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DOCtron & Martin Stimming: Instant Mastering Chain, Hardware-Prozessor

15. Dezember 2021

Mastering Device to go

Instant mastering chain martin stimming doctrn

DOCtron & Martin Stimming: Instant Mastering Chain, Hardware-Prozessor

Der Hamburger Elektronik-Produzent Martin Stimming bringt zusammen mit DOCtron ein sehr interessantes Produkt namens „Instant Mastering Chain“ auf den Markt. Laut Martin Stimming war er lange auf der Suche nach einem „… hervorragend klingendem, portablen, rein analogen Mastering Studio …“, konnte aber kein Produkt finden, das seinen Kriterien entsprach. Zusammen mit dem mittelfränkischen Techniker DOCtron wurde die Idee dann auf eigene Faust zum Leben erweckt. „Es passt in unser Reisegepäck und macht das Signal laut und präsent genug, um gegen den DJ anzutreten“, erklärt der Produzent.

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Was bietet die Instant Mastering Chain?

Der komplett analog aufgebauter Hardware-Prozessor ist 56 x 146 x 142,5 mm groß und bringt knapp 1 kg auf die Waage. Designt und konzipiert ist er für den Live-Set-Einsatz „on the road“, entsprechend stabil scheint das Gehäuse auf den ersten Blick auch gebaut zu sein. Aber natürlich lässt sich die „Instant Mastering Chain“ auch im Tonstudio einsetzen.

Instant mastering chain

Die Frontseite des Hardware-Geräts zieren eine Vielzahl von Drehreglern. Diese bieten direkten Zugriff auf die wichtigsten Features beim „Mastering“, d. h. neben Input- und Output-Regler bietet die Frontseite getrennte Regler für EQ Low und EQ High. Beide Bänder sind im Bereich -14 dB bis + 14 dB regelbar.

Darunter und daneben befinden sich die Regler für den Kompressor, passend mit den klassischen Threshold-, Ratio- (von 1:1,5 bis 1:10), Attack- und Release- sowie einem Drive-Regler ausgestattet. Eine Besonderheit stellt die umschaltbare Feedback-Schaltung dar.

Instant mastering chain

Rückseitig befinden sich die Anschlüsse der Instant Mastering Chain. Neben zwei 6,3 mm Klinkenbuchsen als Eingang gibt es ein zweites Pärchen, das als Ausgang dient. Ein individuell regelbarer Kopfhörerausgang in Form eines 3,5 mm Klinkensteckers ist genauso vorhanden wie Sidechain Send/Return. Ein Power-on/off-Schalter sowie der Anschluss für das externe Netzteil runden die Rückseite ab.

Die wichtigsten Features im Überblick

  • Fully analog audio processor chain in a portable package
  • designed for the hardware only liveset
  • works great in the studio as well, incredible on the drum bus!
  • British-style low and high-shelf EQ with dedicated bypass and VCA based bus compressor with FF/FB detector path
  • Lundahl (r) output transformer with drive and gain reduction knob
  • Headphone out with dedicated volume knob
  • Sidechain send / return via 6,3mm stereo jacks
  • 6,3 mm dual-mono, unbalanced jack connectors for in- and output
  • Weight 990 g
  • Dimensions 56 x 146 x 142,5 mm
  • road proof carbon housing
  • handmade in Mittelfranken, Germany

Im folgenden Video erhaltet ihr einen Überblick zur Instant Mastering Chain:

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Der Hardware-Prozessor ist ab sofort zum Preis von 2.799,- Euro erhältlich. Ein Testgerät ist bereits auf dem Weg zu uns.

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  • 2.799,-€
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Forum
  1. Profilbild
    Marco Korda  AHU

    So etwas Unsinniges im Bereich Mastering wie dieses Gerät ist mir bisher noch nicht untergekommen. Unklar ist, ob es gerastete Potis sind (wenn nicht, kann man damit kaum etwas anfangen). Der Regelbereich +/- 14 dB macht für Mastering überhaupt keinen Sinn. Der EQ-Bereich ist mehr als unzureichend und beim Kompressor sind die Ratios für Mastering auch nicht gerade ideal.

    Mir fällt nicht eine Anwendung in meinem Mastering-Studio ein, wo ich das gebrauchen könnte. Allenfalls für Mixing und Live. Und dann noch mit diesen umprofessionellen Anschlüssen (6,3 mm) zu einem total überzogenen Preis. Man hat das Gefühl, man muss nur Mastering und/oder Lundahl dran schreiben und schon kann man 2000,- Euro drauf schlagen.

    • Profilbild
      Lapin  

      Das ding ist für live Auftritte gedacht steht eh explizit im Artikel. Deshalb wohl auch die Klinkenanschlüsse

      • Profilbild
        Marco Korda  AHU

        Ja, das steht da zwar, aber der Name des Artikels lautet Instant Mastering Chain… Damit spricht man ja eine gewisse Zielgruppe schon explizit an, egal was im Artikel oder in der Werbebrochure steht. Ich bin der Meinung, dass man irreführende Werbung klarstellen sollte.

        • Profilbild
          Lapin  

          Das Produkt heißt nunmal so.
          Es macht den live Sound Instant laut, damit er mit der Lautstärke der gemasterte Musik der DJs mithalten kann. Sicher ein Nischenprodukt für profis aber missverständlich finde ich da nichts dran

    • Profilbild
      Rekardo Rivalo  

      Das soll wohl was für die Babyboomer sein (Geld sitzt locker). Die Generation Alpha macht doch alles in the box (Mastering chain in Ableton). Ausnahmen bestätigen die Regel…

      Trotzdem, viel Erfolg beim Verkauf!

