Test : Arturia Keystep, Sequencer & Controller

28. Oktober 2017

Der Schrittmacher für In & Out

Arturia Keystep 1

Arturia versprechen mit dem Arturia Keystep für derzeit 119,00 EUR einen einfach zu bedienenden, polyphonen Stepsequencer mit 64 Steps und acht Speicherplätzen, der über viele Schnittstellen und Synchronisiermöglichkeiten verfügt.

Ich habe den Arturia Keystep nun seit etwas mehr als einem Jahr in Betrieb, und möchte im Rahmen dieser Review auch meine Eindrücke zu dem Gerät teilen und gewisse Besonderheiten herausstellen. Tatsächlich wirkt der Arturia Keystep recht schlicht bei der ersten Betrachtung, aber tatsächlich hat das Gerät wirklich einiges unter der Haube was sich erst nach eingehendem Studium des Manuals erschließt.

Um möglichst wenig Kabelgewirr im Studio zu haben, habe ich auch vor ca. einem Jahr damit begonnen alle USB-Midi und Audio fähigen Geräte ausschließlich über USB zu betrieben und alle Signale nur noch in der DAW und nicht mehr per externem Mischpult abzugreifen. Der Arturia Keystep musste sich also in dieses Umfeld einfügen, und das Ziel war, ihn auch nur per USB-Midi zu betrieben.

Es sei an dieser Stelle angemerkt, dass ich nicht jeden Use-Case der mit dem Gerät theoretisch möglich ist darstellen kann – Dazu bietet das Gerät einfach zu viele Anschluss- und Kombinationsmöglichkeiten, und konzentriere mich daher auf den Betrieb mit einer DAW über eine reine USB Verbindung.

Arturia Keystep 2

Erster Eindruck nach dem Auspacken

Im Lieferumfang des Arturia Keystep befindet sich neben dem Keyboard noch ein USB Anschlußkabel – Das ist wirklich super, wenn man bedenkt, dass einige Hersteller aktuell außer den Geräten selbst und vielleicht noch einer Straßenkartenähnlichen Anleitung ansonsten nichts beilegen. Ein Netzteil ist nicht enthalten, und muss beim Nicht-USB Betrieb zusätzlich erworben werden.

Ich hatte einen echten Plastikbomber für den Preis erwartet, aber die Oberseite des Gerätes ist aus robustem Plastik gefertigt und die Unterseite aus Metall. Auf der Unterseite sind sechs Gummifüße angebracht die ein verrutschen des Gerätes auf dem Tisch verhindern.

Mit den Abmessungen 48,3cm Länge x 14,4cm Breite x 3,2cm Höhe lässt sich das Gerät relativ platzsparend im Studio unterbringen, oder in einem entsprechend dimensionierten Rucksack in den Urlaub oder zum Livegig transportieren.

Das Gehäuse ist an allen Ecken leicht abgerundet und bietet insgesamt eine sehr hochwertige Optik.

Sehr interessant ist die Größe der einzelnen Keys auf der Tastatur: Arturia nennt diese „Slim Keys“, und deren Größe bewegt sich zwischen den Mini-Keys eines Korg MicroKorg und der von typischen Keyboards gewohnten Größe. Ich persönlich finde dieses Format sehr gelungen, und man kann damit sehr gut auch mit größeren Fingern arbeiten ohne mehrere Tasten gleichzeitig zu bedienen.

Auch das Spielen auf den Tasten des Arturia Keystep ist sehr angenehm, und vermittelt kein „klappriges“ oder billiges Gefühl.

Arturia Keystep 3

Auf der linken Seite der Frontplatte befinden sich noch zwei Mod-Strips (Ribbon Controller) die jeweils für Pitch-Bend und Modulation eingesetzt werden können.

Die Drehregler und Push Buttons auf der Frontplatte machen einen guten und robusten Eindruck – Speziell die Drehwähler für Sequenzauswahl und Timing rasten richtig fest ein, und bieten einen guten Widerstand um nicht versehentlich eine Position weiterzuschalten. Zudem sind diese fest verschraubt und lassen sich nicht nach links oder rechts „verbiegen“.

Die Push Buttons bestehen aus weichem Gummi, aber haben einen guten Druckpunkt – Es sind dieselben Buttons wie man Sie auch bereits vom Arturia Spark LE und Arturia Beatstep her kennt.

