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Test: Korg SQ-1, Analoger Step-Sequencer

21. Februar 2015

Aus Korg SQ-10 wird Korg SQ-1?

Der Korg SQ-1 ist wirklich klein, zumindest für einen analogen Step-Sequencer. Er ähnelt seinem Vorgänger SQ-10 in einigen Funktionen und ist mit dem MS20M zusammen als Kit aber auch einzeln zu haben. Sein Preis liegt 20,- Euro über der 99,- Euro Marke und ist damit sensationell günstig. Korg hatte zudem bisher immer noch Möglichkeiten, Dinge günstiger zu machen und so ist denkbar, dass er auch in einiger Zeit angesichts des Arturia Beatsteps oder möglichen weiteren Angeboten ebenfalls auf 99,- Euro gesetzt werden könnte. Im Gegensatz zum Vorgänger bietet er 2x 8 Schritte statt 3×12, jedoch mit 2 echten Gate-Spuren.

Dass ein Sequencer so günstig ist, mag auch daran liegen, dass Korg die Basis dazu in Form der Volca-Serie schon in weiten Teilen vorher ersonnen hat. Aber so richtig identisch sind sie nicht. Er würde zwei Mal auf ein normales iPad passen und ist gut 2 Finger hoch. Die zwei Reihen mit Potis haben durchsichtige Achsen, die auch gleichzeitig schon die Knöpfe sind. Das rote Lauflicht kann sich von links nach rechts durch eine acht Schritte zählende Sequenz schieben oder aber eine Sequenz mit sechzehn Schritten abbilden.

Raus und rein?

Auf der Rückseite befindet sich ein USB Anschluss, der dazu da ist, externe „Computergeräte“ anzusteuern. MIDI wird dort zusammen mit dem Sync-Signal weiter gereicht und es kommen Sequenzdaten und Modulationsrad-Automationen an. Auch der MIDI-Anschluss, der einen kleinen mitgelieferten Adapter von Miniklinke auf DIN benötigt, gibt diese Daten weiter, nur dieses Mal an klassische MIDI-Hardware.

Korg SQ-1

Damit ist der Sequencer vornehmlich Sender. Dies sollte man als Zusatzfunktion eines analogen Sequencers begreifen. Er ist prinzipiell ungern Slave und ist lieber Clock-Master, somit lieber Chef. Als „Nachfolger“ des 1978 gebauten SQ1 ist er eigentlich für die analogen Dinge des Lebens gemacht, dafür gibt es weitere Miniklinken-Buchsen, die bis auf einen allesamt Ausgänge sind. Der einzige Eingang ist ein analoger Synchronisationshelfer für die Volca-Serie. Er akzeptiert aber auch andere Signale. Nicht nur ein Gerät, was aus der Volca-Serie stammt, kann das Tempo vorgeben, auch andere, die solche Clock-Pulse versenden, können dem SQ1 sagen, wie er zu ticken hat. Ein LFO oder ein anderer Sequencer mit analogen Ausgängen kann diesen Job erledigen und ist dazu in der Lage, den SQ1 indirekt auch an MIDI anzubinden. Nur ist es eben nicht direkt möglich. Dieses Extra-Gerät müsste eine MIDI-Anbindung haben. Ein Sequencer als Quelle hat zudem den Vorteil, auch Steps mit 0 Volt zu setzen, dann würde der Korg SQ-1 nicht weiter springen und nur rhythmisiert werden. Durch die 2 Gate-Spuren sind hier gute Möglichkeiten gegeben.

Eine Kaskade mehrerer SQ1 würde eine mögliche Option für aufwendigere und komplexere verschachtelte Sequenzen erhalten. So kann man sich für den Preis eines MFB oder Doepfer Kleinsequencers immerhin 3 bis 4 SQ1 kaufen. Es reichen weniger als 5 Volt aus, um einen Trigger im nächsten SQ1 auszulösen, somit ist dafür nahezu alles geeignet, was „irgendwie“ analoge Signale aussenden kann (Drummachines, LFOs, andere Sequencer, der Ausgang eines Envelope Followers, der durch ein Audiosignal gesteuert wird).

Ein weiterer Anschluss ist für die Little-Bits zuständig, auch dies ist ein Trigger-Ausgang für Korgs kleine Lego-Baustein-artige Modulsammlung und ebenfalls nur ein Ausgang, vermutlich weil diese eher Befehlsempfänger sind. In der Praxis ist dies für Nichtbesitzer ein weiterer Clock-Ausgang. Den eigentlich wichtigen Teil bilden natürlich die beiden CV/Gate-Pärchen. Sie sind jene, die durch die beiden Kanäle A und B angesteuert werden.

Der SQ1 bietet trotz Batteriefach-Erwartung von 2x 1.5 V = 3 Volt einen Regelbereich der CV (= Control Voltage = analoge Steuerspannung) bis 1, 2, 5 oder 8 Volt an. Hier geht es um Hertz/Volt, eine Ansteuerung die Korg und Yamaha bevorzugten. Um ihn für tonale Ergebnisse zu verwenden, kann man anstatt der Stellung „linear“ auch die Quantisierung für chromatische Stimmung aktivieren. Alternativ dazu sind Moll oder Dur vorwählbar. Die lineare Einstellung ist sinnvoller für alle anderen Parameter als die Tonhöhe oder wenn die Tonhöhe für andere als klassische tonale Steuerung genutzt werden soll oder bewusst stufenlos eingesetzt werden oder schlicht für die Modulation anderer Parameter genutzt werden soll.

