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Test: Black Corporation Kijimi Synthesizer & DIY Report

12. Oktober 2019

Kijimi - Modulation im Zugriff

Hintergrundinfos zum Black Corporation Kijimi

Seit ein paar Monaten ist der Kijimi als DIY-Version und als fertig montierte Version (prebuilt) erhältlich, nun hier der Test und DIY-Bericht.

Der Kijimi wurde von dem japanischen Unternehmen Black Corporation entwickelt, von dort kommt auch der Deckardsdream (Yamaha CS80 angelehnter Synthesizer).

Roman Filippov ist der Mann hinter den Unternehmen, bekannt wurde er vor ca. 10 Jahren mit Buchla Format Modulen, die meisten seiner Kunden kennen ihn deshalb aus diversen Foren.

Ein RSF Polykobol diente als Ideengeber für den Kijimi. Somit haben wir hier einen 8-fach polyphonen Analog-Synthesizer mit 16 VCOs.

Die Features des Kijimi Synthesizers

Schauen wir zunächst mal auf die weiteren Produktdetails:

  • 8 Voices, basierend auf 16x CEM3340 bzw. AS3340 (analog)
  • ssi2144 Tiefpassfilter (analog)
  • 2 LFOs mit je 6 Schwingungsformen und Attack/Decay-Regelung
  • 2 Envelopes ADSR
  • Suboszillator
  • Triple Noise
  • MPE/Poly-Aftertouch
  • 1152 Preset-Speicher, aufgeteilt in 9 Bänken
  • OLED-Display

Kijimi Anschlüsse

  • 6,3 mm Master-Ausgang, mono, unsymmetrisch
  • 5,5 mm DC-Anschluss für ein externes 24 V DC/2 A Steckernetzteil
  • MIDI In, Out, Thru DIN-Buchsen
  • USB Anschluss, USB MIDI
  • Expander-Input (falls man 2 Kijimi hat, erhält man somit 16 Voices)
  • externer Modulationseingang (0-10 V – noch nicht nutzbar)
  • 6,3 mm Kopfhöreranschluss am Frontpanel

Kijimi Äußeres

Wie man erkennen kann, handelt es sich um ein 19“ Rack-Gerät mit 4 Höheneinheiten, die Einbautiefe beträgt nur 10 cm bei der Prebuilt-Version und 16 cm bei der DIY-Version. Das leicht glänzende Frontpanel und Gehäuse sind aus Stahl gefertigt, die Beschriftung ist kratzfest. Am Frontpanel macht sich das kleine 0,96“ OLED-Display (3,5 cm) kaum bemerkbar, was je nach Einbaulage anstrengend abzulesen ist, da kann man gern diskutieren, ob ein großes Display sinnvoller wäre, wenn man es positiv bewerten möchte, so lenkt es wenigstens nicht vom Musizieren ab. Dennoch reicht zum Arbeiten die Display-Größe aus, ich habe Roman.F schon mehrfach vergeblich gebeten, auf ein 1,3“ OLED zu wechseln.

Die Taster kommen von Omron, diese kennt man vielleicht von anderen Einsatzzwecken wie Lichtpulten, an denen diese durchaus 15 Jahre leiden müssen, bis sie mal getauscht werden, somit qualitativ hochwertig und auch nicht günstig. Bei meiner DIY-Version habe ich mich für einen blauen statt gelben SHIFT-Taster entschieden. Dazu gesellen sich die Potis in guter Qualität, nun wird man sich fragen, woran man das erkennt. Ein Blick in das Datasheet hilft hierbei, der Lebenszyklus der Potis ist dort mit 15000 Drehungen angegeben, natürlich gibt es auch Potis mit 100000 Drehungen Lifecycle, jedoch kosten diese auch noch mal 3-5 Euro/Stück mehr (auf 100er Stückmengen).

