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Test: Akai MPC Touch, MIDI-Controller + Software


Touch me Baby one more time!

MPC-Touch amazona

Da ist sie nun endlich, die brandneue AKAI MPC Touch. Lang erwartet und heiß ersehnt von MPC-Fans auf der ganzen Welt, dürfen wir im AMAZONA.DE-Test einen ersten genauen Blick auf AKAIs Weiterentwicklung der MPC-Serie und Antwort auf die Maschine von Native Instruments werfen. Während die MPC auf eine deutlich längere und auch erfolgreiche Geschichte als Hardware für Musikschaffende zurückblicken darf, hat die Konkurrenz nicht geschlafen und durch geschickte Kombinationen von Software und Hardware neue Ansätze geschaffen und dabei oft den Klassiker MPC adaptiert. Auch AKAI selbst versuchte mit der Weiterentwicklung der MPC als Controller für eine eigene Software, den richtigen Weg einzuschlagen und den Workflow der bekannten und beliebten Hardware mit der Leistungsfähigkeit heutiger Rechner in Verbindung zu bringen. Ob und wie das gelingt, lest ihr im folgenden Test.

Natürlich zählen die inneren Werte, aber man darf ja zunächst auch einmal nur auf das Äußere schauen.

Die Akai MPC Touch kommt in einem robusten und ansehnlichen Gehäuse daher, das eine Kombination aus rotem Metallunterteil und matt-schwarzer Kunststoffoberfläche ist. Den größten Teil der Oberfläche nimmt der neue Touchscreen ein, dem das Gerät seinen Namen verdankt, umsäumt von einigen zentralen Bedienelementen unter dem Display sowie vier Q-Link Potis rechts (ja, rechts) daneben. Darüber hinaus findet man die obligatorischen 16 anschlagdynamischen Pads, die um vier Taster zum Anwählen der verschiedenen Bänke zur Belegung der Pads ergänzt werden. Und das war es auch schon an Bedienelementen.

Unter dem Touchscreen befinden sich die wesentlichen Steuerelemente im Schnellzugriff.

Unter dem Touchscreen befinden sich die wesentlichen Steuerelemente im Schnellzugriff

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  1. Profilbild
    Atarkid AHU

    Bezieht sich der Pluspunkt „moderne Fortführung der MPC-Tradition“ auf die MPC’s die nur noch Controller sind, oder auch auf die „richtigen“ MPC’s?… Falls ja, finde ich den Pluspunkt irgendwie, naja, merkwürdig. Ein Notebook als zusätzliches Gerät kann doch nicht die Fortführung einer MPC-Tradition sein. Das tighte Timing und die Unabhängigkeit von anderen Plattformen hat die MPC doch so interessant gemacht. Ein Controller ist eben nicht mehr oder weniger als ein Controller. Warum sonst kommen wieder mehr Hardware-Sequenzer auf den Markt?

    • Profilbild
      s.spieker RED

      Vielen Dank für deinen Kommentar.
      Natürlich bezieht sich dieser Punkt auf die neueren Controller-MPCs und ich gebe dir auch in den übrigen Äußerungen Recht. Jedoch geht AKAI den Weg der Hybrid-Lösung schon länger und nach MPC Renaissance und Studio ist die Touch nun eine Fortführung dieses Wegs. Vielleicht werden die MPC Fans der ersten Stunde noch einmal mit einer neuen Hardware-Version belohnt, aber bis dahin ist die neue MPC ein Software Controller, welcher natürlich den Leistungsumfang des Gesamtpaketes schon ziemlich erhöht.

  2. Profilbild
    fno •••

    Für mich ist ein wesentlicher Grund für den Einsatz von Fernbedienungen die haptische Erfahrbarkeit der Bedienelemente, finde ich beispielsweise bei Klaviertastaturen echt praktisch. Zudem wünsche ich mir bei einer MPC eine integrierte Tonerzeugung um diese auch rechnerunabhängig nutzen zu können.
    Für vergleichbaren Kurs ist für mich eine Kombination aus 27´-Touchscreenmonitor und einem externen Controller mit 16 Pads und 5 oder mehr Encodern nebst einigen Tasten oder gleich ein passendes Controllerkeyboard die bedientechnisch bessere Alternative – zudem seit Windoof 8.1 mit FL-Studio (ich weiss, ganz furchtbar unprofessionell :-)) nahezu problemlos und für alle Softwarefunktionen uneingeschränkt funktionabel.

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      s.spieker RED

      Das ist bestimmt auch eine Möglichkeit, wenn auch weniger kompakt. Vorteil der MPC Touch ist natürlich die MPC Software als Herzstück mit großer Sample Auswahl und das diese dann adäquat für einen Touchscreen umgesetzt und reduziert worden ist.

  3. Profilbild
    Stephan M. RED

    Danke, schöner Bericht! Meine persönlichen Probleme mit der MPC Ren habe ich ja selbst mal in einem Artikel geschildert. Zur aktuellen Software sei anzumerken, dass nun auch bislang problematische DLLs fehlerfrei eingebunden werden. Allerdings ist die native Steuerung der Plug-Ins immer noch etwas hakelig, das mag bei der MPC Touch besser sein. Jedenfalls ist klar, dass sie keine MPC Renaissance ersetzen kann und offenbar auch gar nicht soll. Würde man sich einen Umstieg überlegen, hängt der wohl stark von den jeweiligen Bedürfnissen ab. Ich könnte mir vorstellen, MPC-Hasen greifen zur Ren, Neulinge zur Touch. Dann ist allen geholfen.

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Akai MPC Touch

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