Kontrolle

Die Justage der Länge (Duty) der Töne und das Tempo sowie das Starten und Stoppen erfolgt über entsprechende Potis und Taster. Der Duty-Taster schaltet die oben schon beschriebenen Spannungsmaxima um und wählt die Quantisierung vor, er ist sozusagen die „Shift-Taste“, um dort hin zu gelangen. Die beiden wichtigsten Elemente sind der große Drehknopf für den Betriebsmodus und der Mode-Taster, der wählt, was innerhalb dieses Modus zu sehen ist.

Mit „zu sehen“ ist gemeint, was die Taster tun und welche Funktion sie haben. Die 16 Step Buttons sind allesamt beleuchtet in der Art von Step-Tastern eines Roland TR-Lauflicht-Sequencers. Eine LED auf der linken Seite zeigt den Modus an. Die TR-Verwandtschaft wird gleich im ersten Modus deutlich. Jeder Step erhält die Chance, gesetzt oder gelöscht zu werden und erzeugt an der entsprechenden Stelle ein Trigger-Signal am dazugehörigen Gate-Ausgang, sobald der Sequencer an dieser Stelle angekommen ist. Dies ersetzt die Trigger-Einzelausgänge des SQ-10. Man kann mit dem Korg SQ-1 so zwar keine logischen Digital-Basteleien mehr machen, dafür hat man aber eine Mini-Electribe oder genauer eine Art Volca Sequencer an der Hand. Damit wird auch erklärlicher, was die weiteren Funktionen des Mode-Tasters sind und anhand des Gehäusetaufdrucks auch leicht zu durchschauen:

  • Active Step ist faktisch eine Skip-Funktion, der Schritt wird übersprungen (LED aus).
  • Slide ist eine Mischung aus Notenverlängerung und dem bekannten Tonhöhen-Zieh Effekt, der von der TB303 sehr bekannt ist.
  • Step Jump springt direkt zu dem soeben gedrückten Step.

Es gibt außerdem einen kleinen Kniff, alle Schritte auf einen Tastendruck hin zu setzen (Gate, Active Step) oder zu löschen (Slide) – nämlich mit der gedrückten Duty-Taste (als Shift) den Mode Taster antippen.

Der große Knopf

… ist der Chef des Korg SQ-1, hier wird festgelegt, ob 8 oder 16 Schritte verwendet werden. Es gibt nur diese beiden generellen Betriebsarten. Um Schritte herauszunehmen, muss man mit Active Step die ungewollten Schritte herausnehmen. So sind auch nur 4 oder 5 Schritte lange Sequenzen möglich. Außerdem ist auch ein gespiegelter Betrieb möglich, der die zweite Spur nur jeweils mit anzeigt, aber mit dieser nichts unternimmt. Ansonsten laufen die 8 Schritte parallel durch und dies von vorn nach hinten. Ein weiterer Modus spielt vorwärts ab und läuft danach noch einmal rückwärts zurück. Was leider nicht geht, ist der Betrieb als Modulations-Sequencer, der nur ein (oder eine einstellbare Anzahl an Durchläufen) durch die Sequenz fährt und durch irgendeine Aktivität wie das Anspielen einer Taste eingestartet werden kann.

Der Königsmodus sind die ersten drei Positionen, denn hier kann eine Sequenz nicht nur von links nach rechts, sondern auch jeweils von Kanal A zu B springen und dann erst den nächsten Step von Kanal A anfahren, danach den Step 2 von Kanal B und so fort. Dadurch lassen sich schnell alternative Sequenzen abfahren. Die beiden anderen Modi sind für den Betrieb als 2x 8 oder einmaligem Durchfahren mit 1x 16 Steps da. Am Ende der Skala befinden sich die Zufalls-Betriebsarten. Das Ergebnis ist sicher bekannt, hier wird irgend ein Step angefahren, je nach Wahl nur einer oder beide Kanäle. Leider können nicht beide Kanäle verschiedene und gleichzeitige Zufalls-Schritte anfahren.

Um Fragen zu dem Thema Synchronität der beiden Sequenzen im 2×8 Betriebsmodus voraus zu greifen: Wenn die beiden Kanäle unabhängig eingestellt sind, können sie auch zeitlich versetzt laufen. Durch Active Step oder Step Jump ist das natürlich auch zwingend notwendig.

ANSCHLUSSBEISPIELE FÜR KORG MS20M und MS20mini

SQ-1 im Verbund mit dem Korg MS20mini

SQ-1

SQ-1 im Verbund mit dem Korg MS20-M

MIDI und USB

Der SQ kann MIDI auf jeweils 2 Kanälen senden und verwendet einfach immer für den B-Kanal den nächsten (wenn MIDI Ausgabe auf Kanal 1 eingestellt ist, sendet B auf Kanal 2…). Die Sequenzen werden leider nicht transponiert via MIDI, da es sich ja um einen MIDI-Ausgang handelt. Aber mit einer DAW oder iPad können Sequenzen erstellt werden.

Für USB-MIDI ist auch die Synchronisation zum Korg SQ-1 möglich. Wenn der Sequencer steht, dient er „nebenbei“ als USB-CV-Interface, wandelt die Noten vom Rechner und gibt sie auf dem Sequencer CV/Gate Ausgang aus. So ist der Sync zum und vom SQ1 nur mit USB möglich. Für MIDI ist die Implementation recht simpel. Es geht hier primär um Töne und ist nicht so frei, als wenn man das patchen oder frei einstellen könnte. Am MIDI-Out wird auch im Linear-Modus natürlich ein chromatisches Endergebnis ausgegeben und nicht geschickt per Pitchbend „korrigiert“. Wer bewusst schräge Töne will, sollte und muss das direkt mit analogen Signalen tun. Das ist auch die Domäne des SQ1. MIDI ist vorhanden und funktioniert auch, aber es ist nicht sehr weitreichend konfigurierbar wie etwa eine Controller-Nummer oder so etwas. Außerdem kann für Sync und Gate jeweils die Polarität angegeben werden und dadurch auch wann der SQ1 reagieren soll.

