Test: Adam S3H, Midfield-Studiomonitore

6. Januar 2020

Adams Studioreferenzen

adam audio s3h

Adam S3H, Midfield-Studiomonitore

Die Adam S3H Studiomonitore gehören zu den Zugpferden des Berliner Boxenherstellers, der im vergangenen Jahr, trotz seiner turbulenten Vergangenheit mit mehrfachem Eigentümerwechsel, 20-jähriges Firmenjubiläum feiert.

Bei dieser technisch modernisierten dritten Neuauflage der erfolgreichen Modelle S3A und S3X-H, die sich seit Anfang der 2000er Jahr weltweit in Tonstudios etabliert haben, handelt es sich um eine für den Einsatz im Mittelfeld bestimmte aktive 3-Wege-Abhöre.

Entsprechend den Ausstattungsmerkmalen der kompletten S-Serie, haben die Adam S3H sowohl ein DSP-Board zur Klangoptimierung als auch digitale AES3-Anschlüsse. Wie sich an dem Namenszusatz „H“ unschwer erkennen lässt, sind die S3H für eine horizontale Aufstellung ausgerichtet, während das etwas kleinere Schwestermodell S3V für den vertikalen Einsatz gefertigt wird.

Adam S3H

Adam S3H im Studio

Adam S3H auf den ersten Blick

Die zwei Adam S3H Studiomonitore sind echte Schwergewichte, die jeweils 26,6 kg auf die Waage bringen. Auch ihr Format ist mit einer Breite von 58,5 cm, 28 cm Höhe und 38 cm Tiefe großzügig dimensioniert. Wie alle Modelle der S-Serie haben auch die S3H ein modern geformtes Gehäuse mit abgerundeten Kanten, das in Hinsicht auf Vibrationen und Schallreflexionen optimiert wurde.

Die Lautsprecherbestückung gestaltet sich wie folgt: Links und rechts außen sitzen zwei 7 Zoll Speaker für die tiefen Frequenzen, dazwischen ein 4 Zoll Mitteltöner über dem wiederum der für Adam typisch gelbe, 2 Zoll große Air-Motion-Transformer eingelassen ist.

Sämtliche Anschlüsse und Bedienelemente sind auf der Rückseite untergebracht, dazu zählen unter anderem die Audioeingänge. Wahlweise lassen sich die S3H per XLR mit einem analogen oder via AES3 mit einem digitalen Signal speisen. Bei einer digitalen Verwendung steht zusätzlich ein weiterer AES3-Ausgang für Mehrkanalanwendungen zur Verfügung.

Über das interne DSP-Board kann die Lautstärke geregelt und das Klangverhalten mittels eines Equalizers und Delays individuell an den Raum angepasst werden. Für diesen Zweck gibt es einen druckempfindlichen Encoder und ein kleines OLED-Display, das zur Menüverwaltung dient und die jeweils angewählten Parameter anzeigt.

Adam S3H

Anschlüsse auf der Rückseite

Um Firmware-Updates für das DSP-Board zu installieren, sind die Adam S3H mit einem USB-Port ausgestattet. Auf der Homepage des Herstellers kann die dafür notwendige S-Control Remote-Software kostenlos heruntergeladen werden, sie läuft sowohl unter aktuellen OSX als auch Windows Versionen. Hiermit lassen sich zusätzlich alle Funktionen des DSP-Boards deutlich bequemer verwalten – dazu aber gleich mehr. Hinter einer Blindblende liegen zwei RJ-45 Anschlüsse, die laut Hersteller für „künftige, optionale Schnittstellen“ vorgesehen sind.

Zu guter Letzt gibt es noch einen Ein- und Ausschalter und eine Kaltgerätebuchse, um das interne Netzteil mit Strom zu versorgen. Zu dem überschaubaren Lieferumfang gehören ein Netzkabel und eine Bedienungsanleitung, die praktische Ratschläge zur Platzierung und Einstellung der Boxen bietet.

