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Feature: Digitale Amps vs reale Amps – Runde 2

10. April 2022

Wer braucht denn noch Amps?

Na, da hat der Kollege Axel Ritt ja ordentlich was losgetreten, als er unlängst die Kollegen aufrief, die Finger von Amp-Sims zu lassen. Behauptet er in seinem Artikel Real Amps vs. Simulation Amps doch, dass es neun Gründe gäbe, warum man sich als ernsthafter Musiker nicht auf Simulationen einlassen sollte. Gut, mein Lieber, challenge accepted. Willkommen im 21. Jahrhundert. Brechen wir eine Lanze für die simulierten Verstärker. Schauen wir uns an, warum sie trotz Axels Allergie eine Berechtigung haben und wo der Kollege Ritt die Logiklöcher in der Straße der Erkenntnis nur schlecht asphaltiert hat. Amp-Simulation kann was, meine Damen und Herren!

Amp Simulation vs. Real Amp

99 von 100 Hörern können eine Amp-Simulation nicht von einem realen Amp unterscheiden

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Amp-Simulation – mehr als ein Spielzeug

Wir schreiben das Jahr 1873. Frederic Guthrie entdeckt die Glühemission, ohne allerdings etwas damit anfangen zu können. Ein paar Jahre später beginnt Thomas Edison damit zu experimentieren und schon im frühen 20. Jahrhundert wird der Glaskolben, der die Rockmusik verändern wird, patentiert. In den fünfziger Jahren arbeiteten sogar ein paar der heiligen Glaskolben in den ersten Computern. Bis man das erste Manko der Röhren leid war, sie waren einfach oftmals unzuverlässig. Im Bereich der Computer und auch im Bereich der Radios und Fernseher wurde ab den späten fünfziger Jahren die Elektronenröhre nach und nach durch Transistoren ersetzt. Und das ist der Zeitpunkt, an dem die Rockmusiker auch endlich mal auf den Zug aufspringen. Ein totes Pferd zu reiten, scheint also, wenigstens bei uns Gitarristen, zu funktionieren. Zugegebenermaßen hat der Sound der Röhrenverstärker die Rockmusik geprägt wie kaum ein anderes Bauteil. Und die ersten Versuche, diesen legendären Sound mit Transistoren im Bereich des E-Gitarrensounds nachzubilden, scheiterten bekanntermaßen kläglich. Ich erinnere mich noch an meinen ersten Transistor Marshall, den ich Mitte der achtziger Jahre im Einsatz hatte. „MOS-FET“ hieß das Zauberwort, versprach röhrige Wärme, klang aber irgendwie eher nach Papas Rasierapparat.

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Nun befinden wir uns aber auf dem imaginären Zeitstrahl noch immer im letzten Jahrtausend. Machen wir einen kleinen Zeitsprung. Wir schreiben das Jahr 2022, die Digitaluhr ist bereits erfunden, das Wählscheibentelefon hat ausgedient, nur die Currywurst schmeckt immer noch nach Currywurst. Aber Moment… schmeckt die Currywurst von heute wirklich noch genauso, wie wir sie als jugendlich-langhaarige Rocker damals empfunden haben? Ganz klar: nein. Die Rezeptur der Currywurst hat sich seitdem mehrfach verändert, Geschmacksverstärker und andere Kartoffelsorten haben das Currywurst-Zepter übernommen. Wir haben uns verändert, unser Geschmack hat sich geändert. Klar war früher alles besser, werden jetzt einige einwerfen. Aber war es das wirklich? Oder verhagelt uns unsere romantische Verklärung der Erinnerung die Sicht auf die realen Verhältnisse der damaligen Zeit?

Die leidigen Kilos – 30 kg fürs Vakuum

Warum Amp-Simulationen von der Krankenkasse bezahlt werden sollten

Amp Simulation vs. Real Amp

Während die Bassisten mit wenig Equipment klarkommen, sollte der traditionsbewusste Gitarrist über eine deutliche Mehranschaffung nachdenken

Kurzer Sprung zurück ins Jahr 2014. Der ambitionierte Gitarrist Jan S. besteigt die kleine Bühne des Melsunger Stadtfestes über eine etwas zu schmale, ca. zwei Meter lange Treppe. Auf dem Rücken ein Gigbag, in der linken Hand den Notenständer und in der rechten Hand den etwa 32 kg schweren Bogner Alchemist 2×12“ Combo. Beim Versuch, dem drohenden Sturz zu entgehen, stellt Jan S. mit einer letzten Kraftanstrengung den Amp auf den Bühnenboden und schiebt ihn haarscharf an den bereits aufgestellten Saxophonen vorbei. Puh, das war knapp. Amp gerettet, Saxophone unverbeult. Nur das Ziehen im Rücken macht Jan stutzig. Das geht so weit, dass er den kompletten Gig der Big-Band mit seltsam verschobener Körperhaltung und schmerzverzerrtem Gesicht zu Ende zelebriert und sich nach dem Gig per MRT zwei Bandscheibenvorfälle diagnostizieren lässt. Es sollte das letzte Mal sein, dass Jan seinen Bogner irgendwohin bugsierte. Im Keller steht so ein Ding ausgezeichnet und erweist sich als äußerst dekorativ. Und das ist der Kern der Geschichte: Profis sind oft logistisch so ganz anders aufgestellt als Hobbymusiker. Und auch die meisten Profis fahren nicht mit LKW und Roadies durch die Gegend, sondern mit dem 19 Jahre alten Renault Twingo mit den aufgeklebten Wimpern. Unpraktische Ladekante included. Das Problem der Logistik soll aber nicht das einzige Problem sein. 

