Test: Apogee Ensemble Thunderbolt, Audiointerface

9. Februar 2015

Apogees Eierlegende Wollmilchsau?

So langsam kommt die Thunderbolt Peripherie in Gang und so hat auch Apogee das Ensemble auf die Thunderbolt Anbindung portiert und bei der Gelegenheit auch gleich ordentlich aufgebohrt. Was das neue Audiointerface zu leisten vermag, wird der Test zeigen.

Das neue Apogee Ensemble Thunderbolt2

Das neue Apogee Ensemble Thunderbolt2

Lieferumfang

Das 19″/1HE Gerät kommt stabil verpackt im Karton an. Neben dem Interface liegt eine Plastiktasche bei, die Netzkabel (leider die amerikanische Steckerversion), Gummifüße, einen englischen Quick Start Guide und die Garantiebestimmungen in mehreren Sprachen enthält. Leider gibt es kein Thunderbolt-Kabel, was recht schade ist. Eine Treiber-CD ist ebenfalls nicht vorhanden, allerdings lassen sich die Treiber natürlich von der Website des Herstellers herunterladen.

Übersicht

Das Ensemble bietet 30 Ein- und 34 Ausgänge, die mit bis zu 24 Bit/192 kHz aufgezeichnet werden können. Die zwei Guitar-Inputs sitzen auf der Vorderseite, da gehören sie auch hin.

Die Front

Die Front

Rückseitig finden sich acht Mic/Line-Eingänge, die ersten vier besitzen XLR/Klinke- Kombibuchsen, die klinkenseitig hochohmig ausgelegt sind. Zusätzlich wurden den ersten zwei Kanälen noch separate symmetrische Insertbuchsen spendiert.

Die Rückseite

Die Rückseite

Digital geht es nun mit 2 ADAT-Schnittstellen weiter, ein S/PDIF-Anschluss ist auch vorhanden. Ich zähle zusammen und komme auf 28 Eingänge, da haben die Herrschaften wohl die beiden Returns mitgezählt, sind ja irgendwie auch Inputs, na ja.

Schauen wir uns die Ausgänge an. 2x Guitar Out und zwei Kopfhörerausgänge befinden sich auf der Vorderseite. Die Rückseite bietet zwei symmetrische Klinken als Monitor Outs und acht Kanäle auf einem platzsparenden D-Sub Stecker. Damit wären wir bei 16 analogen Outs, dazu die digitalen 16 Kanäle der zwei ADAT-Schnittstellen und der S/PDIF-Out.

Wordclock In/Out ist natürlich auch vorhanden, dazu die zwei Thunderbolt-Schnittstellen. Ganz rechts sitzt noch die Buchse des Netzkabels, damit hätten wir die Hinteransicht durch.

Forum
      • Profilbild
        vssmnn  

        Die von Dir selbst angesprochenen DSP únd Midi Funktionen sind ein Punkt, der unter Berücksichtigung von „Eierlegend“ mit einem positiv Haken dran beantwortet hätte werden müssen.
        Eierlegend ist was anderes.
        Das Teil ist eher sehr guter Standard.

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          AMAZONA Archiv

          Sicher ist „don’t feed the troll“ immer der richtigste Weg, aber ab und zu juckt es dann doch.
          Armin nutze das Wort „eierlegend“ lediglich ind er Überschrift, und dort mit einem Fragezeichen versehen.
          An keiner Stelle hat er die eingangs gestellte (rhetorische) Frage dahingehend beantwortet, daher ist dein Kommentar ohne Grundlage im Raum schwebend.
          Ich halts da mit richard, und da sollten wir schlicht einfach abwarten, wann das erste TB-Audio-Interface mit Spül- und Bügelfunktion kommt; Eier-, Milch- und Wollproduktion wird selbstverständlich vorausgesetzt.

          Guds Nächtle.

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      richard  AHU

      Wieso, gute Verarbeitung und Klang bei vielen Ein und Ausgängen und flexiblen unterschiedlichen Anschlüssen? Mehr erwarte ich von nem Audiointerface nicht unbedingt (klar wäre cool es könnte mir gelegentlich Kaffee kochen und Pizza bestellen aber sonst…..)

  1. Profilbild
    Armin Bauer  RED

    Andreaz hat das ganz richtig erkannt, Fragestellung, die Antwort gibt´s im Text.
    Die „eierlegende Wollmilchsau“ ist ein per Definition nicht zu erreichendes Ideal, es ist also nicht weiter verwunderlich, wenn da ein, zwei Punkte nicht erfüllt werden.
    Aber immerhin hat die Überschrift ihren Zweck erfüllt, sie erreicht den Leser, das ist der Sinn einer Headline.
    Aber schauen wir uns nochmals an, was das Apogee kann und nicht kann, auch im Vergleich zur Konkurrenz:
    Da ich selbst im Moment auf der Suche nach einem neuen Interface bin, hier meine Favoriten:
    – RME UFX
    – Apogee Ensemble
    – UA Apollo