Adam S3H

S-ART Hochtöner

Die Lautsprecher und Verstärker der Adam S3H Studiomonitore

Bei dem Hochtöner der Adam S3H Studiomonitore handelt es sich um einen Air-Motion-Transformer, dessen charakteristisches Merkmal eine gefaltete, Ziehharmonika ähnliche Membran ist. Dieser wurde ursprünglich in den sechziger Jahren von Oskar Heil entworfen, Adams Firmengründer und ehemaliger Chefdesigner Klaus Heinz entwickelte und optimierte diesen ab den neunziger Jahren stetig weiter.

Die inzwischen dritte Generation des hauseigenen Air-Motion-Transformers heißt S-ART Hochtöner und wird in Berlin von Hand hergestellt. Im Gegensatz zu den Vorgängern ist der schallführende HPS-Waveguide aus einem massiven Aluminiumblock gefräst, wodurch die gefaltete Membran hohe Frequenzen detailreicher und dynamischer als zuvor darstellen soll. Angetrieben wird der Hochtöner mit einem 50 Watt starken Class-A/B-Amp.

Auch der vier Zoll große DCH-Mitteltöner, eine Mischung aus Konus- und Kalottentreiber, hat das Adam Team für die S-Serie neu entworfen. Er besteht aus einem speziell laminierten Kohlefaser-Verbundwerkstoff und wird aus einem Stück gefertigt. Seine steife und sehr stabile Beschaffenheit soll für eine besonders transparente, verzerrungsfreie Wiedergabe des Mittenbereiches sorgen.
Die Frequenzübergänge zum Hoch- und Tieftöner liegen bei 3 kHz und 250 Hz, ein 300 Watt Class-D-Amp übernimmt die Verstärkung.

Adam S3H

DCH-Mitteltöner

Wie schon bei den Adam S2V, werden für die Wiedergabe der Bassfrequenzen zwei ELE Langhub-Tieftöner verwendet – eine Spezialanfertigung, die laut Hersteller aufwendig mit dem Gehäuse und Bassreflexsystem abgestimmt ist. Ihre leichte, aber doch sehr feste Membran aus Hexacone soll in Verbindung mit der eigens entwickelten SMA-Magnetbaugruppe (Symmetrical-Magnet-Assembly) nicht nur Resonanzen verhindern, sondern auch bei hoher Lautstärke eine lineare, unverfälschte Wiedergabe garantieren. Zwei separate 500 Watt Class-D-Verstärker bieten dafür hohe Leistungsreserven.

Das Frequenzspektrum der Adam S3H Studiomonitore reicht von 30 Hz bis 50 kHz und der Maximalpegel eines Boxenpaares liegt bei 126 dB (SPL). Im Fall von Überlastungen greift automatisch ein Limiter ein und verhindert so Schäden an der Technik.

Adam S3H

ELE Langhub-Tieftöner

Adam S3H Studiomonitore – S-Control Remote-Software

Wie bereits erwähnt, lassen sich mit der S-Control Remote-Software nicht nur Firmware-Updates installieren, sondern auch sämtliche Funktionen des DSP-Prozessors bequem verwalten:
Neben der Lautstärkeregelung gibt es zur Raumanpassung einen Equalizer mit sechs vollparametrischen Bändern und einem High- und Lowshelving-Filter sowie die Möglichkeit, das Signal der Boxen in 0,5 ms Schritten bis zu 5 ms zu verzögern.
Um Setups zu sichern, stehen zwei Speicherplätze zur Verfügung, drei weitere sind mit unveränderbaren Werkspresets, sogenannten Voicings, belegt.

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Die Steuerung per S-Control gestaltet sich sehr komfortabel, gerade da unterschiedliche Einstellungen schnell verglichen werden können. Leider ist es mit der Software bei einem analogen Betrieb immer nur möglich, eine Box einzeln anzupassen. Daraufhin muss erst umgekabelt und das neue Setup auf die zweite Box übertragen werden, um schließlich das Ergebnis in Stereo zu hören.
Trotz alledem ist die Raumanpassung per S-Control im Vergleich zur manuellen Einstellung ein Segen, vor allem weil der Anwender sich während dessen vor und nicht hinter der Box aufhalten kann.