Die Potis sind nicht am Panel befestigt, ist hier nicht nötig, da der kurze Potischaft in Kombination mit geringen Anstand zur PCB stabil genug ausgeführt ist. Neben dem Display ist ein Push-Encoder vorhanden, dieser dient der Menüführung. Ein Kopfhöreranschluss samt Lautstärkeregler an der Front hat ebenfalls Platz gefunden. Insgesamt ist das Panelkonzept sehr gut gelungen, man findet sich gut zurecht und hat auch mit „dicken Fingern“ Platz zwischen den Potis, es ist ja schließlich kein Eurorack-System.

Das wohl Wichtigste am RSF Polykobol sind die VCO-Waveshaper, diese überblenden die Oszillator-Schwingungsformen stufenlos und können sogar moduliert werden, diese finden wir hier auch. Sehr markant am KIJIMI sind die Modulationsmöglichkeiten – primär werden hier 2 LFOs mit getrennter Attack- und Decay-Regelung sowie der ADSR 2 als Quelle genutzt. Die 6 unterschiedlichen LFO-Schwingungsformen pro LFO erklären sich von selbst.

Wie bereits im RSF Kobol/Polykobol ist der VCO2 ebenfalls als Modulationsquelle für den VCO1 und VCF verfügbar. Die LEDs geben Auskunft über die Modulationsart, grün ist positiv, rot bedeutet negativ und beide LEDs an, bedeutet bipolare Ansteuerung.

Modulationsbereich

Clever, man kann zusätzlich im Softwaremenü die LFOs individuell einstellen, so stehen dort zusätzlich Geschwindigkeitsbereiche und weitere Modulationsziele zur Verfügung.

Nur VCO2 besitzt einen Gain-Regler für den Filtereingang , abschalten kann man den VCO1 Mix jedoch über die Volume-Taster.

Oszillator-Sync erklärt sich von selbst, VCO 1 auf VCO 2 oder  VCO2 auf VCO1, klanglich aufgrund der Schwingungsformen (samt Modulationsoption) auch für eine klangliche Überraschung gut.

Im gleichen Bereich findet man den „Rauschgenerator“ – das Noise ist ein Triple Noise, es gibt 3 unterschiedliche Rauschlautstärken, dieses wird digital erzeugt. VCO2 Detune erklärt sich von selbst. Ebenfalls ansässig ist hier der Suboszillator, mittels Poti kann er beliebig dazugemischt werden.

VCO-Sync kann für VCO1 auf VCO2 und andersrum aktiviert werden, schaltet man zusätzlich die „VCO2 key follow“ Funktion hinzu, erhält man sehr aggressive Sync-Sounds.

Die Voices sind leider nicht multitimbralfähig, dennoch stehen eine Menge Einstellmöglichkeiten der 8 Voices zur Verfügung:

  • 8-fach polyphon (je 2 VCOs)
  • unisono
  • monophon
  • man kann Voices abschalten,  Voice 2-8 mehr dazu im Klangtest
  • Voice Assignment – man kann hier z. B. 2 Voices zusammenfassen und erhält dann 4 VCOs pro Note, 4-fach polyphone oder z .B. 4 Voices zusammen, somit duophon mit je 8 VCOs

Kijimis innere Werte

Das Musikhaus Thomann konnte mir leider keine Prebuilt-Version zur Verfügung stellen, mein KIJIMI ist eine selber gebaute DIY-Version und unterscheidet sich primär am Bauteile-Formfaktor, mehr dazu weiter unten im DIY-Bericht.

VCOs

Im Kijimi stecken 8 Voicecards, auf diesen sind bei mir 16 CEM3340 statt AS3340, in dem RSF Kobol und Polykobol waren ua726 verbaut – diese sind mehr als rar. Im Kijimi wurde die Schaltung rund um den CEM3340/AS3340 dementsprechend so angepasst, dass dieser die Schwingungsformen identisch generiert (übrigens das gleiche Thema im Deckardsdream).

Filter

Als Filter dient der SSI2144, dies ist ein SMD Nachbau des SSM2044, der im RSF Polykobol genutzt wurde. Es ist ein 4-Pol-Tiefpassfilter, basierend auf Dave Rossums Ladder-Design.

VCAs

Die VCAs sind AS3360, wovon es 25 Stück im Gerät gibt, diese sind eine Neuauflage der CEM3360, die u. a. im Oberheim OB-X und Moog Memorymoog verbaut wurden.