    • Profilbild
      martin stimming  

      wie anthony schon gesagt hat, sehr schade dass das Gerät solch einen Missmut erzeugt! ich trau mich kaum noch kommentare zu lesen, muss mich innerlich erstmal wappnen und mein herz verschliessen um nicht allzu stark getroffen zu werden.

      Wir haben es geschafft ein im 3000er Bereich absolut konkurrenzfähiges Produkt zu bauen (und besonders mastering engineers wissen doch dass audio hardware erst dann auch wirklich gut klingt) und das auch noch so klein wie niemand sonst bis jetzt. wir verwenden an entscheidender stelle die besten komponenten und haben zB eine signal to noise ratio von 106db (was wir wegen des extremen drives auch brauchen).
      dass das teil für profi mastering engineers nichts ist sieht man doch an der Größe, daher das „instant“ im namen.

      für liveacts auf der Bühne die keinen (!) laptop haben gibt es nichts in wirklich guter Qualität. da der klang und die verdichtungsleistung so gut ist kann man es auch super im Studio als ne art channelstrip verwenden.

      ich hab wirklich keine Ahnung wo diese heftigen reaktionen herkommen. meine Güte.

      • Profilbild
        [P]-HEAD  AHU

        Hallo Martin,
        nimm das dem Forum nicht übel. Hier ists immer sehr direkt. Es liegt an der Diskrepanz zwischen der Größe des Gerätes, welches vordergründig wie ein Compressor mit EQ wirkt und dem aufgerufenen Preis. Das wieso und warum das so ist, wird dann ein ausführlicher Test zeigen. Aber klar ist auch, das das Gerät nicht jeder testen kann, denn hier befinden wir uns im Profibereich.

      • Profilbild
        Lapin  

        Hallo, lass dir von internetkommentaren nicht den Tag vermiesen!

        Jeder der dich bisschen verfolgt wird wissen, dass ein Teil das du selbst verwendest für den gedachten Einsatzzweck super sein wird.

        PS: kommst du Mal (wieder) nach Österreich, würd dich gern Mal auf einer heimlich Party oder so sehen..

      • Profilbild
        Anthony Rother  AHU

        Hi Martin :-) mein lieber,
        bloß nicht verrückt machen lassen.

        Auf Amazona gibt es leider machmal Situationen wo in den Kommentaren Leute nicht verstehen für was etwas konzipiert wurde und dann leider auch noch als selbsternannte Experten darüber urteilen.

        Dazu fehlt dann leider auch noch ein gewisses Niveau in Ihrer Kommunikation und schon liest man solche Aussagen in den Kommentaren.

        Dein Teil ist aus der Praxis entstanden und nicht eine Idee um etwas in Massen zu verkaufen.

        Alles gut mein Bester :-))))
        Das ist Qualität was Ihr da anbietet :-)

        • Profilbild
          martin stimming  

          :) danke dir! es scheint aber trotzdem ein grundsätzliches missverständniss zu sein, wenn ich so die kommentare unter meinem video anschaue oder es gibt da einen wirklich langen thread bei den elektronauts den ich mir gar nicht anschauen kann weil die sich mal wieder zu sehr reingesteigert haben. einerseits freut mich die aufmerksamkeit aber nervlich ist das echt schwer auszuhalten.

          • Profilbild
            Anthony Rother  AHU

            Ja ich kann das sehr gut verstehen wie das auf dich einwirkt.
            Man ist so etwas nicht gewöhnt.

            Leider zeigen die letzten Jahre das in allen Foren das Niveau unterirdisch ist.
            Da bist Du in guter Gesellschaft ;-)
            Damit muss man momentan leider noch leben oder man zensiert.

            Ja vielleicht ist das alles auch nochmal ein Anstoß an der Erklärung von dem Teil zu arbeiten :-)

            Eurer Gerät ist halt auch ein Spezialteil – das ist perfekt für solche negative Kommentare.
            Ein Troll Magnet.

          • Profilbild
            mfk  

            Im Elektronauts-Forum sieht auch kaum einer ein, dass der Octatrack klanglich nicht so gut abschneidet….
            …Es ist ein super Teil und absolut konkurrenzlos. Aber der Sound ist nun mal nicht High End. (Was mich nicht stört)

            Und bei sowas macht es Sinn, am Ende der Signalkette noch eine Möglichkeit zu haben, den Klang anzupassen.

            Dein Gerät ist einfach für die meisten unerschwinglich (mich eingeschlossen), aber haben wollen würden es sicher alle, die Live Musik machen.
            Wirklich Sinn macht es wahrscheinlich nur bei einem von 1000 Foren-Benutzern.
            Der Rest hat seine 2-4 Auftritte im Jahr und ist für sein Publikum ausreichend gut.

            Und Deine Reputation ist auf einem so hohen Level, dass völlig außer Zweifel steht, dass Du ein erstklassiges Produkt für einen angemessenen Preis auf den Markt gebracht hast.

