Alles über Hard- & Software-Sequencer CV/Gate bis MIDI

29. August 2018

Wir sind die Roboter...

Der Sequencer ist vermutlich das am häufigsten unterschätzte Gerät, wenn es um die Aufzeichnung und vor allem Wiedergabe von strom- und spannungserzeugter Musik geht. Dabei kann der Sequencer auf eine lange Geschichte zurückblicken. Wer hier die Pianorolle und die schlecht gestimmten Pianos aus Spaghetti- und anderen Western von gestern assoziiert, liegt nicht falsch. Seitdem hat sich das Angebot an Soft- und Hardware-Sequencern so immens vergrößert, dass es unserer Ansicht nach Zeit für ein Special wurde.

„Alles über Hard- & Software-Sequencer“ bietet nicht nur einen umfangreichen Rundblick über die aktuelle Produktpalette, sondern verweist in den Einzelbeschreibungen auch direkt zu unseren zahlreichen Tests. Wer hier in die Tiefe gehen möchte, hat mit „Alles über Hard- & Software-Sequencer“ Lesestoff für Stunden und Tage – fangen wir an:

Die Anfänge des  Musik-Sequencings

Diese gehen zurück auf Raymond Scott, einem amerikanischen Musiker und Erfinder. Sein Lochstreifen-Sequencer von ca. 1940 war einer der ersten dokumentierten elektromechanischen Sequencer, die Information wurde hier auf Lochstreifen gespeichert. Um 1951 entstand bei RCA Viktor der RCA Mark II Sound Synthesizer, ein raumfüllendes komplettes System zur Klangsynthese. Highlight des Systems war dodekaphonische Musik und die 4-stimmige Polyphonie.

Hier empfehlen wir auch die äußerst bemerkenswerte Dokumentation „I dream of wires“.

Um 1965-1968 kam dann das System Moog 960 auf den Markt, dass für damalige Verhältnisse recht transportabel war. Mit der Erweiterung in Form des Modells 962 waren dann Techniken wie Daisychaining und Beeinflussung der Notenlänge möglich.

Allerdings und hier verweisen wir als Quelle auf „I dream of wires“, war der erste massentaugliche Sequencer das System 100 und 147 von Buchla um ca. 1964, während Moog 1964 noch am Prototypen des Systems 960 baute. Buchla meinte, es sei nicht wichtig, wer der Erste war, sondern dass es passiert.

Bis Ende 1969 waren diese beiden Systeme die Systeme der Wahl und man musste sich für Westcoast oder Eastcoast entscheiden. Um ca. 1970 kamen dann EML Sequencer 400 und ARP 1027 Clocked Sequential Control Module auf den Markt. Waren aber eher für gutsituierte Studios und „Forschungseinrichtungen“ entwickelt worden.

Oberheim DS-2, Digital-Sequencer von 1974

Alle diese Systeme hatten mehrere Nachteile, die aber die Komponisten nicht abschrecken sollten. Es konnten nur vorher eingestellte Sequenzen wiedergegeben werden. Und der Produzent war auf eine CV/Gate-Systematik festgelegt. Die Auswirkungen auf die Performance sollten hier klar sein.

Der Umstand Aufzeichnung und Wiedergabe wurde zwar für Step-Sequencer auch im Zeitraum ab 1950 diskutiert und erstmals mit dem CSIRAC elektronisch realisiert. Später, 1965 mit einer PDP 5 als Eingabegerät und einer Mainframe IBM 704 realisiert. Ungefähr gleichzeitig fanden in Japan an der Keio Universität die ersten Versuche mit dem  TOSBAC Computer System statt.

Der Meilenstein des amerikanischen IBM 704 Systems war die Erfindung eines 12 Bit D/A-Wandlers für Echtzeitwiedergabe, diverse Controller und ein rotierender Joystick zur Aufnahme einer Echtzeit-Performance.

Im Prinzip machen wir hier schon einen Ausblick in die Zukunft und sehen verschwommen ein Synclavier und einen Fairlight.

Aber wieder zurück in die Gegenwart, dem Jahr 1971 und der Firma EMS und dem Sequencer 256 des Systems Synthi 100. Dieser Sequencer war der erste digitale Sequencer. Und hier sollten wir nicht überrascht sein, er wurde u. a. vom BBC Radiophonic Workshop eingesetzt. Zu hören in Blake 7 und der originalen Radiofassung von Douglas Adams Hitchhiker‘s Guide to the Galaxy. Und ab Staffel 3 auch bei Doctor Who. Verkaufspreis für den Sequencer £ 1,100. Ein sehr GAS-freundlicher Preis.

ABLE Computer (1975) von NEW England muss auch angeführt werden, auch wenn seine Hauptausrichtung nicht die Sequenzierung von Musik ist. Allerdings wurde dieses „Transportmodul“ später in den Dartmouth Digital Synthesizer verbaut.

Aber auch jenseits des großen Teiches war ein gewisser Tom Oberheim nicht untätig und stellte 1974 den DS-2 Digital-Sequencer vor. 1977 kam dann Sequential Circits mit dem Model 800 auf den Markt.

Korg SQ-10 von 1978

Last but not least der Korg SQ 10 von 1978.

Innerhalb der 1970er Jahre passiert gleichzeitig relativ viel und die Ära der Digital-Sequencer wird durch die Standalone-CV/Gate-Sequencer Microcomposer von Roland beendet. Und die MIDI-Ära beginnt. Wir sprechen hier von Rolands MC-8. Dieser war gemessen am EMS 256 sicher nicht das innovativste Produkt anno 1978, stellt aber insofern einen Meilenstein dar, als dass die Bedienung komplett computerisiert erfolgte und wir einen RAM von 16 kb oder 5200 Noten und Polyphonie mit an Bord hatten. Und hier führt der Weg weiter zum MC-4 von 1981 und MIDI klopft an die Tür. Von 1981 diskutierten die Herren Kakehashi, Oberheim und Smith sowie weitere Vertreter von Kawai, Yamaha und Korg die Einführung des MIDI Standards. Womit wir dann im Jahr 1983 und Rolands MSQ-700 angekommen sind, dem ersten MIDI-Sequencer. Ebenfalls von 1983 datiert der Moog Song Producer.

Und hier kommen nun die Rechner, PCs, Commodores, Apples ins Spiel. 1984 stellte Roland das MPU 401 vor, dieses war eine Breakoutbox für MIDI IN/MIDI OUT/MIDI THRU/TAPE IN/TAPE OUT/MIDI SYNC. Die Weiterentwicklung waren die als MIF bezeichneten Interfaces für alle damals gängigen Plattform von Apple über PC/IBM und Commodore. Diese Systeme stellten in dem Zeitraum den Quasi-Standard im Studiobetrieb dar. Hier muss man sich vor Augen führen, dass in den Studios der Zeit z. B. analog gearbeitet und aufgezeichnet, aber teilweise digital gesteuert wurde. So wurden die Zeitinformationen damals in Form eines Clicktracks auf dem analogen Tape mit aufgezeichnet und die Bandmaschine und ein Sequencer wurden entsprechend über diese Informationen und diese Boxen synchronisiert. Wer sich hier für interessiert, sucht bitte beispielsweise nach Martin Rushent, der z. B. Human League und „DARE“ produzierte und eine Koryphäe auf dem Gebiet der angewandten Tontechnik war.

