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Test: Behringer Edge, semi-modularer Percussion-Synthesizer

Industrial Sounds vom Feinsten

23. Juni 2023
behringer edge test

Behringer Edge, semi-modularer Percussion-Synthesizer

Lange mussten wir auf den Behringer Edge warten, aber nun ist der semi-modulare Percussion-Synthesizer da. Aufgrund der aktuell teilweise nur sehr begrenzten Bauteilverfügbarkeit hatte sich die Produktion verzögert. Jetzt aber sind ersten Vertreter dieses analogen Drum-Synthesizers in den Läden angekommen und da wollen wir für euch natürlich auch gleich mal einen ersten Blick auf das neue Kind der Behringer Familie werfen und ein paar Sounds testen.

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Da der Behringer Edge auf dem Moog DFAM basiert, ist ein direkter Vergleich von Sound und Funktionen natürlich Pflicht und so werdet ihr bei AMAZONA.de in Kürze auch einen direkten Vergleich mit dem Moog DFAM finden. Jetzt konzentrieren wir uns aber erst einmal ganz auf den Behringer Edge.

behringer edge test

Fact-List des Behringer Edge

Wie sein Vorbild, der Moog DFAM, den wir im Übrigen hier für euch getestet haben, ist auch der Behringer Edge ein komplett analoger Percussion-Synthesizer mit zwei Oszillatoren. Zusätzlich bietet er allerdings das sogenannte „Pink Noise“ und MIDI-Steuerung per DIN-5 oder USB.

Behringer Edge

  • analoger Signalpfad
  • 2 Oszillatoren (Pulse, Triangle), Sync, FM, Noise Generator (white, pink), 24 dB Filter (umschaltbar zwischen Tief- und Hochpass) sowie einen VCA
  • dualer Step-Sequencer mit 8 Schritten – bis zu 10.000 BPM
  • Polychain-Möglichkeit für bis zu 16 Stimmen
  • Patch-Matrix mit 15 Eingängen und 10 Ausgängen
  • 44 Controller für Echtzeitsteuerung aller wichtigen Parameter
  • Bauform: Desktop
  • Abmessungen (BxHxT): 321 mm x 164 mm x 45 mm
  • Gewicht: 1,4 kg

Anschlüsse

  • kombinierter Line-/Kopfhörerausgang: 3,5 mm Miniklinke
  • MIDI In/Out/Thru
  • USB
  • Eingang für externes 12 V Netzteil (inkl.)

Haptik des Behringer Edge

Wie auch sein etwas älterer Bruder, dem Behringer Crave, ist der Behringer Edge mit seinen Maßen von 32 x 16,4 x 4,5 cm kompakt und sollte in den meisten Setups seinen Platz finden. Zunächst springt natürlich die knallige Farbe ins Auge und es ist stark anzunehmen, dass diese durchaus mit dem Bonus-Feature des „Pink Noise“ in Zusammenhang steht. Die Farbe passt meiner Meinung nach gut zum Behringer Edge, da beide polarisieren und etwas Besonderes sind.

Behringer Edge

Das Gehäuse ist sehr robust und wertig, besteht aus gebogenem Metall und die Bezeichnungen der Bedienelemente sind mit weißer Schrift aufgedruckt. Sowohl der Bereich des Synthesizers, als auch der des Sequencers sind schwarz hinterlegt. Die Seitenteile bestehen aus Holz und sind mattbraun lackiert. Gehalten werden sie jeweils von zwei schwarzen Schrauben. Die Bedienelemente unterteilen sich in die drei Bereiche Synthesizer, Sequencer und Patch-Points.

Oszillatoren, Filter, Noise und Output

Der klangerzeugende Bereich verfügt über 16 Potis, die einen angenehmen Regelweg haben. Die Potis sind nicht mit dem Gehäuse verschraubt und die schwarzen, auf die Potis gesteckten Kappen bestehen aus Kunststoff. Eine weiße Markierung erleichtert die Ablesbarkeit des aktuellen Settings.

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Im Unterschied zum Behringer Crave sind die Kappen der Potis beim Edge etwas flacher und kantiger. Ob das eine bewusste Design-Entscheidung war oder ob dieser Unterschied der aktuellen Knappheit von Bauteilen geschuldet ist, bleibt wohl eine offene Frage. Gleichzeitig ist auch die weiße Markierung etwas breiter und strahlendender. Durch den Kontrast zur schwarz-hinterlegen Fläche lässt sich die Einstellungen so wunderbar ablesen. Gerade bei analogen Synthesizern ohne Presets ist das Gold wert. Zu den Potis gesellen sich noch sieben Kippschalter, die ebenfalls der Klangeinstellung dienen.

Behringer Edge

Die Anordnung der Potis und Schalter ist sehr übersichtlich und die jeweiligen Steuergruppen sind optisch durch graue Umrandungen voneinander abgegrenzt. Der Signalweg verläuft von links nach rechts und lässt sich sehr gut nachvollziehen. Neben den zwei Oszillatoren, die jeweils über Potis für Frequency, Envelope und Level sowie einem Schalter für die Schwingungsform (Pulse und Triangle) verfügen, kann der zweite Oszillator zusätzlich sowohl per Hard-Sync, als auch über den 1-2 FM AMT-Regler gesteuert werden. Ein Schalter aktiviert Sequencer-Pitch-Mod entweder für beide Oszillatoren oder aber auch nur für den zweiten Oszillator und kann beide deaktivieren. Zusätzlich gibt es einen Envelope-Generator, der beide Oszillatoren steuert und in der Decay-Zeit justiert werden kann.

