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RME Audio Digiface AES, USB-Audiointerface mit 14 Ein-/16 Ausgängen

Analog & digital - All-in-One Interface

16. Januar 2023
rme digiface aes

RME Audio Digiface AES, USB-Audiointerface mit 14 Ein-/16 Ausgängen

Zum Jahresstart 2023 stellt RME Audio das neue Digiface AES vor. Hierbei handelt es sich um ein bus-powered USB 2.0-Interface mit 14 Eingängen und 16 Ausgängen, das zusätzlich zu den digitalen I/Os über 2 analoge Mikrofon-/Line-Universaleingänge und 4 analoge Ausgänge (2 XLR, ein Klinkenstecker) verfügt.

RME Audio Digiface AES

Zusammen mit der o. g. Ausstattung,  seinen digitalen Anschlussmöglichkeiten, SteadyClock FS, vollem Standalone-Betrieb und eingebautem parametrischen EQ ist das Digiface AES eine interessante All-in-one-Lösung für die Aufnahme und Wiedergabe digitaler und analoger Quellen, sowie flexibles Playback/Monitoring über TotalMix FX.

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RME Audio Digiface AES, USB-Audiointerface mit 14 Ein-/16 Ausgängen

Die umfangreichen digitalen Ein- und Ausgänge, die sich um einen AES/EBU-Eingang und einen XLR-Ausgang gruppieren, umfassen auch S/PDIF Coax, S/PDIF Optical oder 8-Kanal ADAT. Alle I/Os können gleichzeitig genutzt werden, was das Gerät zu einer Art „Schweizer Taschenmesser“ macht, das alle gängigen digitalen Audioformate empfangen und senden kann. Ein integrierter SRC (Sample Rate Converter) kann auf einen der drei Eingänge geschaltet werden, um Taktprobleme zu lösen und sich an andere Abtastraten anzupassen.

Für die analogen Eingänge verwendet RME die bewährten Mic/Line-Preamps in XLR-Combo-Konfiguration des Babyface Pro FS in Form von zwei digital gesteuerten Vorverstärkern mit individuell schaltbarer 48 V Phantomspeisung. Die Schaltungen verfügen über einen in 1 dB Schritten einstellbaren Verstärkungsbereich von 75 dB mit außergewöhnlicher EIN-Performance (Equivalent Input Noise) und hohem Übersteuerungsschutz, aber auch genügend Verstärkung für Mikrofone mit geringem Pegel.

Auf der Rückseite des Digiface AES befinden sich 2 symmetrische analoge Ausgänge über XLR, die zur Ansteuerung von Endverstärkern, aktiven Monitorlautsprecher oder zur Aufnahme genutzt werden können. Der Kopfhörerausgang ermöglicht zusätzliches und unabhängiges Abhören in hoher Qualität, und bietet ausreichende Ausgangsleistung und Lautstärke für hoch- wie niederohmige Kopfhörer.

RME Audio Digiface AES, USB-Audiointerface mit 14 Ein-/16 Ausgängen

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Alle Gerätezustände des neuen Digiface AES lassen sich mittels Drehgeber und mehreren Tastern unmittelbar über die Frontplatte steuern. Dies bietet einen komfortablen und direkten Zugriff auf sämtliche Funktionen. Vier Tasten und der Encoder, das hochauflösende und übersichtliche Farbdisplay sowie eine durchdachte Menüstruktur ermöglichen eine schnelle Änderung und Konfiguration des Gerätes.

Im internen Speicher können sechs verschiedene Gerätekonfigurationen gespeichert werden. Damit verwandelt sich das Interface auf Knopfdruck in eine Reihe von völlig unterschiedlichen Geräten, was besonders im Standalone-Betrieb nützlich ist. Darüber hinaus kann TotalMix FX auch extern über MIDI gesteuert werden.

Mit der SteadyClock FS verfügt das Digiface AES über die neueste Clock- und Jitter-Unterdrückungs-Technologie. Basierend auf einer Femto-Clock, reduziert SteadyClock FS den Eigenjitter-Anteil des Digiface AES auf einen absoluten Tiefstwert.

Im Lieferumfang enthalten sind sowohl der DSP-basierte TotalMix FX Mischer mit seinen umfassenden Routing und Monitoring-Optionen als auch das DIGICheck Analyse-Tool, mit dem die digitalen Datenströme vom und zum Digiface AES in höchster Präzision analysiert werden können.

Ab Februar 2023 ist das RME Audio Digiface AES im Handel erhältlich. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 1.999,- Euro.

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Forum
  1. Profilbild
    Bill Clark five

    Hui! Interessantes Teil.
    Was mich ein bisschen wundert ist der Umstand das RME Geräte wie zum Beispiel das UCX 2 ewig nicht lieferbar sind. Verkaufen die zuviel oder kann der Auftragsfertiger nicht produzieren?
    An eine Verfügbarkeit im Februar glaub ich nicht…..
    Weiß jemand mehr?

    • Profilbild
      dr noetigenfallz

      Also soweit ich das mitbekomme, bekommen die wegen Chipmangels viele Geräte seit langem nicht mehr produziert. Ich habe seit Juni ein Digiface USB gesucht. Verfügbarkeit bei thomann war zuletzt April. Habs dann im Oktober bei nem kleinen Händler gefunden, der es noch irgendwo in einer Schublade hatte. Ich frage mich seit langem, wie lange RME eigentlich finanziell noch durchhalten. Irgendwie muss man ja mal was verkaufen.

      • Profilbild
        Bill Clark five

        Der Chip o. Bauteilmangel scheint aber schon länger zu existieren. Ich hab mir vor der Pandemie ein UFX 2 zugelegt und musste auch ganz schön suchen. Hat mich knapp über 2k gekostet. Wenn ich mir jetzt das Ding hier anschaue, im Vergleich zum UFX…..möchte nicht wissen welchen Preis die jetzt aufrufen.

