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Report: Crowdfunding in der Musikindustrie

Spendenfinanzierte Projekte in der Musikindustrie

11. November 2023

Crowdfunding

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Vor Kurzem stieß ich im Internet auf ein nicht mehr ganz so neues Video, das auf so wunderbare Weise zeigt, wie Anspruch und Wirklichkeit bei dem Ergebnis einer Crowdfunding-Kampagne in der Musikindustrie voneinander abweichen können. Der RocBlok von Pink Donut versprach den Kunden, dass sie mit dem ersten tragbaren Bluetooth-Plattenspieler auch unterwegs all ihre Lieblingsschallplatten hören könnten. Die Crowdfunding-Kampagne zur Finanzierung der Umsetzung der Idee war erfolgreich und das Produkt ist heute für jedermann auf dem Markt erhältlich. Aber: Hat es gehalten, was es versprach? Die Antwort auf diese Frage findest du erst später im Text, denn zunächst wollen wir das Thema Crowdfunding in der Musikindustrie mal ein bisschen genauer betrachten.

Ich erinnere mich noch genau an meine erste Crowdfunding-Erfahrung. Es ist schon ein paar Jahre her, als ich auf The Gear Page von einem neuartigen Sustain-Pedal las. Vollkommen naiv ließ ich mich hinreißen. Und ich gebe zu, neben dem Umstand, dass mich der versprochene Effekt des Pedals und seine außergewöhnliche Optik extrem ansprachen, war es der Gedanke, Teil von etwas Großem zu sein, für mich in gewisser Weise ausschlaggebend. Dazu kam noch, dass die Unterstützer der Kampagne von Gamechanger Audio das Plus Pedal zu einem unschlagbar günstigen Preis bekamen und ich mir dachte, dass ich es durchaus gewinnbringend wieder verkaufen könnte, wenn ich es nicht nutzen könnte. Verkauft habe ich es bis heute nicht, denn es ist einfach toll. Es hat meine Erwartungen sogar übertroffen und ist damit in meinen Augen ein gutes Beispiel, wie es im Idealfall laufen kann.

Hier das Demo-Video des Plus Pedals von Gamechanger Audio:

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Und hier der Beweis, dass man – in meinen Augen – tatsächlich geile Sachen damit machen kann:

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Vor einigen Jahren traf ich dann die Jungs von Gamechanger Audio auf der SUPERBOOTH in Berlin und sprach mit Ilja auch über das Plus Pedal. Er konnte sich sogar noch an die Namen aller Unterstützer der ersten Kampagne erinnern und war auch damit ein perfektes Beispiel dafür, worauf es beim Crowdfunding ankommt: die gefühlte Nähe zwischen Unterstützern und Kampagnen-Initiatoren. Anders als bei einem anonymen Bankgeschäft steht hinter den Crowdfunding-Aktionen in der Regel ein realer Mensch oder eine konkrete Personengruppe. In einigen Fällen ist es sogar so, dass die Unterstützer während des Entwicklungsprozesses noch Einfluss auf das zu entwickelnde Produkt nehmen können. So bekamen beispielsweise die Unterstützer der Kickstarter-Kampagne von VFE Pedals das Design selbst zu gestalten.

Crowdfunding in der Musikindustrie

Crowdfunding beziehungsweise Schwarmfinanzierung ermöglicht es kreativen Köpfen, andere Menschen an der Realisierung ihrer Ideen und Visionen teilhaben zu lassen und es gibt zahlreiche Felder, in denen Crowdfunding-Kampagnen eingesetzt werden. In einer Zeit, in der kaum noch CDs verkauft werden, eine Band in den seltensten Fällen von Beträgen leben kann, die Streaming-Plattformen an die Künstler auszahlen und Plattenlabels nur noch selten viel Geld in unbekannte Bands stecken, kommt dem Crowdfunding in der Musikszene eine zentrale Bedeutung zu. Und erstaunlicherweise ist es so, dass das Crowdfunding via Internet seinen Ursprung auch genau hier hat: in der Musikindustrie.

Die VFE Pedals Kickstarter-Kampagne war erfolgreich

Die Geschichte der Schwarmfinanzierung

Beim Crowdfunding oder der Schwarmfinanzierung geht es darum, finanzielle Mittel zur Verwirklichung eines bestimmten Projekts zu sammeln. Das Prinzip ist nicht neu, denn bereits im 18. Jahrhundert finanzierten interessierte Menschen durch ihren finanziellen Beitrag die Erstellung und den Druck der ersten Enzyklopädie. Diejenigen, die in Vorleistung gegangen waren, erhielten dann nach Fertigstellung des Werks jeweils eine Ausgabe. Und auch der Sockel der Freiheitsstatue wurde über Crowdfunding finanziert. Über das Internet sind die Möglichkeiten der Schwarmfinanzierung heutzutage ins nahezu Unendliche gewachsen und wie bereits erwähnt, liegt hier auch der Ursprung des Crowdfundings, wie wir es heute kennen.