Adam S3H

OLED-Display und Encoder

Die Adam S3H Studiomonitore in der Praxis

Um einen ersten Eindruck von den Adam S3H Studiomonitoren zu gewinnen, wurde mit dem Hören von Klassikern unterschiedlicher Musikgenres begonnen.
Dank ihrer enormen Neutralität werden die S3H allen Genres gerecht und decken schonungslos die großen Unterschiede der Produktionsarten auf.
Gemäß dem Ausgangsmaterial kommt ihr Potential zum Teil unterschiedlich stark zur Geltung, trotzdem beweisen sie ihre Qualitäten stets durch eine hochauflösende Wiedergabe, die ohne Ausnahme feine Nuancen differenziert darstellt:

Bereits bei Monoaufnahmen aus den fünfziger Jahren lassen sich mit den S3H beeindruckende Details in der Tiefenstaffelung finden. Das Gleiche gilt für „Wall of Sound“ Produktionen ab den sechziger Jahren, in denen manchmal sogar amüsante Fehler in den Dopplungen der Instrumente aufgedeckt werden.
Bei Rock- und Metal-Produktionen ist es vor allem das offene Stereobild, das Gitarrenwände plastisch hervortreten lässt.
Gerade in bassbetonten Genres wie Hiphop, Electro oder Techno kommt das kräftige und präzise Lowend der Adam S3H so richtig zur Geltung und macht einfach nur Spaß. Auch das Dauerfeuer an Transienten in modernen, digitalen Drum’n’Bass Produktionen meistern sie durch eine extrem schnelle, nüchterne Ansprache. Selbst bei einer im völligen Kontrast dazu stehenden Klassikaufnahme beeindrucken die Monitore mit einer ausgesprochenen Authentizität in der räumlichen Darstellung.

Adam S3H

Adam S3H in der Praxis

Bei diesem Hörtest kamen auch die drei verschiedenen „Voicings“ zum Einsatz, von denen sich schnell das erste Preset namens „Pure“ als Favorit herauskristallisierte. Während Setup 2 („Uniform Natural Response“) und 3 („Classic“, das den Frequenzgang der S3A simuliert) leichte Anhebungen im Bassbereich, den oberen Mitten und Höhen vornehmen, ist die „Pure“-Einstellung komplett linear und ohne jegliche Frequenzkorrektur.
Abhängig von der Qualität des Ausgangsmaterials können Preset 2 und 3 gut klingen, insbesondere wenn sie leichte Produktionsschwächen ausgleichen. Gerade bei ausgewogenen Mixes wirken sie dann aber doch ein bisschen künstlich und überzüchtet. Im Durchschnitt trumpft das „Pure-Voicing“ durch seine natürliche und ausgeglichene Wiedergabe, auch dann, wenn es um das Arbeiten mit den S3H geht:

Alle bisher genannten Eigenschaften verleihen einem beim Aufnehmen und Mischen viel Sicherheit, wodurch grundsätzliche Entscheidungen zur Gestaltung von Sounds leichter fallen.
Die bisher noch nicht erwähnten äußerst angenehmen Höhen der S-ART Air-Motion-Transformer klingen unglaublich offen und seidig. Sie haben einen luftigen, klaren Ton, der dennoch streng analytisch ist, ohne das Gehör nach mehreren Stunden Arbeit zu stressen oder zu ermüden.

Sehr beeindruckend sind auch die überaus genau definierten Mittenfrequenzen. Gerade die oberen Mitten sorgen durch ihren hellen Charakter für eine starke Präsenz und decken sofort zu harsche Betonungen auf. Ebenso werden matschige Klänge im unteren Mittenbereich strikt enttarnt. Durch diese schonungslose präzise Darstellung ist es ziemlich einfach, Korrekturen mit einem Equalizer vorzunehmen, auch Färbungen, Sättigungen und Kompression können sehr leicht beurteilt werden.