Software-Sequencer oder Hardware-Sequencer

Hier teilt sich unsere kurze Geschichte der Sequencer in Hardware und Software auf. Mit zunehmender Leistungsfähigkeit der Plattformen wurden Software-Sequencer immer populärer und mächtiger im Funktionsumfang.

Hier haben wir reine lineare Sequencer, Loop-basierende Sequencer oder reine Tracker oder eben die komplette DAW, die idealerweise neben den Steuerdaten auch Audio bearbeitet. Die wichtigsten Techniken sind hier der numerische Editor: die Pianorolle, der Notations-Editor.

Apple Logic Pro X 2018

Während die Hardware weitgehend ausentwickelt ist und Innovationen mehr oder minder horizontal sind, haben die Plattformen mittlerweile ein hohes Maß an Komplexität. Wir haben im Rechner ablaufende Simulationen z. B. Reaktor, die innerhalb einer DAW einen Sequencer simulieren oder emulieren und gleichzeitig über eine kompatible Soundkarte Steuerspannungen an ein oder mehrere modulare Systeme ausgeben.

Oder aber mit Blick aufs iPad erlauben, MIDI- und Steuerdaten in Echtzeit oder Audiodaten dazu mit geringer Latenz beliebig zu routen.

Die wichtigsten Fachbegriffe zu Musik-Sequencern

Und hierum wird sich nach unserem kleinen Auffrischungsteil um CV/Gate alles drehen.

CV was?

CV sind Kontrollspannungen, mit denen ich innerhalb eines Synthesizers den Oszillator, Filter, Amplitude, LFO und vieles andere beeinflussen kann.

Hier muss man auch aufpassen, da einige Hersteller bei Volt pro Oktave mit einer Basis -5 bis 5 V, 0 bis 5 V, 0 bis 10 V arbeiten.

CV- und MIDI-Sequencer, der Oberkorn 3 von Analogue Solutions

Triggern

Hier haben wir es mit 2 Triggern zu tun, dem V- und S Trigger. Der V-Trigger kann von 2 bis 10 Volt auslösen. Oder der S Trigger, auch Negativ-Trigger genannt. Im Normalfall liegt hier immer eine Spannung an, bei dieser Triggerung wird dann dieser Impuls durch einen „Kurzschluss“ ausgelöst. Der Trigger fällt dann gegen Null Volt.

Rhythmisches Triggern

Neben den Standard-Triggern gibt es Kollegen und Experten, die z. B. mit einem Tomgroove diverse Gerätschaften antriggern, die diesen Impuls verstehen. Neben dem Tomgroove bieten sich auch andere Instrumente mit einer hinreichend schnellen Flanke der Hüllkürve an. Der Vorteil ist, dass wir hier recht schnell zu beeindruckenden Ergebnissen kommen. Der einfachste Fall wäre die Sidechain für eine rhythmisch zerhackte Fläche, die von einer Tom getriggert wird.

Taktteilung

Wir haben einen Grundtakt. Sagen wir mal 120 bpm. Mit einem Grundtakt von 4/4. Wenn ich nun eine Sequenz mit 3/4 des Ausgangstempos laufen lassen möchte, kann ich nun mittels Dreisatz ausrechnen, dass die Sequenz 2 mit 90 bpm läuft. Ein Taktteiler sollte, damit es rhythmisch interessant wird, sowohl gerade als auch ungerade Teilungen beherrschen.

Transponieren

Hier dreht sich alles darum, dass ein Notenwert mit einem Basiswert nach der Moog Charakteristik z. B. C1 (1 V) zu dem Notenwert Fis1 (1,5 V) wird. Dieses entspricht nun Spannungen und technisch kommt hier Exponentialkonverter zum Einsatz. Aber nicht nur dann. Und je nach Schaltung wird addiert, subtrahiert, multipliziert oder gar dividiert.

Mischen von CV

Stellt prinzipiell eine Form des Transponieren dar. Grob gesagt addieren wir hier CVs. Allerdings muss man beim Mischen und Verstärken von CV auf die maximalen Spannungen ein Auge haben.

Was fangen wir damit an?

Einige steuern und regeln ihr modulares Gear. Andere nutzen den Expression-Eingang an ihren FX, um Effekte zu modulieren.  Wenn wir uns die Tabelle und die Trigger merken, wird uns das bei der Auswahl unserer Tools und dem Einsatz helfen, dazu später mehr.

Und in der Praxis?

Fassen wir noch mal zusammen. Wir haben Kontrollspannungen, Trigger-Impulse und nun fehlt noch die zeitliche Synchronisation, dann kann es losgehen und hier mit fangen wir auch an mit den Taktgebern.

Electro Harmonix Clockworks

Wer in einem strikten analogen Setup arbeitet, wird sicher auch einen Master-Impuls teilen wollen und hier bietet sich das EHX Clockworks an, dieses kann standalone einen Takt erzeugen und auch gleichzeitig teilen, dabei ist das EHX Clockworks nahezu ein Allesfresser und teilt alles. Nebenher können wir auch die Amplituden der Impulse eingestellen.

Koma Elektronik RH301

Wir zitieren mal „Der Jim“. „Diesen Anblick kennt sicherlich der eine oder andere AAMAZONA.de-Leser: Ein Tisch voll mit Drummaschinen, Mini-Synthesizern, Step-Sequencern und Effektgeräten. Alte und neue Analoggeräte, mit MIDI, DIN-Sync oder analoger Clock, dazu noch eine Groovebox oder MPC als Zentrale. Sieht toll und nach viel Spaß aus, aber wie kriegt man die ganze Bande dazu, zusammen zu laufen? “

Ganz einfach, wie wäre es mit einem Koma Elektronik RH301, diese Box firmiert nicht ohne Grund als Rhythm Workstation, denn als reine Clock-Lösung ist sie hier unterfordert.

Roland SBX-1

Die SBX-1 ermöglicht eine synchronisierte Kommunikation zwischen Rechnern und elektronischen Instrumenten. Sie unterstützt eine Vielzahl von sowohl analogen als auch digitalen Geräten über DIN SYNC, MIDI und USB. Jeder dieser Anschlüsse kann als Master-Clock-Quelle eingestellt werden. Die SBX-1 selbst kann ebenfalls als Master-Sync-Box arbeiten und externe Geräte über ihre super-stabile interne Clock synchronisieren. Mithilfe der Echtzeitsteuerung von Timing und Groove sowie der Unterstützung der CV/GATE-Funktionalität ist die SBX-1 weit mehr als eine einfache Sync-Box. Ideal also für Musiker, die sowohl verschiedene Systematiken als auch hybrid arbeiten. Und nebenher werden auch noch Spannungen und Impulse konvertiert. Fast schon ein Schweizer Messer.

Hardware-Sequencer

Vom Kollegen Schroeder ist der folgende Spruch verbürgt: Sequencer kann man nie genug haben. Stimmt! Hier gibt es tatsächlich eine fast unüberschaubare Anzahl an Modellen und Features. Im Folgenden zeigen wir einige Modelle als Anregung auf.