      • Profilbild
        Marco Korda  AHU

        Hallo Martin,

        da ich das offenbar initiiert habe, will ich mich gerne noch mal melden und meine Meinung offenlegen. So wie dieser Artikel geschrieben ist (lies ihn bitte noch mal selbst) sind da in der Reihe Aussagen wie (Zitate):

        – portablen, rein analogen Mastering Studio
        – lässt sich die „Instant Mastering Chain“ auch im Tonstudio einsetzen
        – Zugriff auf die wichtigsten Features beim „Mastering“

        Also je nachdem, aus welcher Brille man gerade schaut (DJ oder Mastering Engineer) hört sich das eben ganz anders an. Für meinen Bereich habe ich die Anpreisung mit den genannten Keywords kritisch gesehen und ich finde, als Hersteller muss man sich sein Marketing eben gut überlegen. Nichtsdestotrotz ist das preislich eine Hausnummer, die man bei so einem Konzept und der augenfälligen Qualität so nicht erwarten würde.
        Ganz bestimmt wollte ich das Gerät nicht von vorne herein dissen oder einen Shitstorm auslösen. Wenn das so empfunden wurde, dann tut es mir leid.

      • Profilbild
        mofateam  

        I feel you.
        Ich kann mir das Gerät zwar nicht leisten – und könnte als Hobbyist auch die Anschaffung gar nicht rechtfertigen – aber für reisende professionelle Künstler hat dieses Gerät m.E. ein Alleinstellungmerkmal : hochwertige analoge Technik mit minimalem Platzbedarf.

        Ich bin happy mit meinem OTO Boum und der Analog Heat.
        Aber es handelt sich hier um ein Boutique-Nischenprodukt in Kleinserie und nicht aus China, meine Güte, Gitarristen geben das für ein Topteil aus.

        • Profilbild
          pol/tox  

          Was passt dir bei den möglichen Ratios von 1:1.5 und 1:2 nicht fürs Mastering?
          EQ bis 14dB, aber von 0-5dB schaut es doch nach halbwegs brauchbarem Regelbereich aus.
          Gerastert: Das ist ein Stereogerät, kein Dual Mono. Außer der einfachen Recallability kann man sehr wohl damit was anfangen. Mein Foote P3S war nicht die gerasterte Version, hab halt Fotos gemacht, und trotzdem damit mastern können.
          In der Beschreibung steht „designed for the hardware only liveset“. Es steht halt was von Mastering Chain drauf, davon musst du dich ja nicht triggern lassen. Hab selbst mal ein Mastering Studio betrieben, wäre aber nie auf die Idee gekommen das Stimminggerät extra dafür anzuschaffen. Man sieht doch, der Zweck soll ein anderer sein.

          Mir persölich wäre das Ding zu teuer. Wenn alle 3 Baugruppen, also der FF/FB comp, EQ und Sätting, saugut klingen, kann ich den Preis schon eher nachvollziehen.

          Außerdem, Meister Stimming ist ein sympathischer Zeitgenosse, würde erstmal genau reinhören bevor ich motzen geh. Was aber auch dein Recht ist.

      • Profilbild
        s.tubenrocker  

        Nicht so zu Herzen nehmen! Viele Menschen äußern sich über die Tastatur doch meist „etwas“ schroffer als im wahren Leben (hoffe ich doch mal). Wenn man deine Videos kennt, so weiß man doch, dass du dich kritisch mit den Instrumenten auseinander setzt. So wird es sicherlich auch mit der Kiste gewesen sein. Wer mit der Musik sein Geld verdient und einen Nutzen darin sieht, wird sich den wirklich kleinen Kasten vielleicht kaufen. Andere machen es anders und so findet jeder seinen Weg…

  2. Profilbild
    Anthony Rother  AHU

    Sehr schade das dieses Tool so missverstanden wird und geradezu Hass erzeugt.
    Für dieses Babyboomer Argument habe ich noch nie einen vernünftigen Hintergrund gehört.

    Im Club ist es immer wieder mal schwierig als Live-Act mit der Lautheit der DJs mitzuhalten und da ist das Teil eine gute Idee wie man es mit wenig Platzverbrauch lösen könnte.

    Zu dem Preis kann ich nichts sagen, ob der gerechtfertigt ist aber wenn die Lautheit und der Sound stimmt – dann stimmt für den Anwender auch der Preis. Man verdient ja seine Brötchen mit dem Live Auftritt und möchte den Leuten guten Klang bieten können.
    Ein Spezial-Tool für Profianwendung !
    Kann wenn man will auch zusätzlich im Studio verwendet werden.

    Für alle anderen reichen selbstverständlich Plug-Ins und machen dort auch vom Budget und der besseren Möglichkeiten mehr Sinn.

    Babyboomer, hahaha :-)

    • Profilbild
      [P]-HEAD  AHU

      Ich hatte den Artikel heute morgen schon gelesen und mir bis jetzt so meine Gedanken gemacht. Ja, der Ansatz für Live Acts in Clubs oder Openair ist sinnvoll für so ein Gerät. Es schert sich nämlich niemand darum, ob Dein Sound passt. Daher ist es einem selbst überlassen, was man tun kann, um seinen Summensound aufzupopeln. Insofern – es gibt einen Bedarf! Ich hätte Bedarf an solch einem Gerät! Nutze seit fast 2 Jahren den FMR Audio RNC1773 Stereo Kompressor. Der ist für die Summe ausgelegt und das macht er richtig gut. Da kommt man schon an gegen die Festplattenfraktion! Dieses Gerät ist sehr klein und kostet 219 EUR. 3000 EUR sind im Vergleich zum Wert meines Live Setups nicht viel, aber dafür würde ich nicht so viel Geld ausgeben, auch wenn es noch einen EQ, etc. hätte. Insofern wäre ich exakt die Potente Zielgruppe, würde aber höchstens 800 EUR für so etwas ausgeben.