Budget vs. Traum – die Amp-Simulation im Studio

Nehmen wir an, wir haben die Möglichkeit in Aussicht, endlich, nach langem Ringen mit den Bandkollegen, unserem Portemonnaie und dem genervten Lebenspartner, nun endlich das Studio zu mieten und den Durchbruch auf dem Schallplattenmarkt zu schaffen. Autsch, da bin ich doch schon wieder versehentlich ins letzte Jahrtausend abgeschweift. Aber der Reihe nach, diese Argumentationskette wird dem Axel jetzt den Rest geben. Doppelschwör! Wie werden Demos heute produziert? Richtig, im Übungsraum, im Wohnzimmer oder im Internet. Bei ersterem hat man tatsächlich noch die Möglichkeit, seinen geliebten Marshall Stack aufzustellen und in einer Lautstärke abzufackeln, dass drei Straßen weiter die nach dem unweigerlich folgenden Stromausfall hastig aufgestellten Kerzen wieder ausgepustet werden. Klar klingt das geil. Findet jedenfalls der Gitarrist und er ist mit seiner Meinung und den das Gesicht waagerecht verlassenden Tränen der Freude schlagartig allein. Hat der Gitarrist, nennen wir ihn Axel, nun einen Kompromiss aus niedrigerer Lautstärke und trotzdem grandiosem Sound gefunden, ereilt uns das nächste Problem. Der Verstärker klingt im Raum so wie er klingt, weil er Teil des Raums ist. Das, was an göttlichem Sound jetzt an unsere subjektiven Ohren dringt, ist eine Mischung aus Lautsprecher, Wandreflektionen, Raumgröße, Dämmung, mitschwingender Snare und ploppenden Bierflaschen. Das, was das ranzige SM57 aus der muffigen Kabelkiste davon aufnehmen kann, ist ein kleiner Punkt vor dem Amp. Jeder, der schon mal „seinen“ Sound so aufgenommen hat, wird bestätigen können, dass das kaum etwas mit dem Eindruck des Sounds im Raum zu tun hat. Selbst wenn wir jetzt die Möglichkeiten getrennter Aufnahmeräume und mehrere Mikrofone am Start haben, wie sie professionelle Studios bieten, haben wir noch immer drei Handicaps: Uns fehlt das Know-how, das Geld (im Sinne von Zeit, die man sich im Studio erkauft) und wir haben einen höchst subjektiven Tontechniker mit ganz eigener Vorstellung von einem guten Sound. Und merke: Selbst die schlechteste Software klingt auf Demoaufnahmen immer noch besser, als ein schlecht abgenommener Amp. Das Ganze lässt sich nun von den Demoaufnahmen nahezu 1:1 auf die Produktion der nächsten Top10-Scheibe übertragen, wenn auch hier, mit steigenden Kosten, die Voraussetzungen natürlich besser werden. Übrigens: Auch im Bühnenkontext kann man dieses Phänomen oft genug beobachten. Im Idealfall haben wir also ein Studio und einen Producer, der genau weiß, was wir wollen und dies auch zu 100 % umsetzen kann. Unser handgeklöppelter Röhrenbolide steht, mit Hilfe hochwertigster Kabel und Mikrofone mit dem Mischpult verbunden, im Separee. Wir haben einen guten Tag und spielen uns die Seele aus dem Leib, das Feeling passt, der Song wird wahnsinnig gut, der Durchbruch ist uns sicher. Die Investitionen in edle Röhrenkompressoren und einen Produzenten, der damit umgehen kann, hat sich gelohnt. Unser Song soll nächsten Sonntag um 14:45 Uhr zum ersten Mal im Radio laufen. Wir versammeln uns mit allen Familienangehörigen vor dem Radio, das Bier ist geöffnet, die Spannung steigt. Der Moderator sagt unseren Song an und dann geht’s los. Drumroll, dramatische Pause und dann das geile Gitarrenriff. Und schlagartig wird uns klar, dass das, was wir da hören, dank der Kompression und sonstigen Eingriffe in den Sound, die seitens der Sender eingesetzt werden, mit unserem Idealbild des Songs und seines Sounds nicht mehr ganz so viel zu tun hat. Auf dem Weg in die Kneipe, wo wir uns den Frust schönsaufen wollen, feiern drei Kids an der Bushaltestelle unseren Song auf dem neusten iPhone drölf mit Stereosimulation. Mist.

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Der klassische Aufbau eines Heimstudios in einer 68 Quadratmeter großen Wohnung im 3. Stock eines Mehrfamilienhauses. Pic: Axel Ritt, Meadow Studio (Sorry Bro)

Das ist jetzt natürlich alles sehr überspitzt, aber es macht klar, wo das Problem liegt. Die wenigsten von uns sind Gitarrengötter, die mit ihren eigenen Songs und eigenen Platten auf Tour gehen oder Airplay bekommen. Realistisch gesehen sind die meisten von uns Dienstleister. Und das zu 97 % als Rhythmusgitarristen. Alles, was wir an Voodoo für den guten Sound zusammentragen, ist ein massiver Egotrip. Der darf natürlich sein, der muss auch sein, gerade im Hobbybereich. Sonst macht das alles keinen Spaß. Aber das, was beim Publikum ankommt, ist meist auf dem Signalweg Amp > Mikro > Kabel > Mischpult > Tontechniker > Mischpult > PA bzw. Duschradio schon zu einem großen Teil im wahrsten Sinne auf der Strecke geblieben und längst nicht mehr das, was wir ursprünglich beabsichtigt hatten. Ich möchte behaupten und das sagt Axel selbst ähnlich in seinem Artikel, dass die Mehrheit der Hörer und Hörerinnen nicht mal sagen kann, ob ein Gitarrensound gut oder schlecht ist. Fertig. Nächstes Argument. 

Zu viel Auswahl mindert die Kreativität?

Wer sich mit Amp-Simulationen beschäftigt und diese auch regelmäßig einsetzt, kommt irgendwann zu dem Punkt, an dem der Workflow die Oberhand gewinnt. Klar ist es verlockend, dreitausend Sounds zur Verfügung zu haben, von denen mindestens drei nachher auch zum Song passen. Aber in der Praxis kristallisiert sich auch hier irgendwann ein Setup heraus, das aus wenigen Basics besteht, die dann variiert werden können. Und was die Variation angeht, ist die Software, die innerhalb einer DAW in der Regel als Plug-in ausgeführt wird, sogar ganz klar im Vorteil. Wenn der Song fertig ist und der Engl Invader bei 1,25 kHz leicht überbetont erscheint, ist der Equalizer dein Freund. Was aber, wenn im Nachhinein auffällt, dass der Diezel Herbert doch besser gepasst hätte? Reamping ist möglich, aber komplex und setzt voraus, dass wir „nicht destruktiv““ aufgenommen haben. Bei einem Plug-in wechsle ich den Sound und bin fertig. Möglicherweise klingt die Amp-Simulation gar nicht wirklich wie ein Diezel Herbert, sondern eher wie ein Diesel Günter. Aber was soll’s? Wenn es im Endeffekt gut klingt, ist der Drops doch gelutscht? Wer von uns hat denn schon mal einen Dumble Amp gespielt? Ich nicht. Ich kann also nicht sagen, ob die Simulation gut oder schlecht ist. Ich kann aber sehr wohl einen sehr guten Sound aus der Amp-Simulation herauskitzeln und hinterher behaupten, es sei ein Dumble gewesen. Wer will mir das Gegenteil beweisen? Auch ein Dumble klingt unter einem schlechten Tontechniker wie ein Pignose Amp. Latenzen sind übrigens, um dieses Argument mal beiläufig zu entkräften, kein Problem mehr. Auf einer Festivalbühne, auf der der Amp dreizehn Meter hinter mir steht, ist die Latenz höher, als wenn ich über eine Amp-Simulation und In-Ear-Monitore spiele. Über die Livetauglichkeit von Software-Lösungen kann man sicherlich streiten. Ich hatte selbst die Native Instruments Guitar Rig Software auf der Bühne und es hat sich als äußerst unpraktisch erwiesen, einen Laptop mit auf der Bühne schleppen zu müssen. Bei modernen Pultsystemen kann aber eine Amp-Simulation integriert werden, was uns sogar den Stress des Umschaltens der Sounds abnehmen kann. Aber wie so oft sind hier die Gitarristen die Schaltgetriebefans unter den Automatikfahrern. Hoffnungslos …

Amp-Simulation vs. Real-Amp – was uns die 80er lehren

So Axel, schon mal das weiße Handtuch gesucht? Es wäre jetzt an der Zeit, es in den Ring zu werfen. Aber einen habe ich noch … 

