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Drumsticks kaufen: Wie finde ich den passenden Drumstick?

Der Drumstick-Dschungel

19. April 2024
Drumsticks kaufen wie finde ich den passenden Drumstick?

Drumsticks kaufen: wie finde ich den passenden Drumstick?

Auf der Suche nach Drumsticks findet man etliche Hersteller und unzählige Modelle am Markt. Nur wie finde ich überhaupt im Drumstick-Dschungel den für mich passenden Stick? Wir geben zur Orientierung einen Überblick über die Standard-Modelle und einige Tipps auf dem Weg zum optimalen Stick.

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Drumsticks

Welche Drumstickmodelle gibt es?

Egal welchen Hersteller man sich vornimmt oder welchen Laden man betritt, es finden sich doch immer wieder einige Standardmodelle bei den Drumsticks. So gilt das Modell 5A aus Hickory Holz seit Langem als der Standard zum Einstieg beim Drumming. Mit ca. 40 cm Länge und einem Durchmesser von etwa 14 mm ist der 5A ein Stock der neben einem guten Gewicht (ca. 50 g) eine durchschnittliche Länge aufweist sowie für viele einfach „gut in der Hand liegt“ und viele Pop- und Rock-Drummer diesen spielen.

Darüber hinaus gibt es neben dem 5A auch den 5B, der bei gleicher Länge jedoch einen dickeren Durchmesser aufweist. Im direkten Vergleich zum 5A etwa 1 mm dicker. Auch wenn dies nur ein kleiner Schritt auf dem Messband darstellt, so ist der Unterschied nicht nur beim Durchmesser zu spüren, sondern auch beim Gewicht. So sind dies mit etwa 54 g schon knapp 10 % mehr. Und das macht sich beim Spielen durchaus bemerkbar. So kann der 5B einfach mehr „Punch“ auf die Felle geben und ist bei Rockdrummern beliebt.

Generell gilt bei den Bezeichnungen der Standmodelle, dass eine Erhöhung der Zahl eine Verkürzung der Länge entspricht. Demnach ist ein 7A kürzer als ein 5A – normalerweise etwa einen halben Zentimeter. Aber Achtung: Manche Hersteller verringern nicht nur die Länge des Sticks, sondern dazu auch den Durchmesser um einen Millimeter. Unterm Strich wird der 7A also etwa 10 % leichter, schrumpft auch der Durchmesser so sind es auch mal 15 %. Diese Sticks werden gerne als universelle Sticks im Jazz angesehen, um leichter und filigraner zu spielen.

Wie bereits erwähnt, steht der Anstieg des Buchstabens von A zu B für eine Zunahme bei der Dicke des Stocks. Demnach ist das Modell 2B ebenfalls dicker als ein A-Stock und aufgrund der niedrigeren Zahl auch noch länger: im Regelfall einen guten Zentimeter oder etwas mehr (41,5 cm). So legt ein beim Gewicht noch einmal 10 % zu (im Vergleich zum 5B) bzw. 20 % mehr als der 5A und wir kommen dann auf ca. 58-60 g. Somit findet sich der 2B allzu oft im Heavy Rock oder bei Metal Drummern in der Sticktasche.

Die 4 Standard-Drumsticks: 5A, 5B, 7A und 2B.

Diese vier Standardmodelle bilden schon einmal einen großen Bereich an Stilrichtungen und an Vorstellungen ab und werden daher von vielen Herstellern angeboten. Nicht nur von Markenherstellern, sondern auch von kleineren Firmen sowie als eigenes Stockmodell diverser Musikläden oder Drum-Shops. Durch die weite Verbreitung und die entsprechend immer wiederkehrende Nachfrage können hier große Mengen hergestellt und demzufolge auch günstiger angeboten werden.

Ein anderer Grund für preisgünstigere Standardmodelle sind auch Unterschiede beim Holz: So ist das amerikanische Hickory sehr beliebt, da es ein festes und sich wenig veränderndes Holz ist. Immerhin soll der Stick ja eine Weile auch die Schläge auf Rims ohne Splittern aushalten. Etwas weicher und auch etwas leichter ist hingegen das amerikanische Ahornholz und im Vergleich zum Hickory zudem günstiger im Preis. Vergleichbar zum Hickory ist das japanische Eichenholz (auch Japanese Oak genannt), das als extrem hart gilt. Zunehmend sind auch europäische Hölzer auf den Markt sowohl weicher und leichter, aber auch vergleichbar hart.