WORKSHOPS

Wie ihr den SQ-1 im Verbund mit einem Korg MS20 einsetzt, haben wir für Euch in einem Workshop aufbereitet, die ihr HIER findet:

Fazit

Für diesen Preis gibt es nur einen Konkurrenten in der Mainstreamwelt der Sequencer, nämlich den Arturia Beatstep. Dieser verfolgt ein anderes Konzept und ist eher ein Controller mit CV/Gate Ausgang und einer 16 Steps umfassenden Sequenz, die sich nur über USB mit mehreren Sequencern synchronisieren lässt. Das bedeutet, man benötigt einen Rechner für mehr als einen Beatstep. Ein SQ ist für den analogen Austausch gedacht und bietet dazu als „Abfallprodukt“ etwas MIDI und USB-MIDI an, die für die Synchronisation und ein paar Noten auf dem Rechner oder iPad sorgen können. Primär sind sie für analoge Synthesizer gedacht und haben auch eine passable Sync-Technik dafür. Kaskadieren könnte man sie per analoger Clock, da die Noten in 1/4 bis 1/16 einen untergeordneten SQ1 steuern können. Mangels analoger Steueranschlüsse lassen sich aber keine Rücksetzung oder Sprünge der Sequenz oder ähnliches durchführen, sondern eher eine Rhythmisierung und damit indirekter Verlängerung pro „Pause“, um je einen Step zu erreichen. Die 20,- Euro mehr im Vergleich zu Arturia sind für 2 weitere analoge Signale und die analogen Clock/Tempo-Anschlüsse durchaus angemessen. Als Controller eignet sich der SQ nicht und ist auch nicht dafür ausgelegt. Es gibt auch keine dynamischen oder druckempfindlichen Pads. Generell ist Dynamik hier nicht vorgesehen. Es ist wegen des Sync-Eingangs aber interessant, sich für 2 oder 3 Korg SQ-1 für einen komplexeren verschachtelten Steuerungsprozess zu entscheiden. Kaskaden von Beatsteps ohne Rechner machen hingegen keinen Sinn, da diese nur über einen Rechner oder USB-Host-Gerät synchron oder aber abgekoppelt nur alleinstehend arbeiten können. Für diesen Preis ist der SQ1 sicher ein Mitnahmepreis. Ganz egal, was es sonst gibt und auch die Tatsache, dass er nicht alles bietet, was ein SQ10 tat bieten kann. Er ist ein wenig USB-CV-Interface und der Preis ist absolut angemessen. Falls es mal einen SQ1-Pro geben sollte, stünde er vielleicht in einem ähnlichen Verhältnis zum SQ10 wie der MS20M zum MS20 Mini. Da würde man sich sicher über analoge Steuereingänge, Rücksetzfunktionen und am besten auch Ausgänge einfügen, die man sonst an Analog-Steppern finden kann. Selbst bei einem um 100,- Euro höheren Preis wäre das zusammen mit einer Transpose-Funktion einfacher, als die Keyboard-Spannung extern zu addieren/summieren, um eine Sequenz transponieren zu können. Auch der SQ10 hatte diese Funktion in Form eines Addierers auch nur als eine Art Zusatz Analog-Mixer zu bieten. Wie man hört, ist auf diese Weise der Beatstep Pro entstanden, der übrigens wiederum in der 250,- Euro Preislage einzigartig ist. SQ1 und Beatstep teilen sich die Preisbereiche bis 400,- Euro – was eine erhebliche Chance für Korg ist, einen Haufen SQs abzusetzen. Endlich passiert mal was beim Thema Sequencer!

-> Zu den Demos: Mit dem MS20M – die „Knacks“ Sequenz ist ein Signal für die Umschaltung des MS20M auf Filter „Rev 2“ Mode (von bisher „Rev 1“)
-> Active Step erlaubt ein Hinzufügen oder Wegnehmen von „Gates“, wie hier in den Demos – bewusst mit dem gleichen Sound gemacht.
-> Umschaltung auf 16 Step AB Vertikal-Abspielart von normalem „horizontalen“ Abspielen und  zurück im hinteren Teil in der entsprechend benannten Sequenz zeigt, wie sich die Gate-Einstellungen anders bemerkbar machen.

Zum MS20M siehe entsprechenden Test dazu (extra)

Plus

  • sehr günstig
  • 2x Gate und Lauflicht
  • extrem kompakt
  • Batteriebetrieb
  • spricht auch MIDI und USB-MIDI
  • 2 Gate-Spuren im TR-Stil

Minus

  • Sync von außen etwas komplizierter
  • in einer Pro Version wären Steuereingänge für Reset, Stop etc. gut, ebenso "Einzelausgänge" - jedoch für diesen Preis kein ernsthafter Minuspunkt
  • MIDI nur Out via Miniklinkenadapter und etwas begrenzt flexibel, was gesteuert wird
  • keine Transposition ohne Hilfsmodule

Preis

  • 119,- Euro
Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    richard  AHU

    Cool, ein witziges kleines Helferlein. Konzeptionell wirkt es auf mich sehr retro, insgesamt wären neue Ideen auch mal was feines, allerdings ist das in der Preisklasse kein wirkliches Kriterium.
    Stepsequencer kann man ja gar nicht genug haben ;-)