Korg SQ-1

Der SQ-1 ist sicher nicht der Einsteiger-Sequencer schlechthin, hat aber auf Grund seiner einfachen Bedienung und der Integration zur Volca Serie seine Berechtigung. Preislich fast in der Kategorie No-Brainer angesiedelt, bleiben wenige Wünsche offen. Interessant dürfte für Einsteiger die Konvertierung MIDI zu CV sein, wobei ich allerdings den Sequencer verliere. Oder aber, dass ich das Trigger-Verhalten von Intervall-Trigger zu Noten-Trigger umstellen kann.

Arturia BeatStep Pro

Der Beatstep Pro folgt nun einem komplett anderen Ansatz. Hier heißt es klopfen und drehen. Aus dem Fazit zum Testbericht. „Das Konzept hinter dem Beatstep Pro ist ausgezeichnet. Für 245,- Euro bekommt man einen 3-spurigen Sequencer mit CV/Gate-Anbindung und 8 Trigger-Ausgängen für Drums o. ä. Die Speicherkapazität pro Projekt ist ausreichend und alle Einstellungen und Sequenzen können über die Editor-Software bequem am Rechner erstellt und fest im BeatStep Pro gespeichert werden. Die Bedienelemente sind alle gut, nur die Pads sind im niedrigen Velocity-Bereich schwierig mit einer konstanten Velocity spielbar. Performance-Features wie der Shuffle und die Randomize-Funktion bringen Lebendigkeit in die Sequenzen, ergeben sie doch bei minimalen Einsatz durchaus musikalische Ergebnisse.“

arturia-beatstep-pro-aufmacher

Aturia BeatStep

Eigentlich ist der BeatStep ein Controller mit zusätzlichem Sequencer, was beim Pro funktioniert, erfordert beim „kleinen Bruder“ mehr Sorgfalt und mehr Aufwand, insofern würde ich den BeatStep doch eher als Controller einsetzen.

Doepfer Dark Time

Doepfer aus der Nähe von München kann man fast schon als Klassiker bezeichnen. Und genauso klassisch kommt der Dark Time daher. Der Dark Time ermöglicht spielerisch die Komposition abstrakter, repetitiver Musik jenseits konventioneller Denkwege. Der minimalistisch-reduktionistische Ansatz ist den üblichen Software-Lösungen bei der Komposition typischer Synthesizer-Sequenzen in Echtzeit mit Direktzugriff klar überlegen und der Dark Time ist auch im Verbund mit diverser Hard- und Software, insbesondere unter Live-Bedingungen, sehr zu empfehlen.

Von allen hoch gelobt: Der Dark Time, hier im Paket mit dem Dark Energy

Moog Mother 32

Warum taucht hier die Mutter auf? Weil sie eben auch einen veritablen Step-Squencer mit an Bord hat. Der Step-Sequencer und das Keyboard des Moog Mother-32 teilen sich die grauen Tasten auf der unteren Seite der Bedieneroberfläche. Das Keyboard umfasst mit seinen 13 Noten eine Oktave, insgesamt stehen acht Oktaven zur Auswahl, auch die Glide-Funktion wird beim Spielen der Gummitasten berücksichtigt. Der Step-Sequencer hat pro Pattern eine maximale Länge von 32 Steps, insgesamt verfügt Mother-32 über 64 Pattern-Speicherplätze. Für die Bedienung gibt es zwei verschiedene Modi: Das eine ist der Keyboard-Modus, in dem der Synthesizer per Minitastatur gespielt und die Noten bei Bedarf im Step-Sequencer aufgezeichnet werden. Ebenso lassen sich ganze Sequenzen per Tastatur transponieren. Und last but not least: Er kann Racheting, also jenes Element aus der Berliner Schule. Sprich, wir erzeugen eine Achtelnote und setzen zur Mitte dieser Note 1/32 ab. Das Ergebnis ist dann ein Roll oder „falscher Triller“, in Anlehnung an Tangerine Dream und deren Titel Stratosfear, wird dieses auch gerne Baumann Ratsche genannt.

1 Oktave Minitastatur

Eurorack Sequencer

Bis dato waren wir noch in der Abteilung Desktop unterwegs und haben hier nur die Oberfläche angerissen.

Audio Damage Sequencer 1 ADM06

Klein und fein und sein Geld wert. Zugegeben, der aufgerufene Preis ist kein No-Brainer. Aber der Gegenwert passt. Mit Audio Damage Sequencer 1 ADM06 legt Audio Damage samt der Firmware-Version 1.4 einen Allrounder für verschiedene Einsatzgebiete vor, der lässig die Brücke zwischen Oldschool und Newschool schlägt. Sequencer sind ein Tool für Musiker, die einfache, aber dennoch komplexe System mögen und wollen, ohne ständig über den Weg nachzudenken. Also ein absolutes Macher-Tool.

Pittsburgh Modular Lifeforms Percussion Sequencer

Der Pittsburgh Modular Lifeforms Percussion Sequencer liefert ein gutes Gesamtpaket ab. Der Sequencer ist einfach zu bedienen, wenn auch manchmal durch die Doppelbelegungen etwas verwirrend. Die Pattern-Effekte eigenen sich hervorragend dazu, interessante, sich verändernde Pattern zu generieren. Die große konzeptionelle Schwäche sehe ich ganz woanders. Gemeinhin ist ein elektronischer Percussion/Drum-Sound aus mehreren Anteilen mit verschiedenen Schwingungsformen und vor allem verschiedenen Decay-Zeiten zusammengesetzt. Das kann der Pittsburgh Modular Lifeforms Percussion Sequencer zwar auch (siehe Beispiel Multilayer), jedoch müss­en dann für einen Sound mehrere Spuren eingesetzt werden.

Analogue Solutions EKG

Analogue Solutions EKG ist ein sehr geradliniger Sequencer. Ohne ausufernde Features arbeitet es sich schnell und zielbewusst mit dem Modul. Dafür dass es dabei nicht eintönig wird, sorgen die acht Modi, die pro Step gewählt und auch während des Spielens intuitiv variiert werden können. Man muss sich jedoch darüber im Klaren sein, dass EKG nur ein Zweitgerät ist, das einen Master-Sequencer bzw. eine externe Master-Clock benötigt, um überhaupt eingesetzt werden zu können.

Auch spezielle Funktionen, wie sie in jüngster Zeit angesagt sind, etwa Shuffle und Ratcheting, sucht man hier ebenso vergeblich wie komplexe Logikkontrollen oder Steuerfunktionen. Doch für unkompliziertes Jammen mit den Step-Modi und dem „optischen“ Sequenzen über Fader ist Analogue Solutions EKG eine schöne Alternative zu Sequencern mit Drehreglern bzw. anderen Konzepten.