Grundsätzlich lassen sich Konturen exakt formen, wodurch ein Mix mehr Transparenz erlangt. Dank der hochauflösenden Panoramadarstellung gilt das Gleiche auch für die Tiefenstaffelung. Raum- und Hallfahnen werden bildhaft wiedergegeben, was ein dreidimensionales Arbeiten am Klang erlaubt.

Der vollmundige Bassbereich ist beachtlich klar artikuliert und hat eine straffe Textur, die abermals ein haargenaues Optimieren des Klanges ermöglicht. Der druckvolle, kräftige Bass bereitet wirklich viel Freude, ohne dabei Sorge haben zu müssen, dass er überproportional wiedergegeben wird.
Durch das ausgeprägte Lowend ist ein zusätzlicher Subwoofer nicht von Nöten.

Adam S3H

Adam S3H von links

Fazit

Die Adam S3H sind erstklassige Studiomonitore, an denen sich kein Manko finden lässt.
Ihre Verarbeitung ist solide und robust, die analogen und digitalen Eingänge bieten flexible Anschlussmöglichkeiten und der DSP-Prozessor erlaubt eine komfortable Anpassung der Boxen an den jeweiligen Aufstellungsort.

In Summe erzeugen die Adam S3H ein absolut homogenes Klangbild, mit dem sich sehr professionell arbeiten lässt. Alle Frequenzbereiche wirken proportional ausgeglichen und gleichberechtigt, während ihre feine, nüchterne Auflösung für eine hohe Transparenz sorgt. Bei Bedarf haben die S3H auch sehr große Leistungsreserven, wobei der Klang stets gleichbleibend ist und selbst bei niedriger Lautstärke seinen hochanalytischen Charakter bewahrt.

Die größte Konkurrenz dürfte von der neuen Firma des ursprünglichen Adam Gründers Klaus Heinz stammen, dessen HEDD Type 30 Modelle den S3H recht ähnlich sind. Leider gab es während des Tests keine Möglichkeit für eine Gegenüberstellung, aber jedem potentiellen Interessenten kann ein Vergleich der beiden Speaker nur angeraten werden.

Plus

  • hervorragender Klang auf Referenzniveau
  • Verarbeitung
  • analoge und digitale Anschlüsse
  • DSP-Prozessor zur Raumanpassung inkl. Software-Steuerung

Preis

  • 2.799,- Euro pro Stück
Forum
  1. Profilbild
    DerSchlagzeuger  

    Zitat aus dem Testbericht:

    „Die größte Konkurrenz dürfte von der neuen Firma des ursprünglichen Adam Gründers Klaus Heinz stammen, dessen HEDD Type 30 Modelle den S3H recht ähnlich sind. Leider gab es während des Tests keine Möglichkeit für eine Gegenüberstellung, aber jedem potentiellen Interessenten kann ein Vergleich der beiden Speaker nur angeraten werden.“

    Wie im Allgemeinen üblich, hören viele „Testberichte“ dort auf, wo es erst so richtig interessant werden sollte.

    Ein direkter Vergleich mit den HEDD Type 30 Monitoren (Und wohl möglich weiteren geeigneten Alternativen) samt einer Einschätzung des Autors welches Modell letztendlich zu bevorzugen ist, (Inklusive der entsprechenden Begründungen) wäre erheblich hilfreicher für den potentiellen Kunden dieser Gerätegattung. Gerade auch in diesen Preisdimensionen. Da will jeder Kauf gut überlegt sein.

    Oder anders gesagt: Einfach einmal „Tacheles“ reden und die jeweiligen Hersteller mit direkten Gegenüberstellungen konfrontieren. Wahrscheinlich ist das aber zwecks der wichtigen „Werbekunden“ redaktionell kaum möglich. Schade eigentlich.