Für die Umschaltung von Arpeggiator und Sequencer Modus ist ein Schiebeschalter vorhanden, welcher für meinen Geschmack etwas leichtgängig ist.

Konnektivität auf der Rückseite des Gerätes

Betrachtet man die Rückseite des Arturia Keysteps, so wird man mit einer wahren Flut an Anschlussmöglichkeiten überrascht:

  • 1x Micro USB-Port zur Verbindung mit einem Rechner und gleichzeitig Stromversorgung
  • 1x 9V Netzteil Anschluss zur optionalen Spannungsversorgung im Falle, dass kein USB Kabel angeschlossen ist oder benötigt wird
  • 1x CV Ausgang für Pitch (3,5 mm Miniklinke)
  • 1x CV Ausgang für Gate (3,5 mm Miniklinke)
  • 1x CV Ausgang für Modulation (3,5 mm Miniklinke)
  • 1x Sustainpedal (6,3mm Klinke)
  • 1x Sync In (3,5 mm Miniklinke)
  • 1x Sync Out (3,5 mm Miniklinke)
  • 1x MIDI In (5-Pol DIN Buchse)
  • 1x MIDI Out (5-Pol DIN Buchse)
  • 1x Anschluss für Kensington Lock

Die gebotene Anzahl an Anschlüssen verspricht also schon einmal jede Menge Konnektivität mit jeglicher Art von Equipment: DAWs, MIDI-fähige Geräte, Modularsysteme und Analogsynthesizer mit CV/Gate Inputs sowie Geräte mit Sync In/Out wie z.B. die Korg Volca Serie oder diverse Roland Boutique Derivate.

Arturia Keystep 5

Super ist auch, dass die MIDI Anschlüsse des Arturia Keystep in „normaler“ Größe ausgeführt wurden, und keine Spezialadapter benötigt werden wie z.B. am Arturia Beatstep. Eine dedizierte MIDI-Thru Buchse gibt es leider keine, aber der MIDI-Out lässt sich wahlweise auch als MIDI-THRU betreiben.

Für Besitzer von Modularsystemen dürfte auch der zusätzliche CV-Ausgang für Modulation sehr interessant sein: Auf diesen Ausgang lassen sich entweder der Mod-Strip, Aftertouch oder Velocity parametrieren.

Zudem lässt sich der Arturia Keystep auch als MIDI-zu-CV/Gate Interface benutzen – Somit muss für das ansteuern eines Synthesizers der nur über CV/Gate Inputs verfügt kein zusätzlicher Konverter angeschafft werden.

Mittels der Sync-in/out Buchsen lässt sich eine Verbindung mit Drummachines oder Hardware Sequencern herstellen die über eben diese Anschluss Möglichkeiten verfügen.

Es ist an dieser Stelle schon erkennbar, dass sich der Arturia Keystep als wahres Steuer- und Synchronisationstool im Studio einsetzen lässt.

Arturia Keystep 6

Einstellmöglichkeiten auf der Rückseite des Gerätes

Am Arturia Keystep wird über sogenannte DIP-Schalter festgelegt, über welche Schnittstelle das Sync-Signal empfangen werden soll, oder ob der Arturia Keystep selbst als reiner Taktgeber agieren soll:

  • Internal : Der Arturia Keystep fungiert selbst als Taktgeber (Master)
  • USB : Keystep ist Slave und Clock wird über USB-MIDI empfangen
  • MIDI : Keystep ist Slave und Clock wird über MIDI empfangen
  • Sync-IN : Keystep ist Slave und Clock wird über Sync-in Buchse empfangen

Die benötigten DIP-Schalterstellungen sind mit auf dem Gehäuse aufgedruckt, damit man diese auch ohne Handbuch in die korrekte Position bringen kann.

Zugegebenermaßen ist die Einstellung des Sync-Modes in dieser Form etwas „Old-School“, aber es hat auch einen Vorteil :

  • Die DIP-Schalter lassen sich nicht unbeabsichtigt verstellen (z.B. in Live Situation)

Ich persönlich betreibe den Arturia Keystep als Slave, welcher sich über USB-MIDI von der DAW mit einem MIDI-Clock Signal versorgt. Somit ist der linke DIP-Schalter auf die untere Position zu stellen, und der rechte DIP-Schalter auf die obere Position.