      Im übrigen ist auch der Cybersound SoundMaxx II (199 EUR) bestens für sowas geeignet und noch kleiner. Kein Kompressor aber schmiedet das Signal schön zusammen und dann gehts auch lauter. Gibt es hier einen Test davon bei Amazona.

      • Profilbild
        Anthony Rother  AHU

        Ja da hast Du recht mit den Clubs :-)

        Es wird ja noch ein Test folgen.
        Da wird man es dann hoffentlich besser einschätzen können.
        Ich hoffe das man die Ressourcen hat alle angesprochenen Themen zu Testen und ausführlich zu Informieren.
        Denn bei 2.799,00 € ist das herausstellen von Qualitäten extrem wichtig.
        Bin auf den Amazona Test gespannt.

      • Profilbild
        Anthony Rother  AHU

        Habe mal kurz beim Cybersound SoundMaxx II geschaut :-)
        Interessante Lösung zu einem tollen Preis.
        Kann man aber mit dem Instant Mastering nicht vergleichen das ist dann schon ein anderes Level der Qualität.
        Wenn ich mit einem Mixer ein sehr guten Mix habe dann muss da im Insert auch hohe Qualität rein sonst brauche ich mir nicht die ganze Mühe machen.
        Ist meine Meinung auf den ersten Blick.
        Ersetzt selbstverständlich nicht den eigenen Test am Setup.

        • Profilbild
          [P]-HEAD  AHU

          Nee, klar kannst Du das nicht vergleichen. Aber der Nutzen ist schon sehr gut und für live absolut ausreichend. Es geht ja um eine kleine Lösung, die den letzten Schliff gibt, bevor es an die Tinitus-Ohren der alkoholgeschwängerten Tanzmeute geht. Da ist nicht so viel extrem guter Klang nötig. Der abfallende Sound beim Künstlerwechsel darf die Stimmung eben nicht einreißen lassen. Das ist mein Hauptaugenmerk und dafür gibt es viel zu wenig kleines Helferlein-Equipment.

    • Profilbild
      mofateam  

      Eben. Für jemanden, der davon lebt, den bestmöglichen Sound mit seinem Liveset zu präsentieren, ist die Investition auch gerechtfertigt, wenn dder Nutzwert stimmt.

  3. Profilbild
    mfk  

    Bestimmt ein nützliches Teil.
    Aber völlig überteuert. Vielleicht kostet die Produktion so viel und das Innenleben ist bestimmt auch hochwertig.
    Aber wenn man 2.799€ in sein Set investieren möchte, gibt es eine Menge sinnvollerer Möglichkeiten. Zum Beispiel venünftige Klangerzeuger.
    Hat man die, braucht man so ein Tool i.d.R. nicht mehr.

    Wenn ich im Club mit meinem Equipment in den DJ-Mixer gehe, dann habe ich davor und erst recht danach ausreiched Pegel.
    Sollte am Frequenzverlauf etwas nicht stimmen, dann stimmt etwas mit der Auswahl der Maschinen und/oder den eigenen Fähigkeiten nicht.

    Selbst eine günstige Korg E2S kommt über einen modernen Pioneer-Mixer mit ausreichend Druck auf die Tanzfläche und muss sich hinter keiner mp3/Schallplatte verstecken.

    Ein gutes Alternativprodukt ist übrigens ein Analog Heat.
    Hier gibt es neben einer rudimentären Klangregelung mit Filter auch einen analogen Stereoverzerrer zur Soundsättigung.

    • Profilbild
      Anthony Rother  AHU

      Man darf die Größe nicht vergessen.
      Wenn man On The Road ist dann kommt es echt auf die Größe an.
      Und Lautheit ist leider immer ein Thema das kann man nicht so einfach lösen als Live-Act außer man spielt mit einem Laptop und DAW.

      Den Analog Heat hatte ich mal versucht war aber nicht sehr begeistert von dem was da dann rauskam.
      Ich rede von einem Summensignal.

      • Profilbild
        mfk  

        Ich nutze meinen AH als dezenten Summeneffekt hinter dem Mixer mit kaum hörbarer Sättigung.
        Zusätzlich gibt es einen 2-Band Equilizer, mit dem ich mich schnell auf die örtliche Anlage einstellen kann.
        (Und einen Filter + LFO; damit kann man noch mal etwas Bewegung in die Hihats bringen oder schnell störende Frequenzen bearbeiten)
        Das ist schon sehr dekadent, holt aber noch mal ein paar Prozent raus.
        (insbesondere, weil bei mir alles durch einen Octatrack geht und dadurch etwas verliert)
        Als Einzeleffekt für eine 303 oder so habe ich es noch nicht mal ausprobiert. 😬

        So gesehen ist Stimmings Gerät dann noch mal eine Luxusklasse darüber.
        Hat dafür aber noch ein paar sehr gute Features mehr.
        Ich bin schon sehr gespannt auf den Test.
        Wie ich Stimming einschätze, ist das Teil sein Geld wert; aber eben auch sehr hochpreisig. Und damit zumindest bei mir leider sehr weit unten auf der Wunschliste.
        Für 1000€ würde ich keine Sekunde zögern.

        • Profilbild
          mofateam  

          „Für 1000€ würde ich keine Sekunde zögern.“

          Dann warten wir mal, bis BEHRINGER das Konzept klaut und in China zusammenkloppt.