Manikin-Electronic Schrittmacher Black

Tatsächlich noch zu haben. Der Manikin Schrittmacher, womit wir dann schon in der Königsklasse, nicht nur preislich ankommen. Dem Zitat des Kollegen Axel Jungkunst benötigt keine weitere Ergänzung. „Eine Gleichlaufschwankung oder gar ein Absturz des Geräts ist während der gesamten Testphase nicht aufgetreten, es lief äußerst stabil. Auch die Hardware in Form von Display, Drehreglern und Druckknöpfen machten auf mich einen sehr positiven Eindruck. Hervorzuheben ist vor allen Dingen die Anwenderfreundlichkeit, die in die Gestaltung der Benutzeroberfläche genau so eingeflossen ist wie in die damit bediente Software. Schnelle und intuitive Zugriffe, hervorgerufen durch den logischen Aufbau, sind nach ganz kurzer Einarbeitungszeit schon möglich. Voraussetzung ist hier aber ein vorhergehendes Studium der Bedienungsanleitung, die aber allein schon durch ihre gekürzte Würze schnell abgearbeitet ist. Auf jeden Fall können Sie danach sofort mit dem Programmieren beginnen und sich anschließend wundern, dass es draußen schon wieder hell geworden ist und die Familie darauf wartet, dass Sie endlich Brötchen holen! Vielleicht erscheint dem einen oder anderen der Preis ein wenig zu hoch, aber seien Sie versichert, dass neben dem oben beschriebenen Handling, das ja auch erst einmal erschlossen und umgesetzt werden muss, auch die hochwertigen Bauteile ihr Übriges tun, um den Preis letztendlich als gerechtfertigt erscheinen zu lassen. Ich kann nur jedem, der gern mit Sequenzen arbeitet und auch experimentiert, raten, den Schrittmacher einmal auf seine Bedürfnisse hin zu untersuchen!“

Manikin Schrittmacher

Analogue Solutions Oberkorn 3

Des Autors persönlicher Liebling. Am Analogue Solutions Oberkorn 3 gibt’s nichts zu meckern. Man erhält hier für sein Geld ein Performance- und Studio-Tool, das uns never down lässt. Hat man sich in die technischen Detaillösungen eingearbeitet, gehen Szenenwechsel und Patch-Arbeiten flott und sicher von der Hand. Bis wir zu diesem Punkt kommen, ist allerdings Lernarbeit angesagt. Ich vermute, dass die Ansteuerung der MIDI-Trigger und die Sequenzsteuerung via DAW sicher dem einen oder anderen Kopfzerbrechen bereiten werden, zumal das Rechnen mit binären Zahlen es nicht einfacher macht. Dennoch und damit die TARDIS Oberkorn 3 kein ungewolltes Eigenleben entwickelt, müssen wir uns damit beschäftigen und erfreuen uns in der Zwischenzeit am englischen Understatement. Mein Lieblings-Feature ist die Transponierung und die Diszplin Sequenced-Elements, bei der eine Sequenz durch einen Ton gestartet und durch einen Ton beendet wird.

Koma Komplex

„Sich eine Sequenz zusammendrehen“ ist ein geflügeltes Wort, von „zusammenschieben“ spricht man eher nicht. Das liegt wohl daran, dass normalerweise Drehregler das vorherrschende Element an Analog-Sequencern sind. Schieberegler hingegen findet man eher selten. Der alte ARP Sequencer, Model 1601 ist dann das oft zitierte Beispiel (Macbeth hatte mal einen Klon davon in Planung – verworfen) und vereinzelte Eurorack-Module bieten eine schiebbare Alternative zum omnipräsenten Drehmoment. Und nun also auch Koma Komplex.

Koma Komplex ist wirklich ein überaus ambitionierter Hardware-Sequencer. Er führt das Konzept der sich gegenseitig beeinflussbaren Spuren, wie man sie z. B. auch von Geräten wie dem

Doepfer MAQ 16/3

her kennt, auf der patchbaren Ebene und mit größerer Funktionalität fort. Weitere Stärken sind die gelungenen Repeat/Ratcheting-Möglichkeiten sowie die Ausgabe der interagierenden Sequenzen als MIDI-Daten. Einen ausführlichen Test zum Doepfer MAQ-16, der heute schon ein Klassiker ist, finden Sie hier.

Doepfer MAQ-16

Natürlich geht das mit einem gewissen Lernprozess einher, Komplex liefert nicht auf Anhieb perfekte und abgedrehte Sequenzen. Da muss man sich einarbeiten, viel ausprobieren und auch mal etwas um die Ecke denken, wie man Komplex an sich und auch in seinem Setup am besten einsetzt. So ist bei mir der Funke erst am Ende der leider knapp bemessenen Testphase übergesprungen. Man braucht wohl seine Zeit, um mit dem Teil wirklich warm zu werden. Dann stehen einem aber auch wirklich großartige Möglichkeiten offen.

Die Software-Sequencer

Hier auch eine kleine Einführung. Zunächst kümmern wir uns einmal um die Betriebsysteme, hier Windows und Mac OS.

Tobias Erichsen MIDI Tools für Windows

Das Thema Multi Client MIDI und MIDI Routing taucht für Windows Nutzer dann auf, wenn sie mehr als ein MIDI-fähiges Programm gleichzeitig oder remote bedienen wollen. Hier setzt nun die Tool-Sammlung an. Mittels dieser Programme stellen wir Windows systemweit ein MIDI-Loopback, USB-Multiclient-MIDI und anderes bereit.

Unter Mac OS finden wir diese grundlegenden Einrichtungen im Audio MIDI Setup und für Audio Hauptgeräte hier beschrieben. Grundsätzlich liefern hier Hersteller auch Installationsskripte, die die beschriebenen Schritte übernehmen.

CV Tools

Was für Tools? Software, die Steuerspannungen generiert? Ja, warum nicht. Es hat, wie wir im Nachfolgenden lesen werden, Vorteile

MOTU Volta

MOTU verfolgt mit der Mac OS Software Volta nun bereits seit einiger Zeit einen noch etwas weitergehenden Ansatz. Das Plug-in für Mac-Rechner macht ein gewöhnliches Audiointerface zu einem Steuerspannungs-Lieferanten. So kann man einen mit CV/Gate-Eingängen ausgestatteten Synth auf eine einfache Weise in eine DAW-Software integrieren. Wer feststellt, dass er seine analogen Schätze irgendwie viel zu selten nutzt, weil die Handhabung zu umständlich ist, sollte sich das Programm auf jeden Fall einmal ansehen. Allerdings, wer ein ungemoddetes Original sein Eigen nennt, hat ein Problem. So bleibt oft nur die Anbindung über den Vorläufer der MIDI-Technik: CV/Gate. Hierbei werden die Informationen über Tonhöhe und -länge sowie je nach Synth verschiedene weitere Parameter über Steuerspannungen übertragen. Viele analoge Synthesizer sind mehr oder weniger umfangreich mit entsprechenden Eingängen ausgestattet – am weitesten geht das bei Modularsystemen, bei denen man sehr viele Komponenten über Spannungen steuern kann. Verschiedene Hersteller bieten daher MIDI-to-CV-Converter an, die MIDI-Befehle in Steuerspannungen übersetzen können.

MOTU Volta

Expert Sleepers Silent Way

Was Volta für den Mac ist, stellt Silent Way für Windows dar. Auch hier können wir über CVs analoge Boliden mit verschiedenen Systematiken befeuern und fernsteuern.

Anzumerken ist, dass man sich für beide Software-Varianten die Kompatibilitätsliste ansehen sollte, generell sind nur Multichannel-Soundkarten mit DC-Kupplung einsetzbar.

Native Instruments Reaktor Blocks

Mit der Version 1.2 der Reaktor Blocks stehen nun auch CV/Trigger Ein- und Ausgänge zur Verfügung. Mittels derer kann die virtuelle Umgebung mit der realen Welt musizieren. Und natürlich ergibt das Sinn. Darüber hinaus sind auch Module zur Konvertierung von MIDI zu CV Nachrichten eingeführt worden. Wer hier klassisch mit einem Sequencer seine Musik steuern möchte, hat auch hier eine große Auswahl.

iOS Sequencer & Tools

Für iPad gibt es auch diverse Helferlein. Und um die kümmern wir uns nun.