Ein Unterschied wie Tag und Nacht: Holz-Tip und Nylon-Tip

Alle Standardmodelle haben einen klassischen Holzkopf („Tip“ genannt), der entweder rund, tropfenförmig, fassartig oder oval ausfallen kann. Die Modellvarianten mit Nylon-Tip gibt ebenfalls mit diesen Kopfformen. Der Nylon-Tip liefert beim Schlag auf das Fell einen Klang mit mehr Definition und „von oben“ auf den Becken einen helleren Klang. Soundpuristen sprechen hier von einer Klangverfälschung der Cymbals und Verfechter des Nylon-Tips hingegen von einer weiteren Soundoption beim alleinigen Spiel auf der Beckenoberfläche, denn das Spiel mit dem Schaft des Stocks um das Becken am Rand anzuschlagen, entspricht dem des Sticks ohne Nylon-Tip. Wie so oft, lässt sich über den Geschmack nur allzu gerne diskutieren.

Da sich neben den vier Standardmodellen etliche weitere Modelle am Markt finden, wird es dadurch nicht wirklich übersichtlicher. So gibt es je nach Anbieter diverse Varianten der Standards bei Ausführung, Farbe und Material sowie spezielle Sticks wie etwa für besondere Stilrichtungen wie die Timbales-Sticks ohne Kopf oder gewichtete Sticks, die nach vorne dünner und leichter werden oder die bekannten Rods oder oder …

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Neben den Standard-Modellen gibt es auch Effekt-Sticks.

Drumsticks: Endorser- und Signature-Sticks

Kommen wir jedoch wieder zu den normalen Sticks. Eine zunehmende Beliebtheit unter Drummern erfahren die Endorser- bzw. Signature Sticks. Dieser eigens für den Schlagzeuger hergestellte Stick, der früher nur einer Handvoll weltbekannter Drummer vorbehalten war, wird mittlerweile von den Herstellern auch vielen weiteren Profidrummern angeboten. So darf dieser seine eigene Vorstellung an „seinen“ Stick in die Herstellung einbringen und am Ende wird dieser dann meist mit Unterschrift „signiert“ auf den Markt gebracht.

Dies ermöglicht anderen Drummern oder Nachwuchstalenten nicht nur eine noch größere Auswahl, sondern auch die Möglichkeit, mit den Sticks seines Idols zu trommeln. Fans und Schüler des Profis sorgen somit auch für eine wiederkehrende Nachfrage an diesen Modellen.

Signature Drumstick von Karin Anna Liedel

Tipps: Wie finde ich meinen Drumstick?

Der Beginn mit einem Standard-Stick ist nie verkehrt. Es gibt etliche Drummer, die damit bis heute zufrieden sind. Entweder weil sie irgendwann einmal auf die Frage „was willst denn für eine Richtung spielen“ vom Verkäufer einen Standard-Stick empfohlen oder einfach schlichtweg ein Paar geschenkt bekamen. Möchte ich dies im Laufe meines Drummer-Lebens optimieren, so folgen viele ihren Idolen und testen deren Signature-Sticks oder lassen sich von ihren eigenen Vorstellungen leiten.

Wenn die Qual der Wahl dabei schwerfällt, ist das völlig normal und kein Beinbruch: Etliche Drummer haben bis heute mehrere Modelle in ihrer Tasche, um je nach Situation, Fitnessgrad oder Leidenschaft ein anderes Stickpaar parat zu haben. Anbei einige Tipps für die Suche nach den optimalen Sticks.

Tipp 1: Teste die Standardmodelle

Dieser Tipp ist einerseits für Neueinsteiger interessant, aber auch für Fortgeschrittene, die sich bislang noch nicht wirklich Gedanken über das gewählte Modell gemacht haben. Wenn du gerade mit dem Trommeln angefangen und noch keinen Überblick hast, orientiere dich an den Empfehlungen bei den Standardmodellen anhand der Stilrichtung. Nutzt du bereits ein Standardmodell und dieses passt nicht, dann überlege, ob vielleicht ein anderes Standardmodell infrage kommt. Der Vorteil hierbei: Die Standardmodelle gibt es meist als Eigenmarke von den Drum-Shops oder Musikalienhändlern und die Kosten bleiben beim Kauf von mehreren Modellen noch im für den Geldbeutel freundlichen Rahmen.