      • Profilbild
        AMAZONA Archiv

        Moinsen zusammen.
        Ich möchte ergänzen: „Sinnvoll nutzbare Stepsequenzer…“.
        Wie ich es an anderer Stelle hier auch schon mal angebracht habe, gehört z.B. der vermeintlich kultige MAQ16 von Doepfer genau nicht zu dieser Geräteklasse.
        Unübersichtliche x-fach-Belegungen der vorhandenen Taster, fehlende Gate-Taster (’nen Ton mal kurz aus der Sequenz rausnehmen ist bei laufender Sequenz und ohne Menü-Klimmzüge nicht möglich) stattdessen wird stolz eine „neue“ Jubiläumsversion nach der anderen auf den Markt geworfen, die immer mehr Features in die schon seit Anfang an überforderte Hardware stopft. Ein schönes Beispiel für stetige Verschlimmbesserung….
        Da lob ich mir diese kleinen Kistchen, die für kleines Geld einen eingeschränkten, dafür aber schnellen und guten Zugang zu den Funktionen garantieren, auch wenn man das Ding mal ein paar Monate nicht unter den Fingern gehabt hat.
        Den Beatstep von Arturia find ich ähnlich sympathisch, daher werkelt der hier auch doppelt im Studio rum.
        Der SQ-1 ist bestellt, und ich freu mich schon, insbesondere, da ich früher (vor mehr als 20 Jahren) auch mal einen SQ10 besaß, und auch der schon viel Spaß gemacht hat.
        Also Daumen hoch; hier hat Korg wieder alles richtig gemacht.

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          tomk  AHU

          @Test
          Das nächste Tischspielzeug von Korg.

          Warum der Sequencer nicht resettet bei externen Start-Stop (oder extra CVIn), warum er kein MidiClockIn empfängt, warum man ihn nicht extern Oktavieren kann … dies wird uns nur der Ingenieur beantworten können. (Für meine Bedürfnisse 3mal Nein)

          So bleibt er eben ein Spielzeug, welches durchaus viel bietet fürs Geld.

          @Mic
          Bei der von dir gemeinten Kaskadierung müsste man dann doch alles einzeln resetten?

          @Vogel
          Wieso kann man bei laufender Sequenz beim Maq16 keinen Ton rausnehmen?! Einfach gewünschten Regler Anschlag rechts und fertig, somit ist raus nicht das Problem, eher passend wieder rein. ;)

          @Marko
          Ich spekuliere ja auf einen KArpM + Sequencer.

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            AMAZONA Archiv

            OK, ich hab mich undeutlich ausgedrückt: Selbstverständlich kann man den Notenwert rausdrehen, aber halt nicht Aus- und vor allem wieder Einschalten.
            Aber ich denke, das hattest du auch schon so verstanden…

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            moogulator  RED

            Nein, ich spreche ja von einer Rhythmisierung und damit einer komplexeren asynchronen Nutzart. Diese ist möglich.

            Nicht möglich sind Resets auf die „1“ außer über Jump per Hand.

            Ich sehe das Fehlen der Buchsen als Preis an den Preis – 119€ vs. – ja, was halt die anderen kosten, deshalb ist alles erwähnt – also Preis vs Leistung = your turn!

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          TobyB  RED

          Hallo Andreas,

          oder anders gesagt Sequenzer die in mein Setup passen. Für mich ist der SQ-1 weit entfernt von einem Spielzeug. Wenn Korg so weiter macht ist das MonoVolca Rack demnächst am platzen. Die Größe eines Geräts sagt nichts über seine Funktion. Ich werde immer noch schräg angeguckt wenn ich meinen EHX 8 Step Programmer auspacke und meine Tretminen mit dem steuere. Ich halte es da mit der Frau von Trevor Horn die in „Rage Hard – Young Persons 12″ Mix“ sprach. …“where everything has its place and anything can happen“ … „always looped the sequencer, he will never let us down“ :-)

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          swellkoerper  AHU

          Wieso immer auf den MAQ einprügeln? Bei mir ist es auch sicher eine Liebe-Hass-Beziehung, aber das Ding liefert, einmal eingestellt, IMMER verwertbare Ergebnisse. Ich helfe mir halt, indem ich die Speicherplätze für vorprogrammierte Szenarien nutze, und die Step-Mute-Problematik lässt sich mit „Upside-Down“-Arbeitsweise umgehen: erst die volle Sequenz erstellen, aufnehmen, dann Steps reduzieren, wieder aufnehmen. Ich glaube, ich könnte auf die meiste meiner HW verzichten, der MAQ bleibt. Aber das Neu-Lernen nach ein paar Monaten Pause nervt, da geb ich dir absolut Recht. Grüsse

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    AMAZONA Archiv

    Schön wäre die auch einen Neuauflage des ARP Sequenzers. :)

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    daniel müller  

    Der SQ-1 ist wirklich ein sehr feiner kleiner Stepsequencer, mit direktem Zugriff auf alle vorhandenen Funktionen. Auch die Möglichkeit über den Parallel Modus (A/B) getrennte CV/Gate Signale auszugeben ist im Gegensatz zum Beatstep ein schönes Feature.