    • Profilbild
      mofateam  

      „Zum Beispiel venünftige Klangerzeuger.
      Hat man die, braucht man so ein Tool i.d.R. nicht mehr.“!
      Sehe ich nicht so.
      Wenn man z.B. mit einem Octatrack und zwei weiteren Klangerzeugern arbeitet, möchte man am Ende das Summensignal so verschmelzen, das es „gemastert“ klingt.

      • Profilbild
        mfk  

        Schick alles durch den OT ;-)
        Ein älteres analoges Mischpult kann auch viel bewirken.
        Ggf. leicht übersteuern.

        Elektron-Geräte bekommt man i.d.R. gut zusammen.
        Korg ist auch sehr ausgewogen.
        Es steckt ein bisschen mehr Arbeit drin; aber was vorher nicht passte, passt auch hinterher nicht mehr.
        Stimmings Teil ist quasi der Puderzucker auf der Torte.
        Sollte auch ohne gut sein; mit ist aber nochmal besser.

        Probleme hatte ich mit Arturia Drumbrute /Impact, Microfreak, Akai RW/TC, Clavia Micromodular.
        Das sind Maschinen gewesen, über die sich dann via Kleinanzeigen ein anderer gefreut hat.

  4. Profilbild
    growl  

    Müsste man in echt hören, ob das Gerät 3,5k wert ist, aber ein SSL Fusion macht auch einen guten Job… oder diverse Stereo Kanalzüge… ist doch auch immer eine Geschmacksfrage.

    • Profilbild
      martin stimming  

      danke dass du es zumindest nicht grundlegend ablehnst :)

      nur kurz zum preis: 2799 ist der deutsche bruttopreis, ohne MWSt sind wir bei 2350,- (für all diejenigen die das beruflich machen) und die Versandkosten gehen auf mich, egal wohin auf dieser erdenkugel (das allein ist nach US versichert mit entsprechendem Ausfuhrbegleitschreiben so um die 130,-)

      der preis ist möglich weil wir es selbst vertreiben und man das gerät nur bei uns (bzw meinem online shop) bekommt, wenn wir bei thomann zu kaufen wären würden wir deutlich über 3k kosten und das wollte ich nicht.

      • Profilbild
        Anthony Rother  AHU

        Find ich gut dass Du das hier erklärst.
        Ist nicht selbstverständlich das ein Hersteller seine Preise erklärt.
        Qualität hat seinen Preis.

      • Profilbild
        growl  

        Oh sorry, dann hatte ich mich mit den 3,5k getäuscht (wo hatte ich die bloß gelesen ..?)
        Ich finde das total subjektiv mit dem Preis. Wenn ein Gerät macht, was mir extrem gut gefällt, dann kann sowas im Edelbereich einfach auch mal soviel kosten, aber dann kann man sich sowas auch mal leisten, wenn man damit jedesmal bei Auftritt (und auch Aufnahme, Mix, etc) glücklich damit wird.

        ps gab es nicht auch mal einen gearspace thread zum IMC?

  5. Profilbild
    frankste

    Ich finde den Preis nicht extrem hoch, bei Mastering hardware fürs studio werden z. T. viel höhere Preise aufgerufen. Und am Schluss entscheidet der Klang, deshalb Test abwarten.

  6. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Ein (an sich ja sinnvolles) durchdachtes nischenprodukt mit einem gewissen alleinstellungsmerkmal, ein wunderbar sympathisch bodenständiges promovideo und dazu noch fertigung in deutschland. ist doch eigentlich großartig, nur um es dann reflexhaft schlecht zu reden…

    nicht mal ansatzweise meine preisklasse, aber trotzdem viel erfolg für den schritt:)

  7. Profilbild
    chain25  

    Ich denke, dass der Name des Geräts seinen Teil zum Unmut beiträgt. Natürlich ist er mit einem Augenzwinkern gemeint und in einem der Videos präsentiert Martín dazu noch Anführungszeichen mit den Fingern in der Luft – nur trotzdem wurde es nicht verstanden.
    Um es zusammenzufassen, wo die Akzeptanzprobleme herkommen: Mastering und live passt nicht, Mastering und klein und portabel auch nicht, im Studio heißt es immer noch je größer desto qualitativ besser. Dasselbe gilt dann beim Preis, ein solch kleines Gerät zu dem aufgerufenen Preis erzeugt dann Unmut. Ich denke die meisten Kritisierenden verstehen die Intention und den primären Verwendungszweck nicht. Das Marketing könnte vielleicht dazu beigetragen haben.

    Ich finde es übrigens ein Zeichen von charakterlicher Größe, wie Martín sich hier präsentiert. Es gibt genügend sich selbst Überschätzer, die einfach mit Arroganz auf die Kritik reagiert hätten.

    Wünsche viel Erfolg, bin selbst aber leider nicht Zielgruppe und kann auch das Produkt bzw. seinen Nutzen und das Preis/Leistungsverhältnis nicht beurteilen.

    • Profilbild
      chain25  

      Ach ja, noch zum Thema Elektronauts:
      Nach dem Test des Octatrack war es wenig überraschend, dass in den Kreisen kein Stich zu landen ist. Ungünstiges Timing …

      • Profilbild
        mfk  

        Der Verriss war schon hart. Wenn man aber bedenkt, wann das Teil entwickelt wurde und wie innovativ, einzigartig & unersetzbar das Gerät immer noch ist, dann war Stimmings Review ok und ehrlich.
        Elektron hätte bei der MK2-Version schon gerne ein kleines Hardware-Upgrade verlöten können.

