Test: beyerdynamic T1, Kopfhörer

6. November 2017

"Made In Germany" in Perfektion!

beyerdynamic T1

Es gibt nicht mehr viele deutsche Traditionsunternehmen, die innerhalb des Musikgeschäfts den langen Atem gegen die zumeist asiatische Konkurrenz hatten und haben. Mit dem zur Einführung der Bezeichnung eigentlich als Abwertung gedachte und mittlerweile in Sachen Qualität verpflichtende „Made In Germany“ gehen leider auch immer entsprechende Fertigungs- und Lohnnebenkosten einher, so dass viele Hersteller dazu übergegangen sind, zwar in Deutschland zu entwickeln, aber komplett in China fertigen zu lassen. Eine der wenigen Ausnahmen ist die Firma beyerdynamic aus Heilbronn, die bis auf sehr wenige Ausnahmen von der Entwicklung bis zur Endfertigung alles in Deutschland erledigen lässt und mit dem beyerdynamic T1 ein echtes Schlachtschiff in Sachen Kopfhörer im Angebot hat.

Ein Ladenpreis von knapp 900,- Euro wendet sich dann auch gleich einmal an das anvisierte Klientel. Es ist unwahrscheinlich, dass ein Budget- oder Homestudiobetreiber einen solchen Betrag für ein Produkt ausgibt, welches erfahrungsgemäß unerlässlich für die Arbeit ist, jedoch aber nur in Zusammenarbeit mit einem oder mehreren Monitorensystemen betrieben werden kann. Höre ich da die ersten Stimmen, die nur über einen Kopfhörer mischen? Oder gibt es gar einige, die in Zusammenarbeit mit dem SPL Phonitor sich bewusst gegen Nahfeldmonitore ausgesprochen haben? Selbige sollten die folgenden Zeilen sehr akribisch lesen, es könnte sich wirtschaftlich rechnen.

Konzept

Wir alle kennen Kopf- und Ohrhörer aus den verschiedensten Einsatzbereichen. Primär wird jeder das klassische Bild des agierenden Musikers im Aufnahmeraum vor sich haben, während der Tontechniker nebst Produzent in der Regie vor der Abhöre sitzt. In Zeiten der Flexibilität und Mobilität hingegen nimmt der Trend zu einem High-End Kopfhörer deutlich zu. Ob bei einer lautlosen Session, auf Reisen oder aber als Zweit- oder Drittabhöre, die Bedeutung einer ernstzunehmenden Alternative zu einem Nahfeld-Monitor ist in den letzten Jahren stetig gewachsen, von der treuen Gemeinde der Hi-Fi-Enthusiasten ganz abgesehen.

Mit dem beyerdynamic T1 präsentieren die Heilbronner das Topmodell ihrer Tesla-Reihe, bei denen es sich um neu entwickelte Schallwandler mit einer Antriebsleistung von über einem Tesla (Maßeinheit für die magnetische Flussdichte) für einen höheren Wirkungsgrad handelt.

beyerdynamic T1 – Front

Konstruktion

Der beyerdynamic T1 verwendet eine halboffene Bauweise, wie sie auch beim Schwestermodell DT 880 Pro anzutreffen ist. Es handelt sich um einen dynamischen Kopfhörer, bei dem die Ohrmuscheln komplett umschlossen werden. Das gesamte Erscheinungsbild des beyerdynamics T1 ist als geradezu edel zu betrachten. Die farbliche Kombination, die von mattem Silber bis zu klassischem Schwarz reicht, kombiniert mit massiv anmutender Lautsprecherbefestigung und einer absolut tadellosen Verarbeitung lassen nicht nur auf den ersten Blick deutsche Ingenieurskunst aufblitzen.

beyerdynamic T1 – Kabel

Das mitgelieferte Kabel besitzt im Vergleich zu vielen Konkurrenten die eher seltene doppelte Kabelführung, was zu einem gleichmäßigeren Zug auf beiden Kopfhälften führt, sofern man überhaupt von Zug sprechen kann. Beide Hörer-Kabelstecker sind steckbar und vergoldet, auf der anderen Seite befindet sich ein ebenfalls vergoldeter 6,35 mm Stecker, der mittels einer Verschraubung auch auf 3,5 mm Ministereoklinke reduziert werden kann. Um die Kabelenden während des Transportes oder allgemein im nicht gesteckten Zustand zu schützen, befinden sich insgesamt 3 Kunststoffhülsen über dem Kabel, die bei Bedarf über die Steckerenden gezogen werden können.