    Zwei kleine Kritikpunkte die noch zu erwähnen wären, der USB-Ausgang, welcher den SQ-1 auch mit Strom versorgt (USB-Netzteil, also auch ohne Rechner möglich) befindet sich auf der Rückseite und nimmt dadurch etwa 3cm Abstand in Anspruch. Zweiter Kritikpunkt ist eine fehlende Markierung der Poties, das ist wirklich extrem unpraktisch, da man auf den durchsichtigen Poties die Stellung so gut wie gar nicht erkennt. Habe das Problem mit einem dünnen schwarzen (wasserfesten) Feinliner gelöst, und einfach jeweils einen Strich in die Vertiefung gemacht. Das funktioniert gut und ist sehr hilfreich….

    Für mich eine preigünstige Alternative zum DarkTime von Doepfer…wenn auch nicht wirklich vergleichbar….

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    phil_dr110  

    meine alten Korgies (MS – 20, Sigma) freuen sich auch schon auf den SQ – 01.
    Gerade, weil er durch die Sync Buchsen auch wunderbar in meinen Volca, Mono, Electribe – Verband passt. Überhaupt verändert sich die Art des Musikmachens stark. Weg vom Rechner, hin zu diesen Maschinchen und für mich dadrurch klar mehr Lebendigkeit.

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    gutzufuss  

    Ich dachte, das könnte ein super und supergünstiges Teil für meinen Doepfer A-100 sein, aber ein Thomann-Kunde schreibt „Auch die CV-Potis haben nur eine Oktave, das ist dann sehr ernüchternd beim Bassline-Bauen“.
    Das wäre natürlich wirklich ein unangenehmer Kreativhemmer. Kann das jemand bestätigen oder dementieren?

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      hubschat

      Doch – geht mit 1, 2 und 5 Volt Bereich sowie Hz/V mit 8 Volt. Musst nur die FUNCTION-Taste drücken und bei den Steps Nr. 1-4 die entsprechende CV A bzw. B Range. Funktioniert auch via MIDI Out als 1, 2 oder 5 Oktaven Einstellung.

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    Viertelnote  AHU

    gerade für Einsteiger (so wie ich) in die
    Sequencerwelt, ist der kleine Sq-1 derzeit konkurrenzlos.
    Mam wird nicht „erschlagen“ mit Features, sondern, hat genug Spielraum fürs wesentliche.
    Die Tonfolge als Sequenz übernimmt bei mir ein alter Korg Ea-1 den kann man live transponieren. CV-Steuerung kommt vom
    SQ-1 mit dem ich meinen Voyager ansteuere.

    Ich habe auf die kleinen Potis passende
    Potiknöpfe geschraubt (Durchmesser 1,2cm) passt und funktioniert prima und sieht auch gleich wertiger aus.

    bester Gruß

      • Profilbild
        TobyB  RED

        Hallo Daniel,

        es gibt Transparente Potiknöpfe, ich bin auch noch am überlegen ob ich mir welche draufsetze.

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        Viertelnote  AHU

        ich habe mir silberne draufgeschraubt.
        Ja, das Lauflicht geht da schon ziemlich unter, aber es leuchtet untendurch wenn man ein wenig Platz vom Gehäuse läßt.
        Sieht dann so aus als würde eine winzige „Flamme“ wandern:-) Mir ist die Griffigkeit aber wichtig, denn die kleinen Potiachsen haben ja von Werk aus unterschiedliches Spiel. Die werden wohl schnell wackeln ohne eine Vorkehrung zu treffen.
        Transparente Potis sind wohl der beste Tipp dafür. (Lauflicht)

        freundlicher Gruß

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          daniel müller  

          …das mit dem untendurchscheinen ist natürlich auch ok. Was das Verwackeln angeht, glaube ich das die Poties eigentlich recht stabil sind, zumindest habe ich bei meinem VolcaBeats noch keine nennenswerte Veränderung feststellen können.
          beste grüße

  7. Profilbild
    daniel müller  

    …habe bei den mir bekannten Händlern keine passenden transparenten Potiknöpfe gefunden..hat jemand einen tipp?
    thanks

    • Profilbild
      TobyB  RED

      Hallo Daniel,

      Gewa Potiknopf Transparent, ich hab allerdings noch keine Aussenmasse gefunden. Sieht aber passend aus.

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          daniel müller  

          …da hat wohl schon jemand zugeschlagen ..die besagten transparenten Potiknöpfe bei musikding sind seit heute nicht mehr verfügbar..war das einer von euch ? :-)…bitte berichten ob die passen…
          cheers

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            AMAZONA Archiv

            Yep, ich hab den gesamten Bestand (waren nicht so viele) abgeräumt.
            Ich werde berichten…..

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              TobyB  RED

              Hallo Andreas,

              Abstauber. Mein Vorschlagsknopf ist zu stark im Durchmesser, ich hab bei Reichelt noch was gefunden und mache ein Foto, wenn wieder daheim.

              Grüsse.

          • Profilbild
            AMAZONA Archiv

            Kurze Knopfrückmeldung.
            Die Dinger sind heute gekommen (im Gegensatz zu meinem SQ-1, der immer noch nicht da ist). Ich hab sie aber an den Volcas ausprobieren können und musste feststellen, dass sie zwar mit 6mm angegeben sind, aber leider (Schieblehre sei dank) nur 5,8mm Innendurchmessser haben. Es muss also etwas gefeilt werden. Mal schauen, ob das dann klappt…
            Von der Größe (außen) her passen sie aber ganz gut; die Abstände sind nun mal nicht so üppig….