Das Filter ist ein klassisches 24 dB Moog Ladder-Filter mit einem Cutoff von 20 Hz bis 20 kHz, Resonance, Decay und einem Envelope, der sowohl positiv als auch negativ eingestellt werden kann. Per Noise kann auch das VCF moduliert werden. Ein kleiner Kippschalter dient der Wahl zwischen Highpass- oder Lowpass-Filter. Darüber befindet sich ein Poti zum Einblenden von Noise oder, wenn angeschlossen, dem externen Audiosignal. Der Rauschgenerator kann per Schalter entweder white oder pink sein. Als letztes Element auf der Oberfläche befindet sich rechts oben die Output-Sektion, die neben dem Volume-Poti ein weiteres für Decay bietet. Der VCA-Mode lässt sich per Schalter von fast auf slow umschalten. Eine helle LED zeigt an, ob der Behringer Edge eingeschaltet ist.

behringer edge test

Der Sequencer des Behringer Edge

Der 8-Step-Sequencer verfügt über 16 Potis, die in der oberen Reihe Pitch und in der unteren Velocity pro Step steuern. Auch diese Potis sind optisch gut markiert. Eine LED pro Step zeigt den Verlauf des Sequencers an. Der Abstand der Potis ist in meinen Augen beim Behringer Edge gut gewählt. Alle Potis und Schalter lassen sich gut erreichen und bedienen. Im linken Bereich wird die Geschwindigkeit des Sequencers eingestellt. Dies übernehmen zwei Potis. Wählt man per Schalter die interne Clock, bestimmt ein Poti das Tempo, während das andere die Scale verändert, sofern eine externe Clock per MIDI oder USB den Edge steuert. Scale schaltet stufenweise zwischen Vierteln, Achteln, Sechzehnteln und Zweiunddreißigsteln, wahlweise auch jeweils als Triole. Weiße Markierungen veranschaulichen sehr schön, ob das Tempo via Zuordnung Clock MIDI/ USB oder über INT/EXT gesteuert wird und dementsprechend das Tempo-Poti oder der Scale-Schalter zur Einstellung zu nutzen sind.

Behringer Edge

Unterhalb dieser Steuersektion befinden sich noch drei schwarze Kunststofftaster mit Hintergrundbeleuchtung. Mit dem Trigger können die einzelnen Steps manuell angespielt werden, um den Sound einzustellen. Advance wählt den jeweilig nächsten Step an, während Play/Stop den Sequencer startet und stoppt.

Die Patch-Points

Der Behringer Edge hat ein umfangreiches Patchpanel, das über 15 Eingänge und 9 Ausgänge verfügt. Optisch sind diese sehr schön beschriftet. Die jeweils schwarz hinterlegten Patch-Points sind die Ausgänge, die weiß umrandeten die Eingänge. Für all diejenigen, die es sich trotzdem nicht merken können, ist die Legende auf der Gehäuseoberseite ebenfalls aufgedruckt. Über diese Patch-Points können Control-Voltage-Signale, also CVs, von anderen Geräten verwendet werden. Aber man kann natürlich auch intern patchen. Es können folgende Parameter angesteuert werden: OSC1 CV, OSC2 CV, OSC Decay, ADV/Clock, Trigger, Velocity, Noise Level, 1-2 FM AMT, Ext Audio, Tempo, Play/Stop, VCF Mod, VCF Decay, VCA CV und VCA Decay. Die Control-Voltages von OSC1, OSC2, OSC EG, Trigger, Velocity, Pitch, VCF EG, VCA und VCA EG dienen der Steuerung.

behringer edge test

Links neben dem Patch-Panel liegen die DIN-5 MIDI-Buchsen für MIDI In und MIDI Out bzw. Thru. Beide sind nicht mit dem Gehäuse verschraubt, aber die Metallkante liegt bündig am Metallgehäuse an und ist dadurch stabilisiert. Die jeweiligen Patch-Buchsen fühlen sich ebenfalls robust an und greifen das Patch-Kabel fest, so dass es spürbar einrastet. Über die MIDI-Buchsen kann der Behringer Edge mit anderen Geräten synchronisiert oder direkt angespielt werden. Darüber hinaus können bis zu sechszehn Edges in Reihe geschaltet werden. In dieser sogenannten Polychain könnte dann jedes Gerät mit einem MIDI-Kanal gesteuert werden.

Behringer Edge

An der Stirnseite des Behringer Edge ist die Netzteilbuchse mit vorbildlich aufgedruckter Polarität und einem Strombedarf von 12 V, 1.000 mA in das Gehäuse eingelassen. Ein passendes Netzteil wird mitgeliefert, ein Batteriebetrieb ist nicht möglich. Ein kleiner, herausstehender Kunststoffschalter aktiviert den analogen Percussion-Synthesizer. Daneben befinden sich noch eine USB-Buchse für eine externe MIDI-Steuerung oder Updates sowie vier kleine Kippschalter zur Anwahl des MIDI-Kanals. Auch hier wurde die Schalterstellung für die jeweiligen MIDI-Kanäle aufgedruckt. Das erspart den lästigen Blick in die mitgelieferte Gebrauchsanweisung.