        Die Erkenntnisse aus dem Test werden auch mit der Auslöser für die Entwicklung des Instant Mastering Chains gewesen sein.
        Wer denkt, dass er ein solches Gerät absichtlich kritisiert, um die eigenen Verkäufe anzukurbeln, hat einen an der Waffel. Das ist einfach nur peinlich.

        • Profilbild
          chain25  

          Ich würde jetzt nicht so weit gehen und behaupten, dass das Soundqualität-Thema als faule Marketingmasche von den Elektronauts aufgefasst worden ist. Trotzdem fühlt es sich wohl für den einen oder anderen so an, als wäre das Ergebnis der Review „Deine Freundin sieht toll aus und ist auch ein ganz toller Mensch … hat aber üblen Mundgeruch“.
          Oder sowas in der Art, das nehmen dann einige persönlich, wie man an dem / den längeren Thread(s) zum Thema OT Sound Quality sehen kann. Da dann ein Minigerät für knapp 3k zu verkaufen …. Schwierig, zumal mit dem Heat auf dem ersten Blick ein in Ansätzen recht ähnliches Gerät – bezogen auf den Verwendungszweck – aus eigenem Hause bereitsteht … für ein Viertel des Preises.

          • Profilbild
            martin stimming  

            haha, ja, du hast den nagel auf den kopf getroffen: „deine freundin ist super aber sie hat mundgeruch“, krass, genau so fühlt sich das wahrscheinlich für einen teil der elektronauten an.

            wenn ich das vorher gewusst hätte, hätte ich die soundqualitäts-kritik am OT anders verpackt. für mich war es einfach ein ehrlicher zusammenhang – ich bekomme auf den vielen vielen gigs die ich damals gespielt habe keine lautheit hin, bzw es drückt nicht, also muss eine lösung her. wir hatten zur review bereits vier jahre an dem gerät gearbeitet und ich war halt stolz wie bolle, dementsprechend heftig hat sich dann der gegenwind von den elektronauten angefühlt.

            aber klar, völlig blauäugig war ich da nicht, ich wusste schon dass ich ein risiko eingehe, nur halt nicht wie genau.
            wie die community auf die lange nicht 100%tig funktionierende overbridge reagiert hatte war ja schon auch heftig, noch heftiger wenn man bedenkt dass die overbridge von einer (!) person geschrieben wurde. der arme!

            • Profilbild
              chain25  

              Ich empfand den Gegenwind dort auch als ziemlich heftig und kann mir vorstellen, wie Du Dich gefühlt hattest und wahrscheinlich immer noch fühlst. Aber hey, extra für Dich hat jemand in dem Memes-Thread ein Meme gebastelt … wer kann das schon von sich behaupten! ;-)

              Naja, bei Overbridge geht die Kritik (meinem Empfinden nach und berechtigterweise) mehr in Richtung Elektron Marketingabteilung, die etwas zu vollmundig und verfrüht Dinge versprochen hat. Das Hin und Her bzgl. kostenpflichtig und dann doch wieder nicht, war auch nicht wirklich hilfreich.
              Ich selbst empfinde OB als echte Sensation.
              Krass, dass nur eine Person dahintersteckt.

              Soviel dazu, hier geht es schließlich um Deine kleine Zauberkiste …

  8. Profilbild
    Freudenthaler  AHU

    Gut das ich meinen Kommentar gestern Abend (wäre der erste hier gewesen) nach 6Minuten mit dem Gedanken „sollen sich die anderen darüber auslassen“ wieder gelöscht habe!

    Fairer Weise laß ich dennoch meinen Gedanken zu Martin’s Baby raus: Für den Kurs kann man z.B. in ein Radial Workhorse Sixpack viele Dinge einbauen die Ähnliches ergeben. Vielleicht nicht ganz so kompakt für’s Reisen aber ’ne Spur flexibler… Nur eine Meinung und nicht Maß der Dinge!
    Anyway:

    • Profilbild
      martin stimming  

      völlig richtig, aber halt eigentlich nicht portable im „handgepäck“-sinne.

      aber ja: ein shoot-out bzw A/B Vergleich würde mich sehr interessieren, falls jemand ne kleine lunchbox mit ner stereo-masteringkette hat und lust hat ein video davon zu machen, ich würd ihm einen IMC ausleihen dafür!

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    Roland v0ll  

    Das Gerät als überteuert zu bezeichnen ist selbstgefällig. Nicht dass ich diesen Vorwurf restlos aus der Welt schaffen könnte, aber dem spontanen Gedanken zu erliegen, dass man das so pauschal beurteilen kann, ist schlicht ein wenig ignorant: Die hier zur verfügung stehende Information reicht für eine solche Einschätzung nämlich nicht aus. Es gibt Kompressoren, die kosten das vielfache und sind ihr Geld wert. Es gibt EQs, die mehr veranschlagen. Ich bezweifle, dass die negativen Stimmen, sich ernsthaft über die verbauten Bauteile Gedanken gemacht haben.

    Das Design selbst besticht meiner Meinung nach insofern, als dass es nach einer klaren, spezifischen Idee gezeichnet ist und diese – so weit ich das beurteilen kann – mit einem pragmatischen Qualitätsanspruch konsequent zu Ende geführt hat. Persönlich hatte ich vor ein paar Jahren nach so einem ähnlichen Gerät gesucht. Leider ist im moment schwierig – wie wir ja wissen, aber wer weiss. Ab einer bestimmten Grösse des Publikums kann so ein Gerät Sinn machen, zumindest wenn man ein Liveset spielt – es klingt dann unter Umständen einfach ein bisschen cooler und angenehmer, was bei einer grösseren Menge an Gigs und Publikum wieder in einer Relation steht. Dass man alles immer billiger und anders machen kann, ist übrigens auch nicht unbedingt eine grosse Weisheit.

