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Roland Fantom-0 Series, Keyboard-Workstation

Günstiger, aber fast gleichwertig

16. März 2022

roland fantom-0 series keyboard workstation

Mit der Fantom-0 Series ergänzt Roland die Workstation-Reihe um preiswertere Modelle, die von den Möglichkeiten her den großen Versionen jedoch nahezu ebenbürtig sind.

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Wie üblich besteht die Workstation-Serie aus drei Tastaturgrößen: Fantom-06 mit 61 Tasten, Fantom-07 mit 76 Tasten und Fantom-08 mit 88 Tasten. Hier ist auch gleich der erste Unterschied zu der bisherigen Fantom-Serie. Die einfacheren Tastaturen haben keinen Aftertouch. Im Fantom-08 kommt die PHA-4 Standardtastatur mit „Escapement and Ivory Feel“ zu Einsatz.

roland fantom-08 keyboard workstation

Roland Fantom-08

Die Oberflächen der Keyboards sind relativ ähnlich, doch wurden einige Elemente reduziert. Die 0-Serie verzichtet auf die Regler-Sektion des analogen Filters, da dieses hier nicht vorhanden ist. Das Touch-Display ist mit 5,5″ etwas kleiner und die 16 Funktionstasten, die auch für die Programmierung des Step-Sequencers verwendet werden, sind kleiner. Insgesamt haben die 0-Keyboards eine geringere Tiefe. Der positive Nebeneffekt der Einsparungen ist das deutlich geringere Gewicht, das beinahe um die Hälfte reduziert wurde.

Die Engine entspricht im Großen und Ganzen der bisherigen Famtoms. ZenCore ist auch hier das zentrale Element und die beiden SuperNatural-Instrumente Acoustic und Electric Piano sind sogar schon werksseitig installiert. Ebenso ist das VTW Organ vorhanden und es können die Espansions der EXZ Series, der EXSN Series und der EXM Series eingesetzt werden. Lediglich die V-Piano Technologie bleibt den großen Fantoms vorbehalten.

roland fantom-06 keyboard workstation

Roland Fantom-07

Beide Sample-Sektionen für das Keyboard und für die 16 Pads wurden übernommen. Nur beim Keyboard-Sampler ist die maximale Zahl der Samples auf 2.048 und der Speicher auf 256 MB begrenzt worden. Der Pad-Sampler kann hier mit bis zu 2 GB arbeiten.

Auch das Angebot an Sounds (über 3.500 Tones und 90 Drumkits), Scenes und Parts ist gleich geblieben. Die umfangreiche Effektsektion mit 90 Multi-FX, Reverb, Chorus und Master-Kompressor ist ebenso unverändert. Nur der Master-EQ wurde weggelassen, aber der 32-Band Vocoder ist mit an Bord. Der einzige große Unterschied in diesem Bereich ist, wie erwähnt, das Fehlen des analogen Multimode-Filters samt seiner Drive- und Amp-Sektion.

roland fantom-06 keyboard workstation

Roland Fantom-06

Weitere Unterschiede finden sich bei den Anschlüssen, wo die CV/Gate-Buchsen sowie die XLR-Ausgänge wegfallen und die Anschlüsse für Pedale, MIDI und External-Device reduziert wurden.

Der Sequencer wiederum hat keine Einschränkungen hinnehmen müssen. Es wurde sogar die maximale Pattern-Länge verdoppelt und ein transponierbarer SMF-Player mit Mute/Solo- sowie Loop-Funktion hinzugefügt.

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Die Roland Fantom-0 Series kann ab sofort vorbestellt werden. Die Keyboards werden voraussichtlich in ungefähr 1 bis 2 Wochen lieferbar sein. Fantom-06 kostet 1.499,- Euro, Fantom-07 kostet 1.799,- Euro und Fantom-08 kostet 1.999,- Euro.

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Forum
  1. Profilbild
    Dirk

    Guter Zug von Roland, hier könnte ich schwach.
    Jupiter und Fantom waren mir bisher zu teuer um „einfach mal auszuprobieren“.

    Den gleichen Gedanken hatte ich bei Yamaha bis der ModX rauskam.

    Aber Zen finde ich spannender als AWM bei Yamaha.