Der Behringer Edge ist mit seinen 1,4 kg kein Leichtgewicht. Vier aufgeklebte, rutschfeste Gummifüße bieten einen festen Stand. Im Lieferumfang befinden sich außerdem noch sechs farbige Patch-Kabel. Sie sind jeweils ca. 30 cm lang und eignen sich optimal zum internen Patchen, sind aber auch für die Verbindung mit weiteren Geräten auch absolut ausreichend. Zur besseren Orientierung gibt es jeweils zwei Kabel in den Farben Weiß, Grau und Schwarz. Sollte man exzessiv mit seinem Modular-Synthesizer patchen wollen, würde man gegebenenfalls noch ein paar längere Kabel benötigen. Der Behringer Edge kommt gut verpackt und geschützt in dem üblichen bedruckten Pappkartons von Behringer zum Kunden.

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Der Sound des Behringer Edge

Eins gleich vorweg: Der Behringer Edge macht richtig Spaß, ist knackig und druckvoll, paralysierte und fesselte mich von dem ersten Ton an! Wow, das ist weit weg von den schnöden Drum-Samples und bringt bei Bedarf ordentlich analogen Grit in den Sound. Diese perkussiven Hit und Clicks setzen sich perfekt im Mix durch und drücken ganz ordentlich.

Um ihn im Standalone-Betrieb zu spielen, muss man zunächst die Clock per Kippschalter auf intern schalten. Mit dem Trigger-Taster kann nun der erste Step gestimmt werden. Ich habe hierfür erst einmal den Rauschgenerator und den zweiten Oszillator komplett heruntergeregelt und mich nur mit dem ersten Oszillator beschäftigt. Alleine hiermit hat man bereits eine breite Palette an Sounds zur Verfügung.

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Die Oszillatoren

Die Oszillatoren haben eine beachtliche Range. Dreht man das Frequency-Poti ganz zu, so hört man beim Triggern die Klopfgeräusche eines langsam schwingenden LFOs. Ungefähr ab der 9 Uhr Stellung ertönt ein tieffrequenter Basssound. Bis zur 12 Uhr Stellung ist der Sound, sofern man VCA-Decay etwas länger einstellt, ideal für punchige Bässe. Mit kurzem Decay findet man in diesem Bereich von Bassdrum-Sounds bis zu punchigen Toms viele Nuancen. Von der 12 Uhr Stellung bis zum Vollanschlag des Potis ist die Range von Klanghölzer (wieder mit kurzem Decay) oder hellen Tönen bis zu einem wirklich hohen Fiepen oder Klicken möglich.

Behringer Edge

Aktiviert man Sequencer-Pitch-Mod, kann die Tonhöhe per Pitch-Poti des jeweiligen Sequencer-Steps geregelt werden. In der 12 Uhr Stellung des Sequencers entspricht der getriggerte Ton der Stellung des Frequency-Potis. Manchmal ist es nicht ganz einfach, den exakten 12 Uhr Punkt zu treffen, da die Potis sehr feinfühlig sind und gelegentlich einen µ nachgeregelt werden müssen, um den exakten Ton zu erhalten. Hier hätte ich mir einen Einrastpunkt bei 12 Uhr gewünscht.

Nach links geregelt wird der Ton dementsprechend tiefer gepitcht und dreht man das Poti weiter auf, wird der Ton höher. Das bedeutet auch, dass man mit dem Sequencer noch über die Range des Frequency-Potis hinausgelangt. Sowohl in den Höhen als auch in den Bässen. Der tiefste Ton (sofern man es so bezeichnen möchte) wäre dann also ein Rauschen mit einem Klicken und der Höchste ein Ton, den wahrscheinlich nur Hunde hören würden. Wirklich beachtlich.

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Behringer Edge
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Kundenbewertung:
(86)

In der Triangle-Schwingungsform klingt der Ton etwas runder und milder, im Pulse-Shaping ist er entsprechend metallischer und aggressiver. Stellt man Decay auf 12 Uhr und dreht Envelope des VCO1 auf, kann man mit unterschiedlichen Velocity-Settings des Sequencers bereits schöne Percussion- und Kick-Sounds erzeugen. Aktiviert man nun noch Sequencer-Pitch-Mod und spielt zusätzlich mit dem Decay des Envelope-Generators, lassen sich über die Pitch-Potis des Sequencers bereits tolle Rhythmen erzeugen. Und von hier aus geht die Fahrt erst so richtig los. Spannend ist es zum Beispiel, den zweiten Oszillator hinzuzublenden und mit ihm herumzuspielen. Mit aktiviertem Hard-Sync wird der Sound bereits mit einer Triangle-Schwingungsform gnarziger und FM AMT erzeugt eine Oszillation, die an eine Trommel mit zwei lockeren Fällen erinnern kann. Die Envelope lässt den Sound noch mehr schmatzen. Jede weitere kleine Veränderung der Potis bringt wieder neue Klangnuancen ins Spiel und so lassen sich spielerisch Übergänge erzeugen oder Steigerungen spielen, um dann das Ganze durch ein Verkürzen der Decay-Zeit wieder zu zähmen.
Das Behringer Edge ist perfekt zum Jammen und um sich in den Klängen zu verlieren. Etwa eine Stunde nach dem Auspacken war ich mit dem ersten Part fertig und war in dieser Zeit von den Möglichkeiten und punchigen und aggressiven Sounds wie gefesselt.