Studiomux / Midimux

Beide Programme, Studiomux und Midimux gehören definitiv auf des Musikers iPad, die Installation  auf dem iPad und der Serverkomponenten für Windows und Mac ist im Handumdrehen erledigt und ermöglich Audio- und MIDI-Austausch zwischen iPad und Rechner oder den angeschlossenen Gerätschaften.

Studiomux

Audiobus 3

Wenn es ein Tool gibt, das man nicht mehr missen möchte, ist es Audiobus und hier stimmt die Produktbeschreibung. „Eröffne völlig neue Welten beim Musik machen. Audiobus 3 verbindet deine Musik-Apps wie virtuelle Kabel.“

Brute LFO

Mit Brute LFO können wir unser iPad als LFO nutzen. Und den LFO mit einer MIDI-Quelle synchronisieren. Das LFO-Signal kommt dann aus dem Kopfhöreranschluss.

Link to MIDI

Ist ein kostenloses, aber feines Tool, um Ableton Link und MIDI SYNC zu synchronisieren.

Lemur

Lemur – der Controller der Stars, so liest sich der Werbetext. Lassen wir statt Namen die Fakten sprechen, erhalten wir das flexibelste Gespann zum Steuern von entferntem MIDI-Gear. Für individuelle OSC Remotes, als MIDI-Arpeggiator für analoge Synths, Out-of-the-Box Mixer oder Ableton Remote bietet Lemur einiges. Und was an Templates oder Bedienlogiken fehlt, lässt sich selbst erstellen und programmieren. Das erfordert manchmal etwas Einlesen in Tutorials; und das hilfreiche Forum lohnt sich aber umso mehr, wenn die Einzelelemente anfangen, aufeinander zu reagieren und die Oberfläche zu mehr als nur ein paar Buttons machen.

Logic Remote für iOS

Wer Logic und MainStage einsetzt, sollte sich mit Remote befassen, derzeit nur für iOS zu haben, ist Remote die perfekte Fernsteuerung für Logic, GarageBand, MainStage.
Wer aufmerksam mitgelesen hat, stellt fest, es fehlt noch etwas: die Software Sequencer, DAWs. Und um diese wird es im abschließenden Teil gehen. Und hier fangen wir auch bei iOS an.

Logic Remote Control

iPad steuert per Logic Remote die DAW

Fugue Machine

Bei Fugue handelt es sich nicht um japanischen Fisch, sondern um eine Fugen-Maschine. Fugue Machine kommt mit einem musikalischen Ansatz daher und ist wirklich ein Tool für Musiker, die das iPad musikalisch einsetzen wollen.

Nord Beat 3

Aus dem Hause Clavia ist das ein kleiner kostenloser Sequencer mit 6 Spuren, der sich nicht nur mit der Nord Drum einsetzen lässt.

ArpBud

Ist eine Zwitteranwendung aus Arpeggiator und Sequencer. Hier können wir entweder mit einem Intervall-Sequencer oder Pitch-Sequencer beliebig lange Phrasen erzeugen, die wir mit Audiobus MIDI, IAA und Ableton Link einbinden können.

Nachdem wir nun reine MIDI-Sequencer betrachtet haben, kommen wir nun zu den Sequencern mit Audio und/oder virtuellen Instrumenten. Und mit der Pianorolle bekommen wir auch lässig die Kurve zum abschließenden Teil unseres Exkurses.

Alles in einem – DAWs

Cubasis 2

Im Gegensatz zu Apples GarageBand für iOS geht Cubasis den Weg der totalen Integration, wo GarageBand für Songskizzen und einfache Performances gedacht ist, klotzt Cubasis mit komplett mobiler Produktion, bei der kaum Wünsche offen bleiben.

GarageBand

Eigentlich hat es in dieser Auflistung nichts zu suchen, denn die MIDI-Fähigkeiten, des ansonsten mittlerweile erwachsenen GB für iOS, sind spartanisch. Vielleicht erbarmt sich Apple und baut den MIDI-Teil in GB aus.

Modstep

Modstep muss sich mit solchen Kleinigkeiten nicht herumschlagen, denn es ist ein Modulationsmonster und ein extrem mächtiger Sequencer. AuV3, IAA, interner Sampler runden die Zentrale für Performance, Jam und Komposition ab.

Cubase 9.5

Cubase kann man innerhalb des Homerecordings durchaus als Platzhirsch bezeichnen. Man muss allerdings viel Hirnschmalz investieren, bis die ersten Aufnahmen korrekt im Kasten sind. Mittlerweile ist die Version 9.5 am Start, die einige der Kritikpunkte des Vorgängers abstellt. Die erweiterten Funktionen, allen voran die neue Automationskurven, die lang ersehnte Erweiterung der Insert-Slots, die Offline-Bearbeitung sowie das intuitive „Adapt to Zoom“ sind in der Praxis sehr hilfreiche Features. Hinzu kommen weitere Überarbeitungen und Erweiterungen im Bereich der Mix-Engine und dem Metronom.

Steinberg Cubase Pro 9.5

Steinberg Cubase Pro 9.5

Logic Pro X 10.4

Wir zitieren aus Robert Biernats Test-Fazit: „Apple Logic Pro X 10.4 ist ein wirklich schwergewichtiges Audio-Workstation-Paket. Noch nie habe ich so viele Verbesserungen und Neuerungen in einem kostenfreien Update gesehen. Ein algorithmischer Hall auf der Höhe der Zeit, zwei ausgewachsene Sample-Librarys, die sonst alleine schon ein Vielfaches von Logic Pro X kosten könnten, drei Vintage-Equalizer, neue Drummer, spezialisiert auf Besensounds, zwei mächtige Multi-Effekte sowie eine intelligente Tempoanalyse für Audiodateien kommen hier in einem einzigen Update zusammen. Da hat hat Apple die Messlatte für weitere Updates sehr hoch gelegt. Woanders müsste man für so viel Funktionalität eine Menge Geld hinlegen, Apple macht es für Logic Pro X-Nutzer kostenfrei. In Sachen Preis-Leistung baut Logic Pro X seine Spitzenposition bisher mit jedem Update weiter aus, diesmal haben sie sich aber selbst übertroffen. Wir Nutzer können uns darüber nur freuen und bekommen weiter Anreize, der Apple-Hardware treu zu bleiben.“

apple logic pro x 10.4

Das Rundum-Paket Logic Pro X

Dem möchte ich nur noch hinzufügen, dass es sich lohnt, sich mit dem unbesungenen Held, dem MIDI Scripter auseinanderzusetzen. Und bei der Gelegenheit auch ein Auge auf das MIDI Enviroment zu werfen.

MainStage

Apple MainStage ist so ein Produkt, das ein ziemliches Nischendasein pflegt. Zu Unrecht. MainStage ist ein Musikprogramm, das speziell für Live-Performances konzipiert wurde. MainStage verwandelt Ihren Computer in ein leistungsfähiges Multi-Instrument mit integriertem Effektprozessor, das Sie auf der Bühne während Ihrer Performance verwenden können. Egal ob Sie singen, Keyboard, Gitarre oder ein anderes Instrument spielen, können Sie MainStage für Ihre Live-Auftritte verwenden.