beyerdynamic T1 – Hartschalenkoffer

Auch wenn sich der Miniklinkenbetrieb für mobile Devices anbieten würde, die vergleichsweise hohe Impedanz von 600 Ohm schränkt die direkte Verwendung aufgrund der deutlich geringeren Maximallautstärke erheblich ein. Um den Hörer entsprechend seiner Auslegung in hoher Qualität beschicken zu können, muss ein ernstzunehmender Kopfhörerverstärker zu Werke gehen. Wer hingegen gewillt ist, einen knapp vierstelligen Betrag für einen Spitzen-Kopfhörer auszugeben, wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch einen entsprechenden Verstärker sein Eigen nennen. Transportiert wird der beyerdynamic T1 in einem stabilen und dennoch sehr leichten Hartschalenkoffer, welcher Hörer und Kabel passgenau aufnimmt.

Offen, halboffen, geschlossen

Gemäß der Produktbeschreibung wird der beyerdynamic T1 als halboffener Kopfhörer beschrieben, was eine Reduzierung des Schalls in beide Richtungen (innen nach außen, außen nach innen) impliziert. Diese Bezeichnung kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen, da eine Reduzierung der Umgebungsgeräusche nach dem Aufsetzen des Kopfhörers faktisch nicht stattfand. Der Kopfhörer ist eher als offener Kopfhörer zu verstehen, was seinen Einsatz am Pult aber keinesfalls beeinträchtigt. Lediglich für den Einsatzbereich im Aufnahmeraum ist diese Bauweise ein Nachteil, allerdings wurde der beyerdynamic T1 für diesen Zweck auch nicht konstruiert.

beyerdynamic T1 – passgenauer Sitz

Tragekomfort

Hat man die Bügel auf seine Kopfform optimiert, sind es nur noch der Tragebügel und die Ohrpolster, die den Tragekomfort bei einem Kopfhörer schmälern können. Hier sticht der beyerdynamic T1 positiv aus der Liste der Konkurrenten heraus. Das mit proteinbeschichtetem Kunstleder überzogene Kopfband liegt sehr weich auf dem Kopf auf, wobei die großen Velour-Ohrpolster sich nahezu unfühlbar an die Kopfseiten anschmiegen. Das Ergebnis ist ein Kopfhörer, der trotz eines Gewichtes von 356 Gramm (ohne Kabel) sich anscheinend schwerelos und dennoch mit sicherem Sitz am Kopf befindet. Höchste Vollendung in Sachen Tragekomfort.

beyerdynamic T1 – im Studioeinsatz

Auch nach mehrstündigem Tragen konnte keine Ermüdung des Kopfes festgestellt werden. Über die Wirkung des massiven, aber auch vergleichsweise schweren Kabels lässt sich streiten. Einige Kollegen monierten eine gewisse Zuglast, sofern man das Kabel in seiner kompletten Länge zu Boden gleiten lässt, welche erst dann nachlässt, sobald man das Kabel relativ nah am Kopfhörer zum Beispiel als Entlastung über den Arbeitstisch führt. Diese Einschätzung kann ich nicht teilen. Meines Erachtens sorgt die Steifheit des Kabels bei der Auflage auf dem Boden eher einem biegsamen Stock gleich für eine Abfederung der Zuglast. Hier sollte sich aber jeder ein eigenes Urteil bilden, zumal die Ansprüche an den eigenen Arbeitsplatz von Person zu Person stark variieren.

Klangverhalten

Schaut man in die Ohrpolster hinein, so erkennt man, dass die jeweiligen Schallwandler leicht schräg nach vorne postiert wurden. Ob dies der natürlichen Form des Ohres geschuldet ist oder man so dem Extrem-Stereobild eines Kopfhörers vorbeugen möchte, bleibt ein Geheimnis der Ingenieure. Fakt ist jedoch, dass der beyerdynamic T1 eine exzellente Performance in Sachen räumlicher Abbildung liefert. Die Tiefenstaffelung ist für einen Kopfhörer beeindruckend, welche mit einem speziellen Kopfhörerverstärker mit Crossfeed Einstellung, wie zum Beispiel die SPL Phonitor Serie, nochmals zunimmt.

Dabei bleibt die Einfärbung des klanglichen Materials sehr dezent. Der Bassbereich bleibt auch bei starken Impulsen straff, trocken und durchsichtig, der Mittenbereich linear und analytisch, fernab der Scoop Charakteristik jener Produkte, die dem Ohr einen noch nicht vorhandenen Wohlklang offerieren wollen. Einzig die Höhenwiedergabe zeigt eine dezente Überbetonung, was es gerade bei High-Gain Gitarren-lastigen Produktionen zu berücksichtigen gilt.