behringer edge test

Das Filter des Behringer Edge

Wenn es zu wild wird, lässt sich der Sound mit dem Filter des Behringer Edge zähmen und formen. Über ein legendäres 24 dB Filter muss man ja eigentlich nicht mehr viel schreiben. Der Sound lässt sich hiermit sehr gut filtern und mit Envelope und Decay kann man es perfekt ansteuern und abstimmen. Mit hoher Resonance können noch weitere perkussive Frequenzen hervorgehoben werden. Etwas schade bei dieser Art von Filter ist, dass die Bässe mit erhöhtem Resonance-Wert gekappt werden. Das nimmt dem Behringer Edge in manchen Settings etwas die Wucht. Das heißt nicht, dass diese Sounds nicht gut wären, allerdings übernimmt er dann eher die Rolle der Percussions und die wuchtige Kick müsste von einem anderen Gerät erzeugt werden.

Behringer Edge

Fantastisch finde ich die Möglichkeit, das Filter mit der Noise zu modulieren. Dies wird per Noise/VCF Mod gesteuert und schon geht der Sound in Richtung Snare. Mit einem längeren Decay-Wert kann auf diese Art ein sehr schön verrauschter Basslauf parallel zu den Drums erzeugt werden.

Noise

Die Noise-Sektion bietet weißes und rosa Rauschen. Während weißes Rauschen klar und höhenreich ist und sich perfekt für HiHats und der Nachbildung des Snare-Teppichs nutzen lässt, ist rosa Rauschen etwas dunkler und hat seinen Peak in etwas tieferen Frequenzenbereichen. Steuert man den Pegel des Rauschens über einen externen LFO, so hat man im Nu ein ganzes Drumset parat. Das erweitert die Klangpalette natürlich enorm.

Der Behringer Edge ist monophon. Es können also zu keiner Zeit zwei Sounds gleichzeitig erzeugt werden. Wobei bei einem Schlagzeug ja Kick und Snare ohnehin fast nie gleichzeitig gespielt werden. Wer jedoch zusätzlich eine durchgängige HiHat erzeugen möchte, benötigt ein externes Gerät oder vielleicht einen zweiten Behringer Edge. Anderenfalls könnte man einzelne Sounds des Percussion-Synthesizers auch sampeln und mit einem Sampler abspielen. Da gerade die Übergänge des Behringer Edge bei der Performance aber unglaublich fließend und Teil des Spielgefühls sind, wäre das meiner Meinung nach nur eine Behelfslösung.

Behringer Edge

Ich persönlich würde mit der Behringer Edge für meine Musik perfekt auskommen. Der Edge wird ja nicht einmal als analoge Drummachine angepriesen, sondern als Percussion-Synthesizer. Aber ich persönlich liebe die knackigen Sounds und viele Settings erinnern mich an die Sounds von Nine Inch Nails. Auch denke ich, dass Depeche Mode auf ihrem neusten Album auf dieses Gerät gut hätten zurückgreifen können. Der komplett analoge Signalpfad erzeugt einen organischen Klang, der Spaß macht. Dadurch dass es keine Presets gibt und alle Veränderungen manuell vorgenommen werden müssen, ist der semi-modulare Synthesizer perfekt für die Performance. Man gelangt von einem Sound zum nächsten und die kleinen Veränderungen inspirieren zu neuen Ideen.

Wem die Möglichkeiten der Klangformung noch nicht ausreichen, der hat die Patch-Points noch nicht ausgiebig genutzt. Hier ist zum Beispiel der Behringer Crave ein wunderbarer Partner. Für noch mehr Kontrolle könnte der VCA so von einem ASDR-Envelope-Generator gesteuert werden. Ein externer LFO oder externe Velocity- beziehungsweise Pitch-Steuerung machen dden Behringer Edge nochmals vielseitiger. Er integriert sich gut in ein modulares System, kooperiert perfekt mit anderen semi-modularen Synthesizern oder spielt natürlich auch wahnsinnig gut alleine.

Der Sequencer kann übrigens mit einer Geschwindigkeit von bis zu unglaublichen 10.000 bpm spielen. Damit wird er selbst zu einem Oszillator und da das Tempo per Patch-Point ebenfalls gesteuert werden kann, könnte dieser dann extern getriggert werden. Es gibt Tausende Ideen, die man mit diesem kleinen Gerät umsetzen könnte. Und alle machen Spaß und inspirieren zu neuen Sounds.

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Per USB lässt sich der Behringer Edge sehr gut in ein modernes PC-gesteuertes Setup integrieren. Der MIDI-Kanal soll ebenfalls per Behringer Synthtribe Software einstellbar sein. Aktuell ist das Gerät aber noch so neu, dass dieses Feature in der Software wohl noch nicht implementiert ist. Aber das kommt noch. Per MIDI-Keyboard lassen sich MIDI-Pitch und MIDI-Velocity spielen. Und da der MIDI-Trigger am CV-Ausgang anliegt, kann man auch per MIDI triggern. Damit wird der Behringer Edge auch per Keyboard gut oder per MIDI-Controller mit Velocity natürlich spielbar.