Prozessor

Herzstück des Kijimi ist der XMOS Prozessor, der im Vergleich zum ARM-Chip im Deckardsdream wesentlich bessere Spezifikationen hat, es handelt sich hier um ein 16 Core Chip, der für Audioprodukte entwickelt wurde.

Benutzt wird dieser im Kijimi für die Hüllkurven und natürlich für die AD/DA-Wandlung (in Kombination mit DACs – dient der Abtastung der Potis und Taster und Ansteuerung der Voices um es kurz zu formulieren). Es bleibt spannend, was im Kijimi in den nächsten Softwareversionen an Funktionen hinzukommt, an der Prozessorleistung wird es nicht scheitern.

Die interne Spannungsversorgung wird von mehreren DC-Reglern übernommen und diese werden extern von einem großen AC/DC 24 Volt Netzteil versorgt, sollte man bereits ein Deckardsdream haben, so sollte man vermeiden, diese Netzteile miteinander zu vertauschen, da dieser mit 12 Volt läuft.

Bedienung und Software des Kijimi Synthesizers

Nun etwas tiefer eingehend in die Bedienung und Software des Testobjektes. Beim Schreiben dieses Berichtes musste ich öfters im Menü des Kijimi nachschauen, dabei fiel mir auf, dass man sich trotz des kleinen OLED-Displays schnell und gezielt im Menu zurechtfindet. Man drückt SHIFT und BACK gleichzeitig und erhält dort eine Ebene mit „Kategorien“, anwählen kann man diese durch Drehen des Push-Encoder, durch Drücken gewählt, die Back-Taste bringt einen jeweils eine Ebene im Menü zurück, die Navigation durch das Menü ist sehr schnell und intuitiv.

Wenn ich diese Menü-Navigation nun einmal mit dem Oberheim OB-6 vergleiche, stelle ich fest, dass ich dort definitiv länger brauche und ich das Handbuch benötige, da der OB-6 nur aus einer 3-DIGITs-Anzeige besteht, spontan fällt mir auch kein Gerät ein, das eine ähnlich gute Menüführung hat.

Die Bedienung der Potentiometer und Taster fühlt sich fertig an, die Potis laufen leicht, aber dennoch stabil und präzise, die interne digitale Abtastung der Potis ist sehr hoch (schnell) ausgelegt, somit sind keine Sprünge festzustellen. Die Positionierung der Potis und Taster ist dank der RSF Vorbilder gut gewählt.

Hauptmenü

Der Weg zum Klang des Kijimi

Dieses Kapitel ist einer der Gründe, warum ich solange für den Bericht benötigt habe.

Nachdem mein DIY Kijimi zum ersten Mal mit der aktuellen Firmware und Presets betankt wurde, war die Ernüchterung sehr groß, denn die Werkspresets liefen nicht ordnungsgemäß und das fehlende Handbuch machte eine schnelle und effektive Programmierung unmöglich. Eine kurze Erklärung hierzu: Es gab eine Anpassung an der Firmware, dadurch wirken die Filter und Hüllkurven in den Presets nicht mehr so, wie vorher einmal in den Presets definiert. Weiterhin wurde bei der DIY-Version eine Hardware-Anpassung des Filters vorgenommen, dennoch nutzen beide Kijimi Versionen die gleiche Firmware (sofern man das natürlich erst mal rausgefunden hat, Facebook-Gruppen sind da sehr hilfreich). Nun, braucht man also doch das englischsprachige Handbuch, das ich kurzfristig als Vorabversion erhalten habe, um ein paar Funktionen nachzuschlagen. Um den Kijimi komplett nutzen zu können, ist es unverzichtbar, leider immer noch keine Selbstverständlichkeit im Synthesizerbereich, obwohl es für deutsche Verbraucher eine gesetzliche Pflicht hierfür gibt (ProdSG).

