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Test: Audiorealism ADM, Software Drummaschine


Hör mal, wer da hämmert

Die Audiorealism ADM Drum Machine gibt es schon seit nunmehr 10 Jahren, gerade ist das Update 1.4.4.0 erschienen. Grund genug für AMAZONA.de mal nachzusehen, wie sich dieser Pionier der Roland-TR Emulation entwickelt hat.

Audiorealism Drum Machine 1.4.4.0

Wer die Audiorealism Drum Machine noch nicht kennt, hier ein kleiner Abriss:

Das Plug-in emuliert die allseits bekannten Roland Transistor Rhythms 909, 808 und 606. Es nutzt dabei keine Samples (abgesehen von den Cymbals und HiHats der 909 natürlich), sondern eigens programmierte Modelle. Dabei wurde sehr auf die Originaltreue geachtet und tatsächlich berücksichtigt z.B. die Accent-Steuerung das Verhalten der Original-Schaltung. Aus den Produktbeschreibungen lässt sich jedoch nicht ableiten, ob es sich um eine Simulation der analogen Schaltkreise handelt oder ob nach Klang modelliert wurde, es heißt lediglich „virtual analog emulation“. Sieht man sich den sehr dezenten Resourcenverbrauch einer Instanz im laufenden Betrieb an (3% auf einem Mac mit OSX 10.9, 4 GB RAM und 2x 2,3 GHz), ist eine echte Schaltkreisemulation eher unwahrscheinlich (oder wahnsinnig effizient).

Aufgebaut ist das Plug-in wie eine der emulierten Drummaschinen, ohne das Aussehen direkt zu kopieren (für ein 909 Feeling kann man aber ein weißes Skin aktivieren). Die Installation dauert nur wenige Augenblicke und über ein Call-Response Verfahren per E-Mail wird die Software freigeschaltet, die es für Mac (VST/AU) und Windows (VST) gibt, jeweils in einer 32- und einer 64-Bit-Variante.

Patches werden gespeichert, jedoch keine Bänke

Jeder Slot der Audiorealism Drum Machine kann mit einem eigenen Modell belegt werden, um so quasi eine Traum-TR zusammenzustellen. Ebenfalls lassen sich eigene Samples importieren. Einige Instrumente (z.B. die 606 Bassdrum) wurden aufgebohrt und erlauben auch Eingriffe ins Tuning und Attack-Verhalten, quasi die Emulation eines Hardware-Mods. Das wertet vor allem den sonst etwas steifen 606-Sound auf. Selbstverständlich kann man alle Instrumente auch einzeln routen, um diese dann mit Effekten zu versehen.

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Klangbeispiele

Leser-Stories zu diesem Produkt

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    olafmol

    New type of reviews? Simple summing up of features and only 1 remark about the most interesting thing: how does it sound compared to the originals?

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    Green Dino ••••

    Interessanterweise steckt in der ADM tatsächlich dieses bisschen ‚Magic‘. Am besten erkläre ich es so; Jedesmal wenn ich unterwegs auf meinem MP3 Player einen Track höre (meistens Stücke an denen ich arbeite) indem ich die ADM benutzt habe, were ich jedesmal aufs neue positiv überrascht. Passiert auch bei älteren Stücken (auf längeren Bahnfahrten z.B. höre ich gerne mal in ältere Sachen rein), bei denen sich dann erst zuhause rausstellt, dass es die ADM war.
    Das Ding hat was.

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    Flying C

    Für einen Test ist dieser Artikel leider etwas kurz geraten, in der ADM steckt viel mehr um es auf zwei Seiten abzuhaken. Ich habe eine kurze, ergänzende Leserstory erstellt die weitere Einzelheiten beleuchtet. [bitte verlinken!]

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Audiorealism Drum Machine

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