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      wolftarkin  

      Und wie sollen die die Monitore vergleichen? Entweder stellt der Hersteller was zur Verfügung oder gar nicht. Oder erwartest du, daß amazona mal eben Monitore für 10k bestellt?
      Und was bringt dir der Vergleich? Du sagst selbst, daß ein Kauf in diesem Preisbereich gut überlegt sein will. Aber dann soll dir ein Tester sagen, was gut für dich ist?
      Das passt nicht zusammen. Umso teurer der Kram, um so wichtiger ist es selbst zu testen.
      Da kann man sich den Quatsch mit den „Werbekunden“ auch grad mal stecken lassen.

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      digital-synthologie  AHU

      Ja, für Vergleichstest. Sowas wäre extrem interessant.
      Aber Amazona hat schon genug auch namhafte Hersteller angepisst, dass das mit „Werbekunden nicht vergraulen“ einfach daneben ist.

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      Tyrell  RED 11

      Hallo Schlagzeuger, erst einmal vielen Dank für deine kompetenten Kritiken und Kommentare (ist ernst gemeint). Tatsächlich besteht aber zwischen Testberichten und Werbekunden keine Verbindung. Und das werden unsere zahlreichen Stammleser sehr gerne bestätigen.Es ist sogar so, dass wir unsere Autoren immer wieder ermutigen, sehr kritisch mit allen Produkten umzugehen und ihre eigene Meinung zur Geltung zu bringen. Deine „Spitze“ war also unnötig – außer du meinst wirklich, dass wir hier für unsere Aussagen bezahlt werden, dann würde sich aber eine konstruktive Kommunikation sowieso erübrigen.
      Wie digital-synthologie schon erwähnt hat, ist es gar nicht so einfach, immer Vergleichstests zu organisieren. Zum einen logistisch, zum anderen steckt aber auch für die Autoren ein deutlicher größerer Aufwand in Vergleichstests – der aber nur unwesentlich besser honoriert werden kann. Hier ist der Audiovergleich vor Ort viel zielführender, als Audiobeispiele in einem Online-Magazin.
      vg Peter

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        DerSchlagzeuger  

        Hallo Peter,

        ich bedanke mich ebenso für Deine konstruktiven Worte hierzu. Meine besagte „Spitze“ ist letztendlich so zu verstehen, dass grundsätzlich viele Testberichte in diesem speziellen Marktsegment sehr zurückhaltend formuliert werden und bisweilen auch sehr diplomatische Schlussfolgerungen nach sich ziehen. Damit wird es dem potentiellen Käufer aber erschwert mögliche Schwachpunkte des Produktes schon im Vorfeld zu ergründen. Daher würde ich mir wünschen, dass sich die Autoren von derartigen Testberichten vermehrt dazu entschließen würden vergleichbare Produkte direkt gegenüber zustellen und entsprechende Kaufempfehlungen auszusprechen. Ganz bewusst auch mit allen subjektiven Gegebenheiten.

        Ausgehend einmal davon, dass man etwa auch als AMAZONA Tester gewisse Kompetenzen und Erfahrungen anbieten sollte, welche für den aufmerksamen Leser durchaus hilfreich sein könnten.

        Bekanntlicher Weise verlinkt der Weltgrößte? Instrumenten Versandhändler Thomann regelmäßig seine Produktangebote mit Testberichten von AMAZONA, Bonedo und anderen Medien. Für mein dafürhalten sind dabei die einzelnen Kommentare der Käufer vielfach direkter und kritischer verfasst als vergleichbar die entsprechenden Testberichte. Mitunter auch mit direkten Kaufempfehlungen. Das ist das wichtige Salz in der Suppe.

