Test: Sturmsounds-Electro Turner MK2, Drum-Sequencer

29. Mai 2016

Trommelwirbel für Kontakt

Sturmsounds-Electro mag (noch) nicht jedem Leser etwas sagen, aber die kleine, feine deutsche Software-Schmiede bietet mit Turner eine „Instant-Loop-Machine‟ sowie ein „Drum Sequencer‟-Instrument für Native Instruments Kontakt 5 an. Mit Turner ist Pattern-Erzeugung und Beat-Programming inklusive Sample-Sequenzierung und -Slicing möglich. Turner MK2 kann aber auch elektronische Melodien zur Beatanreicherung erzeugen. Wie das alles in einem Instrument zusammengeht, lesen Sie im Test des Sturmsounds-Electro Turner MK2.

Turner-main

Installation

Da Turner mit der Kontakt-Script-Sprache KSP erstellt wurde und nicht von Native Instruments vertrieben wird, benötigt er die Vollversion von Kontakt 5 und neuer. Außerdem gibt es keine automatische Installation oder Aktivierung. Nach dem Online-Kauf kann man eine gepackte 224 MB große ZIP-Datei herunterladen, deren Inhalt dann am besten in die Kontakt Benutzerbibliothek gelegt wird. Turner wird dann über den Kontakt-Datei-Browser aufgerufen. Damit wäre Turner einsatzbereit.

Turner-mk2-Aufrufen

Turner MK2 ist erst einmal ein fünfspuriger 32-Step-Sequencer. Alle Spuren sind gleich aufgebaut und haben jeweils 11 Parameterspuren. Manche sind bipolar wie die Tonhöhe des Samples, andere unipolar wie die Lautstärke. Die Parameterwerte werden dann einfach mit der Maus eingezeichnet.

Das gewünschte Sample wird über die große bunte Nummer am Anfang des Sequencers ausgewählt. Turner hat nämlich in seinem Daten-Verzeichnis für jede Sequencerspur ein eigenes Verzeichnis, in dem bis zu 127 Samples abgelegt werden können. Turner kommt zwar schon gut gefüllt daher, doch wenn man seine eigenen Samples benutzen möchte, ist das gar kein Problem. Man kann natürlich ganz brutal die Samples in den Verzeichnissen austauschen wenn man faul ist oder man macht das elegant über die Sample-Importfunktion von Kontakt. Sturmsounds haben dazu ein ganz hervorragendes Tutorial-Video erstellt.

Unter den Parametern bedürfen eigentlich nur die Einträge Sample-Select, Sample-Start und Volume der weiteren Erklärung. Mit dem Schalter unter dem „Daus“ (zweiäugiger Würfel) wird der Betriebsmodus einer Sequencerspur eingestellt. Ist der Schalter oben, verhalten sich die Spuren wie bei jedem anderen Sequencer auch. Man setzt einen Step und die Höhe des Balkens ist die Lautstärke.

Klangbeispiele
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