Nachdem nun der Panel Mode (PNL) aktiviert wurde (einmaliges Drücken des Encoders), kann man eigene Klänge erstellen. Hierfür sollte man zunächst sein Kijimi auf den entsprechenden MIDI-Mode eingestellt haben – da der Kijimi MPE, Poly Aftertouch, Channel Pressure kann. Hat man ein Standard-Keyboard, wird Channel-Pressure eingestellt. Bei mir benutze ich ein Linnstrument, das ebenfalls MPE kann, dieses funktioniert bestens am Kijimi. Spielt man bei der ersten Benutzung direkt drauf los, hat man sehr wahrscheinlich erst mal einen leicht übersteuerten Sound! Hier empfiehlt es sich, beim VCO die Volume-Taster zu nutzen 1/2,  2/3, nicht beides anschalten oder der Kijimi übersteuert, den VCO2 Gain kann man per Potentiometer dazumischen. Nun kann man ordentlich spielen und den Klang genießen, muss dennoch regelmäßig mit der Lautstärke und dem Filter aufpassen, dass man keine Übersteuerung erhält.

Der Kijimi ist ein Biest! Um ihn einzufangen, habe ich mich einfachere Mittel bedient, im Software-Menü – 4 statt 8 Voices aktiviert und siehe da, aus einen 8-fachen „Minimoog Bassmonster“ ist ein ordentlich nutzbarer polyphoner Synthesizer geworden, auf 8 Voices man kann später wechseln, wenn man die Grenzen kennengelernt hat. Der Vergleich mit dem Minimoog Sound wird hier genommen, da der Kijimi sich im polyphonen Modus ähnlich stark durchsetzt wie ein Minimoog. Das ist meines Erachtens der Kern, ein Kijimi kann viel aggressiver und rauer klingen als viele andere polyphone Synthesizer. Weiche Pad-Sounds sind nicht seine Stärke, hierfür eignet sich dann eher der Deckardsdream.

Die Modulationsmöglichkeiten eröffnen ein stundenlanges Experimentieren, das ist auch genau der richtige Weg, um ein Gerät kennenzulernen und somit später gezielt an seinen gewünschten Sound zu kommen. Dort, wo „einfache“ Polyphone Synths aufhören, fängt ein Kijimi an. Der Waveshaper – also das Überblenden von einer Schwingungsform zur nächsten – ist präzise, dieser kann ebenfalls in der Modulationsmatrix angesteuert (moduliert) werden, dabei fällt mir auf: Es gibt kein Poti für die Pulsbreitenmodulation, jedoch kann man per LFO den Waveshaper ansteuern und somit PWM erzeugen, hilfreich wäre hier ebenfalls ein kleines OLED-Display für die Schwingungsform-Darstellung.

Zum Filter: Egal ob SSM2040 oder wie hier der ssi2044, in jedem Fall klingt das Tiefpassfilter sehr gut und die Ansteuerung ist hervorragend, das Resonanzverhalten in Abhängigkeit zur Lautstärke ist angenehm – etwas Typisches vom ssi2044 Filterchip, das Filter verzerrt nicht unangenehm. Der Bereich der Hüllkurven kann mittels Taster 2/3/4 verändert werden, hier verlangsamt man beide Hüllkurven, diese Funktion wirkt stets auf beide Hüllkurven.

Insgesamt sind die ADSR sehr schnell und eignen sich somit auch prima für perkussive Klänge, ebenfalls können die Hüllkurvengeneratoren auch sehr langsam eingestellt werden. Weiterhin bestehen 3 Loop-Modes auf den Hüllkurven, der Trapezoid Mode wirkt auf beide ADSRs, es gibt einen klassischen Loop-Mode, der nur auf ADSR 1 wirkt und einen Loop-Mode, dass beide ADSR-Hüllkurven loopen. Eine weitere Funktion ist ein Attack-Keyboard-Tracking, ändert abhängig von die Attack-Geschwindigkeit (pro ADSR oder auf beiden).

Glide, Portamento/Glissando sollen ebenfalls nicht fehlen.

Black Corporation Kijimi Demos

Aus technischen Gründen war es mir leider nicht möglich, mit meinem besteheden Equipment eigene Klangbeispiele zu erstellen (Hintergründe dazu in meiner Leserstory), jedoch hat sich Paul Schilling bereit erklärt, ein paar sehr bemerkenswerte Demos zu erstellen.