Arturia Keystep 7

Chord Mode :

Mit dem Chord Mode des Arturia Keystep ist es möglich, Akkorde mit bis zu 16 Noten über eine einzige Taste spielen zu können – Tec-House Freunde werden sich über diese Funktion sicherlich sehr freuen, da man hiermit ganz einfach „Stab“ Sounds erstellen, und über die Tastatur des Keystep beliebig hin- und her transponieren kann.

Dieses Feature war für mich mit auschlaggebend für den Kauf des Gerätes, da ich unbedingt ein Keyboard haben wollte welches GENAU diese Funktion bereitstellt. Ältere Roland Keyboards und teilweise auch andere Hersteller hatten diese Funktion in ihren 80er Jahre Keyboardserien mit an Bord : An dieser Stelle seien beispielsweise der Roland Alpha-Juno sowie Korg Polysix genannt, aber auch manche Grooveboxen wie die Roland MC-909 haben einen solchen Chord Mode an Bord.

Einen Chord zu definieren ist denkbar einfach:

  • Shift + Hold Buttons gleichzeitig drücken und gedrückt halten
  • Gewünschten Akkord auf dem Arturia Keystep drücken, oder die Noten einfach der Reihe nach drücken (Bis zu 16 Noten !!!)
  • Shift + Hold Buttons loslassen

Nun kann man den definierten Chord ganz einfach über eine Taste über den kompletten Keyboard-Oktavumfang hin- und her transponieren – 90`s House und Tec-House Chords leicht gemacht!

Cool ist, dass man den Chord-Mode auch zusammen mit den Arpeggiator/Sequencer Betrieb nutzen kann – Hier lassen sich dann wirklich auch recht abgefahrene Pattern erstellen die man so niemals in der DAW hätte programmieren können.

Die Chord Einstellung lässt sich nicht abspeichern, und geht nach Auschalten des Gerätes verloren.

Der Stepsequencer

Der Arturia Keystep bietet insgesamt acht speicherbare Sequencen, wobei jede Sequence maximal 64 Steps Länge haben kann. Da der Stepsequencer auch polyphone Eingaben gestattet, können pro Step maximal acht Noten gleichzeitig eingegeben werden.

Super ist die Tatsache, dass sich alle eingespielten Sequencen über den vollen Notenumfang in Echtzeit Transponieren lassen.

Nicht verfügbare Funktionen direkt am Gerät:

  • Punktgenaues Editieren von Sequencen ist nur nachträglich nur über Arturia MIDI-Control Center möglich. Es ist am Gerät nicht möglich einen bestimmten Step auszuwählen und diesen zu ändern.

Arturia Keystep 8

Einspielen und Wiedergabe einer Sequenz:

Die Bedienung des Arturia Keystep Stepsequencers ist wirklich sehr einfach:

  • Mit dem SEQ/ARP Regler den Sequenz-Speicherplatz auswählen (1-8)
  • Record Button drücken
  • Auf dem Arturia Keystep Keyboard die gewünschten Noten der Reihe nach eingeben
  • Stop Button drücken
  • DAW Starten, und Sequenz im Arturia Keystep wird wiedergegeben
  • Sequenz kann direkt durch spielen von Tasten am Arturia Keystep Keyboard transponiert werden

Über den REST/TIE Taster können während der Eingabe bereits Pausen oder auch gebundene Noten eingegeben werden.

Um eine Pause und somit einen leeren Schritt einzugeben, drückt man einfach den REST/TIE Taster. Will man die selbe Note doppelt so lange klingen lassen drückt man zunächst die gewünschte Note, und dann bei gehaltener Note den REST/TIE Taster.

Sobald man die Stop-Taste drückt, ist die Sequenzeingabe beendet und somit auch die Länge der Sequenzlänge definiert.

Hervorzuheben ist am Arturia Keystep, dass sich die Sequenzen über den gesamten verfügbaren Oktavenumfang transponieren lassen. Somit kann man in der DAW alle Tastendrücke auf dem Arturia Keystep aufzeichnen, und wenn man diese dann wiederum abspielt, wird die Transponierung auch wieder exakt so auf dem Arturia Keystep wiedergegeben.