Amp Simulation vs. Real Amps

Die ganze Welt des großen Sounds auf einem kleinen Laptop

Sound ist immer Geschmacksache. Es gibt nicht den einen, guten Sound, sondern es gibt Hunderte. Natürlich kann ich auch, bei kleinem Budget, mit einem günstigen Amp einen guten Grundsound erreichen. Aber dann greift wieder alles, was ich oben beschrieben habe. Also bitte jetzt einfach noch mal lesen und wirken lassen. Ein gewichtiges Argument schien mir zunächst der Faktor „Wissen“ zu sein. Wenn man Unmengen an Fachwissen über fantastische Gitarrensounds anhäuft und wie man sie mit Hilfe knapp hundert Jahre alter Technologie umsetzt, kann man exakt was damit heute anfangen? Eben: Nix! Ein paar Dinosaurier leben die Tradition der alten Götter noch aus. Ich dagegen nehme mein Plug-in für 99 Euro, suche meinen Achtziger-Sound und klinge damit besser als alles, was Dan Huff und Michael Landau zusammen jemals produziert haben. *Provokationsmodus off* – nein, diese Herren sind unerreicht. Aber nicht wegen ihres Sounds, sondern wegen ihrer Spieltechnik, ihres Feelings und ihrer Persönlichkeiten. Software von heute setzt auf das Know-how aller bislang verfügbaren Techniken. Etwas Individuelles aus einer Amp-Simulation zu holen, liegt an jedem selbst. Wenn ich tagelang Highway to Hell über eine Marshall Simulation spiele, bin ich möglicherweise echt gefrustet. Aber meine eigene Musik darf eigene, einzigartige Sounds beinhalten. Und die bekomme ich, dank der Vielfalt einer guten Software, überzeugender hin, als der Kollege mit dem Röhrenamp und dem Mikrofon.

Amp Simulation vs. Real Amp

Die Heimstudio-Situation in der Realität: Kleiner Platz für großen Sound. Pic: Privat

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Fazit

Wer gerne Oldtimer fährt, darf sich nicht wundern, dass man an der Parkplatzschranke das Fenster noch runterkurbeln muss. Natürlich ist es schön, in so einem alten Auto an einem schönen Sonntag mal durch die Innenstadt zu gondeln. Aber praktisch? Nein. Es ist und bleibt ein Spaß und ein Egotrip, aber im Alltag ist der Kombi mit Automatikgetriebe eben doch das lebendigere Pferd. Eine Amp-Simulation bringt uns kreative Freiheiten und gesündere Bandscheiben, wovon die Kollegen der Röhrenfraktion bislang nur heimlich träumen und es nicht zuzugeben wagen.

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Forum
  1. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Auch wenn mich die Thematik nicht mal ein bisschen betrifft, ein gleichsam kompetentes wie unterhaltsam/humorvolles „Battle“:)

  2. Profilbild
    gaffer AHU

    Kompliment, Jan. Das hast du sehr gut geschrieben, sowohl inhaltlich, als auch stilistisch. Die Thematik betrifft ja nicht nur Gitarristen, wir sehen täglich hier im Forum die gleiche Thematik bei Hardware und Software Synths. Dabei geht es, wie du richtig argumentiert hast, meist nicht darum, was besser ist. Wenn das nötige handwerkliche KnowHow nicht da ist, nützen mir die eventuell tatsächlich existierenden 3% A besser als B auch nichts: Klingt ganz gut, aber bei der Aufnahme haben wir einen reell existierenden Amp verwendet!
    Ich muss Axel allerdings auch was zu Gute halten. Auf einer Bühne mit x00 Watt Röhre im Rücken kann auch mal Freude aufkommen und dieser Eindruck fehlt womöglich im Studio. Ich finde auch, dass sich mit Instrument > Gitarre mit Effektboard > Amp excellence Aufnahmen machen lassen. Nur ist der Aufwand extrem viel höher. Ok, Axel scheint Livemusiker zu sein und ich habe nur über Aufnahme geredet, er wird’s mir nachsehen.
    P.S. das Bild mit den Oranges ist doch obszön, das sage ich, obwohl ich diese Amps am schönsten finde. Habe aber keinen.

  3. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Um Gottes Willen, was für ein Armutszeugnis ist denn dieser Artikel? An den Haaren herbeigezogene Argumente, wackelige Schlussfolgerungen und Weichei-Möchtegern-Anfeindungen in Richtung eines offensichtlichen Profis machen dich noch kleiner als du eh schon bist.

    Völlig verpuffter Versuch, lächerlich statt lustig.

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      defrigge AHU

      Ich muss immer lachen, wenn ich solche bierernsten Anfeindungsversuche sehe, in denen jemand die Profi-Flagge schwenkt und sich mit geborgter oder angemaßter Autorität aufplustert, ohne mit einem einzigen Wort zur Sache zu reden.

      Wie ist denn so Deine Erfahrung und wie sind Deine Vorlieben mit Röhrenverstärkern und aktueller Amp-Digitaltechnik? :-)
      Nur mal so als Frage…

      • Profilbild
        Henrik Fisch AHU

        > Ich muss immer lachen, wenn ich solche bierernsten Anfeindungsversuche sehe, in denen jemand die Profi-Flagge schwenkt und sich mit geborgter oder angemaßter Autorität aufplustert, ohne mit einem einzigen Wort zur Sache zu reden. […]

        Hahaha. Genau das habe ich auch gedacht.

        Vor allem sehe ich den Beitrag von Jan nun echt auch mit einem deutlichen Augenzwinkern. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Axel sich auch nur eine Sekunden davon angefeindet fühlt (auch das gehört zum Profi).

        Dass aber dann ein Kommentar hier das soooo ernst nimmt … hahahaha!!!

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          AMAZONA Archiv

          Für Comedy ist es eben leider auch zu flach und eindimensional.

          Als Glosse, dann müsste es auch so gekennzeichnet sein, wäre es vll noch mit einer 3- durchgegangen. Oder einfach nur als Kommentar unter Axels Artikel.

          Ja, man bzw. ICH könnte einfach nichts schreiben, dann wirkt es aber so als sei zumindest irgendwas in dem „Artikel“ richtig.

          Jan macht derlei viele Ausnahmen zu Regeln, relativiert dann aber direkt und stellt es aber am Ende des jeweiligen Absatzes als „eindeutig belegt“ dar.

          Axel hingegen strukturiert und argumentiert klar und in logisch richtiger Folge.

          Abgesehen davon wird Jan als Emulationsliebhaber ja auch bereits in Axels Artikel mehrfach adressiert.

          Meiner Meinung nach sollte es um das klangliche Ergebnis gehen und nicht um Logistik inkl. eigener körperlicher Unzulänglichkeiten oder um die Einfachheit bei der Anwendung. Klick und fertig MUSS es nicht sein, wenn eben der Klang am Ende nicht passt.

          Ich habe es einmal überflogen, in der Hoffnung das Niveau würde sich steigern. Dann nochmal aus Ungläubigkeit komplett und genau gelesen, das reicht dann auch. Die Kommentare weiter unten zeigen ja dass es nicht alle dem Autor gleichwohl empfinden und handhaben.