Auch in Sachen Impulsverhalten setzt der beyerdynamic T1 neue Maßstäbe. Die bereits erwähnte Tesla-Technologie mit ihrer hochfeinen Schwingspule trägt maßgeblich zu diesem Klangverhalten bei. Das verwendete Material ist extrem schnell in der Wandlung und sorgt so für eine feine und ultrakompakte Ansprache.

beyerdynamic T1 – ab ins Körbchen!

Fazit

Mit dem beyerdynamic T1 hat das Traditionsunternehmen aus Heilbronn einen Kopfhörer der absoluten Spitzenklasse auf dem Markt. Verarbeitungstechnisch über alle Maßen erhaben, punktet das Produkt auf ganzer Linie in Sachen Design, Konstruktion, Tragekomfort und insbesondere Klang. Die hohe Impulstreue des Produktes und seine exzellente räumliche Auflösung lassen im Klangmaterial zuweilen Feinheiten erkennen, welche selbst in einer hochwertigen Nahfeld-Abhöre verloren gehen können.

Ausgestattet mit strammen und trocknen Bässen, linearen Mitten und einer klaren Höhendefinition erlaubt der beyerdynamic T1 eine ermüdungsfreies Arbeiten, was zudem durch einen überragenden Sitz auch zu ausladenden Sessions einlädt. Das gelieferte Klangmaterial klingt über sein gesamtes Frequenzspektrum extrem lebendig ohne schönzufärben.

In jeder Hinsicht ein absolutes Spitzenprodukt, da bleibt nur die Höchstnote!

Plus

  • Klang
  • räumliche Auflösung
  • Impulsverhalten
  • Tragekomfort
  • Verarbeitung

Preis

  • Ladenpreis: 899,- Euro
Forum
  1. Profilbild
    Coin  AHU

    Danke für den ausführlichen Testbericht des T1.
    Ich bin vor kurzem auch von DT990/DT770 zu DT 880 Pro gewechselt und höre nun Details, die ich mit den „kleineren“ Modellen nicht gehört habe.
    Beeindruckend.
    Kann mir gut vortellen das der T1 nochmal eine Schippe drauf legt.
    Aber er ist und bleibt ein HiFi Kopfhörer, wie die DT Editionen.
    Was sehr geil wäre, wenn Beyerdynamic noch einen magneostatischen oder elektrostatischen Kopfhörer raus bringt, wie den Audeze LCD-2.
    Den würde ich mir von Beyerdynamic sehr gern kaufen.

  2. Profilbild
    uelef  

    Hallo Axel,
    vielen Dank für den Bericht. Aber hast du mal andere Kopfhörer im gleichen Preissegment ausprobiert? Das halte ich eigentlich für einen wirklich aussagekräftigen Test für notwendig.
    Ich hatte den T1 ein paar Wochen zu Hause, aber er kam einfach, was die Raumstaffelung und den Detailgrad angeht, nicht an den AKG K-812 ran. Der AKG war sauberer im Klang, er hatte eine größere und angenehmere Räumlichkeit, der T1 blieb in Details (gerade bei den Mitten und beim Bass) leicht matschig und undifferenziert. Deswegen habe ich den Kopfhörer wieder bei Thomann zurückgeschickt (was ich ja nicht so gerne mache) und den K-812 behalten. Ich habe dann auch noch mal den Beyerdynamic DT-1770 Pro ausprobiert – der hat mir besser gefallen. Aber er ist natürlich nicht so neutral wie der T1 abgestimmt.
    Erwähnt werden sollte vielleicht noch, dass du wahrscheinlich die 2. Generation des T1 getestet hast, oder?
    Und was beyerdynamic angeht, so ist mein Favorit der beyerdynamic T 70 p. Der wird aber leider nicht mehr hergestellt, ist aber noch zu kaufen. Billiger, leichter, wirklich halboffen und bequem, allerdings nicht so schick.
    Viele Grüße, Ulf

    • Profilbild
      defrigge  

      Wenn der T1 im Vergleich zum AKG K-812 nicht wirklich mithalten kann (was auch mein Eindruck vom weniger ausführlichen Testhören ist), wie kann er dann beanspruchen, in derselben Preisklasse ein „Best Buy“ zu sein???