Es ist zudem möglich, die Transponierung auch über ein externes MIDI-Keyboard durchzuführen. Hierzu muss man lediglich in der DAW eine MIDI Spur erzeugen die den Arturia Keystep ansteuert, und schon kann man den Arturia Keystep über z.B. ein Masterkeyboard ansteuern. Sollte man keine DAW verwenden, kann man auch ein Masterkeyboard direkt am MIDI-In des Keystep anschließen und darüber die Sequencen transponieren.

Forum
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    Sterilmusic

    Die einzigen „richtigen“ Nachteile sehe ich darin, dass man die Synchronisierung zur Clock nur per „Mäuseklavier“ am Gerät umschalten kann. Auf dem Beatstep Pro ist der Sync Taster die wichtigste Funktion! Zudem hat man keine Ahnung, wie viele Steps man schon eingegeben hat, ein zwei Segment Display hätte schon noch gedurft. Ansonsten ein super Teil, das direkt ohne externe Stromversorgung an meinem ipad Air 2 läuft und ich mich sogar auf die Bühne damit traue.
    Mein Wünsche für eine MK2:
    -Sync Taster
    -2-Segment Display für Stepeingabe
    -4 frei konfigurierbare CC Kontroller

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      Markus Harsani  RED

      Ein zweistelliges Display wäre super gewesen – Insbesonders auch zur Festlegung der Sequenzlängen ! Der von mir beschriebene Workaround mit dem „Eintappen“ der Sequencelängen geht zwar auch, aber man „tappt“ sich bei einer 64-Step Sequenz wirklich einen ab. Den Platz zwischen dem „Play“ taster und dem Arturia Schriftzug hätte man noch mit CC-Reglern bestücken können – Mal sehen, vielleicht kommt ja doch noch MK2, aber für den gegeben Preis kann der Keystep wirklich viel bieten, und ich sehe daher gerne über die „Hätte gerne“ Funktionen hinweg.

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    AMAZONA Archiv

    Als „Masterkeyboard“ sollte er CV-Signale wie Midi behandeln. Es ist lästig wenn immer der über CV angeschlossene Synth mitplärrt wenn man auf einem ganz anderen Kanal unterwegs ist. „Local Off“ nennt sich das seit Jahrzehnten. Ein ganz eindeutiges Minus dafür.

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      Markus Harsani  RED

      Neben dem „Local off“ hätte mich mir noch einen Button gewünscht, um das „Midi Sync“ zu disablen – manchmal nervt es wenn man in der DAW einen anderen Midi-Kanal anwählt und der Keystep plötzlich auf einer Drumsampler Spur „rumballert“. Zumindest in FL Studio kann man aber den Keystep dediziert einem Plugin zuweisen dann passiert das nicht mehr. Somit hat man noch den zweiten Midi-Kanal frei um anderes Equipment anzusteuern. Leider scheint aber wie du beschrieben hast der CV-Out „hart“ am Sequencer zu hängen und man kann die CV-Ausgabe nicht hiervon über einen zweiten MIDI Kanal entkoppeln.

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    alfons

    hab das Teil schon ne ganze Weile hier rumstehen – will mich aber für den Tipp, wie man vorher die Sequenzlänge festlegt bedanken!

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    Son of MooG  AHU

    Die Sache mit dem Sustain-Pedal würde ich nicht als Minuspunkt betrachten; das hängt eher mit der Arbeitsweise zusammen. Der Keystep war mir schon öfters bei Nick Batt aufgefallen, ohne dass mir seine Komplexität richtig bewusst war. Ideal fände ich es, wenn es auch eine Version mit 4- oder 5-Oktaven Standart-Keyboard gäbe (und mit 7 weiteren CV/Gate-Outs)…

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      Markus Harsani  RED

      Es hängt wirklich mit der Arbeitsweise zusammen, allerdings wäre es schon cool gewesen den Sustainpedal-Eingang zur Steuerung des Seqeuncers benutzen zu können : z.B. Play, Stop oder eben das setzen von Pausen. Ich bin für jede Funktion dankbar die man nicht immer mit den Händen ausführen muß und gerade bei der Sequenceeingabe stört es mich ein wenig, immer den „TAP“ Taster zu drücken… Ist eben eine persönliche „Workflow“ Sache. Aber ja, ein richtiges „Minus“ ist es nicht wirklich, nur in Anbetracht der Tatsache dass man den Eingang schon parametrieren kann wäre es halt „schön gewesen“ :-)