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              daniel müller  

              ..hey andreaz. ich hätte hier den SQ-1 zum Stecktest.. ;-)…aber leider gibt es die Knobs nicht mehr..höhöhö.

              kann mir vorstellen das man an die Stepbuttons nicht mehr so gut rankommt…aber teste doch mal wenn der kleine SQ-1 seinen Weg zu dir gefunden hat…

              • Profilbild
                AMAZONA Archiv

                Ich geh mal davon aus, dass es die gleichen Achsen wie bei den Volcas sind.
                Wie gesagt; die Knöpfe sind leider zu klein gefertigt; bei einem russischen U-Boot würde ich ja die Knöpfe mit Gewalt draufstecken, nicht aber bei den Volcas :)

                • Profilbild
                  TobyB  RED

                  Hallo Andreaz,

                  ich hab mir auch mal Knöpfe bestellt, meine SQ1 ist schon da und macht ziemlich viel Spass :-) Ob nun als Mastersequencer im Volca Monotribe Modus oder als USB/CV Durchreiche vom Mac oder IPad. Wenn die Knöpfe da sind und montiert mach ich mal ein schönes Foto, bis dahin sollte auch das Volca Monotribe Rack fertig sein.

                  Grüße

                  • Profilbild
                    AMAZONA Archiv

                    Mein SQ-1 ist jetzt auch schon ein paar Tage da, wurde aber erst ausgepackt und noch nicht angesteckt, da mein Studio gerade einen kleinen Umbau erfährt.
                    Die Potiknöpfe passen nicht (wie bereits erwähnt); ich werde da mal mit der Heissluftpistole rangehen und schauen, ob die sich etwas weiten lassen :)

  8. Profilbild
    WOK  

    Für für analoge Geräte ein schönes Teil. Hoffentlich gibt für die MIDI Seite noch ein Update:

    – über MIDI/USB wird nur MIDI-Clock ausgegeben, kein Timecode. Damit synchronisieren viele DAWs nicht.
    – umgekehrt empfängt der SQ-1 zwar Clock über USB-MIDI, gibt dann aber weder über MIDI noch USB Noten aus
    Eine Anbindung zum Computer zum Aufzeichnen in den Sequenzer ist somit nur eingeschränkt machbar.
    – auch wäre es ja technisch einfach gewesen, über USB-MIDI-IN eingehende Noten zum Transponieren der Sequenz zu nutzen – geht leider nicht.
    – die GLIDE Funktion hätte auch für MIDI genutzt werden können, indem Noten überlappt ausgegeben werden.
    – beim Umschalten des Abspielmodus startet die Sequenz neu, für live-Effekte daher kaum zu nutzen.
    – schade, dass keine CC-Daten ausgegeben werden können (z.B. im 2×8 Modus, bzw. das generell jede Taste/Regler CCs sendet). Da eine D/A Wandlung stattfindet, wäre das doch auch per Software machbar gewesen. Wäre dann ein toller Controller.
    – der fisselige MIDI-Out Adapter hält bestimmt nicht lange. Auf der Rückseite wäre doch Platz gewesen für eine DIN-Buchse….

    Für den Preis ein gutes Teil wenn man CV-Hardware hat. In Sachen MIDI stark verbesserungsbedürftig.
    Vielleicht kommt ja mal ein verbessertes Gerät (größer, mit richtigen Knöpfen). Kann dann gerne 50€ mehr kosten.

  9. Profilbild
    tomtom123  

    Leider unbrauchbar da, wenn er im Midi-Sync-Betrieb läuft (Tempo sync mit DAW)nichts mehr über USB-Midi Out geschickt wird – nur CV/Gate!!

    • Profilbild
      TobyB  RED

      Hallo tomtom,

      ich würde sagen das dies das normale Verhalten der SQ1 ist, mehr als Start, Stop, Tempo soll die SQ 1 ja nicht machen, denn es ist ein Sequencer. Insofern vollkommen richtiges Verhalten, was sollte denn deiner Meinung am USB Anschluss rauskommen?

      • Profilbild
        tomtom123  

        Sync von DAW (über USB-Midi) – Sequenz ebenfalls über (USB-)Midi wieder zurück an DAW – wäre wünschenswert – ist aber leider nicht so.
        Wenn der SQ-1 in Sync-Mode ist, wird nichts mehr über Midi geschickt, sondern nur über CV-Gate – echt schwach!!!

        Soll ja ein Sequenzer sein, dachte ich…

        • Profilbild
          TobyB  RED

          Hallo TomTom,

          Korg hat halt Midi sehr strikt implementiert. Ich persönlich brauche den USB Anschluss allenfalls zur Spannungsversorgung. Den Syncimpuls hole ich mir entweder über eine andere Volca. Natürlich ist es nicht toll das Korg den SQ1 so strikt via USB ansteuert. Allerdings überwiegt für mich das ich einen Sequencer habe der zumindest mit Volca Bass, Monotribe und System 1m sehr schön zusammenarbeitet. und die beiden erstgenannten aufwertet.

  10. Profilbild
    Michelus

    Mein SQ1 sendet am CV-Ausgang, auch in der „linear“ Einstellung, beim drehen der Potis offenbar keine kontinuierlich sich verändernde Steuerspannung, sondern ein sehr, sehr stark gerastertes Signal (geschätzt: 0-0,5-1-1,5-2-2,5 Volt usw). Damit sind genaue Steuerungen am Filter eines MS-20 mini nicht möglich. Gerade kurz vor der Selbstoszillation des Filters wird es ja interessant sehr feine Veränderungen zu modulieren. Mache ich was falsch? Oder ist das nun mal so beim SQ-1?

  11. Profilbild
    Michelus

    Wen ich meinen SQ-1 ausschalte und wieder einschalte, sind alle von mir vorgenommenen Einstellungen (z.B. Steplänge, Anzahl der Schritte usw.) weg. Gibt es wirklich keine Möglichkeit, wenigstens die letzten aktuellen Einstellungen nach dem Einschalten wieder zubekommen?