In MainStage werden Ihre Sounds in Concerts organisiert und verwendet. In einem Concert können alle Sounds gespeichert werden, die Sie für eine komplette Performance oder eine Serie von Performances verwenden. In einem MainStage-Concert werden einzelne Sounds als Patches gesichert und jedes Patch kann einen oder mehrere Channel-Strips enthalten, jeweils mit eigenen Instrumenten und Effekten. Sie können Channel-Strips zu Patches hinzufügen, Channel-Strip-Einstellungen auswählen, Instrumente und Effekte hinzufügen und deren Parameter bearbeiten, um Ihren eigenen Sounds zu gestalten. Dabei können Sie in einem Patch auch Channel-Strips unterschiedlicher Typen mischen.

Apple MainStage

Die Patches für ein Concert werden mit der Patch-Liste verwaltet, die zusätzlich die Möglichkeit bietet, Patches zu Sets zu gruppieren. Hierbei handelt es sich um Ordner, in denen Sie Patches speichern können, die zusammenbleiben sollen.

Jedes Concert verfügt über eine grafische Benutzeroberfläche, das so genannte Layout, das die Bildschirmsteuerungen zum Modifizieren der Patches während der Live-Performance bereitstellt. Es gibt Bildschirmsteuerungen für Keyboards, Fader (Schieberegler), Drehregler, Schalter, Tasten, Pedale, Drum-Pads und weitere Hardware-Steuerungen und -Anzeigen. Sie stellen eine Verbindung zwischen Ihren MIDI-Geräten und ihrem Main-Stage-Concert her, indem Sie Hardware-Steuerungen den Bildschirmsteuerungen im Concert zuweisen und anschließend die Bildschirmsteuerungen per Mapping Channel-Strips und Plug-in-Parametern zuweisen. Mit dieser Verbindung können Sie dann die Parameter für alle Patches im Concert ganz einfach bearbeiten.

Hinzufügen muss man das es natürlich auch möglich ist, MainStage und Logic zu kombinieren. Siehe hier. Mittels Logic Nodes geht dies auch mit mehr als einem Rechner. Nicht vergessen, dass die Xgrid Freigabe in der Systemsteuerung aktiv sein muss. Im Prinzip bauen wir hier und einen Rechnercluster, der einzelne Aufgaben innerhalb des Grids verteilt. Dies funktioniert am besten mit der gleichen OS-Version und ähnlicher Mac OS HW. Auf die Spitze getrieben, kann ich entsprechend Apples Logic Lizenz Politik ein Xgrid aus fünf Macs bauen

Fazit

Wir hoffen, dass in unserem Special „Alles über Hard- & Software-Sequencer“ genügend Anregungen gemacht wurden, um die eigenen Potentiale zu heben. Falls doch noch Fragen offen sind, darf gerne diskutiert werden.

Sequencr sollte man nicht unterschätzen in der Performance, ein einfaches Richtig und Falsch gibt es hier nicht. Es gibt nur den für unseren Einsatz entsprechenden Synthesizer. Hier gilt probieren und testen. Erlaubt ist, was gefällt und uns musikalisch gefällt. In der Software-Abteilung haben wir Tools und Programme aufgelistet, die im Alltag nicht nur bei Problemen und besonderen Aufgabenstellungen helfen.

Forum
  1. Profilbild
    Emmbot  AHU

    Schöne facettenreicher Überblick. Ich habe immer noch kein Hardware Sequenzer (außer die Internen).

    Ich finde den Beatstep Pro ganz praktisch aber da fehlt mir die Polyfonie.

  2. Profilbild
    HX  

    Mmh weiß nicht, mal wieder ein Riesenthema in wenigen Absätzen abgehandelt, daher zwangsweise viele weiße Flecken: Atari, Ableton,…? – dafür Garageband dabei, na toll!
    Ich behaupte mal in der Leserschaft von Amazona ist viel Fachwissen versammelt, insofern erschließt sich mir mittlerweile der Sinn solch rudimentärer Artikel nicht so wirklich, für Anfänger ist der auch nicht geeignet.

  3. Profilbild
    wellenstrom

    Tja, ich weiß nicht, ob man der Komplexität des Themas in so einem Abriss gerecht werden kann. Aber die klassischen DAWs werden nur eben mal hauchzart gestreift und ziemlich unvollständig aufgeführt. Sehe das allerdings auch eher als Appetizer für ältere Artikel.
    Neben Ableton fehlen da z.B. auch Bitwig oder Studio One. Als Studio One User würde ich z.B. da mal die Totalintegration von Melodyne und die ARA Schnittstelle hervorheben. Gerade für Leute empfehlenswert, die hier und da noch etwas nachtunen wollen, ggf. sogar komplett eingespielte Audiospuren akkordmäßig umbauen wollen. Ist aber, glaub‘ ich, bei Logic mittlerweile auch an Bord, oder?

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      TobyB  RED

      Hallo Welle,

      dieser Artikel war nur der Anfang. Grade bei der Software gibts Lücken, ich hab mich absichtlich auf Apple und Steinberg festgelegt. Apple z.B. , weil du da schnell zu Ergebnissen kommst. Ich hab für den Winter auf dem Zettel einen Workshop mit aus dem Computer generierten CVs und Co zu machen, die dann etwas steuern. Wobei dann der Rechner vom Sofa und iPad gesteuert wird. Oder was auch immer. Das es solche Sachen wie Melodyne gibt ist klar, aber es ging um die Pianorolle, nicht um das nachträgliche manipulieren einer Tonspur. Das Melodyne Werkzeug in Logic ist gut aber hat eine steile Lernkurve. Ich weigere mich standhaft dieses einzusetzen. Solche Werkzeuge verführen zum rumschlampen oder rumfuddeln.

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        wellenstrom

        „Das es solche Sachen wie Melodyne gibt ist klar, aber es ging um die Pianorolle, nicht um das nachträgliche manipulieren einer Tonspur. Das Melodyne Werkzeug in Logic ist gut aber hat eine steile Lernkurve. Ich weigere mich standhaft dieses einzusetzen. Solche Werkzeuge verführen zum rumschlampen oder rumfuddeln.“

        Moin, Toby!
        Im Prinzip ist melodyne (per ARA) nix anderes als eine Pianorolle, nur eben keine (reine) MIDI Pianorolle, sondern eine, die sich auf Audiomaterial bezieht, jedoch genauso handhabbar ist, und darüber hinaus Möglichkeiten bietet. Würde mich wirklich wundern, wenn die Lernkurve in Logic tatsächlich so steil wäre. In S1 war ich sofort drin, und ich bin mit Sicherheit weniger technisch begabt und interessiert als du. Handbücher etc. interessieren mich die Bohne – entweder finde ich mich da ein oder nicht. Melodyne selbst kannst du eigentlich für sich genommen schon als Sequencer betrachten, wenn natürlich allein in dieser Funktion sehr rudimentär.
        Es ist ein geniales Tool, mit dem man wirklich zielgerichtet arbeitet.