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      Markus Harsani  RED

      Komplex ist der Keystep wirklich – Ich habe am Anfang ziemlich Zeit investiert um zu verstehen wie man die Kiste über das MIDI-Control Center einstellen muss damit es genau das tut was man will – Studium des Handbuchs absolut notwendig, als auch gewisses „Trial and Error“ :-)

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    Jörg Schaaf  

    Der Keystep ist ein tolles Teil für das Geld. Ich habe jetzt bereits drei im Einsatz. Beim Jammen ist es einfach toll, auf kleinem Raum möglichst viele verschiedene Klänge gleichzeitig im Zugriff zu haben, ohne sich rechts und links einzumauern. Neben dem kompakten Design war mir natürlich wichtig, dass ich meine modularen Synthies per CV und Gate ansteuern kann. Außerdem freue ich mich riesig, den Doepfer Sequenzer in Sync mit dem Rechner laufen lassen zu können.

    Hier meine erste Session mit drei Keysteps im Einsatz:

    https://www.youtube.com/watch?v=0YmwF1tS4jw

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    0gravity  

    Danke für den Bericht. Obwohl ich den Keystep jetzt schon eine Weile habe, waren mir einige der hier genannten Features nicht mehr geläufig. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Keystep.
    Das einzige was mich etwas stört, ist dass die Einstellung der Gatelänge nur in festen Schritten erfolgt und nicht kontinuierlich möglich ist. Auch fehlt mir die Möglichkeit des „force legato“ nachdem man mal an der Steplänge rumgeschraubt hat.
    Trotzdem nochmal, für den Preis ist das Teil einfach unschlagbar.

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    Chris  

    Ich benutze meinen Keystep fast ausschließlich als CV Keyboard für mein Doepfer System. Hier wünschte ich mir nur, dass es noch einen weiteren CV Ausgang gäbe um sowohl Aftertouch, als auch das Modwheel benutzen zu können.. so muss man sich leider für eines von beiden entscheiden.

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    Son of MooG  AHU

    Anfangs war ich wegen den „Slim-Keys“ etwas zögerlich, mein Eurorack damit zu steuern, habe mich dann aber nach zahlreichen YT-Videos und Test-Artikeln eines Besseren belehren lassen. Der DM12 wäre als Master entlastet und Platz für eine Standard-Tastatur habe ich eh nicht. Auf meinem DM12 oder JX-03 eine polyphone Sequenz laufen lassen und das Modulare auf einem separaten MIDI-Kanal mit dem Keyboard spielen; die Sync-Möglichkeiten sind so umfassend wie bei meinem RhythmWolf, der meine bisherige Master-Clock war. Mit dem KeyStep wäre ich weitaus flexibler…

  9. Profilbild
    BJack   2

    Wo bleibt der Keystep Pro? ;)
    Wäre doch der logische Schritt, es gibt schließlich auch den Beatstep und den Beatstep Pro.

    Der Keystep ist ein sehr guter Sequencer in Funktionen und Verarbeitung, keine Frage, die vielen Anschlussmöglichkeiten machen ihn aber zum Schweizer Taschenmesser im Heimstudio: Mit CV, Midi und USB ausgerüstet kann er Clock-Signale aus Geräten aller Altersklassen miteinander synchronisieren. Er wäre deshalb eigentlich ein prädestinierter Clock-Master, nur leider hat er kein Display und man kann die BPM-Werte nur über einen Drehknopf einstellen. Ich gebe ihm deshalb mit einem kleinem zur reinen Midi-Clock missbrauchten Korg Volca Bass das Clock-Signal und er darf es dann weiter verteilen.
    Ein kleines Display mit den BPM ist deshalb das einzige das ich am Keystep vermisse, wie eben beim Beatstep Pro. Die Funktionen finde ich ansonsten eigentlich als ausreichend.

    Für den Preis bekommt man allerdings sehr viel mehr als man erwarten kann, ich würde ihn mir jederzeit wieder besorgen. Aber ich würde auch ein bisschen mehr ausgeben für den Keystep Pro.

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