Tipp 2: Überlege, was dich stört

Überlege kritisch, welcher Aspekt dich primär unzufrieden macht: das Gewicht oder die Länge oder die Dicke des Sticks? Dann ran an den Zollstock und den bisherigen Stick einfach mal ausmessen. Das ergibt schnell eine Orientierung für den künftigen Stick. Suche bezogen auf diese Abweichung (dies sollte auf jeden Fall die allerwichtigste sein) dann gezielt nach anderen Varianten und beachte, dass auch die anderen Aspekte nicht zu sehr von den bisherigen Maßen abweichen. Somit schließt du aus, dass du dich zu sehr vom bisherigen Modell entfernst (und die Unzufriedenheit ungewollt steigt, anstatt fällt). Findest du dann mehrere Modelle, die für dich infrage kommen, so schränke dich auf 2-3 davon ein und kaufe davon je ein Paar.

Tipp 3: Ausgiebig testen

Teste diese Drumsticks nicht nur einmal, sondern an verschiedenen Tagen erneut. Mitunter wird deine Wahrnehmung durch die Tagesverfassung, die Songs/den Stil die/den du gerade spielst oder „weil die Dinger halt neu sind und sich so klasse gut anfühlen“ beeinflusst.

Hast du dann einen ersten Favoriten unter den drei neuen Modellen gefunden, spiele ihn konsequent für einen Monat (in Abhängigkeit des Einsatzes auch etwas länger) und überlege dann erneut, ob es für dich passt.

Tipp 4: Passt der Drumstick zum Equipment?

Auch ein wesentlicher Aspekt bei der Wahl des Sticks ist das eingesetzte Material, „das gehauen“ wird. Sprich: Ist es sinnvoll, mit einem dünnen Stick große und schwere Crash-Cymbals mit 20“ sowie mein 20“ Gong-Tom anzuschlagen oder mit einem 2B-Modell meine 6“ und 8“ ultradünnen Splashes „zu malträtieren“? Ich denke nicht wirklich (außer es ist als zeitweisen Effekt so gewollt), denn der Eimer sollte zum Deckel passen.

Tipp 5: Lege dich nicht gleich auf ein Drumstick-Modell fest

Fühlt sich das neue Modell schon gut, aber noch nicht optimal an, dann überlege, ob es noch andere Aspekte gibt, die dich noch überzeugen: Zum Beispiel der Sound, den der Stock erzeugt oder spiele ich zweitweise eine andere Stilrichtung und dafür passt es dann nicht mehr? Beim Sound kann einerseits durch die Wahl des „Tips“ (Holz oder Nylon) sowie durch die Form des Kopfes variiert werden. Vielleicht gibt es den Stock auch von anderen Herstellern mit einer abweichenden Version beim Kopf oder Schaft? Dann teste diese/n.

Tipp 6: Lieber 2-3 gute Modelle als einen, der dich nicht überzeugt

Manche Trommler wechseln ihre Sticks auch je nach Situation ganz bewusst: So gibt es auch die Variante, beim Üben von Rudiments einen schwereren Stock einzusetzen, somit trainiert man Kraft und Genauigkeit, die dann beim Spiel mit einem leichteren Stock den Vorteil des „entspannten“ Trommelns mit sich bringt oder eine höhere Geschwindigkeit ermöglicht. Auch gibt es aus meiner Sicht keinen Grund dagegen, schlichtweg mehrere Drumsticks in seiner Tasche mitzunehmen (außer vielleicht der Umfang an Varianten zweistellig wird oder die Sticktasche den Platzbedarf ausbremst) und je nach Bedarf, Stimmung oder Stilrichtung das gerade passende Paar auszuwählen.

Tipp 7: Habe zur Not auch immer Alternativen parat

Auch kann ich mich dadurch beim Spiel auf einem mir „fremden Kit“ (wie es etwa bei Festivals oder als Vorgruppe Usus ist) mit verschiedenen Sticks vermutlich besser auf das Kit einstellen. Dir wurde zwar zugestanden, dass du dein Becken-Set mitbringen und hängen darfst, aber dass du beim Antesten der Trommeln prompt enttäuscht bist und denkst: „Auweia, das ist ja gar nicht mein Tom-Sound oder meine bevorzugten Felle oder gar meine Fellspannung.“ Hier kann ein weiteres Paar im Stick-Bag schon eine gute Option in Richtung des eigenen Sounds und zur besseren Umsetzung und „Zufriedenheit“ bieten.