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      Armin Bauer  RED

      Das RME läuft über Firewire, ich habe mir gerade das letzte aktuell verfügbare Macbook mit der Schnittstelle geholt, aber ob es die noch lange gibt? Klar, es gibt Adapter, ich liebe es…
      Das UFX hat 2x Midi, DSP, für kleinere Klangbearbeitungen, Stand-Alone-Recording und einen Software-Mixer, der alles andere im Routing um Längen schlägt, aber auch etwas kompliziert zu bedienen ist. Ohne den geht am UFX wenig.
      – Das Apollo hatte ich noch nicht selbst in Betrieb, läuft mit FW oder mit optionaler Karte auch an TB. DSP-Power mit anerkannt guten PlugIns. Weniger Ein-/Ausgänge als die Konkurrenz, externes Netzteil, Headphone Ausgänge wohl etwas schwach. Fällt für mich vorwiegend wegen nur 1x ADAT raus.
      Nun das Ensemble, hat schon mal 4 gute Mikroeingänge mehr, zwei davon mit Inserts, dazu die Guitar In-/Outs mit Reamping, Softlimiter, ich komme gern ohne aus, aber wenn, dann bitte so stressfrei wie die Apogee Limiter. 2 gute Headphone Amps, bis zu 3 Speaker-Outs, die in der Lautstärke abgeglichen werden können, Talkback, Super Bedienung am Gerät auch dank der Assignable Buttons,
      dazu perfekte Logic-Anbindung. Was fehlt habe ich geschrieben, für mich verschmerzbar, falls ich mich also dazu entschliessen kann meinen iMac als Bürorechner zu nehmen und das neue Macbook als Studiorechner ist meine Entscheidung gefallen.

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        TobyB  RED

        Hallo Armin,

        etwas offtopic, ich würde eher zu einem neuen iMac als Macbook raten, ich habe die Arie hier grade hinter mir, was mich an den „Profi-Macbooks“ nervt ist die Apdapter Arie bei den verschieden Modellen und Ausgaben. Und irgendwann sind wir wieder bei Daisy Chain und Hubs angekommen. Zu dem werden es von Generation zu Generation weniger aber in der Summe immer teurer ;-) ich bleib noch eine Weile bei FW.

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          Armin Bauer  RED

          Hi Toby,

          da hast du grundsätzlich recht, ich habe aber gerade ein neues MacBook für Live-Recording gebraucht, das weiße Book war nun doch arg in die Jahre gekommen.
          Gerade wegen der Adapter Arie habe ich das letzte MacBook ohne Retina genommen, hat TB, FW, USB, Ethernet und Laufwerk. Gleich eine SSD und 8GB Speicher rein und das Ding rennt richtig gut.
          Neuer iMac wäre natürlich auch nett, aber 2 Rechner in 3 Monaten ist nicht.

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            TobyB  RED

            Hallo Armin,

            2 Rechner in 3 Monaten geht sicher nicht. Ich habe sowohl als auch. Habe mich aber zu sehr an den 4 Monitorbetrieb mit Logic gewöhnt als das ich jetzt mit einem Macbook frickel, das nehme ich dann für unterwegs. Die Laptopaufrüstung haben ich auch gemacht, das letzte ohne Retina rennt mit Yosemite und Logic 10.10, Meinen älteren i Mac(Intel Core Duo) nehme ich als Midi Mac, bis auf den Bootprozess „rennt“ der im Dauerlauf mit 2 Monitoren. TB wird hier noch etwas warten müssen, bis entsprechende Peripherie verfügbar ist.

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              gaffer  AHU

              Das grösste Problem bei den portablen, powervollen (4 Kerne) Macs sind die zwei Grafikkarten. Das kann gut gehen, aber auch Probleme ohne Ende machen. Siehe Rückrufaktion/Garantieverlängerung für die MBPs 2011 bis 2014 gerade die letzten Tage.

              Armins Entscheidung kann ich nachvollziehen, da er mobil arbeiten muss, ansonsten teile ich Tobys Meinung, der iMac ist das Tool mit dem besten Preis/Leistungsverhältnis. (Ich bin allerdings Mini Fan)

              Apogee macht einfach geile Wandler, da gibz nichts zu rütteln.

              Ich würde mir auch gerne das Interface als näxtes kaufen, allerdings fehlt mir dann das Geld für die dazu nötigen Mikes, die leihe ich dann von Dir, Armin ;)

              Btw. Guter Test!

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      tubeheat  

      Und seit ein paar Wochen … UFX+, das ist mein neuer Favorit. Ansonsten danke für den informativen Test.

  2. Profilbild
    gaffer  AHU

    Aber ganz nebenbei sage ich voraus: die Schnittstelle (TB) erreicht genau wie FW auch nicht ihr zustehendes Level. Es gibt bereits die ersten Rückzugsgefechte (entschuldigt die militärische Ausdrucksweise) auch seitens Apple. Zu lange gewartet, Exklusivität für ein Jahr erfochten, in dem absolut nichts passierte und jetzt kommt ein strutziges USB 3.1 übern Berg und wird das hinwegfegen…..

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