Die erste Crowdfunding-Kampagne im Internet wurde im Jahr 1997 von der Progressive-Rock-Band Marillion gestartet. Die Prog-Rock-Band sammelte insgesamt 60.000 US-Dollar zur Finanzierung ihrer Tour. Es dauerte dann jedoch noch fast 10 Jahre, bis im Jahr 2008 die auf Künstler aus Film- und Musikbranche fokussierte Crowdfunding-Plattform IndiGoGo gegründet wurde. 2009 folgten dann die ebenfalls auf Musiker zugeschnittene Plattform PledgeMusic und die vermutlich bekannteste Crowdfunding-Website Kickstarter, deren Name immer wieder als Synonym zu dem Begriff des Crowdfundings verwendet wird. Was TEMPO für Taschentücher ist, ist Kickstarter für das Crowdfunding. In Deutschland ging 2010 die Plattform Startnext an den Start. Bis 2015 gab es bereits 450 verschiedene Plattformen, auf denen Personen, Organisationen und Unternehmen Geld für die Umsetzung ihrer Ideen sammeln konnten. Allen Plattformen gemein ist, dass sie einen gewissen Prozentsatz des gesammelten Geldes an Provision einbehalten.

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Erica Synths Plasma Drive
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Mittlerweile soll es über 2000 dieser Plattformen geben. Anders als die üblichen Crowdfunding-Plattformen, trat im Jahr 2013 die Plattform Patreon auf den Plan. Hier erfolgt die Unterstützung nicht auf ein einmaliges Projekt bezogen, sondern in Form eines Abonnements. Das gleiche Prinzip gilt übrigens auch auf Bandcamp. Heute nutzen unzählige Bands, Musikbegeisterte Einzelpersonen und Hersteller das Prinzip des Crowdfundings, um die Aufnahme von Alben, Konzerte, die Entwicklung neuer Produkte oder die Einrichtung/den Erhalt von Clubs und Konzerthallen zu finanzieren. Vieles von dem, was wir als Musiker heute genießen können, wäre ohne eine Finanzierung über Crowdfunding gar nicht existent.

Formen des Crowdfundings

Was am Ende für die Unterstützer einer Kampagne dabei herauskommt, hängt stark davon ab, um welche Form des Crowdfundings es sich handelt. Das klassische Crowdfunding ist ein belohnendes Crowdfunding, bei dem die Unterstützer beispielsweise ein Produkt (meist zu einem Vorzugspreis) erhalten. Anders als bei einem Investment in der Finanzwelt, erhält man als Unterstützer einer klassischen Crowdfunding-Kampagne keinen finanziellen Ertrag oder einen Anteil an einem Projekt. Diese Aussicht bietet jedoch das investierende Crowdfunding.

Das Wissen, ein Projekt, wie beispielsweise den Erhalt eines kleinen Clubs gefördert zu haben, ist die Belohnung, die man für die Beteiligung an einer spendenbasierten Crowdfunding-Kampagne bekommt. Und dann gibt es noch das Prinzip des verleihenden Crowdfundings, bei dem die Unterstützer ihr Geld nur an den Initiator der Kampagne verleihen und es später zurückerhalten. Allen vier Formen der Schwarmfinanzierung gemein ist jedoch das Risiko, dass die Investition nicht mit dem gewünschten Ergebnis belohnt wird.

Crowdfunding Musikindustrie

Beim Gamechanger Audio Plus Pedal hat das Produkt der Crowdfunding-Kampagne meine Erwartungen sogar übertroffen. Es klingt übrigens auch mit einem Bass genial!

Um das Risiko, das den Crowdfunding-Investition innewohnt, etwas einzugrenzen, sollte man vor der Investition in ein Projekt immer seinen Verstand einschalten und schauen, wie schlüssig das Konzept ist, wie detailliert die geplanten Arbeitsschritte dargestellt werden, ob das ganze Unterfangen überhaupt realistisch ist und ob man zu den Menschen hinter der Kampagne Informationen beschaffen kann oder sie im Idealfall bereits bekannt sind. Und vor allem muss man prüfen, was einem konkret versprochen wird.

Für diejenigen, die eine Kampagne starten, heißt es vor allem, im Vorfeld gut zu planen, ordentlich die Werbetrommel für sich zu rühren und natürlich eine reizvolle Belohnung in Aussicht zu stellen und diese dann auch in der versprochenen Ausführung an die Unterstützer auszuliefern.