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          Tyrell  RED 11

          Aus dem Grund können Leser bei uns auch ihre eigenen Testberichte schreiben, was regelmäßig passiert. Erstaunlicher Weise haben dieser Lesertests manchmal sogar bessere Quoten als die Redaktionsbeiträge. :-)

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            DerSchlagzeuger  

            Was meine Wenigkeit betreffen sollte: Das ist eine Option welche ich zukünftig durchaus in Betracht ziehen könnte. (Falls auch erwünscht)

            Ich arbeite mich seit etlichen Jahren gewissenhaft in das spezielle Segment der Studio-Technologie ein. Der Schwerpunkt meiner Kompetenz liegt allerdings eindeutig in dem Bereich des Schlagzeugs. (Über 40 Jahre Erfahrungen in diesem Bereich) Insbesondere die Verschmelzung der modernen (Studio) Technologien mit dem traditionellen Schlagzeug Instrument haben es mir dabei angetan.

            In diesem Bereich ist sicherlich großes Potential vorhanden. Man möge sich vergleichbar etwa ein heutiges modernes Musikstudio ohne die Möglichkeiten der Computer Technologien vorstellen. Vergleichbar dazu befindet sich das „moderne“ E-Drum Segment leider immer noch in den absoluten Kinderschuhen.

            Mögliche Testberichte und Erfahrungswerte in diesem Bereich würden damit von meiner Wenigkeit in einer schonungslosen Offenheit und Klarheit vollzogen, welche sich gewaschen haben sollten. Gewisse Hersteller (Etwa Roland) kennen bereits meine deutlichen Ausführungen und Einschätzungen in dieser Angelegenheit aus den einschlägigen Fachforen. Ich formuliere meine Erfahrungen und eigene Meinungen stets in höflicher Form, bin aber in der Sachargumentation bisweilen knallhart. Zumindest wenn es angebracht sein sollte.

      • Profilbild
        DerSchlagzeuger  

        Teil 2:

        In diesem Zusammenhang würde ich gerne einmal die Information anbieten wollen, dass ausgerechnet einer der größten „Showrooms“ von hochwertigen Studiomonitoren in Deutschland – just music in Berlin – nicht die angeregten HEDD Type 30 (Oder auch Type 20) Midfield Monitore anbieten wird. Aus was für Gründen auch immer. Aber gerade auch ein direkter Vergleich dieser Monitore mit dem besagten ADAM S3H Modell wäre äußerst interessant.

        Und überhaupt: Man muss nur bei Thomann unter Midfield Monitore nach „Beliebtheit“ sortieren und man wird mindestens 10 interessante Monitore vorfinden, welche man alle gemeinsam einen direkten Vergleich durch fachlich kompetentes Personal unterziehen sollte. Also praktisch die Hosen runter für die Hersteller. Nur die unmittelbaren „nackten“ Gegenüberstellungen der Produkte helfen dem geneigten Leser wirklich weiter. Lassen Wir dabei einmal Monitore jenseits der 10k Preisklasse wie etwa die großen von ATC, Barefoot und Geithain usw. außen vor.

        Und wer in diesen Preisdimensionen als Anbieter nicht bereit ist hierzu kostenfreie Testgeräte zu liefern, der disqualifiziert sich sowieso schon im Vorfeld. Das sollte gerade auch bei einem so wichtigen Online Magazin wie etwa AMAZONA möglich sein.

  2. Profilbild
    MichFisch00  

    Hmmm…also so ganz komme ich da nicht mit. Bei Tests von Monitoren in unteren Preisregionen ist die Verwendung von EQ Software wie Sonarworks zur Raumkorrektur oder auch Linearisierung der Monitore verpöhnt. „Raum anpassen, bessere (teure) Monitore verwenden statt EQ“ heisst es dann und genau bei diesen teuren ist dann der OnBoard EQ ein Qualitätsmerkmal.

    • Profilbild
      MichFisch00  

      Ergänzug: Mir fehlt hier auch ein direct mode, der den digitalen Signalpfad umgeht. Es hat ja einen Grund, warum es (sehr teure und wertige) DACs gibt. Daher würde ich einen rein analogen Signalweg immer vorziehen und nicht XMal hin/her wandeln.

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