Lieferzeiten und Verfügbarkeit

Aktuell ist der Behringer Edge nach einer kurzen Phase der Verfügbarkeit bereits wieder ausverkauft. Aber er wird in Kürze wieder erhältlich sein. Er liefert richtig punchige Drums, die fern ab von gewohnten Sounds sind. Und der Preis ist mit 235,- Euro natürlich ein absoluter No-Brainer.

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Fazit

Mit dem Behringer Edge wurde ein unglaublich musikalischer und perkussiver Drum-Synthesizer auf den Markt gebracht, der preislich unschlagbar ist. Er inspiriert zu neuen Sounds und begeistert mich aufgrund seiner punchigen Sounds. Diese Sounds dürfen bei keinem Soundfreak und experimentierfreudigen Musiker fehlen. Von knackigen Bässen, über verrauschte Drums, bis zu Industrial-Strukturen kann dieser Percussion-Synthesizer alles bieten, was man mit seinen üblichen Drums nicht hinbekommt. Das dynamische Salz in der Klangsuppe. Ein wirklich tolles Gerät.

Plus

  • Sounds
  • Bedienbarkeit
  • starkes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Soundoptionen durch Patch-Points
  • USB- und MIDI-Anschlüsse
  • Pink Noise und Noise Modulation

Minus

  • 12 Uhr Stellung des Sequencers etwas schwer zu treffen

Preis

  • 235,- Euro
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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    CDRowell AHU

    In den 80ern war es normal, vor dem Erhalt seiner Ware eine Wartezeit einplanen zu müssen. Heutzutage wird schon gemeckert, wenn das Produkt nicht innerhalb von einem Tag nach Produktankündigung eintrifft.🤯

    Ich wartete einige Zeit auf den EDGE.😴 Über
    tausend Kilometer von einander wohnend tauschten mein Bruder und ich uns, wie in alten Zeiten fast täglich über die Lieferzeit-Angaben bei Thomann aus. Es war wie früher bei der Bestellung eines Bekannten Plattenvertriebs…

    😀 Nun wurden wir tagesgleich beliefert.🥰 Und wir sind beide begeistert, das wir mit dem Edge über den bisherigen Tellerrand analoge Schalttechnik vom feinsten nutzen können.😇

    Wer weiss wie geduldig die Mitarbeiter bei Behringer auf das fertige Gerät hinarbeiten mussten.😉
    Die Kaufempfehlung ist dringend doppelt zu unterstreichen… Meint auch mein Bruder😁

    • Profilbild
      AMAZONA Archiv

      @CDRowell 1983 hat mein Vater für mich bei Conrad einen Wangine Hifi Verstärker bestellt. Bis er ankam vergingen 6 ganze Wochen! Damals standen Raum und Zeit noch unbegrenzt zur Verfügung. Aber auch heutzutage ist es nicht mehr unüblich dass Lieferzeiten von mehreren Wochen möglich sind, weil man zum Beispiel versehentlich oder absichtlich direkt aus China bestellt…… Dann kann man sich auf einiges einstellen. Auf jeden Fall ein Abenteuer 😁Wenn dein Kram nicht bereits im Ländle ist, dann kannst du dich in jedem Fall auf Lieferzeiten einstellen, wie Anfang der 80ties 🥴

    • Profilbild
      DelayDude RED

      Hi Kazimoto,

      da bin ich komplett bei dir. Ich finde auch, dass es ziemlich in die Richtung geht. Der der Edge ist ja analog und mit seinen Potis für mein Empfinden noch sehr viel angenehmer zu regeln ein Tool via Maus oder MIDI-Controller. Wenn man den Edge direkt vor sich hat und die Boxen einem den Sound um die Ohren hauen ist er sogar noch beeindruckender als in den Soundfiles🤟

      • Profilbild
        AMAZONA Archiv

        @DelayDude Ein altes Problem. Jede Hardware klingt nach dem Recording flacher. Eines der Argumente dawless Spaß zu haben.

        • Profilbild
          martin stimming

          ähem, bei wirklich guten Wandlern ist das nicht so. aber, ja, da muss in den mittleren vierstelligen Bereich gehen.

          bezgl edge – ich hab’s nicht gelesen: via interner clock und via USB hat er keinen Swing. das geht aber über externe Trigger so wie im Original von daher jetzt nicht so schlimm.
          und für mein Verständnis ist der sequenzer digital: er gibt midi noten aus. was dann auch schon wieder ziemlich cool ist und dem original vorraus.

          • Profilbild
            CDRowell AHU

            @martin stimming Die Version vom moog finde ich ja wirklich super… leider ist das Konzept eher apple-like…
            Da hat der Behringer eher das Ziel ALLE zum Musikmachen einladen zu wollen. Auch alle, die andere Schnittstellen haben, als die alogen…😜

          • Profilbild
            AMAZONA Archiv

            @martin stimming Gib bitte mal eine Empfehlung.