          #overandout

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        AMAZONA Archiv

        Meine Erfahrungen beschränken sich auf Aufnahmen im professionellen Studiobereich sowie Konzerte bis 5000 Besucher sowie auch das kurz angesprochene Soundprocessing im Rundfunk. Das übrigens mittlerweile hauptberuflich. Das ist beispielsweise komplett Nonsens. Exzellent produzierte Musik wird bei üblichen Einstellungen im Soundprocessing nicht massiv schlechter. Ziel ist auch nicht der audiophile Hochgenuss, sondern das einheitliche Funktionieren bei der Masse der Hörer. Im Küchenradio genauso wie im Auto. Das Soundprocessing streicht meiner Meinung nach eher noch die Unzulänglichkeiten heraus. Einfach gesagt klingen gute Produktionen gut und schlechten merkt man es dann eben auch mehr an.

        Der Punkt mit der Latenz bei 13m entfernten FullStacks ist bei Monitoring auf professionellem Level, seien es Wedges und Sidefills oder InEars bzw eine Kombination aus allem, hinfällig. Niemand nutzt die Cabinets als alleinige Monitore bei solchen Bühnendimensionen.

        Ich wünschte Emulationen böten denselben Sound oder sogar besser, inkl. der „Haptik“. NOCH ist es davon aber weit entfernt. Bis dahin haben Profis wie Axel ja all die Werkzeuge zur Verfügung, um eben professionelle Ergebnisse zu erreichen.

        Freut mich wenn du hier deinen Spaß hast, mit Jans Artikel und auch meinen Kommentaren.

        Bin jetzt auch raus, schönen Sonntag uns allen! 🌴😊☀️

  4. Profilbild
    MidiDino AHU

    Die Frage, „Wer braucht denn noch Amps?“, ließe sich auf eGitarren erweitern. Längst gibt es auch eGitarren digital. Je nach musikalischer Ausrichtung. In meinem Projekt-Studio habe ich z.B. die Gitarren-Sammlung von Chris Hein, die sich besonders für Jazz u,ä. anbietet. Clean als auch leicht angezerrt. Ich arbeite freilich als Komponist, Nicht live. Und der ‚Druck‘, den Axel hervorgehoben hat, würde zudem die relevante Musik zerstören.
    Ich traue mir nicht zu, über Live-Situationen zu sprechen, ebensowenig über einen Studioalltag. Aber in meinem Projekt-Studio machen sich digitale Instumente und Verstärkungen inzwischen gut. Die Auswahl ist durchaus begrenzt, hat man bestimmte Sound-Ansprüche.

  5. Profilbild
    defrigge AHU

    Nett geschriebener und nur augenzinkernd provokanter Artikel zur Auflockerung!

    Die meisten Gitarristen der aktuellen Generation sind Pragmatiker, die mit den neusten Generationen von Emulationen – gleich ob als erstklassiges Software Plugin für’s Aufnehmen oder mit Kemper, QuadCore etc. live auf der Bühne – genauso selbstverständlich umgehen wie mit Röhrenverstärkern. Beides hat (noch) Vor- und Nachteile. Die Vorteile bewegen sich aber rapide Richtung digitaler Weiterentwicklung und werden Röhrenverstärker auch live auf der Bühne in absehbarer Zeit wohl weitgehend ablösen. In der Zwischenzeit kann man gemütlich Tee trinken und schmunzelnd abwarten.

    Und natürlich wird niemand gehindert, weiter beliebig Spaß an Röhrenverstärkern zu haben, auch wenn sie jetzt schon klanglich kaum und bald wohl so gut wie gar nicht mehr von den digitalen Gegenstücken zu unterscheiden sind – die ihrerseits um Klassen mehr Flexibilität, Gestaltungsspielraum und Rückenschonung bieten.

  6. Profilbild
    Frunsik

    Hallo Jan,

    was du als „Es ist und bleibt… ein Egotrip“ beschreibst, ziehst du mit deiner Digitalemulation doch selbst durch.
    Lass doch jedem sein Werkzeug, am Ende zählt das Ergebnis und sonst gar nichts. Dieses ewige Bewerten von gut und schlecht ist wirklich müssig.

    Viele Grüße,

    Erik

    • Profilbild
      AMAZONA Archiv

      Ganz genau, und in Axels Artikel wird genau DAS auch gesagt. Wer mit Emulationen zufrieden ist, prima.

  7. Profilbild
    Filterpad AHU

    Ich denke der Schein trügt, dass junge E-Gitarristen (die beruflich Karriere machen möchten) ihre Aufnahmen mit Amp-Sims machen. Also das was mir so entgegenzwitschert, sind normale Amps nach wie vor gang und gebe. Selbst ein Hans Zimmer erstellt alles am PC, aber die eigentlichen Aufnahmen macht dann das Orchester. Er wird schon wissen warum! Ich persönlich vertrete die Meinung, dass ich auf der Bühne weder einen Laptop hören noch sehen möchte. Aber alle Hobbyenthusiasten und Jingle, – Demomacher dürfen froh sein, dass es inzwischen so gute Software gibt. Ich selber, rein elektronisch unterwegs, würde in teufels Küche kommen, wenn alle meine Software ausschließlich Hardware wäre. Platztechnisch und finanziell wäre dies ein absolutes Desaster! Gut also das es Software gibt. Aber Simulationen, vom Leslie-Rotary bis zum Amp sind meiner Ansicht nach noch nicht ganz ausgereift, um mit den Vorbildern mithalten zu können. Mechanik bleibt mechanik, auch klanglich! Zumindest wenn man direkt davor steht. Im Song bei Spoty und Konsorten interessiert das tatsächlich niemanden mehr. Schöne neue Konsumentenwelt. Und ja: Das Thema HW vs. SW hat seit Jahren auch einen gewissen Unterhaltungswert.

  8. Profilbild
    Henrik Fisch AHU

    Der Kollege gaffer weiter oben hat es schon angerissen: »Wir« aus der Synthesizer- und Keyboarder-Ecke (ich rechne mich mal dazu) haben ja ganz ähnliche Diskussionen. Ist ein echter »CS-80« von Yamaha (bitte beliebigen historische Synthesizer-Namen einsetzen) denn nun besser, als ein »Deckard’s Dream« oder gar die Emulation »CS-80 V3« von Arturia ?

    Ich für mich habe das Problem folgendermaßen gelöst:

    a) Wer einen echten CS-80 besitzt und seinen Spaß dran hat … dem werde ich diesen Spaß nicht madig machen. Im Gegenteil: Ich freue mich für denjenigen.

    b) Ich würde keinen CS-80 haben wollen, weil mir das Ding viel zu fehleranfällig wäre. Alleine der Gedanke DASS das Ding mal defekt wäre … ach Du meine Güte. Und außerdem braucht das Teil zu viel Platz.

    c) Hätte ich einen CS-80, dann würde ich ihn SOFORT wieder verkaufen. Vorwiegend an jemanden, der das Ding auch nutzt.

    c2) Vor dem Verkauf würde ich aber wohl ausgiebig damit herum spielen wollen. Weil – keine Frage – geil isses natürlich schon. 😁

    d) Ich kann mir vorstellen, dass ein echter CS-80 – wenn der da so in seiner geballten erhabenen Wuchtigkeit vor einem steht – auch noch mal einen ganz anderen musikalischen »Flow« erzeugt.

    e) Mir langt grundsätzlich aber eine Emulation, wie die erwähnte von Arturia.