DIY-Bericht zum Zusammenbau eines Kijimi

Endlich ist die Zeit gekommen, der erste DIY Kijimi läuft.

Seitdem ich auf der Superbooth18 zum ersten Mal mit ihm gespielt hatte, war klar, ein Kijimi muss gebaut werden. Die Veröffentlichung wurde mehrfach verschoben, so habe ich in der Zwischenzeit noch ein paar Deckardsdreams gebaut und Voice Cards repariert, wer schon einmal das Innenleben eines Deckardsdream (DDRM) gesehen hat, weiß wovon ich rede,  ca. 10000 Lötpunkte und eine Menge Risiken beim Bauen, einmal nicht aufgepasst und der ARM-Prozessor ist hinüber.

Sollte es beim Kijimi nun optimaler laufen?

Zunächst einmal bestand die Herausforderung, überhaupt erst mal ein PCB-Set zu erhalten, angekündigt und mehrfach verschoben – ganze 6 Monate nach Bezahlung, bis das Paket aus Japan auf meinem Tisch lag. Nun könnte man sagen, „lieber warten, als ein Produkt mit Fehlern zu haben“, ich formuliere es mal so: Black Corp. hatte den Kijimi als prebuilt bereits im Verkauf, warum macht man einen Verkauf von dem DIY-PCB-Set, wenn man es noch nicht fertig hat und noch nicht mal einen gebaut hat (basierend auf der gleichen PCB-Version)? Genügend Interessenten gab es, wovon viele während der Wartezeit abgesprungen sind. Wurde das Geld wie bei Crowdfunding genutzt, obwohl die Prebuild-Version und die DDRM-Verkäufe ja eigentlich schon genügend Profit abgeworfen haben? In jeden Fall sehr ärgerlich, reden wir hier doch über 999 USD plus Einfuhr/Zoll, also ca. 1170 Euro für die PCBs.

Mir ist es wichtig, genau solche Dinge mit in den DIY-Bericht zu hinterlassen, um einen Eindruck zu vermitteln, was DIY für Anstrengungen aus Kundensicht bedeuten kann. Allein der Zeitaufwand für Kommunikation und ständiges Überprüfen der Foren und Facebook-Seiten steht irgendwann nicht im Verhältnis und man überlegt es sich beim nächsten größeren Projekt zweimal. Wenn ich später auf den Punkt der Gesamtkosten komme, sollte man solche Aspekte berücksichtigen, denn ich werde oft gefragt, ob es sich lohnen würde, einen zu bauen, um ihn dann weiterzuverkaufen. Als Antwort folgt meistens: „Naja wenn man nur die Bauzeit rechnet, geht es“, was macht man aber mit der Zeit, in der man stundenlang Foren oder Faceboo- Gruppen durchsucht und es keine Bauanleitung gibt?

Kommen wir auf zunächst auf das Thema Kosten.

  • PCBs inkl. Einfuhrkosten ca. 1.170 Euro
  • Bauteile ca. 1.200 Euro
  • Gehäuse und Frontpanel samt Einfuhrkosten ca. 350 Euro

Die meisten Bauteile bekommt man bei Mouser, andere Sachen u. a. von UK-Elektronik oder Musikding. Wenn man viel Zeit hat, kann man sich das auch einzeln zusammensuchen, z.B. IC-Sockel von Reichelt oder eBay-Händlern, TME für Kondensatoren und spart mehrere hundert Euro. Oder man kauft von Synthcube.com ein Bauteilekit für ca. 1.500 Euro (inkl. Einfuhrkosten). Man sollte sich im Klaren sein, dass ein „Projekt“ wie der Kijimi nichts für Anfänger ist, denn es existiert bisher keine Bauanleitung, selbst wenn es diese mal geben sollte, benötigt man Basiswissen und Erfahrung aus anderen DIY-Projekten. Sei es beim Einlöten auf ENIG basierenden PCBs oder ggfs. beim Auslöten eines falsch installierten Bauteils und bei der Fehleranalyse.