            • Profilbild
              martin stimming

              na, zb das neue teil von neumann, wenn die Wandler so gut sind wie im merging hapi, den ich seit ein paar Jahren sehr zufrieden benutze.
              kannst auch nach etwas älteren adat wandlern schauen, lynx aurora, mytek 8x192ADDA (n ticken straff im bass aber schon sehr gut) – von denen gibt’s auch einzelne a/d, kannste dann für kritische signale nutzen…

              • Profilbild
                Marco Korda AHU

                @martin stimming Kann ich nur bestätigen, ich habe drei verschiedene Wandler (RME, Antelope Eclipse und Dangerous Convert). Keiner von den dreien macht das Signal „flacher“, eher im Gegenteil. 😇

              • Profilbild
                AMAZONA Archiv

                @martin stimming Ja das Neumann MT 48 kommt gut an. So richtig unzufrieden, bis auf den miesen Micro-USB Wackelstecker, bin ich mit dem Audiofuse nicht, ist wesentlich besser als mein altes Fireface 800 oder Focusrite Pro40. Rein von den Specs ist das Neumann top, ich hätte aber gerne mal einen Vergleich mit einem SSL 12, ob sich das in die Realität so umsetzt. Meine Hörschäden werden auch nicht weniger, so daß ich von 2000+€ Interfaces getrost die Finger lassen kann und sie mir auch nicht leisten möchte. Wann ist man schon mal so gechillt um echte Qualität von Wandler zu Box wahrnehmen zu können, wo wir beim nächsten Luxusproblem sind. Die Boxen. 😂 Aber danke für den Tip!

              • Profilbild
                Microtrauma

                @martin stimming Das Interface von Neumann hatte ich auch in der engeren Wahl, hab mich aber dann doch für ein Apollo X6 entschieden, da es gerade günstiger zu erstehen war. Ich bin mir nicht so richtig sicher, ob das Neumann eventuell die bessere Wahl gewesen wäre.

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              CDRowell AHU

              Alle RME-Wandler sind der Knaller…😁 Da wirst du auf beim Abhören auf ein analytisch korret verarbeitetes und neutrales Signal gebracht.🤩 Einige mögen eher die „musikalischen“ und „schönfärbenden“ Wandler. – Das ist auch okay – 😇 Seit Jahrzehnten sind die RME-Wandlereine feine Sache, da sie nichts entfremden. Da haben die Entwickler etwas von ihrem Handwerk verstanden und sehr gut umgesetzt…😎

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          AMAZONA Archiv

          Nunja, als Einzelinstrument sollte es 100% genau so klingen wie original. Aber meist mischt man ja mehrere Klang Quellen zusammen, und genau hier beginnt die Kunst den Druck zu erhalten bzw zu gestalten. Ein künstlerischer Akt der geübt sein will.

        • Profilbild
          AMAZONA Archiv

          Wer davon überzeugt ist das die Wandler eines beliebigen audio interfaces der 100€ klasse irgendwie schlecht klingen, soll doch mal seine aufnahmen 10 mal auspielen und wieder aufnehmen. dann anhören und weiterreden. 😂

    • Profilbild
      anselm

      Microtonic klingt für mein Empfinden wesentlich besser als die Soundbeispiele hier.

  2. Profilbild
    Lumm

    Die größten Vorteile gegenüber Moog:
    – Durchgehend große Regler und nicht diese fippsigen mini-Stifte
    – Midi
    – Preis
    Vielleicht kann Moog sich ja was abschauen 😉

    • Profilbild
      Anjin Sun

      @Lumm Betreff der Regler hat sich Moog doch was einfallen lassen, ein Knob-Kit für 45€, welches allerdings gefühlt immer vergriffen ist.

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        CDRowell AHU

        @Anjin Sun Da gibt es (leider in England ansessig) Thonk… – Wem das zu teuer ist, mit Zoll- und Versandgebühren, muß weiter das große T probieren…🤩

  3. Profilbild
    Marco Korda AHU

    Freue mich schon auf den Direktvergleich :-), habe selbst einen DFAM. Ein zusätzlicher BDFAM könnte ein interessantes Stereoprodukt ergeben

    • Profilbild
      TobyB RED

      @Marco Korda Stereo Brother Drummer From Another Mother, wäre ein sehr cooler Produktname.

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        Marco Korda AHU

        @TobyB 😂.. okay, die Abkürzung aussprechen wird das dann zwar niemand mehr, wir brauchen dann einen Kosennamen :-) …. Vorschläge jemand? 😍

    • Profilbild
      CDRowell AHU

      @Marco Korda Schau mal auf YT… vom Sound her identisch… der Herr nannte den Clip Dfam vs Edge…😇

      • Profilbild
        Marco Korda AHU

        @CDRowell merci, hilft schon, wenngleich ein Amazona-Vergleich ja auch schon jede Menge Erkenntnisse gibt. Aber schaue ich mir auf jeden Fall an. Danke .

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      komabot

      @digital-synthologie Ja, „Midi-Reset“ funktioniert.
      Bei einem MIDI Startbefehl geht´s von „1“ los.

  4. Profilbild
    anselm

    Basierend auf den Soundbeispielen hier wüsste ich nicht, wann und wo irgendjemand solche Klänge einsetzen würde.