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          wellenstrom

          2. Teil vom Sermon

          Wer ernsthaft Musik macht, schlampt nicht rum oder fuddelt nicht damit rum. Praktische Einsatzzwecke, die mit deinen Befürchtungen nichts zu tun haben:
          – die eleganteste Art, Atmer und Artefakte in der Aufnahme zu eliminieren, die sonst stören würden.
          – die (meinetwegen leicht) verstimmte Saite der Gitarre und des Basses wieder zurechtrücken.
          – in der Praxis z.B. oft bei Übergängen in Songs von Songteil x zu y : Hier und da ggf. eine Note oder einen Chord umbauen, bei dem sich der Übergang dann sauberer „auflöst“ (passiert mir gar nicht so selten – wobei ich nur mit der kleinen Version arbeite (also der Eingriff auf Single Notes beschränkt ist)
          – was im Gesang nicht selten passiert: Das Ende der gesungenen Phrase, Passage gerät zu lang oder zu kurz. Hier kann man sehr natürlich stauchen oder dehnen inkl. der Beibehaltung der natürlichen Modulation.
          – manchmal passiert es, dass der Einsatz des Gesangs ’nen Tacken zu früh oder zu spät kommt, oder bei Gitarre, Bass etc.: hier lässt sich (meinetwegen auch händisch) perfekt verschieben
          usw. usf.
          Bis einschließlich 2011 habe ich ähnlich gedacht und solche Befürchtungen geäußert. Seitdem weiß ich mehr. Und es war Quatsch.

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    tonvibration  

    Ein spannendes Thema – und ja: der Sequencer als Eingabemittel ist direkt auch für den musikalischen Output verantwortlich und wird wie im ersten Absatz beschrieben oft unterschätzt. Gib einem Maler andere Pinsel und er malt andere Bilder… so gesehen ist die Sequencing oder Aufnahme-Methode genauso wichtig wie die Klangerzeugung (über die anteilmäßig aber viel mehr berichtet wird).
    Eine Kurzübersicht ist löblich, aber vielleicht wäre eine Aufteilung in mehrere Artikel, die dann ein wenig mehr ins Detail gehen, für die hier versammelte Leserschaft (alles freaks, oder?;) noch besser gewesen. Anyway, Danke für den Artikel.
    Einige Anmerkungen noch zum Lemuren (da ich da viel Erfahrung habe und selbst Sequencer gebaut habe – siehe mein Profil): Das Timing vom Lemur direkt ist nicht stabil genug um wirklich tighte Sequencer zu bauen. Selbst mit den neu eingeführten „Sequencingobjekten“. Wirklich tight geht das nur, wenn man den Lemur nur zur Dateneingabe und Darstellung benutzt und den Sequencer in Max/msp oder Pd schreibt. Leider liegt der Lemur wohl auch im Sterben: Vor einigen Monaten haben die Macher das Forum kommentarlos abgeschaltet und auch auf emails wird nicht mehr reagiert. Schade, aber das ist offtopic und wäre wohl n eigenen Artikel wert.

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      TobyB  RED

      Hallo tonvibration,

      das Interesse freut mich. Der Artikel ist erst mal nur als Einstieg und Anregung gedacht. Aber wir werden das sicher ausbauen. Siehe Antwort auf Welle.

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    Son of MooG  AHU

    Schön, dass der Analogue Solutions EKG Erwähnung findet und dass es einen Link zum Test des MFB Step64 gibt. Als Ergänzung zu den historischen Geräten möchte ich noch den Roland MC-202 Micro Composer erwähnen, einen der wenigen Digital-Sequencer mit integrierter Klangerzeugung. Bei den Arturias ist wohl ein kleiner Fehler aufgetreten; anstelle des BeatStep’s war wohl der KeyStep gemeint (der BeatStep ist ja schon länger nicht mehr erhältlich und der Keystep wird ja auch als Controller bezeichnet).

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    lugosi

    Auf meiner Wunschliste steht der Intellijel Metropolis ganz oben aber ich würde ihm ein Desktopgehäuse basteln. Ratcheting und Step Repeats machen sicher viel Spaß! Da reichen mir dann auch 8 Steps.
    Interessanter Artikel!

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      TobyB  RED

      Hallo 8Bit,

      kommt drauf an wie du die benutzt. Ich hatte im Zuge der Recherche mit einem Besitzer in GB konferiert. „CV signals produce a programmable voltage of 0-11v. A value of 0=0v, 12+1v, 24=2v, 36=3v and so on, with a value of 60 being equivalent to middle C on a keyboard. The MC8 has 8 CV outputs and can control 8 VCOs (voltage controlled oscillators) simultaneously. Alternatively output 1 could control the pitch of one or more VCOs , output 2 the tone with a VCF (voltage controlled filter) and output 3 the dynamics with a VCA (voltage controlled amplifier). More than one CV can be assigned to a channel. You could for instance, have channel one simultaneously controlling 4 CV’s (two VCOs, VCF, VCA), a gate signal and 6 MPX signals.“

      8 VCOs simultan ansteuern ist für mich polyphon.

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          TobyB  RED

          Hallo Welle,

          aber alle Spuren können zusammen verschiedene Noten simultan ausgeben. Ich bin in 14 Tage in GB, ich mach mal einen Abstecher auf ein Pint und ein paar Akkorde. Natürlich ist die Polyphonie spitzfindig aber solangen du gleichzeitig Noten CVs ausgeben kannst, bist du in der Lage Polyphonie zu erzeugen.

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            8 Bit Fighter  

            Moin Toby,
            Ich kenne mc-8 sehr gut. Es gibt 8 Memory CV’s. Du kannst einem Channel 3 CV’s zuordnen, dann kann man zwar 3 verschiedene Pitches in einem Channel erzeugen, die aber zusammen nur einen Gate-Wert bekommen.Außerdem bleiben dann nur noch 5 Memory CV’s für die Channels übrig. Eine polyphone Eingabe der Daten ist nicht möglich.CV für CV muss man die Noten eingeben. Mit den 6 Multiplex Ouputs erzeugt man bis zu 6 Triggerimpulse gleichzeitig, um z.B Drumpatterns zu erzeugen.Die müssen aber vorher einem Channel zugeordnet werden. Wenn du den MC-8 als polyphonen Sequencer bezeichnest, dann sind z.B Arp1601,1613 und 1623, die Jahre vor Mc-8 auf den Markt kamen, ebenfalls poly, weil man dort im Parallel Mode 2*8 Step 2 Vco’s, 2 Synths oder was auch immer steuern kann. Man kann sogar mehrere Arp Sequencer miteinander synchronisieren, Somit wäre auch MC- 8 nicht der erste Polysequencer. Ich verstehe unter Polysequencer, ein Gerät , bei dem man mit einem angeschlossenem Keyboard eine Polyphone Melodie spielt und aufzeichnet und der Sequencer die Melodie genauso wiedergibt. Sequential Circuits 1005 Poly Sequencer war einer der ersten Polysequencer.

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              TobyB  RED

              Hallo 8bit,

              Nein, der MC 8 kann mehrere Noten simultan ausgeben.

              https://bit.ly/2N51Ose

              Ich bin nicht der Einzige der dies sagt oder schreibt, siehe auch Herb Deutsch „A brief history of Synthesis“ oder „Synthesis: An Introduction to the History, Theory & Practice of Electronic.“ Oder „Any Sound You Can Imagine: Making Music/Consuming Technology“ von Paul Théberge „sequencing the homestudio“ Seite 223ff.

              Beide Bücher zu finden auf Google Books, oder Documentation.Apple

              Der M8 und dessen Polyphonie wird auch in den Logic Hilfe Dokumenten aufgeführt.