Tipp 8: Lege dir einen Vorrat an

Hast du dich im Laufe der Zeit auf 2 oder 3 Modelle oder sogar auf „deinen absoluten“ Drumstick festgelegt und daran gewöhnt (dann erstmal herzlichen Glückwunsch dazu), so vergesse nicht, dir davon mindestens 3-5 Paar auf Vorrat zu kaufen. Auch wenn dein Verschließ gering ist und du einen Stick lange spielst, kann es dennoch vorkommen, dass ein Modell wieder vom Markt verschwindet. Vergesse nicht, den Vorrat möglichst luftgeschützt und dunkel zu lagern, damit der Originalzustand möglichst lange bestehen bleibt und sie nicht schon „unbenutzt“ altern. Und wenn du dann deinen Stick nicht mehr bekommst, aber noch ein oder zwei Paare auf Vorrat hast, ist das erst mal kein Beinbruch und du kannst dich in Ruhe nach Alternativen umschauen.

Nachfolgend findest du für deine Reise zum optimalen Stick noch den Link zum Stickfinder („Woodpicker“ genannt). Dort kannst du komfortabel deine Wünsche einstellen und verändern und bekommst dazu Vorschläge zu passenden Modellen.

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Forum
  1. Profilbild
    Filterpad AHU 1

    Ok, dass mir dem Dunkeln lagern war mir tatsächlich noch völlig neu, macht aber Sinn. Ansonsten warte ich über einen Bericht von Drumsticks seit 2009, nämlich bei meiner Anmeldung hier auf Amazona. 😁 Ernsthaft: Wurde wirklich Zeit! Ich hatte lange die 5A, diese waren mir immer zu schwer. Seit dem ich die 7A benutze habe ich meine gefunden. Einziger Nachteil dessen ist die spürbare Vibration. Bei den Signature habe ich auch festgestellt, dass inzwischen jeder Drummer seine herstellen lässt. Für mich persönlich reines Marketing! Man erinnere sich an Joey Jordisons (RIP) eigenem Schuss Blut bei der Färbung seiner Promark-Serie – Ich hab sie gekauft! In Wirklichkeit benutzte er Sticks von Ahead.

    • Profilbild
      Christian Herrmann RED

      @Filterpad Hallo Filterpad, danke für dein Feedback, dann haben wir ja den richtigen Riecher mit diesem Artikel gehabt. Du schreibst du spürst mit dem 7A Modell die Vibrationen des Sticks, mmmh beziehst du das sowohl auf Felle als auch Becken? Spielst du akustische Trommeln und Cymbals oder Mesh Heads und Becken Pads? Viele Grüße!

  2. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Ich mach da überhaupt keine Wissenschaft draus. Letztendlich sollte man mit ALLEN Sticks klarkommen. Das schult Hände und Hirn. Kleine Hände brauchen auch große und schwere Stöcke und große Pratzen müssen Leichtigkeit erlernen. Dies hilft nicht zuletzt den eigenen Ausdruck beim Spiel zu finden. KI braucht man dafür auch nicht. Etliche Drummer ohne Kohle in den Slums dieser Welt erzeugen mit selbstgeschnitzten Gurken mehr „jaw-dropping“ grooves als unsere verzärtelt hochgezüchteten Elite-DrumerInnen sogenannter professioneller, INTERNATIONALER Produktionen… oder die (als Musik ausgegebenen) maschinenhaften Hochleistungsport-Idiotien vieler Metal-Drummer die wohl nach Anzahl der Schläge pro Nanosekunde mit ihren FuMa´s und Stock-Schnellspielorgien bejubelt werden. Echt krank.

    Mein Fazit: Die Art der Sticks ist echt scheißegal – entscheidend sind Feeling, Ideen und Spielfreude.
    Eine – wenn nicht DIE – Krankheit unserer industrialisierten Welt – individualiserte „Problemlösungen“. Ein Dschungel wie unsere Handy-Tarife. Unnötig wie ein Kropf!

    • Profilbild
      Christian Herrmann RED

      Servus, Glückwunsch wenn die Wahl der Sticks für dich nicht der ausschlaggebende Faktor ist. Das wünsche ich mir auch – vermutlich klappt das in diesem Leben nicht mehr. Ich habe den Eindruck dass der erste Stick schon recht prägend ist. Dennoch kenne ich viele die immer noch mal neue Sticks ausprobieren oder „ihren“ noch nicht gefunden haben. Sicherlich ist die Vielzahl der Stockvarianten im Laufe der Zeit geradezu explodiert – das könnte man bestimmt auch reduzieren ;-). In einem Punkt sehe ich es anders: liegt mir der Stick „eher“ so kann ich auch mit mehr „Feeling“ spielen als mit einem X-beliebigen Stick. Viele Grüße