    Ich glaube, dass kann man auf die Schwerarbeiter mit den Äxten ganz gut übertragen.

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      AMAZONA Archiv

      Jau, Punkt d) ist genau das Ding, die meisten Leute haben die Originale noch nicht in Echt gehört bzw. gespielt oder mal vor einem Amp-Turm gestanden und damit mächtig Luft bewegt haben. Das mag im Kontext eines Tracks/Songs keine Bedeutung haben, trägt aber schwerwiegend zur musikalischen Selbstfindung bei, und wenn man das mal verinnerlicht hat, kommt man nur schwer wieder davon los.

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        AMAZONA Archiv

        Leider ist das auch oft bei Tests von so Emulationen der Fall. Die Tester haben nichtmal das Original zur Hand, geschweige denn profunde Erfahrung damit. Idealerweise mit mehreren Exemplaren über längere Zeiträume. Und dann werden angelesene Halbwahrheiten aus dem Internet als gegeben proklamiert.

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          defrigge AHU

          Es gibt HAUFENWEISE Tests von Software-Models im Netz, bei denen die Tester Originale direkt vergleichen, und zwar Tester, die jahrelange oder gar jahrzehntelange Erfahrung mit den Originalen haben. Gitarrenamp-Emulationen werden regelmäßig in allen Bereichen, von Fender Clean bis HiGain, von Leuten besprochen, die sie direkt mit den ihnen gut bekannten Originalen vergleichen, oft erstklassige Profi-Gitarristen.

          Oder wenn für Synths z.B. Alex Ball im Direktvergleich feststellt, dass ein Synapse Audio Legend oder Softube Model 72 Minimoog Plugin für Kenner wie das Original klingt und als einzige Klangschwäche die Ausgang-auf-Eingang Übersteuerung des Originals noch nicht überzeugend ist, dann ist das eine Wahrheit, die jedem Blindtest standhält – und eben keine Halbwahrheit. Als ehemaligiger Minimoog-Besitzer und Nutzer der beiden Plugins kann ich das bestätigen. Ähnliches gilt für andere Synths wie Softube Model 84 etc.

          Das ganze Software-Verallgemeinerungs Gerede führt daher nicht weit: es gibt hier genau so große Qualitätsunterschiede wie bei Hardware-Verstärkern. Der aktuelle Stand der (rapide weitergehenden) Software-Entwicklung ist bei vielen überhaupt noch nicht angekommen oder gar ernzunehmen praxiserprobt.

          Luft bewegt man unterschiedslos in beiden Fällen über Boxen: wem es also um autobiographisches Hosenflattern geht, kann so oder so Selbstfindung erleben. :-)

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      AMAZONA Archiv

      Ok, dazu möchte ich doch gern was schreiben, denn DAS ist auch meine Ecke. Die Drumcomputer und Synthesizerecke. Das „besser“ müsste man natürlich vorab genauer definieren.

      Beispiel aus meinem Alltag: Ich habe mir kürzlich eine 808 und ein paar Monate davor die 909 gekauft. Weil ich genau DIE nutzen möchte. Wichtig sind mir Klang (70%) und Bedienung (20%), dazu sollte es irgendwie bezahlbar und haltbar sein bzw. bleiben, also ich meine Zuverlässigkeit / Wartung / Service (10%).

      a) Das sehe ich genauso. Es gibt bedenklichere Hobbies.

      b) Genau darüber kann man sich ja heutzutage sehr einfach vorab informieren. Meine Geräte sind in gutem Zustand, meine 303 spielt seit 25 Jahren ohne Probleme. Den Platz für Hardware muss man haben, klar.

      c) Beim CS-80 würde ich wohl auch das Zittern bekommen. Dagegen ist ein Jupiter-8 ja nahezu billig 😵‍💫 Was ich persönlich blöd finde ist Geräte nur als Spekulationsobjekt zu kaufen. Bei Autos ist das ja auch sehr extrem geworden. Als wirklich interessierter Mensch ist man dann irgendwann leider raus. Bei mir ging es gerade noch so mit 909 und 808. Die Preise sind jetzt ja nochmal gestiegen. ich bin mir der Situation bewusst und auch dankbar, dass es gerade noch geklappt hat…

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        AMAZONA Archiv

        d) Das ist für mich tatsächlich ein sehr gewichtiger Aspekt. Ich habe jahrzehntelang Samples von den TR-Geräten genutzt, auch gekauft. Samples from Mars und Goldbaby. Besser kann man das auch nicht samplen. Damit zu arbeiten ist ein Riesenunterschied zum Am-Gerät-Sein. Der Klang an sich tatsächlich auch. Ich verstehe nicht warum es so ist. Am Rechner habe ich nach wenigen Minuten keine Lust mehr, an den Geräten kann ich kaum aufhören. Selbst abends um halb zwölf, wenn schon die Frühschicht auf die Schulter klopft. Das war mit der 909 die größte Überraschung für mich selbst. Insofern war ich mir bei der 808 sicherer, was die Erwartungshaltung anging.

        x) Mir ist das eben wichtig, dieses Hobby. Und es ging wie erwähnt finanziell gerade noch. Bei akustischen Instrumenten werden die Unterschiede noch klarer. Konzertflügel im Konzertsaal, da reichen zwei drei angespielte Tasten; niemals erzeugt das eine Emulation. Und ich kann kein Klavier spielen. Dennoch ist die tonale Wirkung enorm. Zumindest bei mir. Wer mit Emulationen zufrieden ist, super. Ich versuche ja auch nicht, irgendwen zu bekehren. Das sollte man einfach lassen.

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            AMAZONA Archiv

            Alles gut! Ich denke nur man sollte eben auch nicht die Originale und die Leute die diese gern nutzen, verteufeln oder sich über sie grundlos lustigmachen.

            Das Video ist prima, talentierte Protagonisten. Es handelt sich aber um Samplingbibliotheken, die hier genutzt werden. Insofern sind das faktisch reale Intrumente in realen Räumen mit vermutlich sehr hochwertiger Aufnahmetechnik von Leuten mit Knowhow einerseits gespielt und andererseits aufgenommen. Das klingt dann von talentierten Leuten kreativ eingesetzt natürlich super! Ist das für dich überraschend?

            Das war jetzt hier mein letzter Kommentar. Ich wünschte der Artikel sei klar als Comedy ohne Anspruch auf Wahrheit gekennzeichnet. Das würde dem Portal besser zu Gesicht stehen. Man sollte schon den Anstand wahren finde ich und eben ein gewisses Niveaulevel nicht unterschreiten. Sozial und fachlich. Es gibt so gute Artikel hier und dann halt auch sowas. Irgendjemand _muss natürlich auch die rote Laterne tragen.