  12. Profilbild
    Green Dino  AHU

    Hallo ihr,

    Die Monotribe hat ja mit dem Update dann auch CV/Gate und die Volcas haben Midi In. Also könnte man ja die Volcas über Midi Out mit dem SQ-1 sequenzen oder halt die Monotribe über CV/Gate. Über Midi könnte man dann ja 16 Steps haben (A+B), aber wie sieht es bei der Monotribe aus? Ich kann sie doch entweder nur mit den CV/Gate Ausgängen von A oder von B verbinden – Hab ich dann trotzdem 16 Steps, wenn ich A+B laufen lasse?

    Ausserdem lese ich über all bei Korg nur, dass die Monotribe und die Volcas über Sync mit dem SQ-1 verbunden werden. Ja zum syncen jetzt oder auch zum sequenzen?

    Sorry ist mir nicht so klar^^ Ich würde halt sehr gerne die Möglichkeit haben an meiner Monotribe endlich auch Glide nutzen zu können…

    Der Beatstep kann ja so weit ich weiß kein Slide, midifziert ist meine Monotribe nicht.

    Da ich auch nen Volca Bass habe, würde mir der SQ-1 schon einiges bringen, aber am Wichtigsten wäre es mir 16 Steps mit Slide für meine Monotribe zu haben..

    Mit der Slide-Funktion des SQ-1 wäre es ja auch möglich unterschiedliche Notenlängen in einer Sequenz zu haben (Geht beim Beatstep auch nicht, oder?)…Hmm – Bitte um Aufklärung^^Thx

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      TobyB  RED

      Hallo Green Dino,

      wenn du die Monotribe vom SQ-1 steuerst hast du 8 Schritte oder 4, oder Random ;-) aber keine 16. Wenn du 16 Steps haben möchtest musst du löten und dir eine Schaltung bauen die A+B zusammenfasst oder du lötest dir den Eingang der Monotribe zurecht. Die Midiimplementation vom SQ-1 findest du hier http://www.....on_ENG.pdf
      Die Volcas empfangen über den Sync nur Sync und Start/Stop Impulse, alles andere via Midi. Wenn du also 16 Steps haben möchtest musst du löten ;-) Was die Volcas am Midi Out des SQ-1 betrifft, guck bitte in die Midi-Implementation, da Korg den SQ-1 als Master sieht ist die Implementation sparsam. Falls du eine DC Soundkarte hast und einen Mac kann Silent Way eine Alternative sein http://www.....ntway.html

      Grüße TOB

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        Green Dino  AHU

        Danke für deine Antwort!

        Mittlerweile denke ich, obwohl ich mir die Monotribe eigentlich mit dem Hintergedanken gekauft habe auf jeden Fall das volle Potenzial nutzbar zu machen, das ich einfach mit den Möglichkeiten, die Korg der kleinen Kiste ermöglicht hast klar kommen muss.

        Ich mein; Der Beatstep kann kein Slide, mit dem SQ-1 hätte ich nur 8 Steps, mit Midi Mod hätte ich das Problem mit den Notenhängern etc…

        Die Kosten-/Nutzenrechnung ginge da einfach nicht auf. Nicht nur in finanzieller Hinsicht.

        Denn im Endeffekt kommt es auch sehr darauf an, die Möglichkeiten, die man dann hätte sinnvoll, das heißt intuitiv/kreativ=musikalisch sinnvol nutzen zu können…

        Aber der Beatstep ist doch auch ein Midi to CV/Gate Interface (Beim SQ-1 war da doch wieder irgendwas bezüglich Midi und CV/Gate – Nur Clock oder so…?!)- Wäre es denn nicht möglich die Monotribe per Midi to CV/Gate Interface anzusteuern? Wären dann Slides, Accent bzw. Velocity möglich?

        Ps: Silent Way gibts doch auch für PC so weit ich weiß, oder?

        Pps: Was meinst du mit „den Eingang der Monotribe zurecht löten?

        Danke und liebe Grüße

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    TobyB  RED

    Hallo GreenDino,
    mit löten meinte ich eine kleine Schaltung welche die Signale von A+B zusammenfasst. Die Monotribe kannst du alternativ mit einem Doepfer Dark Link ansteuern,mache ich auch,hat den Charme eines regelbaren Glides.Zurück zur SQ-1:Sobald es über USB-Midi eine Midi-Clock empfängt, schalter der SQ1 die Midi-Funktionen aus! Also KEIN Hardware-Midiout und KEIN Midiout über USB mehr! Konsequenz: Der SQ1 kann ENTWEDER zur DAW gesynct werden und beide Reihen CV/Gate an einen Hardware-Synth schicken ODER ohne Tempo-Sync zur DAW auch Midi-Synths ansteuern. Für ein Analog-Synth-Studio mag das passen.Das heisst die SQ-1 sollte via Sync In ins Setup.Sonst heisst es Frickeln. Was Korg sich dabei gedacht hat, erschliesst sich mir noch nicht ganz.Klar es ist konsequent macht aber die Einbindung in ein Analoges und Midi Setup zur Frickelei.Da ich aber sowohl CV/Gate und MIDI brauche synce ich via Sync IN.Silent Way gibt es auch in einer PC Version, auf der Webseite die Soundkartenkompatibilitätsliste checken,ich hatte eine ESI hierzu abkommandiert.Der Punkt das so für mich zu lösen war,das ich hinter der Monotribe EHX FX habe deren Expression IN CV verarbeitet.SQ-1 A steuert die Sequenz und B die FX Tiefe.Alternativ spiele ich über KingKorg auf der Monotribe Bass. Es gibt für die Monotribe verschiedene Ansätze das Potential zu heben. Du bist da schon gut unterwegs.