    • Profilbild
      TomH

      Chip / Teile Mangel so die Aussage.
      Hatte Kontakt wegen Lieferfähigkeit vom Fireface UFX+ .
      Ich habe diese Antwort enthalten:

      „Leider kann das Fireface UFX+ aufgrund nicht verfügbarer Bauteile nicht mehr produziert werden und wurde kürzlich abgekündigt, wir entschuldigen uns vielmals für die Unannehmlichkeiten.

      Falls das Fireface UFX II für Sie eine Option ist, dieses wird voraussichtlich im Laufe des 4. Quartals wieder ausgeliefert und kann im Handel vorbestellt werden.“

      Ob dann jetzt die für Q4 vorgesehenen Einheiten schon verkauft sind, ist eine gute Frage. Das UFX II ist wohl nun Ende Q1 lieferbar.

  2. Profilbild
    Kazimoto AHU

    Was für eine Geldschneiderei. 2000€, kaum Wandler, alles digital, quasi wie das ADI-2 Pro FS R, nur mit noch weniger Features. RME, wohin gehst du?

    • Profilbild
      Bill Clark five

      Ja, echt krass. Aber bei ner Fertigung in Deutschland …. Bauteile sind wahrscheinlich auch teurer geworden. Ich gehe nicht davon aus das bei denen bald ein Schild mit “ wegen Reichtum geschlossen “ steht.
      Aber hast schon recht . Für die Anzahl von Wandlern ist das recht hoch.

  3. Profilbild
    Dimension D

    Was ist den bei dem Audio Digiface AES und dem UCX2 der Unterschied außer das mir bei dem Neuen die erweiterten Analogen Aus- und Eingänge fehlen und der Preis teuerer ist? Da liegt man ja mit dem UCX2 besser.

    Die Features sind doch sonst identsich oder übersehe ich da was?

    • Profilbild
      TomH

      Nun, es kommt drauf an was man braucht.
      Das Digeface AES hat mit seinen 3 W Leistungsaufnahme Einschränkungen im DSP.
      Die Bedienungsanleitung gibt Auskunft was die Funktionen sind.
      https://www.rme-audio.de/downloads/dface_aes_e.pdf
      Man hat wie auch beim BabyFace Pro TotalMix, aber ohne DSP Dynamics.
      Mir geholfen hat für das Verständnis https://www.rme-audio.de/totalmix-fx.html und da #14 mit https://www.rme-audio.de/totalmix-fx-dsp-effects.html.
      Deshalb meine Empfehlung neben Testberichten (sehr hilfreich) auch Hersteller Webseite und wenn möglich Bedienungsanleitungen hinzuzuziehen.
      Wenn man Dynamics will (Compressor) ist das Fireface UCX II das richtige Interface.
      Ungereimtheit ist zur Zeit das in der Bedienungsanleitung zwar von EQ, Reverb, Echo die Rede ist, aber das PDF https://rme-audio.de/files/downloads/Media-Material/RME_TotalMix-FX.pdf without DSP Effects angibt.
      Die Anleitung schein auch an manchen Stellen mit der Angabe von Dynamics nicht ganz richtig.

      Wenn man aber das Kapitel 24 (Digiface AES) mit dem Kapitel 25 (Fireface UCXII) https://www.rme-audio.de/downloads/fface_ucx2_e.pdf vergleicht werden die Unterschiede aber deutlich.
      Ansonsten bei RME nachfragen.

      • Profilbild
        Dimension D

        Danke für deine Antwort aber die Frage bleibt bei mir etwas offen wofür ich 600 bis 700 Euro mehr ausgeben soll wenn der Digitalteil identisch ist zum UCX2 und sie dann auch noch die die Analog Ein- und Ausgänge weglassen. Womit begründen die den höheren Preis?
        Macht ja irgend wie kein SInn.

        • Profilbild
          Django07

          Ich bin erst von einem Tippfehler ausgegangen – gegenüber dem UCX II:
          – man hat keine DSP-Effekte
          – DUREC fehlt
          – kein Wordclock
          – Pre-Amps sind nach Specs schlechter
          – Digitale Ein-/Ausgänge direkt statt über Kabelpeitsche
          – Kabelpeitsche braucht man trotzdem, da die MIDI-Anschlüsse ansonsten nicht erreichbar sind.
          – erheblich weniger Ein- und Ausgänge

          Wenn man auf viele Eingänge verzichten kann ist das auf den ersten Blick ein wunderbares Gerät – gerade, wenn man Totalmix im DAW-Modus betreibt und somit die DSP-Fähigkeiten ignoriert. Die Positionierung ist genau zwischen Babyface und UCX II.

          Auch in 2023 sind größere DSPs schwer zu bekommen, sodass man verstehen kann, warum es dieses Interface gibt. Genau genommen sieht es ein wenig wie ein AIO im UCX-Gehäuse aus. Halt mit zwei Preamps…

          Nun denn: 999,00 (oder meinetwegen 1099,00) läge im Sweetspot.

          ODER: Das Ding kann irgendetwas unfassbar tolles, was ich aber bis heute nicht verstanden habe. Da warte ich auf die Erkenntnis, warum das Teil soviel höher als das UCX II positioniert ist.

          • Profilbild
            Bill Clark five

            Gerade ist das UFX 3 angekündigt. 3 Kilo.
            “ Was kann das Ding so unfassbar tolles oder hab ich was nicht mitbekommen? „😉

            Ich glaub das Ding wird ein Flop. RME baut gutes Zeug, nicht falsch verstehen aber für mein UFX 2 hab ich das selbe bezahlt .

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