              Entscheidend ist die simultane Ausgabe von mehreren Noten.

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    swellkoerper  AHU

    Bei der Flut an verlinkten Artikeln wäre sicher der aktuelle Platzhirsch der MIDI-Hardware Sequenzer – der Cirklon – eine besondere Erwähnung wert gewesen. Aber ich verstehe, dass so eine Auswahl auch gerne subjektiv ausfallen darf.

    Kleine Ergänzung zum Thema Reaktor und CVs: Reaktor konnte schon immer mit CVs umgehen. Besitzt man eins der raren Audiointerfaces mit DC-coupled Inputs (Expert Sleepers, digitale Roland Aira-Module) und patcht eine Steuerspannung in Reaktors Eingänge, ergeben die -/+ 10V des Modularsystems einen Wertebereich von -1 bis +1. Von da an kann man sich das skalieren, wie man es braucht. Die Trigger-Blocks sind sehr hilfreich, wenn man Modular-Trigger und -Gates über ein normales (AC-gekoppeltes) Audiointerface in Reaktor benutzen möchte. So hat man nebenbei auch noch gewisse Timingprobleme gelöst, die bei dem Betrieb von Hardwaresequenzern mit Rechnern als Klangerzeugern auftreten. Die Latenz ist stets die des Interfaces, ohne jeden Jitter.

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      TobyB  RED

      Hallo Swellkoerper,

      danke für das Update. Ich ging davon aus das die CV Steuerung in einem frühen Update nachgeliefert wurde. Ich guck mal die Release Notes nach. Rare DCs coupled Devices sind ein Thema für sich, die Motus kann man nehmen, wer aber beim 828 alle Kanäle raus und rein braucht, gibt sicher nicht noch mal soviel Geld für CVs aus. Es gibt aber weitere Auswahl. Expert Sleepers hat eine Liste mit DC coupled Devices. Ich hab ne Esi für sowas. Reaktor ist neben VCV Rack ein dankbares Feld für diese Spielereien.

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        swellkoerper  AHU

        Reaktor sieht einfach nur die Audioeingänge und übersetzt das anliegende Signal in seinen Wertebereich, dabei ist völlig wurscht, ob das nun Audio oder Steuerspannung ist. Es ist wirklich so einfach. VCV ist cool, weil das Programm mit virtuellen -/+10V arbeitet und das Patching im Gegensatz zu Reaktor „vorne“ passiert. Mit dem passenden Interface ist der Übergang vom realen zum virtuellen Eurorack völlig transparent. Die momentan billigste Lösung sowohl für DC-coupled Aus- als auch Eingänge ist ein aggregate device aus Roland Scooper/Demora/etc. und einem alten MOTU-Interface. Kann ich jedem empfehlen, ist eine super Spielwiese und spart vergleichsweise viel Geld, wenn man in Eurorack reinschnuppern möchte – man kann Funktionen und Techniken ausprobieren, bevor man sinnlos Module kauft. Z.B. ein Neutron+Beatstep Pro+Demora+VCV ist extrem mächtig, kostet keine 800€ und braucht nichtmal ein Case.

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          TobyB  RED

          Hallo swellkoerper,

          sind Scooper/Demora noch erhältlich? Dein Vorschlag mit dem Neutron ist auch sehr sinnvoll. Und vielleicht besser als eine Mother 32 zumal der Neutron mir persönlich thermisch stabiler erscheint. Das Patching in Reaktor ist in der Tat abstrakt und für Einsteiger ist VCV sicher einfacher. Aggregate Devices sind unter MacOS kein Thema und Windows 7/10 muss man etwas ausholen und noch ein paar Tools installieren. Aber ist auch machbar.

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    lalaman

    Auf jeden Fall ein super Thema für einen ausführlichen Artikel! Allerdings geht’s mir ein bisschen wie swellkoerper – ein Sequencer Artikel ohne Cirklon???? Schwierig. Auf der anderen Seite findet die Koma-Box Erwähnung, die ungefähr so tight läuft wie eine Hummel geradeaus fliegt? Wirklich ein interessantes Thema, auch vielen Dank für die historische Einfürhung, aber am Überblick über das aktuelle Angebot sollte man vielleicht noch ein bisschen arbeiten.

  9. Profilbild
    anselm  

    Vermisst:

    Hardware aktuell: Five12 Vector, Sequentix Cirklon
    Hardware RIP: Latronic Notron (legendärer Vorfahre der Genoqs Sequencer), Yamaha Tenori On,

    Software aktuell: Five12 Numerology (bildet Arbeitsweise von Hardware-Sequencern als Software ab, lässt sich über zB. Novation Launchpad steuern, nur MacOS, keine Windowsversion)

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    Trance-Ference  

    Ich finde diesen Artikel interessant und spannend zu lesen. Klar kann hier niemals alles abgedeckt werden und das eine oder andere kannte man vielleicht schon aber trotzdem ist sowas immer gut. Gerade für Leute die erst noch in das Thema einsteigen müssen.

  11. Profilbild
    BJack  

    Sehr guter Artikel, ich vermisse ein bisschen das Octatrack mit seinem ausgefeilten Sequencer.

  12. Profilbild
    Starkstrom  

    Danke für den schönen Überblick!
    Mein persönlicher Lieblingssequenzer ist nach wie vor der MidiBox SEQ V4+
    http://ucapps.de/

    Es war zwar recht viel Arbeit das Teil zu bauen, aber jede Sekunde hat sich wirklich gelohnt…

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    lightman  AHU

    Meine Dauerbrenner sind Roland MC-50 MKII, der MRC-Pro aus dem XP-80 mit Realtime Phrase Sequencing und der davon abgeleitete MC-80. Ich muß mich schon sehr wundern, daß die Dinger in einer Hardwaresequenzerliste nicht auftauchen.

    Dann ist da noch der Yamaha QX5, feines Teil und ziemlich unterbewertet.

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      Round Robin   1

      Stimme ich dir zu: Roland MC-50 MKII war damals mein Lieblings-Sequenzer. Meiner Meinung nach der beste Hardware Sequenzer der sich gegen Atari & co behaupten konnte. Ich hab den sehr lange benutzt und bin recht spät auf Software Sequenzer gestoßen.

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      gaffer  AHU 1

      Ja, lightman, QX-5 hat mich auch immer begeistert. Mit MMT-8 (Alesis) habe ich einige Auftritte gemacht. Und natürlich QX-1! Zwar hat Roland ihre Kiste zuerst rausgebracht, aber beim QX-1 hat Yamaha getreu ihrer damaligen Device richtig was rausgehauen. Lasst denen mal zeigen, wo der Frosch die Locken hat. 8! MIDI Outs, zehntausende Noten, leider an die floppige Floppy (5 ¼) gebunden.

      Aber ansonsten, interessante Kisten, die du da beschrieben hast, Toby. Klar umfassend kann so ein Thema in diesem Rahmen nicht sein, aber egal, setze ein paar Punkte in die Landschaft, ist schon ok.

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      TobyB  RED

      Hallo Round Robin,

      als der Artikel im enstehen war, rauschte der Novation noch nicht mal als Gerücht durchs das WWW. Aber du hast recht. Wobei ich persönlich bevorzuge Sequencer mit wenigstens 32 und am liebsten 128 Steps. Oder wenigstens die Möglichkeit zu verketten. :-)

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