            🏁

  9. Profilbild
    mi87

    Ja jeder soll das verwenden, was er am besten findet. Man muss auch den jeweils anderen nicht überzeugen.
    Es gibt ja Röhrenamps für paar 100€ und ein Kemper z.B. kostet mehr. Nicht wenige Gitarristen werden einfach beides haben, je nach Bedarf.
    Oder man kauft sich ein Reamping Service online ein ( gibt es ) , wenn man denkt man hat selbst nicht das richtige Equipment. Wie gut das ist, wäre wieder eine andere Frage.

  10. Profilbild
    lunatic AHU

    Wahnsinn.
    Man dreht sich im Kreis.
    Irre.
    Natürlich ist es ein Unterschied ob man mit dem FM7 oder DX7 operiert. Nicht nur klanglich (weniger wichtig), sondern vom Gefühl her. Haptik, Geruch, Feeling halt. Erklären Sie mir bitte feeling!
    Ich? Echt? Nö!

    Wer darauf verzichten möchte, kann oder muss;
    geht auch mittlerweile.

    • Profilbild
      camarillo

      Schönes Beispiel! Gerade bei der 80er Hardware riecht man ja immer noch die elektrische Hitze, und es macht auch einen Unterschied, ob ich den DX7 mit seiner eigenen Tastatur spiele, oder mit dem Keystep. Klingt aber gleich.
      Tatsächlich dopple ich den DX7 meistens mit einer Dexed Instanz. Ein wunderbares Nebeneinander von Original Hardware und Emulation.

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    SynthUndMetal

    Ich bin zwar keiner der „Gitarren-Helden“ hier in dem Forum und kann daher keinen wirklich „professionellen“ Kommentar abgeben aber ich benutze sowohl mein Hardware-Setup noch aus den Anfängen der 80er-Jahre, als auch modernes Gear von Line 6 und Roland. Beides hat seinen Charm, wobei ich sagen muss, dass trotz der vielfältigen Möglichkeiten der digitalen Welt ich mich dort nach kurzer Zeit selbst auf einige wenige Sounds beschränkt habe, die zu meinem musikalischen Charakter passen. Ist auch praktischer für zuhause.

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    amyristom AHU

    Beide Artikel, sowohl der vorliegende als auch der Artikel von Alex (auf den dieser hier sich ja direkt bezieht), drücken sich am Ende doch um den eigentlichen Elefanten im Raum herum: den direkten für alle hörbaren und nachvollziehbaren akustischen Vergleichstest!

    Sowohl Alex als auch Jan können ja viel behaupten wenn der Tag lang ist, genauso wie es im Synthesizer Bereich Vintages-Fans und (Analogsynth)-Pluginfans ja auch gerne tun. Was am Ende zählt ist der hörbare „Shootout“, den dann hier jeder für sich beurteilen kann.

    Also beide mal ran an die Buletten: Gleicher Spieler, gleiche Gitarre, gleicher „Riff“, aber eben einmal durch den Röhren Fullstack und einmal durch virtuelle Simulation des gleichen Amps. Und dann kann man ja hören, was am Ende „geiler“ klingt.
    Gerne natürlich auch im Rahmen eines ausproduzierten Arrangements, weil wie Jan IMHO korrekt schreibt: Was für sich alleine „geil“ klingt, wird ja in einer Produktion durch Kompressoren, EQs, Effekte, usw. sowieso „eingepfercht“ und „zusammengestaucht“ und am Ende wollen wir ja auch wissen, ob DA dann unterm Strich wirklich noch ein hörbarer Unterschied über bleibt.

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      camarillo

      Dein Elefant ist aber eher eine Strohmann ;-) Es geht nicht darum, ob Amp Simulationen besser, schlechter oder genauso klingen wie das „Original“. Das war schon einer der Fehler in Axels Artikel: Nicht jeder Amp Simulation simuliert einen real existerendes Original.

      Es geht darum, ob 1) mit beiden gut klingende Ergebnisse erzielt werden können, *und*, ob 2) dabei Spielfreude aufkommen kann, *und vielleicht* ob 3) eines von beidem dem anderen *immer* überlegen ist.

      Axel sagt im Wesentlichen zu 1) Sims klingen immer erbärmlich (wenn du zufrieden bist, sei halt zufrieden, aber dann hast du keine Ahnung), zu 2) Spielfreude kommt mit Sims nie richtig auf und 3) reale Amps sind immer überlegen.
      Jan sagt zu 1) Ja, Ampsimulationen können toll klingen, zu 2) ja, Spielfreude kommt auch mit Sims auf, zu 3) nein, keines von beidem ist dem anderen immer überlegen.

      Axel z.B. wird wahrscheinlich auch mit einer schlecht eingestellten Gitarre für Zuhörer nicht großartig anders klingen als mit derselben Gitarre nach dem perfekten Setup. Nur wird es ihm nach dem Setup mehr Spaß machen, die Gitarre spielt sich anders. Klang ist also nicht das einzig Entscheidende.
      Zwei unterschiedlich Spieler hingegen wollen ggf. unterschiedliche Ergebnisse erzielen, mögen andere Ansprache, haben andere Erwartungen an Haptik, Optik etc. Da kann man sich dann auch unterschiedlicher Werkzeuge bedienen.

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        AMAZONA Archiv

        Was ich nicht verstehe ist warum den Profis unterstellt wird, dass der Rest der Kette suboptimal sei, ggfs. wird auch noch das spielerische Können in der Theorie angezweifelt á la „WENN aber die Gitarre doof ist und man sich vergreift, dann klingt auch der wertige Amp schlecht.“ Was ja Quatsch ist, weil Amp/Cabinet da dann die Probleme weiter vorne wiedergeben.

        Konstruierte Beispiel dieser Art lassen eben den ganzen Aufsatz albern dastehen.

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        AMAZONA Archiv

        Sehe ich ähnlich, auch wenn ich verstehen kann, welchen starken Einfluß die eigene musikalische Sozialisation auf die Wahl der Mittel hat. Vergleiche zwischen Soft- und Hardware können amüsant sein, helfen am Ende aber nur dabei, Kommentarspalten zu füllen. Was für die eigene Musik funktioniert, muß man selbst rausfinden, wer lang fragt, geht lang irr‘.

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      AMAZONA Archiv

      Wie genau machst du diesen „Shootout“? Zwei Aufnahmen von solo gespielten Tracks? Was sagt das für den Gesamtprozess der Musikproduktion aus? Deshalb funktionieren beispielsweise Mikrofonvergleiche kaum, es sei denn man möchte am Ende Sologesang oder Sprache pur haben, die Anwendungsfälle gibt es ja durchaus. Sobald weitere Mikrofone dazukommen, am Besten noch zeitgleich im selben Raum, dann verlieren 1:1-Solo-Vergleiche komplett die Relevanz. Als Stichworte für die weitere Recherche nenne ich „Frequenzgänge On- & OffAxis“. Abstrahiert kann man die Mechanismen auch auf das hier angeführte Thema anwenden.

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    herw RED

    „Wer braucht denn noch Amps?”

    Ich, als Keyboarder, habe beide Artikel mit erwartungsvollem Interesse und gleichzeitig viel Vergnügen gelesen. Daher zunächst Dank an beide. (herrlich auch die passenden Bilder)

    Mir ist inhaltlich aber nicht ganz klar geworden, ob man den Klangeindruck bei einem Live-Gig meint oder den beim Abspielen einer Aufnahme im Wohnzimmer.