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      AMAZONA Archiv

      @anselm Och doch, gibts genug. Ist halt ein Spezialwerkzeug und kein Anselmgezwitscher…

    • Profilbild
      Atarikid AHU

      @anselm Klar, Im Helene-Fischer Lager ist man mit Bontempi besser bedient… Horizont erweitern hilft (oft)!

        • Profilbild
          Atarikid AHU

          @anselm Was hat das denn mit Qualität zu tun, wenn man nicht weiß wofür man diverse Klänge einsetzen kann oder auch nicht? Wie kommt man überhaupt zu einer solchen Aussage? Wenn Du nur mitteilen möchtest, dass Du ganz persönlich nicht weißt was man mit solchen Sounds macht, danke für die wichtige Info. Dein Posting scheint mir aber ganz anderer Natur zu sein!

          • Profilbild
            anselm

            @Atarikid Ich habe kommentiert, daß die Klänge nicht nützlich sind.

            Auf Deine Nachfrage hin erkläre ich: Es liegt daran, daß die Klänge in den Demotracks qualitativ nicht mit anderen Klangquellen konkurrieren können.

            • Profilbild
              Atarikid AHU

              @anselm Ganz schön anmaßend! Nur weil DU nichts damit anfangen kannst sind sie also weder nützlich, noch qualitativ hochwertig. Ok, damit dürfte wohl alles gesagt sein…

              • Profilbild
                Round Robin AHU

                @Atarikid Sorry Atarikid, da liegst Du falsch. So wie Du jedesmal, hat Anselm seine Meinung mitgeteilt. Da dir diese Meinung nicht gefallen hat, hast Du ihn unmittelbar „unsachlich“ angegriffen. Daher überdenke bitte dein Verhalten und lass die Meinung anderer Mitglieder einfach stehen.

            • Profilbild
              AMAZONA Archiv

              @anselm zip zap und modulierten blubberquatsch kann man mit jedem x beliebigem synth machen. 🤷🏻‍♂️
              „gescheite percussions“ a la HH, cymbals, claps, ect. fallen aus dem ding nicht raus.

  5. Profilbild
    Anjin Sun

    Super Teil, und mit Midi!
    Drei für den Preis von einem! Jetzt noch bitte eine Black-Edition: B do you hear me?

    • Profilbild
      Atarikid AHU

      @Anjin Sun Black Edition? Kann man sich wünschen, wenn man ganz viel Zeit hat ^^. Wünsch Dir lieber, dass andere Behringer Projekte endlich an den Start gehen… Der Behringer Syncussion zum Beispiel. 👍

      • Profilbild
        martin stimming

        @Atarikid vllcht gibt’s hier ja jemanden der die Metallplatte bearbeiten kann? und zB für 80,- ne schöne Farbe draufmachen und trotzdem die Beschriftung sichtbar lässt… ich wär dabei ;)

            • Profilbild
              AntonAmazona

              @Wasserspeier das ist ja total genial mit den Overlays !!!!

              Das mit dem genauen Aufkleben stelle ich mir aber schon ziemlich tricky vor. Klar in dem Anleitungsvideo sieht das ganz einfach aus…. Ich habe ja schon Schwierigkeiten eine Displayschutzfolie fürs Handy WINKELIG korrekt aufzubringen…. wie soll das erst bei 32 x 16 cm Länge und soo vielen Löchern funktionieren?

            • Profilbild
              Anjin Sun

              @Wasserspeier Ich kenne diese Aufkleber, bezüglich der Überlegung einen Neutron zu erwerben. Beides scheiterte allerdings an folgenden Überlegungen:
              1) Hochpreisig (35€ plus Versand).
              2) Abriebfest?
              3) Kleberückstände?
              4) Gerades & blasenfreies anbringen?
              Vielleicht kann ja hier jemand diesbezüglich Erfahrungen teilen? 🙂👍
              Als Magnetfolie fände ich diese Dinger super.

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    SynthUndMetal

    Habe meine auch schon hier stehen und bin begeistert. Ich denke die Volca Kick ist der perfekt Partner für den Bass-Bereich. Werde das jetzt am Wochenende mal ausgiebiger ausprobieren 😀

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    Milanwulf

    Danke für den ausführlichen Test!

    Mein erster Kommentar auf Amazona und direkt eine Frage:
    Ist es denkbar sich das Teil mit etwas bastelei umzubauen (z.B. Frontplatte aus dem 3d Drucker), damit es in ein Modularsystem passt? Oder geht das wegen der Maße/Elektronik nicht? Ich würde den Edge gerne neben meinem Eowave Swarm in einem kleinen portablen Koffer unterbringen, ohne das Metallgehäuse.