Bei mehreren tausend Bauteilen kommt es schnell vor, dass man mal einen falschen Widerstand einbaut, das hinterher zu finden, ist für Anfänger dann eben sehr mühsam, wenn nicht sogar unmöglich. Weiterhin verwendet der Kijimi auf den 8 Voicecards jeweils einen SSI2144 IC im SMD-Format, daher gibt es im Gegensatz zum Deckardsdream keine Möglichkeit, aus einer Voicecard 2 einzelne Stimmen zu machen, somit kein optionales Zusatz-PCB, um die Voices getrennt abzugreifen. Dennoch existiert auf dem Mainboard-PCB ein 12 Pin Header, um jede Voicecard einzeln abzugreifen (sobald mir die Schaltungsunterlagen vorliegen, schaue ich mir das mal an, vermutlich kann man hier auch noch was bauen: PCB mit Einzelausgängen).

ssi2144

Es sind auf den PCBs um die 400 SMD Kondensatoren (0805-Format).         

Der Kijimi Zusammenbau im Schnelldurchgang

Der Kijimi besteht aus:

  •  Mainboard, auf dem der Prozessor sitzt und die Voicecards gesteckt werden
  • Hardwareboard, auf dem die Potis sitzen
  • Breakoutboard, Platine auf der die Anschlüsse für die Rückseite sind
  • 8x Voicecard
  • Netzteil PCB (teils vorbestückt ab Werk mit SMD-Spannungsregler)

Angefangen wurde mit dem Mainboard, hier sollte man ESD sicher arbeiten, um nicht den Prozessor und die DACs zu beschädigen (ESD Matten, Armband etc., ESD sichere Lötstation).

Dort installiert man die SMD-Kondensatoren im 0805-Format, insgesamt sind es um die 400 auf allen PCBs, das 0805-Format ist auch für normal geübte Löter machbar, am besten 0,3 mm/0,5 mm Lötzinn verwenden und eine gute kurze Pinzette, zur Not funktioniert auch eine abgeschrägte Augenbrauenpinzette von der Ehefrau (die ich natürlich nicht mehr nehme).

Danach wurde das Hardwareboard bestückt – jedoch ohne Potentiometer und ohne Display, da das Frontpanel noch nicht geliefert wurde und somit die Bauhöhe des Displays unklar war.

Das Breakoutboard und Netzteil hat man schnell zusammengebaut, letzteres sollte man ohne Verbindung zum Mainboard testen, am besten an einen Labornetzteil mit Strombegrenzung, somit erkennt man Kurzschlüsse oder andere Fehler und verhindert z. B. explodierende Elektrolytkondensatoren bei Verpolung.

Bei den Voicecards mit den 1440 Widerständen und 536 Kondensatoren sitzt man erst mal ein „paar“ Stunden, in meinem Fall ca. 8 h dank des Bestückungsrahmens, in dem alle 8 Voices gemeinsam reinpassen.

Man sollte allein die Lötarbeit an den 2752 IC-Sockel-Pins nicht unterschätzen, man ist insgesamt beim Kijimi bei etwa 10000 Lötpunkten.

Da lohnt es sich in jedem Fall, vorab Gedanken um seine Arbeitsplatzeinrichtung, Arbeitssicherheit und Workflow zu machen. Viele Nutzer sind oft etwas verwundert oder zeigen sehr großen Respekt über die schnelle Fertigstellung großer Geräte meinerseits.

Ich mache kein Geheimnis daraus, welche entscheidende Punkte zu einer Zeitersparnis gegenüber „Wohnzimmer Lötern“ führen:

Sitzposition, Tischhöhe (Ergonomie), wo steht die Lötstation – wie viel Weg existiert von Lötstation und Spitzenreiniger bis zur PCB, wie rolle ich das Lötzinn ab, wo ist die Bauteileliste (Papierform mit Stift abstreichen und somit eine Hand weniger, statt weiterzuarbeiten oder lieber bequem in Excel passend vorformatieren, sortieren und nur zeilenweise markieren?).

Werden Widerstände vorher gekürzt oder maschinell gebogen, obliegt primär der Auslieferungsart – auf Band oder lose in der Tüte und auf das Rastermaß.