    Es wird von „Luftbewegen” gesprochen, wenn man über eine Riesen-Anlage live spielt. Wenn ich eine mit Software unterstützte Aufnahme über eine Riesen-Anlage spiele, dann wird da auch genausoviel Luft bewegt.
    Also über was reden wir (?), über einen Live-Gig egal ob Hardware- oder Software-unterstützt oder über die heimische Stereoanlage, die eine Hardware- oder Software-unterstützte Aufnahme abspielt?.

    Oder ist es gar nur die akustische Befriedigung des Gitarristen, wenn er live auf der Bühne spielt trotz Rückenschmerzen 😩oder gar die Erinnerung daran, wenn er seine Aufnahme nochmals zu Hause präsentiert?

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      AMAZONA Archiv

      Ich denke es ist ähnlich dem Vergleich von Eurorack in Hardware vs. VCV Rack oder Nord Modular. Manch einer kommt mit der einen Lösung gar nicht zu den Ergebnissen der anderen. Und dann wird zwar dieselbe Luftmenge bewegt, aber mit anderem Inhalt.

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    AMAZONA Archiv

    Bei mir hinterlässt dieser Artikel einen etwas schalen Beigeschmack, weil ich einige Passagen als zu sehr in persönliche Abwertung abgleitend empfinde. Axel hatte ja niemanden persönlich adressiert.
    Natürlich geht es bei Röhrenamps in erster Linie um den Spielspaß und die emotionale Interaktion mit dem Equipment, die bei mir auch Einfluss auf die Kreativität hat. Die übliche Blindtest-Argumentation geht deshalb völlig am Thema vorbei. Ich spiele beides: Simulationen für Aufnahmen und Röhrenamps zum Jammen.
    Dass Jan mit dem, was ich als Spielspaß bezeichne, nicht viel am Hut hat, wurde spätestens klar, als er zwischen Quad-Cortex und 140 EURO Modeller keinen großen Unterschied feststellen konnte. Für mich persönlich ist dieser Unterschied jedoch RIESIG. Da gibt es Geräte, die natürlich irgendwie ihren Zweck erfüllen – keine Frage – und dann gibt es die, die einem das berühmte „Grinsen ins Gesicht zaubern“. Objektiv betrachtet hat das natürlich keinerlei Bedeutung. Aber einige – und zu denen gehöre ich – jagen diesem Grinsen ihr ganzes Leben hinterher, denn wenn mans findet, ist es so geil!
    Interessantes Bild des Profi-Arbeitsplatzes: JBL 305p als Profi-Abhöre? Ich meine, ich liebe die Teile – zum Musik hören. Hatte sie mal als Zweit-Abhöre und hab sie dann verkauft. Ich musste sie mir aber wieder kaufen, weil ich diesen ziemlich speziellen Sound beim Musikhören vermisst habe.

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      AMAZONA Archiv

      Erster und letzter Absatz: exakt meine Gedanken.

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      og_penson 2

      „Bei mir hinterlässt dieser Artikel einen etwas schalen Beigeschmack, weil ich einige Passagen als zu sehr in persönliche Abwertung abgleitend empfinde. Axel hatte ja niemanden persönlich adressiert.“

      Interessant. Ich sehe diese „persönliche Abwertung“ als ziemlich eindeutig augenzwinkernde Anspielungen auf den ersten Artikel, der wiederum in meinen Augen frei von Augenzwinkern war, aber davor an mehreren Stellen vor Überheblichkeit und Arroganz nur so trieft.

      So unterschiedlich kann die Wahrnehmung sein…

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    Karpo72

    Ich finde die ganze Diskussion etwas überflüssig. Jeder soll das verwenden, womit er glücklich ist. Ich persönlich habe einige Produkte auf IOS ausprobiert und dazu ein audio interface gefunden, was wie ein kleines Effekt-Pedal gebaut ist. Der Sound der da raus kommt ist beeindruckend gut. Keine Latenzen zu bemerken. Ob sich jetzt die Software der Italiener genauso anhört wie die original AMPS ist mir eigentlich egal, sofern ich den Sound mag. 89 AMPS + Effektgeräte auf einem mobilen Gerät dabei zu haben ist sicherlich gut, wenn man nicht viel Equipment rumschleppen will. Ob das aber auch eine Lösung für Profis ist, kann ich nicht beurteilen. Am Ende ist es egal, was den Sound beeinflusst, das Ergebnis ist entscheidend.

  16. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Kennt ihr das Gefühl, wenn der Popcorn-Eimer im Kino viel zu groß war, man ihn aber trotzdem leergefressen hat weil der Film so lang war?

    Ich bleib mal bei Essen: Mirácoli vs. selfmade Pasta bei Enzo (oder alternativ für daheim ’ne Nudelmaschine)…
    Wer die Zeit und das Geld hat und weil es die Situation zwingend erfordert (weil z.B. Jahrestag mit Frauchen) = Enzo
    Wer’s grade nicht so dicke oder die Zeit für langes Cruisen ans andere Ende der City hat = Mirácoli

    Jetzt ahne ich schon die ersten Einwürfe „…ja aber Software xyz klingt schon wie echte Pasta!“, das mag in deren Münder so klingen aber andere Ohren akzeptieren halt nur Pasta von Enzo als das wahre Hartweizengries-Produkt.

    Die Frage lautet doch, wie hört sich der Rülpser nach dem Essen für Dritte an? Nach Knoblauch und Orange, Schinken & Kemper oder Neural DSP Olio Peperoncino?
    Klar gibt es Spezialisten, die können das rausriechen, die meisten denken aber wahrscheinlich nur, Du warst essen!?!

    Mein Fazit: Hauptsache es hat geschmeckt, ihr seit satt und es gab Pasta, …Mahlzeit!

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      AMAZONA Archiv

      Cool geschrieben.
      Ich für meinen Teil stehe auf Fleisch und esse gerne echtes Steak und nicht die Simulation desselben.

      Ich bin aber auch keine Profi und muss nicht darauf achten, mein Geld in diesen Zeiten besonders effizient zu verwenden, um meine Kunst gewinnbringend zu verkaufen.

      Es kommt mir also nicht darauf an, wie es für andere klingt sondern nur für mich selbst.

      Und da ist alles algorithmische für mich persönlich …. etwas geschmacklos … siehe oben.

      Ich verlange aber von niemanden, dass er/sie es genauso sieht.

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    janschneider

    Viel wichtiger als die Frage “Röhre oder Ampsim” ist doch die Wahl des richtigen Tonholzes!
    *duckundweg*

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      Jan Steiger RED

      Bester Kommentar bisher 😂😂
      Lee Sklar hat in seinem Bass einen „Producer Switch“. Der macht absolut nichts, aber wenn der Producer unzufrieden ist, spielt Lee den Track einfach noch mal genauso, aber mit umgelegtem Schalter!

