinzugreifen hatte

          http://fun.....y/acid.png

          Und die Informationspolitik von Apple zu El Capitan kann man als nicht gelungen ansehen. Ich finde nach wie vor noch Dinge die entweder im OS, in Logic, Garageband nicht funktionieren oder Fehler produzieren.

          • Profilbild
            • Profilbild
              TobyB RED

              Hallo Dilux,

              das sind auch Bücher die OReilly nicht schreibt ;-) IT Humor halt.

              http://fun.....rounds.jpg

              Aber mal davon ab, ich hab fast den ganzen Zoo von OReilly. Das Cover mit dem Koboldmaki gabs auch, „Unix in a Nutshell“. Steht hier noch, nur war der Maki nicht auf Acid. Und auf dem vi und Vim Cover zeigt der Maki sogar Bein.

    • Profilbild
      TobyB RED

      Hallo Thomas,

      auch wenn die unixoide Basis bei iOS und MacOSX da ist, wird Apple die nicht zusammentun. Ein Click ist was anderes als ein Touch. Zum anderen würde dieser Paradigmenwechsel Apple nichts bringen. Es würde zwar die Codebasis weiter konsolidiert allerdings tauchen jede Menge neuer Probleme auf. Und dem User auch nicht. Shortcuts machen auf einem Touchscreen keinen Sinn. Macht Logic auf einem Touchscreen Sinn, wenn die Bedienung über Shortcuts und eine Tastatur getrieben wird? Ich denke Apple wird eher solche Features wie Air Drop, Hand Off verbessern und ausbauen. Touchscreens machen im grafischen, fotografischen Bereich oder als POS oder POI schon Sinn. Und Apple gut sich sicher auch an was grade in Redmond mit Win10 abgeht. MS zahlt da grade heftig Lehrgeld. Apple hat eher andere Baustellen. Das Forken der Anwendungen mit dem Metal Framework auf unterschiedlichen Modellen und Generationen. Bei Qualitätsicherung insbesondere bei iOS Updates. Schlußendlich die Entwicklungswerkzeuge Xcode / Swift, hier müsste Apple erstmal komplett ausmisten und selbst dann haben wir noch das Touch/Click Paradigma.

      • Profilbild
        polyaural ••••

        Toby, ob Apple das hinbekommt oder nicht kann ich nicht sagen. Aber Apple hat das angekündigt. Sie arbeiten daran.
        .
        Microsoft will das auch hinbekommen. Aber wahrscheinlich warten die erst mal bis Apple zeigt wie so was auszusehen hat, und machen dann die good-enough-Lösung …

        • Profilbild
          TobyB RED

          Hallo Thomas,

          ich ging bis dato immer davon aus das der CEO dem eine Absage erteilt hat.

          http://www.....cook-says/

          Aber warten wir den 10.6 ab. Für mich persönlich würde das mergen der beiden OSe keinen Sinn machen. Eher ein Wechseln der Hardware Plattform, sprich weg von Intel hin zu ARM. Allerdings hätte Apple hier noch einige Probleme zu lösen. Aus Anwendungssicht z.b Logic und diverser anderer nativer MacOS X Anwendungen, würde sich erstmal ein komplettes Redesign ergeben. Da unter der Haube die Anwendungen auf iOS und MacOS eben doch anders ticken. Und das m.E. nicht durch einen Compilerlauf zu beheben ist. Als letztes weiss ich nicht wie die User ein solch verdongeltes Sytem aufnehmen würden. Ich bin z.B immer noch gerne an der Bash unterwegs und verwalte die Systeme, weils schneller geht.

          Microsoft hat aber eben den Fehler gemacht, alles übers Knie zu brechen und lernt grade das es eben so nicht funktioniert mit der Zuckerbrot und Peitschen Strategie geht.

  3. Profilbild
    polyaural ••••

    „Es hat also nur sieben oder acht Jahre gedauert, bis Apple die Nützlichkeit dieser kleinen Erweiterung erkannt hat […] und sich über die grundlegende Preispolitik von Apple-Adaptern so trefflich streiten lässt.“
    .
    1. Der Lightning-Anschluss ist 2012 eingeführt worden. Da musste der Autor auf das Feature schon 4 Jahre vor der Veröffentlichung drauf gewartet haben.
    .
    2. Was die grundlegende Preispolitik der Apple-Adapter angeht, so sind die billigeren Kopien vom freundlichen Chinesen am Bahnhof genau das: Billiger. Es ist erstaunlich, wie unfassbar schlecht die Kopien zuweilen funktionieren. Sie schlucken Strom (wahrscheinlich wegen schlechterer Materialien), was zu dem beliebten Hinweis führt, dass dieses Zubehörteil nicht für iOS geeignet ist, oder sie funktionieren nach ein paar Monaten gar nicht mehr. Mit dem Lightning-Anschluss ist das nicht besser geworden, denn im Stecker steckt ein Chip, der die Kommunikation zwischen den Geräten managed. Man muss schon Glück haben, um eine gut funktionierendes Zubehörteil billiger zu bekommen. Oft hat man bei reinen Ladekabeln dieses Vergnügen. Aber auch nicht immer.
    .
    Dahinter kann man Markenpolitik vermuten. Aber man kann auch Kondensstreifen am Himmel als Chemtrails bezeichnen.

    • Profilbild
      Markus Schroeder RED

      1.
      Der Auto hat seit Veröffentlichung des CCK für 30Pin-Anschlüsse – auf die im Text eindeutig hingewiesen wurde – darauf gewartet.

      Von daher, ja, es sind ca. 8 Jahre.

  4. Profilbild
  5. Profilbild
  6. Profilbild
    michi_mak

    testet ihr die Apps eigentlich auch, bevor ihr deren Features vorstellt? iSpark funktioniert NICHT problemlos mit dem SparkLE – kann man in diversen Foren nachlesen. Und der support von Arturia ist bei apps mehrbals besch…eiden!

    • Profilbild
      Markus Schroeder RED

      Hi michi_mak,

      Die News-Section dient nur dazu auf neue Apps _aufmerksam_ zu machen, wie die Top News bei Amazona.de und ist _keineswegs_ ein Test. Die Texte sind sind nur eine Zusammenfassung der iTunes Beschreibung bzw. des Pressetextes (plus meine persönliche Meinung).
      Wenn sich die Hersteller nicht an ihre Mitteilungen halten, können wir da herzlich wenig dafür.
      Hätten wir Spark LE _getested_ wäre die Problematik sicher zur Sprache gekommen.

      Das die Produktpflege von Arturia sehr zu wünschen übrig lässt, darauf wurde hingewiesen (z.B. auch in meinem Test zu iMini, iPhophet und iSem, hier bei Amazona.de) und dürfte auch mittlerweile bekannt sein.

      Grüße,
      M. :)

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Markus Schroeder CURiOS

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