  2. Profilbild
    Atarikid AHU

    Dass noch 2 Subouts übrig geblieben sind, finde ich bemerkenswert. Das ist leider keine Selbstverständlichkeit. Ein zweiter Midi-Out wär noch toll gewesen, auch CV/Gate. Aber irgendwo muss ja gespart werden um auf den reduzierten Preis zu kommen.
    Was ich mich allerdings frage ist, ob man mit einem externen Controller direkten Zugriff auf die Klangformung schaffen kann. Anstonsten tolle Brot- und Buttermaschine, nehm ich mal an…

    • Profilbild
      Kazimoto

      Vielleicht geht USB Midi und der Midiport getrennt?Ich fand die Ableton Unterstützung witzig, es sieht fast aus wie Ableton in mini. Geht da auch Noten editieren, das konnte ich im Video nicht sehen. Gehen auch der D50 und JD800 im Zencore? Auf jeden Fall nicht schlecht die Teile.

      • Profilbild
        microbug

        Ableton Remote ist eine reine Fernsteuerung, kein Noten editieren – jedenfalls nicht daß ich wüßte. D50 und JD-800 sind bisher nicht für den Fantom als Model erschienen, daher also auch nicht für den Kleineren verfügbar.

    • Profilbild
      microbug

      Mit einem Controller, der Sysex kann, am Besten noch Roland Sysex, geht das auf jeden Fall.

  3. Profilbild
    Gerd Lange

    Aber hallo! Der Fantom für den kleineren Geldbeutel. Das war wichtig und richtig. Als Roland-Fan bekam ich da gleich Stilaugen. Ein erster Überblick war vielversprechend. Suche schon seit längerer Zeit nach einem neuen Modell für meinen Roland Juno-G. Der bleibt bei mir zwar erhalten, aber als Workstation kommt dann der Fantom zum Einsatz. Muss aber noch etwas Geld ansparen, da auch der Roland JD-08 auf meiner Kaufliste ist.

  4. Profilbild
    SynthNerd AHU

    Ein Fantom mit 61er fullsize Tastatur zum Preis des Jupiter Xm – Das finde ich fair und wird am Markt Erfolg haben.

  5. Profilbild
    Karpo72

    Gott sei Dank habe ich in den letzten Jahren kein Roland gekauft. Als Roland Käufer würde ich mich langsam verarscht vorkommen. Erst Jupiter 50/80 mit aufgewärmten alten Sounds. Der Marktwert dieser Geräte ist schnell gesunken im Vergleich zum Neupreis. Das Gleiche gilt für das VR-730 und dem V-Combo VR-09-B, bei denen sich die Tastatur auch noch wie Spielzeug angefühlt hat. Dann haben wir noch Jupiter X und Jupiter XM. Beide ebenfalls nicht Wert-Stabil und mit Schwächen.

    Jetzt werden die Käufer des Fantom vorgeführt mit einer Billig-Variante. Diese wäre vermutlich gar nicht schlecht, wenn sich nicht jetzt schon viele User beschweren würden. Polyphonie-Probleme bei mehreren Layern in Verbindung mit SuperNATURAL. Fehlende String-Resonanz bei den Pianos (Pianos sind nicht identisch mit z.B. dem RD 2000), kein Aftertouch und die Tastatur (außer 88) nicht wirklich für Pianos geeignet.

    Habe sowieso nie verstanden, warum das Fantom so hochgelobt wird. Klang ist Geschmackssache, aber über Tastaturen lässt sich selten streiten. Das alte Korg Kronos ist meines Erachtens deutlich besser. Das Einzige was man Roland wirklich zu Gute halten muss, dass sie mit ZEN-Core einen Schritt gemacht haben, den andere Unternehmen verpasst haben. Sound und Bibliotheken direkt nachzuladen gegen Einwurf von Münzen ist sicherlich zeitgemäß.

  6. Profilbild
    Karpo72

    Wie ich es erwartet habe, sind die ersten Käufer-Reviews eher gemischt. Roland scheint mir kein gutes Händchen zu haben und dann noch der Juno X Alles die gleiche Engine, nur die Software ändert sich. Da macht es Korg deutlich besser und bringt seine Synths nativ als Plugin.

  7. Profilbild
    Örli

    Ich hätte da mal ein paar Fragen… und zwar würde ich gerne meine mit DAW und Midispuren erstellte Musik als SMF exportieren und in die Workstation importieren. Ist das mit den kleinen Fantoms möglich? In der Workstation sollen dann die Sounds ersetzt und mit Effekten für z.B. Gigs aufgehübscht werden. Die Workstation sollte dabei in der Lage sein mehrere auf diese Weise erstellte Songs hintereinander abzuspielen und dabei auch externe Synths ansteuern können. Also quasi mit der DAW erstellte Musik in der Workstation bearbeiten und in Reihe abspielen können… kann das überhaupt eine der modernen Geräte? Meist ist der Workflow ja genau andersrum: in der Workstation vorbereiten und skizzieren und in der DAW dann weiter bearbeiten. Vielen Dank für eure fachkundige Hilfe.

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