      • Profilbild
        uelef  

        Anscheinend wurde das mit dem „best buy“ aus dem Artikel entfernt – habe es nicht mehr gefunden … (für alle, die sich über diesen Kommentar wundern)

    • Profilbild
      Axel Ritt  RED

      Hallo Ulf, durch meine Arbeit bei verschiedenen Produktionen sind mir auch verschiedene High-End Kopfhörer unter gekommen, allerdings habe ich den von dir beschriebenen AKG bisher noch nicht gehört. Inwieweit jemandem ein Kopfhörer besser gefällt, ist natürlich ein rein subjektive Empfindung, ich für meinen Teil kann nur sagen, dass der T1 der bislang beste Kopfhörer war, der mir unter gekommen ist. Sollte ich den AKG einmal testen können, werde ich einen Vergleich ziehen. VG

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        uelef  

        Würde mich echt interessieren, wie du den AKG K-812 im Vergleich findest. Meiner Meinung nach ist das Fazit klar, welcher besser differenziert. Allerdings frage ich mich sowieso immer wieder, wie groß die Fertigungstoleranz bei solchen Geräten ist. Ob T1 wirklich immer wie ein anderer T1 klingt?
        Und du hast die 2. Generation getestet, oder?
        Viele Grüße, Ulf

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        defrigge  

        Das Ergebnis ist, dass der T1 nun als sogenannter „Best Buy“ die Liste der gehobenen Klasse der Studio-Kopfhörer anführt, ohne dass derjenige, der die „Best Buy“-Plakette vergeben hat, den zweitplazierten jemals im Vergleich gehört hat.

        Ist das nicht ein ein bisschen reichlich schräg für solche Urteile, die ja Käuferverhalten beeinflussen?

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          Axel Ritt  RED

          niemand, der sich ernsthaft mit Musikprodukten auseinander setzt, wird einen absolutistischen Ansatz verfolgen. Demnach ist auch der Begriff „Best Buy“ so zu verstehen, dass man bei Interesse im Gesamtpaket des Produktes eine extrem gutes Produkt erwerben kann. Dies bedeutet nicht, dass es in der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft kein vergleichbares Produkt geben wird, zumal der bewertende Tester immer ein zutiefst subjektive Meinung hat. Frag mal im Gitarrenbereich nach, welches der beste Hochpreisverstärker ist und nimm dir ein paar Wochen nichts vor, so lange musst du nämlich aufgrund der unterschiedlichen Geschmäckern diskutieren. Dies würde im Umkehrschluss bedeuten, dass man z.B. im Gitarrenverstärkerbereich niemals die höchste Bewertung vergeben darf, da kein Tester in der Lage ist die riesige Zahl von Verstärkern zu vergleichen. Von daher, bei Interesse selber vergleichen und eigenes Urteil bilden. Für mich persönlich hat der T1 die Höchstbewertung verdient.

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            defrigge  

            Ich sehe weit und breit keine riesige Höchstzahl an Kandidaten für die aktuell besten Premium-Kopfhörer: die Zahl der anerkannten Spitzenmodelle ist überschaubar, und der AKG 812 gehört auf der Basis bisheriger Tests zweifelsfrei zur absoluten Top-Gruppe der angegebenen Preisklasse. Inzwischen kostet er sogar weniger als der T1, hat eine Impedanz, die ihn viel weniger abhängig macht von teuren Kopfhörerverstärkern, was vielseitigeren Einsatz im Musikeralltag ermöglicht.

            Das ist alles nicht so schwierig, und aus meiner Sicht ist es schlicht eine Farce, einen „Best Buy“ zu vergeben, ohne den weit und breit wichtigsten Konkurrenten auch nur gehört zu haben. „Best buy“ ist eine Vergleichs-Wendung, ein Superlativ, und den sollte m.E. keiner verwenden, der nicht mal den wichtigstens unter den Konkurrenten (der sogar in derselben Liste auf Platz 2 geführt wird) zur Kenntnis genommen hat.
            Selbst danach bleibt ein Urteil subjektiv, aber dann ist es wenigstens eins.

  3. Profilbild
    customstudio  

    Ich bin seit kurzem im Besitz eines DT 1990, würde mich interessieren ob der T1 noch eine Schippe drauf legt.
    Der DT 1990 ist für mich das perfekte Mixing und Mastering Mikroskop geworden.

  4. Profilbild
    Franz Walsch  AHU

    Interessant wäre es in dem Testzusammenhang zu erfahren, welche und wie groß die Rolle eines passenden Kopfhörerverstärkers am Gesamtklang ist. Ohne passenden Kopfhörerverstärker lohnt der Kauf wohl kaum …

    • Profilbild
      Axel Ritt  RED

      ich kann in dem Zusammenhang nur auf die SPL Phonitor Serie verweisen. Über diese Verstärker wurde der Kopfhörer getestet und die außergewöhnliche Qualität der Produkte ist ja hinlänglich bekannt.

      • Profilbild
        Franz Walsch  AHU

        Danke für die Information.
        Schön wäre es bei jedem Testbericht das gleich am Anfang zu erfahren. Schließlich bilden KHV & KH ein Paar und sollten als solches auch bewertet werden.

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