Im Fall der Crowdfunding-Kampagne zur Finanzierung des Vorhabens, den Blue Marble Syntheziser am 1. November 2023 an Bord der SpaceX Falcon 9-Rakete ins Weltall zu schicken, um dann herauszufinden, wie Musikinstrumente in der Schwerlosigkeit arbeiten, sollte man in meinen Augen vielleicht ein bisschen Vorsicht hinsichtlich eines geplanten Investments walten lassen. Wenn aber jemand aus der AMAZONA.de-Community hier mit Leidenschaft am Start ist und mir erklären kann, wieso, weshalb und warum man hier investiert, freue ich mich maximal über eine Nachricht in den Kommentaren oder per E-Mail.

Bei allen seriösen Crowdfunding-Plattformen gilt übrigens, dass der investierte Betrag an die Unterstützer erstattet wird, sollte das Finanzierungsziel nicht erreicht werden. Genauso vielfältig wie die Bereiche, in denen Crowdfunding-Kampagnen gestartet werden, sind auch die angestrebten finanziellen Ziele. Mal geht es um einige hundert Euro zur Finanzierung eines kleinen Konzerts, mal werden große Summen für die Entwicklung neuer Instrumente oder den Erhalt kultureller Einrichtungen gesammelt. Ob diese Ziele erreicht werden, hängt meist zum einen von der Qualität des zu fördernden Produkts, aber auch von der Bekanntheit des Initiators ab. IndiGoGo und andere Plattformen bieten aber auch die Möglichkeit, eine Kampagne mit einem flexiblen Finanzziel zu starten. Das gesammelte Geld wird nach Ablauf der Frist auch dann an die Kampagnen-Initiatoren ausgezahlt, wenn das finanzielle Ziel nicht erreicht wurde. Vorteil dieser Möglichkeit ist, dass das Projekt trotz des nicht erreichten Finanzierungsziels umgesetzt werden könnte, wenn der Initiator es schafft, alles mit einem geringeren Kapital zu realisieren.

Leider lauert im Crowdfunding aber immer wieder auch Betrug, denn es gibt bedauerlicherweise auch Fälle, in denen Geld gesammelt wurde, aber die Initiatoren der Kampagne das Projekt nie umgesetzt haben.

Crowdfunding in der Musikindustrie

Zwischen Anspruch und Wirklichkeit

Wenn aber das Ziel erreicht und das Projekt umgesetzt wurde, garantiert das leider nicht, dass das, was man als Unterstützer dann bekommt, den zuvor versprochenen Erwartungen entspricht. Wie eben in dem eingangs eingeführten Beispiel des RocBloks. In den beiden Videos wird leider allzu deutlich, dass hier wohl einige Unterstützer nicht wirklich das bekommen haben, was sie erwartet haben.

Das Herstellervideo von Pink Audio, das die Vorzüge des RokBlok anpreist:

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Und hier die traurige, leider aber auch ziemlich lustige Wirklichkeit:

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In einigen Kampagnen ist es dann wiederum so, dass einige Unterstützer noch das versprochene Produkt erhalten, andere aber leer ausgehen, weil die Produktion aus unterschiedlichsten Gründen nicht fortgesetzt werden konnte. Und dann gibt es bei neuartigen Produkten natürlich auch immer noch das sogenannte First-Batch-Problem. Oft hat die erste Version eines neuen Instruments, einer Software oder Effektpedals noch mit „Kinderkrankheiten“ zu kämpfen, die erst in den später entwickelten Versionen behoben werden können. Diejenigen, die als erste Unterstützer mit am Start waren, gucken dann oft in die Röhre. Neben zahlreichen anderen Herstellern machte MOD Devices aus der Not eine Tugend und bot im Rahmen ihrer Kickstarter-Kampagne zur Finanzierung des Dwarf die erste 100 Beta Tester-Geräte an, so dass die Crowd gleich aktiv an der Beseitigung der ersten Fehler mitwirken konnte. So ganz geholfen hatte das wohl nicht, denn das erste Gerät, das Markus für seinen Test erhalten hatte, brillierte nicht wirklich. Im zweiten Anlauf klappte es dann aber doch noch.