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      CDRowell AHU

      @Milanwulf Wenn du eigene Maße zulassen möchtest klappt es bestimmt. Nur mit Eurorackmaße wird das nix… zu groß das Ding.😜

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        Milanwulf

        @CDRowell Ich müsste Mal ein Tear Down von dem Teil sehen, also wenn jemand ein Bild von der Platine gefunden hat, gerne Mal ein Link schicken. Die obere Kante des Gehäuses sieht recht hoch aus, da kann man bestimmt ein paar Zentimeter einsparen. So lange dieses PCB mit dem USB Anschluss, Midi Switches und Stromversorgung separat ist, könnte man das ja auch anders anordnen :D

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          CDRowell AHU

          @Milanwulf Gemein an der Sache ist, dass der DFAM mit seiner Höhe in die 13,34cm (3U) reinpasst.😜 Dabei sollte man den Platz für die Rails, die das Gerät an der Frontplatte halten im Auge behalten.😎

          Der EDGE kann da mit seinen 16,4cm wohl eher nicht „gekürzt“ werden, da anscheinend alles auf einem Board liegt.😉 Ein „Umlenken“ der „Rückseitig“ liegenden „USB-B“, ON/OFF-Schalters und DC-IN Bauteile erscheint mir bei der MINI-SMD Bestückung schon mehr als sportlich.😖 Auch weil der ja noch Garantie hat…

          MAßE IN CM – DFAM – EDGE
          BREITE – 31,9 – 32,1
          HÖHE – 10,7 – 16,4
          TIEFE – 13,3 – 4,7

          Trotz meiner Begeisterung für die EURORACK-Kompatiblität des DFAM sagt mit der EDGE mehr zu.😅 Da wird genügend Raum bis zur TischKANTE eingeplant und dann passt es…😬👍

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    Atarikid AHU

    Ein tolles PlugIn das ich mir als Hardware wünsche (seit Jahren), nachdem mein 2. Rack-Attack die Biege gemacht hat. (den ersten konnte nicht mal mehr Walddorf retten, der zweite ging leider direkt in „Schlachtung“). Übrigens nicht nur für Schüler oder schmale Geldbeutel interessant! ^^

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      CDRowell AHU

      @Atarikid Mit dem Attack und dem Microtonic ist schon ne Menge an Möglichkeiten gegeben, jedoch Veteranen im Geschäft.😘
      Doch sollte sich jemand, der auf den „alten Maschinen“ seine Erfüllung findet sich dennoch irgendwie eingeengt fühlen, dürfte der mal das Ding hier antesten:
      https://sugar-bytes.de/drumcomputer🤯

      In Ergonomie, Sounddesign und „Unterstützung der Kreativen“ würde ich dem „DrumComputer“ eine 1ser Note verschreiben.
      Hier wurde wirklich an ALLES gedacht und ALLES logisch, sauber und einladend umgesetzt.😅

      Bei Interesse schaut mal hier rein:
      https://www.amazona.de/test-sugar-bytes-drumcomputer-sequenzer-synthesizer-ios/

      Win 7 oder höher, macOS 10.12 oder höher m Format: Audio Unit, VST2, VST3, AAX, Standalone😇

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        CDRowell AHU

        @CDRowell Die 1 würde ich vergeben, denn die Klangsynthese ist beim SB-DC ist so schön breit aufgestellt.😜
        Auch Deine Anmerkungen zum Handling kann ich nachvollziehen… 😁
        Ich gehe auf deine Anregung ein und lass michauf ne 1,5 erweichen. Wobei der Vergleich zwischen den beiden Produkten sicherlich (wie immer) ein Hinterbeine nach sich zieht. 😇

  9. Profilbild
    Aljen AHU

    Wow, sogar eine MIDI Clock Division – einschließlich Triolen! – einstellbar, direkt an der Oberfläche auch noch. Wäre eine Versuchung und einen Versuch wert, das Behri-Teil zu kaufen und es mir dem echten DFAM zu mergen. Habe zwar einen DFAM, leider reichen meine Lötkolben-Skills bei weitem nicht aus. Obwohl… nachdem ich neulich die kaputt gegangene 12-V-Eingangsbuchse meines Polymorph erfolgreich und unfallfrei gegen eine neue getauscht habe, soll ich mir vielleicht mehr zutrauen. :) Ok, die Buchse des Polymorph ist noch nach guter deutscher Wertarbeit separat von der Platine und mit dem Gehäuse verschraubt, das war halb so wild…

  10. Profilbild
    CDRowell AHU

    Wer kein Geschm…, sorry… Gehör für Klänge hat, tut vielleicht gutes, nicht selbst zu Schrauben… 🙄Fetisch hin oder her… wer hört schon die feinen Unterschiede in einer fetten Produktion?😇 Nur die, die sich wirklich damit beschäftigen und dass sind doch nur (zum Glück oder leider, ich weiss nicht) wenige…🤐
    Sorry, wir besprechen hier doch den total elitären Luxus gegründet auf einer sehr fleißigen Gesellschaft.😁 Ich freue mich, dabei sein zu dürfen, wobei ich mit weniger Materielle ausstattung auch Musik machen würde…🤐

  11. Profilbild
    rio AHU

    Doofe Frage, aber ist es möglich den Edge via midi stummzuschalten oder zu parken bzw. dann wieder (synchron) zum laufenden clock zu starten unabh. von der üblichen Start/Stop midi Logik?

    • Profilbild
      THo65

      @rio Hallo Rio, ob das über MIDI geht, weiß ich nicht. Aber ich lasse den Edge ( oder auch Crave) mitlaufen und nutze die Mute-Taste am Mischpult zum weg- oder wieder zuschalten.
      Funktioniert einwandfrei.

  12. Profilbild
    THo65

    Eine Frage, gibt der Edge neben den Pitch-Werten über MIDI auch die Velocity mit aus?
    Wäre toll, funktioniert bei mir jedoch nicht.

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