  18. Profilbild
    MichBeck

    Vielleicht ist es, wie beim CGI in Blockbuster-Movies:

    Die Illusion ist nahezu perfekt und bei dezenter Anwendung bemerken wir nicht einmal mehr, wo der Rechner die Realität ersetzt hat.
    Aber irgendwie bleibt doch oft ein kleines G‘schmäckle übrig, dass mir, um mal im gustatorischen Bereich zu bleiben, sagt, dass irgendwas mit der Suppe nicht stimmt. Das können nur kaum subwahrnehmebare Feinheiten der Physik sein. Anders kann ich mir das nicht erklären.

    • Profilbild
      Jan Steiger RED

      Das ist ein sehr, sehr guter Vergleich! Weil da auch die Komponente der technischen Entwicklung gut ablesbar ist. Wo wir beim ersten Star Wars Film noch mit offenen Mündern und leuchtenden Augen im Kino gesessen haben, entlocken uns die Special Effects heute gerade noch ein mitleidiges Lächeln. Und vielleicht wird sich bald niemand mehr wundern, wenn sich Jar Jar Binx neben uns in die S-Bahn setzen würde.

  19. Profilbild
    bluebell AHU

    Ich hab den Artikel sehr genossen, genau wie Axels. Solch eine Schreibe lässt bei mir was mitschwingen. Alleine die Bildunterschrift zu Axels Lautsprecher/Combo/Verstärkerburg hat meine Laune massiv gehoben.

    Unvermeidlich in den Kommentaren sind natürlich Spaßbremsen, die einen auf „vernüneftisch“ machen oder – viel bedauerlicher – tatsächlich so sind. Ohne Humor entgeht einem eine Menge.

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      AMAZONA Archiv

      Welche Spaßbremse meinste denn?

      SPAẞ… Laß bitte unkommentiert!

  20. Profilbild
    elbonzoseco

    Schön, dass sich diese Replik im Gegensatz zum Axelschen Manifest erkennbar augenzwinkernd zeigt ;)

    Bin auch in beiden Welten zuhause, schwanke zwischen VST und Boutique Vollröhren Amps. Was ich aber wirklich vermisse ist eine Weiterentwicklung der verzerrten Gitarre. Egal ob analog oder digital.

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    ariston

    Lustiger Artikel, danke! Diese ewigen Diskussionen regen ja immer zu… sagen wir „Gefühlen, wo man nicht beschreiben kann“ an. Da ist es erfrischend, wenn jemand eine schöne Gratwanderung zwischen Ernst und Unernst hinbekommt. Die Bildunterschrift „Der klassische Aufbau eines Heimstudios…“ hat mir den Tag doch sehr verschönert.

    Ich bin Hobbymusiker und habe für mich folgenden Kompromiss gefunden: fürs nur-so-Spielen habe ich mir einen günstigen Röhrenamp und einen kleinen Transistoramp mit ein paar Tretern gekauft. Ich finde, dass beide viel mehr Feinheiten und auch mehr Dynamik bieten als Software, vor allem die Röhre. Für Aufnahmen nehme ich tatsächlich nur die Software, da ich den Sound, den ich hören will, viel schneller und besser hinbekomme. Best of both worlds, yeah?

  22. Profilbild
    Eibensang

    Dem Streit um das einzig Wahre schließe ich mich nicht an.
    Ich lebe meist mit mehr Wahrheiten (und manchmal stimmt keine so ganz, zwinker).

    Unsortierte Erfahrungswerte in Stichworten:

    Nichts klingt live ganz so wie eine echte B3 mit Leslie-Schrank. (Ich erfuhr als Clubbesucher diesbezüglichen Unterschied zwischen Badewanne und Meeresbrandung.)

    Behringer Model D ist fetter Moog-Sound für nicht einmal ein Zehntel des Budgets.

    Billige Blues Harps klingen genauso wie teure, aber ich blase nur noch teure, weil sie sich einfach besser spielen lassen: Die Töne kommen leichter und schöner. Gilt für viele Instrumente: Billig strengt an und ist eigentlich nur was für echte Könner. Die auch aus Klump noch was rausholen können.

    Meine Harley Benton Fusion ist besser verarbeitet und stimmstabiler als meine Gibson Les Paul. (Der HB ließ ich allerdings bessere Pickups einbauen: lohnte).

    Toontracks EZ drummer ist richtig gute Software und klingt selbst bei Presetnutzung besser als ein suboptimal mikrofoniertes und so lala abgenommenes Drumkit. Spätestens, wenn ein Schlagzeuger EZ drummer Sounds triggert, werden Aufnahme und Groove perfekter als alles, was ambitionierte Nichtmillionäre mit Halbwissen sonst im Heimstudio hermachen können.

    Je Röhre, desto Spielgefühl. Helix klingt schon gut – ich hadere nur noch etwas mit dem Clean Sound. Aber immer noch besser als zickendes Floorboard.

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    Joerg

    Oh je…..
    Eines dieser polsrisierenden Themen.
    Aber gut, dass es das gibt (bei uns….noch…)

    Mein Standpunkt:
    Welcher Günni kennt all die digital realisierten Amps in der jeweiligen Boxen-Kombi?
    Alles bekannt ? Und zwar so, dass man die Unterschiede auch hört?
    ( bleibt mir weg mit den Vergleicher-Birnen bei Jutubb!)
    Ich nicht – und ich behaubte frech: sonst auch keiner. ( ich reden von ALLEN ! S. o.)
    Daher nutze ich meinen HX Stomp mit IRs als eigene Klangmaschine, bei mir die Herkunft ALLER emulierten Geräte völlig egal ist.
    Hauptsache klingt so, wie ich das will.

  24. Profilbild
    Drahtzieher

    Ich hätte mir in dem Artikel mehr Absätze gewünscht, zwecks besserer Lesbarkeit. Ein Gedankengang > ein Absatz. Die meisten Kommentare hier machen es wunderbar vor. Bei großen Blöcken im Artikel bin ich deshalb ausgestiegen.

    Ich musste (obwohl kein Bedarf) wegen des sehr günstigen Preises einmal ein optisch neuwertiges 200W Hiwatt Topteil von 81 kaufen. Vorteil: gegenüber dem 36 kg Head war meine sackschwere 26 kg Acoustic Combo vergleichsweise leicht in den 2 Stock zu bugsieren.

    > 200W voll aufgedreht: kein Problem / Sound enttäuschend matschig.
    > 200€ + vollkommen neuer Röhrensatz rein / holla . . . ! ! !

    Stufe 1 : Bass dran
    Stufe 2 : Termin beim HNO Artzt
    Stufe 3 : Schallpegelmessgerät gekauft

    Warum ? Die extreme Dynamik, nur durch den Anschlag von kristallklar in ein heiseres Röcheln und Röhren zu fahren, hat mir einfach den Verstand ausgesüchtelt.

    Stufe 4 : Master auf 14 Uhr / Hirn einschalten = langes Kabel / in den Nebenraum / Tür halb zu und höhren, wie es Open Air (im Himmel) klingen würde. Denn: ab 14 Uhr startet der Turbomodus und es klingt noch einmal gaaanz anders, halt legendär. Technisch funktioniert das so: bis 14 Uhr = Hi und ab 14 Uhr = Watt

    Vorteil der PC Sim: schaltet den Verstand nicht aus, schont Rücken und Gehör, spart Platz und ist so praktisch und geil wie eine Zahnpastatube.

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