Crowdfunding Musikindustrie

Auch die Idee des MOD Devices Dwarf konnte dank Kickstarter-Kampagne realisiert werden

Viele Unternehmen nutzen Crowdfunding-Kampagnen jedoch nicht, um ein Vorhaben zu finanzieren, sondern um Werbung für sich oder ein bestimmtes Produkt zu machen. In diesen Kampagnen werden dann relativ geringe Zielsummen angestrebt, die letztlich vermutlich kaum ausreichen würden, um die Entwicklung eines komplexen neuen Geräts zu finanzieren. Es geht also in erster Linie darum, mehr Aufmerksamkeit für ein bestimmtes Projekt zu bekommen. Die Produkte sind in der Regel schon längst fertig, wenn die Kampagne gestartet wird. Ob dies für diejenigen, die investieren, ein Vor- oder Nachteil ist, lässt sich aber natürlich nur im Einzelfall beurteilen und viele der Werbe-Kampagnen bieten den Unterstützern dennoch attraktive Vorteile.

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MOD Dwarf
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Welche Erfahrungen hast du mit dem Thema Crowdfunding gemacht? Und hast du vielleicht sogar selbst schon mal eine Crowdfunding-Kampagne ins Leben gerufen? Ich freue mich auf deinen Kommentar unter diesem Artikel.

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Fazit

Crowdfunding hat in der Musikindustrie eine lange Tradition und ist heute nicht nur aus der Musikwelt kaum noch wegzudenken. Die Schwarmfinanzierung ermöglicht Künstlern, Ideen, Projekte und Vorhaben zu realisieren, die sie ohne die finanzielle Unterstützung all jener, die an sie glauben, vermutlich niemals umsetzen könnten. Leider sind aber auch immer mal wieder Blindgänger dazwischen und es es ist nicht alles Gold, was glänzt. Aber mit ein bisschen Glück, gesundem Menschenverstand und ein bisschen Geld kann man bisweilen Teil von etwas ganz Großem werden. Oder zumindest ein tolles Produkt oder das Wissen, dass man etwas wertvolles unterstützt hat, bekommen.

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Forum
  1. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Crowdfunding ist – von einem gewissen Risiko abgesehen – eine gute Sache. Dachte mir erst gestern, das wäre doch auch eine super Funktion für bandcamp: Platten pressen erst dann, wenn eine bestimmte Anzahl an bezahlten preorders erreicht ist. Wenn nicht, gibt es das Geld zurück.

    Aber: was ich persönlich nie machen würde, sind die absurden Preisunterschiede für die early birds. Da bin ich zu sehr „gleiches Recht für alle“ gestrickt. Siehe Osmose: Der Unterschied zwischen Vorbesteller und Regulär ist glaube ich 800€. Die Folge: wer grade das Geld nicht hat oder nicht schnell genug ist, der ist der Blöde. Warum reicht denn nicht „wer zuerst bestellt, der kriegt halt zuerst geliefert, aber alle zahlen den selben Preis“? Muss Prinzip „Pech gehabt“ wirklich ALLES durchdringen?
    Zumal es ja dann eh immer die gibt, die den anderen alles vor der Nase wegkaufen, nur um damit (schwarz) extra Reibach zu machen, egal ob bei limitierten Platten oder bei Instrumenten.

    Crowdfunding ist klasse – und wäre noch besser, wenn es ohne Egofunding auskäme.

    • Profilbild
      Markiman

      Das ist halt eines der Hauptmerkmale des Kapitalismus. Es geht ums Geld und da gilt nicht zwangsläufig „gleiches Recht für alle“.
      Die Early Birds schaffen schon mal einen Grundstock der Finanzierung und des Medieninteresses.
      Die News werden schnell an z.B. Freund mit gleichem Interesse weitergeleitet, die dann vielleicht nur noch Early Bird und keine Super Early Bird mehr ist.
      Crowdfunding funktioniert nur, wenn die Interessenten auch darauf aufmerksam werden.

      • Profilbild
        AMAZONA Archiv

        @Markiman Also Schnäppchenmentalität als Antrieb. Und wenn Du schreibst „Die Early Birds schaffen schon mal einen Grundstock der Finanzierung und des Medieninteresses“ dann würde ich entgegenhalten: und alle anderen sichern das langfristige Überleben des Produkts/der FIrma und updates für die anderen.
        Ich weiß, ich bin da zu idealistisch, aber mich kotzt es wirklich an, dass die einen zb 900 EUR zahlen und die anderen dann 2000. Und dann noch viele Idioten dabei sind, die den anderen diese „early birds“ wegschnappen, obwohl sie das Teil gar nicht brauchen, sondern nur damit schwarz Kohle machen wollen.

        • Profilbild
          Markiman

          Ich bin ja Deiner Meinung und finde es auch nicht prickelnd wenn es nicht fair zugeht.
          Ich will eigentlich damit sagen, dass es nicht nur beim Crowdfunding so läuft, sondern grundsätzlich wenn „der Markt schon alles regelt“ in einem kapitalistischen System.
          Das heißt aber nicht, dass man resignieren soll und sich nicht abhalten lässt damit anzufangen im Kleinen was zu ändern.

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