      • Profilbild
        AMAZONA Archiv

        @Christian Herrmann Dein letzter Satz ist ja nicht grundsätzlich falsch. Ich schätze Deinen Beitrag durchaus, der ist ja nicht unfundiert. Aber Tatsache ist: Ab einem bestimmten Punkt wird das Werkzeug wirklich egal. Oder um ein vielleicht plakativeres Beispiel zu geben:
        In den Siebzigern des letzten Jahrhunderts war die Ludwig SpeedKing FuMa das Maß der Dinge, trotzdem sie simpelst konstruiert war und ständig quietschte! Typen wie Ian Pace (Deep Purple) haben das Teil damals SEHR eindrucksvoll eingesetzt. Das gelingt ihm heute mit seinen HighTech-Maschinen nicht wirklich besser…

        Was mich z.B. weitergebracht hat waren u.a. „fachfremde Übungen“ – die ich jedem empfehle um „beidhändig“ zu werden:

        Nehmt beim Essen als „Rechtshänder“ das Messer in die linke Hand, die Gabel rechts. Als Linkshänder genau andersrum.

        Baut Euer Drumset ab und an genau andersherum auf, kehrt die Reihenfolge um.

        Wenn ihr zufällig im Schützenverein seid, nehmt die Knarre mit der anderen Hand usw. und so fort.

        Es fallen Euch sicher noch mehr Trainingsmöglichkeiten ein.

        Das konsequent betrieben wird Euch in kürzester Zeit was zeigen und dann merkt Ihr von alleine, was ich mit meinem Beitrag ausdrücken wollte…

        Keep Drummin´ boyz and girlz und regt Euch nicht immer gleich auf, wenn mal jemand einen anderen Denkansatz verfolgt! Das gilt jetzt nicht für Dich „Christian Herrmann“ sondern dem weiter unten mosernden Kollegen „LostSongs“…

      • Profilbild
        AMAZONA Archiv

        @Christian Herrmann …hatte ich noch vergessen: Feeling bezieht sich bei mir eher auf die „innere Verfassung“, das intuitive Gespür für Groove und Rhytmus, weniger auf die „technische Umsetzung“…

  3. Profilbild
    LostSongs

    Wenn wir die Auswahl aber nun mal haben, warum sollte man das nicht nutzen? Warum soll man dann üben, mit allen Sticks gleich gut zu spielen? Ich finde es völlig normal, sich mit bestimmten Saiten, Plektren oder Drumsticks wohler zu fühlen, als mit anderen. Wir haben die freie Auswahl und nutzen einfach das, was am besten passt. Das finde ich so grundlegend richtig und selbstverständlich wie nur irgend was. So kaufe ich auch Klamotten, Instrumente, Schuhe und Nahrungsmittel und daran ist beim besten Willen überhaupt nichts falsch. Das nennt man Individualität.

    • Profilbild
      LostSongs

      @LostSongs Das sollte eigentlich eine Antwort auf den Beitrag von GEWIERREFF sein, aber wenn man auf den Link klickt „zum Antworten anmelden“, dann geht die Information leider verloren, auf welchen Beitrag man antworten wollte.

    • Profilbild
      AMAZONA Archiv

      @LostSongs Meine Individualität drücke ich weder durch Klamotten, Schuhe oder durch Wahl der Nahrungsmittel aus.
      Da sind wir wohl tatsächlich grundverschieden.

      • Profilbild
        LostSongs

        Ich nehme an, das liegt daran, dass Du Menschen wie mir tatsächlich weit überlegen bist, denn das ist es, was Deine Kommentare hier ausdrücken.

        Individualität ist die Summe der Eigenschaften und Merkmale, die die Besonderheit eines Menschen ausmachen. Man kann seine Individualität sicher auch ausdrücken, aber in erster Linie IST man individuell. Wärst Du in Deinen Klamotten nicht individuell müsstest Du die gleichen Klamotten tragen wie JEDER andere und das ist ja wohl kaum möglich. Individualität bedeutet nichts anderes, als Entscheidungen zu treffen, die von den Entscheidungen anderer verschieden sind (kleine Logikunterweisung für jemanden, der SEHR hoch auf seinem Ross sitzt)

        • Profilbild
          AMAZONA Archiv

          @LostSongs Vielen Dank Herr Oberlehrer. Fragt sich, wer da tatsächlich auf einem Ross sitzt… Schlaf weiter.

  4. Profilbild
    Christian Herrmann RED

    Ah, okay, also das Feeling für den Groove 😉
    Die Trainings-Beispiele von dir sind absolut nachvollziehbar und definitiv sinnvoll. 👍

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