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      Green Dino  AHU

      Werde mich dann wohl nach nem Dark Link umschauen..Danke dir für den Tipp, hatte garnich an Doepfer gedacht, aber der Dark Link ist ja nun wirklich nicht teuer…

      Grüße :)

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        TobyB  RED

        Hallo Green Dino,

        das ist auch eine Variante. Ich denke noch über einen 2. SQ-1 nach. Ich in meinen vorherigen Posts vergessen zu erwähnen, das der SQ-1 über MIDI in der richtigen Schalterstellung 16 Steps ausgibt. Schade ist das der Duty Regler das Gate für alle Steps regelt, ist aber kein Manko. Meiner Erfahrung nach kommt die Volca Bass am Besten mit SQ-1 klar. bei der Monotribe muss man mit dem Duty Regler aufpassen. Womit ich am heftigsten zu kämpfen hatte war Volca Keys.

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          chain  AHU

          Wenn ich den SQ1 zum Ansteuern meiner 2 monotronen nutzen mag, geht aber nur 1 mal CV, richtig? Oder wäre es nicht verkehrt, erstmal den monotronen MIDI einzuhauchen? Ich wollte den SQ1 in erster Linie wegen den beiden monotronen. Mein 2. Sequencer, der analog SQ1 funzen soll heist, 4 MB_SEQ_V4L, nur der muss noch ins Gehäuse … oder sollte ich diesen lieber für die monotronen Nutzen und der SQ1 spielt MI Shruthi??

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            TobyB  RED

            Hallo Chain,

            wieviele CVs hast du den an den Monotrons nach aussen geführt? Der SQ1 hat ja CV/Gate A und B so das du immer 2 CVs pro Sequencer hast. Ich sehe keinen Sinn die Monotrons zu midifizieren. CV/Gate reicht. zumal hier die Mods einfach zu realisieren sind. Dann hast du Midi für den Shruti frei.

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              moogulator  RED

              MIDI kann man nicht getrennt konfigurieren, das wirft einfach nur Melodien aus und ist etwas unflexibler als die CV/Gates – es sind in der Tat 2x Gate und CV aber man kann sie frei belegen und es gibt 2 Trigger-Gate-Spuren dadurch, was eigentlich die größte Stärke des SQ1 ist, MIDI ist eher eine Art Dreingabe. Läuft parallel.

              Nur, damit es nicht zu falschen Gedanken führt..

  14. Profilbild
    P-Nautilus

    Kennt jemand folgendes Problem?
    Ich betreibe den SQ-1 mit meinem MS20 (original), kann aber keine korrekten Intervalle herstellen. Oktaven sind bis zu einem Viertelton verstimmt.
    Der SQ-1 steht dazu auf 8V, CV out geht in VCO 1+2 IN am MS20, Die Gate Polarität hat auf die Stimmstabilität keinen Einfluss.
    Mit meinem Kenton USB Solo kommt der MS20 problemlos klar, es liegt also wohl nicht an einem internen Fehler im Synth.

    Der SQ-1 macht (bei entsprechend anderer Einstellung) z.B. am Roland SH101 auch keine Faxen, alles stabil.

    Bei dem Problem ist es übrigens egal, ob ich den SQ-1 als Sequenzer laufen lasse, oder als USB(MIDI)/CV Interface einsetzte.

    Kann jemand helfen? Übersehe ich etwas? Danke!

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      elektrostatik

      Ich besitze zwar selber nur den SQ-10 und auch einen alten MS-20, daher kann ich nur mutmaßen: Es wundert mich, dass du den SQ-1 auf 8V gestellt hast, denn der CV-Bereich des MS-20 geht nur bis 5V. Versuch´s doch mal mit 5V, dann müßte es wohl klappen.

  15. Profilbild
    homeboy

    Ich würde gern mit dem SQ-1 mein Nord Lead 2 steuern, geht das über den Umweg über Cubase ?
    Als Interface nutze ich das Scarlett USB 6.
    Danke

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      homeboy

      Ahhh sorry gerade erst gesehen, gibt ja Midi out mit einem Adapter.
      Aber über USB wäre es doch theoretisch gegangen ?

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        TobyB  RED

        Hallo Homeboy,

        mit USBMidi kastrierst du den SQ1. Andere Wege sind besser. Falls du eine eine DC Mehrkanal Soundkarte hast, kannst du mit Expert Sleeperz den SQ1 einbinden, wenn du den SQ1 mit verschiedenen Tempi zur DAW laufen lassen willst geht das mit EHX Clockworks oder Roland SBX-1.

  16. Profilbild
    Son of MooG  AHU

    Nach langem Zögern habe ich mir nun auch einen bestellt; für 97,-€. Heute kostet er wieder 119,-€, Glück gehabt…
    Step Sequencer kann man wirklich nicht genug haben. Der SQ-1 wird mein sechster sein (Eurorack Module mitgezählt), mit dem ich via CV/Gate meinen Dark Energy, Microzwerg Mk ll oder Model D ansteuern werde. Die Potis sind wohl ähnlich groß wie die Encoder meines Erica Synths Pico Seq’s, allerdings sind diese gerastert. Beim SQ-1 dürfte es schwierig sein, bei einer Range von 5V eine Sequenz einzustellen. Habe mir daher auch gleich einen Satz transparenter Poti-Köpfe beim Musikding dazu bestellt…

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