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      martin stimming  

      danke dir! hoffen wir dass unsere Gesellschaft eines Tages wieder dahin kommt, wo Kunst und Kultur wieder den Stellenwert hat den es vorher hatte. Vielleicht mit ein bisschen weniger Verschwendung, lokaler und einer tieferen Wertschätzung.

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    cameno

    Ein guter erster Ansatz solch ein all-in-one Mastering Produkt im Boutique Format entsprechend all der Boutique Size Kundschaft. Seltsam, dass noch niemand diesen Ansatz geschnallt hat. Bin gespannt was da noch kommt. Der Preis geht in Ordnung für alle die sich dies leisten können oder besser gesagt wollen. Im Zeitalter der China Behringer Dumping Preise haben wir den Blick verloren für den Wert lokaler Entwicklung und Produktion. Wer den Preis von Gear in den 80igern mit dem Inflations-Kalkulator berechnet wird sehen, dass nicht dieses Produkt teuer ist sondern unsere Wahrnehmung für die Preispolitik im Allgemeinen. DocTron könnte wegweisend sein. Zum Glück haben wir all die indi Entwickler welche Innovation vorantreiben wo die Majors nur noch auf Gewinn, copycat und Massenproduktion ausgerichtet sind. Bin gespannt auf weitere Demos.

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    mofateam  

    Ich finde es übrigens auch total ok, daß Stimming und der technische Mitentwickler- und die Menschen, die das zusammenlöten – etwas an dem Gerät, was in Kleinserie gefertigt wird, noch etwas verdienen wollen.

    Wenn Neve und Co mit einem Gerät rauskommen, schreien alle Hurra.
    Und der Rest freut sich, wenn Behringer das Konzept klaut und als China-Gerät für unter 1000 rausbringt.

    Sorry, klingt naiv.

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    kiosk

    Also jetzt mal im Ernst. Der Preis ist natürlich für jeden Menschen, der Musik hobbymäßig macht oder nur eine Hand voll Auftritte macht vielzu hoch. Nur weil ich gerne mal campen gehe, kauf ich mir ja auch kein „Nemo The ALCS 1P SE“ (könnt ihr gerne selber googlen :), sondern bleib bei meinem decathlon Zelt. Ist auch gut und reicht für meine Zwecke. Ich kann mir dennoch vorstellen, dass es eben beruflich manchmal Sinn macht so ein Zelt, bzw. so ein Gerät von Stimming zu haben. Ob das nun preislich drüber ist, kann ich nicht mal sagen, aber so wie ich das ganze lese, hat es schon seinen Grund und ganz ehrlich, da ich selbst wohl nie in der Lage sein werde, dass ich so etwas benötige (weil ich eben nur ab und zu campen gehe, bzw. Musik vor Leuten mache) ist es mir eigentlich egal was das kostet. Wenn ich aber in Zukunft durch so ein Teil auch noch 500 m entfernt begeistert in meinem decathlon Zelt auf dem festival animiert werde nach ner langen Nacht frühs aufzustehen und zur Bühne zu rennen, na dann gib feuer und ich hoffe es verkauft sich.

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    Thomsen  

    Hallo zusammen,

    als Produzent/Live Act ist man doch häufig auf der berühmten ewigen Suche, Dinge zu verbessern. Und wenn die ggfs. längere Suche letztlich dazu führt, dass man mit passenden Partnern etwas Eigenes entwickelt, ist das doch super klasse. Wenn man dann noch versucht, es anderen Musikern mit ggfs. ähnlichen Problemen bzw. Anforderungen zugänglich zu machen, ist es noch besser. Davon lebt z. B. ein großer Teil der Eurorack-Szene. Die Produzenten im oftmals Kleinst-Unternehmen sind häufig selbst Musiker, entwickeln Instrumente aus ihren ganz individuellen Bedürfnissen heraus und teilen diese mit anderen. Besser geht es doch gar nicht. Und ob die Features letztlich passen, kann ja jeder für sich entscheiden. Wenn ein sehr erfahrener Künstler wie Stimming aus der Praxis heraus eine Lösung für ein spezifisches Problem entwickelt, ist die Wahrscheinlichkeit doch recht hoch, dass es auch für andere Künstler mit ähnlichem Setup interessant ist. Viel Erfolg mit der Kiste!!

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    Vincent  RED

    Puh, schwierig – es ist halt ein Gerät für einen sehr spezifischen Anwendungsbereich und scheint dafür auch gut zu Ende gedacht. Für die Nutzung im Studio wären da für mich die falschen Buchsen hinten dran, höchstens auch wieder für Tracking von Synthesizern und dergleichen mehr – und dafür wär’s mir natürlich zu teuer. Und mit Klinke unbalanced kommt man halt am schnellsten aus dem Summierer raus und in den Allen&Heath rein.
    Der Preis ist hoch aber gemessen am Funktionsumfang wohl nicht zu hoch angesetzt – von der Kleinserie und vom Verkauf ohne Vertriebler garnicht zu reden – Faktoren, die zumeist zeitgleich bedeuten, dass hier ein guter Support gegeben ist.
    Interessieren würde mich, was da genau an Equalizer und Kompressor zum Zug kommt, so ein Einfach VCA Kompressor ist wirklich recht günstig zu bauen – und da der EQ fixed Bands haben zu scheint würde mich interessieren, wie die gewählt wurden. Besonders schlau wären ja eigentlich Baxandall Kurven, gerade für die Art Musik?
    Wünsche so oder so viel Erfolg mit dem Produkt, die, die es gebrauchen können, werden es sicher annehmen. Viele andere Nutzer von Audio Equipment ohne den speziellen Bezug haben sicherlich einfach nur die ein oder andere Verständnisschwierigkeit was den Anwendungszweck anbelangt.

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    pol/tox  

    Habe mir das Video gerade reingezogen und finde das Teil klingt auf den beiden Beispielen schon richtig gut.
    Klingt für mich edel und nicht plakativ. Der Drive alleine ist schon mal Kohle wert.

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    AMAZONA Archiv

    Der große Nachteil vom Internet ist leider, dass jede/r zum Sender werden kann und auch oft wird. Hier in den Kommentaren sehr klar zu sehen.

    Zwei Profis vom Fach erschaffen ein Gerät für eine äußerst überschaubare Zielgruppe. Das haben Martin und Michael „DOCtron“ völlig transparent und leicht verständlich erklärt. Also WAS und für wen der/die/das (? 😁 ) IMC gedacht ist.

    Jetzt kommen all die Hobbyisten (= „klar gar nicht Teil der anvisierten Zielgruppe“) aus ihren Löchern gekrochen und teilen ungefragt der Welt mit, warum FÜR SIE der/die/das IMC nicht funktioniert.

    Zum Glück finden sich auch hier in der noch übersichtlichen Kommentarspalte dann auch die wenigen Leute, die das Konzept hinter dem Gerät verstanden haben. Sonst würde man wirklich langsam verzweifeln 😂

    Lieber Martin, da auch ich ein Amateur bin, sprich Musik nicht zum Geldverdienen, sondern rein aus liebevollem Interesse mache, ist das für mich persönlich auch nicht mit hoher Priorität interessant. Würde ich aber auf einem nennenswerten Niveau Liveacts spielen, dann würde ich da genauer hinsehen. Ich glaube euch bzgl. der Wertigkeit und kann dann keinerlei Alternative auf dem Markt erkennen.

    Dieses reflexhafte Rumgemecker im Netz ist widerlich und bringt niemandem etwas. Leider der verbreitete Zeitgeist. Ich wünsche euch viel Erfolg mit den Verkäufen!

    🦄

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    zirkuskind  

    Erster Gedanke beim Angucken:
    liebevolles Design,
    die Beschriftung beim DRIVE Regler brachte mich kurz zum grinsen,
    tolles, kompaktes Format.
    Die Lücke in dieser Anwendung erkannt und etwas entworfen, super. Wünschenswert wäre noch ein LED-Meter gewesen (In? Out? GNR?), gerade um im halbdunkeln schnell ne Kontrolle zu haben. Und ein Aufdruck (oben?) über die EQ Fequenzen und/oder die Signalkette.
    Neben der gedachten Anwendung live, wird es in diesem Formfaktor sicherlich auch viele Bedroom Desktop Produzentinnen interessieren. Alternative wäre da ja nur eine kleine Lunchbox, wo die Leute mit gutem Komp. und EQ letztendlich preislich auch bloß in der Region landen.
    Und, was das wichtigste ist: Das ist ein Gerät, was konzipiert und gebaut wird, mit der klaren Fokusierung auf den Nutzen und die Qualität. Keine Marktforschung vorher, keine größtmögliche Profitausbeute im Visier, es geht um die Sache an sich. Das wird beim Betrachten des Gerätes und spätestens der Präsentation sofort klar. Und Technik, die in diesem Rahmen entsteht, ist immer was besonderes.

    Was mir aber auch in den Sinn kam: Diese Nische, der Formfaktor und die Funktionen, ist so spannend und logisch (Trend zu „in den letzten Jahren (wieder) mehr instant analoges Flair), daß es verwundert, daß keiner vorher drauf gekommen ist. Und es würde mich nicht überraschen, wenn B. irgendwann ne billige Version raushaut.

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    BetaDance  AHU

    Ich finde das Teil dermaßen gelungen dass es jedes x wenn ich die Kiste zu sehen bekomme, so einen will haben Effekt erzeugt. Ich meine was gibt es geileres als fetten Outboard-Stuff!!!!

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    Chris_Hoonoes

    Lieber @Martin Stimming,
    ich finde das Gerät und die Idee dahinter klasse.
    Sicher der Preis ist saftig, fällt für mich als (nichtmal) Semi-Pro, vorerst also aus dem Rahmen.
    Aber! Hätte ich die Kohle, würd ich mir den gönnen!
    Wer schonmal live gespielt hat (Desterronics Stuttgart war ich zweimal) und danach den DJ gehört hat,
    weiss genau, was für ein P.I.T.A. (pain in the arse) das sein kann, wenn der DJ auf einmal Druck erzeugt, den man mit seinem Gear beim besten Willen nicht hin bekommt.
    Lass dich von den negativen Kommentaren nicht durcheinander bringen. Ich hoffe das Gerät findet guten Absatz und rechnet sich für euch! Und wer weiß, falls es das tut, wird das nächste Gerät evtl. ja „günstiger“
    Weiter so! :)
    Beste Grüße
    Chris Hoonoes

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