Auch der Kauf eines Bestückungsrahmens (mit Deckel) empfiehlt sich hier, einfache, aber dennoch gute Modelle liegen bei ca. 75 Euro und man kann somit die Bauteile gegen eine ESD-Schaummatte (Deckel) klemmen und somit die Bauteile sehr leicht verlöten.

Nach langer Wartezeit erhielt ich dann auch endlich die Potis von Synthcube, da diese sonst nirgends verfügbar waren, so konnte ich nach etwas Bastelarbeit mit dem Display (Abstand und Pinout anpassen) die „Baumaßnahmen“ abschließen.

Hier eine dringende Warnung. Wie bereits beim Deckardsdream wird hier das gleiche OLED benutzt, jedoch verkaufen 99 % der Händler die falschen OLEDs, das Pinout in den Produktbildern auf eBay und Amazon ist fast immer falsch! Richtig ist: VCC-GND-SCL-SDA. Ich sitze inzwischen auf sehr vielen falschen OLEDs, des Weiteren treffen viele OLEDs mit gebrochem Glas ein, vor allem aus China. Die Verpolung des OLEDs kann je nach Einschaltdauer zum Schaden für den Prozessor führen. Was man tun kann ist, Pin1 und Pin2 über Kreuz mittels Widerstandsbeinchen und Schrumpfschlauch einbauen, je nach Händler haben manche OLEDs jedoch schon eine Federleiste angelötet, diese muss vorher raus. Details dazu in meinem Buildguide.

Der Manager von Black Corp (Bob.R) war so nett und hat mir als erstes die Firmware zum „ausprobieren“ geschickt, hierfür benötigt man einen separaten Hardware-Programmer von XMOS, der Programmer vom Deckardsdream geht hier nicht, da wie bereits erwähnt, der Kijimi eine anderen Prozessor nutzt. So ließ sich der Kijimi erfolgreich beschreiben und mit einer Voicecard testen.

Zum damaligen Zeitpunkt gab es die Firmware-Installationsanleitung nur für OSX, wobei ich die Installation auch unter Windows 10 starten konnte. Ich war mal wieder in der Rolle des Testers.

Hierzu benötigt man ein Java JDK und den XMOS Timecomposer, der nach einer Registrierung kostenfrei erhältlich ist, ebenfalls benötigt man Erfahrung im Umgang mit der Shell/Terminal, um die Java-Applikation zu starten, man sitzt also auch hier erst mal 2 Stunden, um alles ans Laufen zu bekommen. Bei einer erfolgreichen Installation erscheint auf dem OLED-Display das Menü (was bis zu diesem Zeitpunkt lediglich inaktiv war).

Die Presets kann man danach per MIDI- Sysex aufspielen (MIDI oder USB-MIDI).

Nachdem die Firmware und Presets erfolgreich installiert/übertragen wurden, bemerkte ich jedoch einen gravierenden Fehler, ein Kondensator auf dem Netzteil war nass – nach Rücksprache mit Black Corp. bestätigte man meine Vermutung, die Beschriftung einer Kondensator-Polung war falsch.

Wie kann so etwas passieren, wurde vorher kein DIY Kijimi von Black Corp gebaut und getestet? Bei 999 USD wünsche ich mir eine Qualitätskontrolle/Test, schockiert war ich nicht wirklich, denn schließlich bin ich so etwas inzwischen gewohnt, da ich oft Prototypen oder Vorserienmodelle baue.

Dennoch ist es immer wieder schön, wenn man alles zusammengebaut hat und augenscheinlich alles funktioniert. Die Freude sollte leider nicht lange anhalten, der Black Corp. Chef Roman.F hatte sich bei mir gemeldet und eine Änderung an den Voicecards mitgeteilt: Ich solle doch mal ein paar Widerstände ändern und 2 ICs tauschen. Bei einer Voicecard wäre das schnell gemacht, aber bei 8 sitzt man dann eben 2 Stunden, zumal ich 2 Kijimis gebaut hatte.

Besagte Änderung wurde gemacht und tatsächlich wurde der Sound viel besser, um es kurz zu fassen. Der Filterrange war passender auf die Firmware. (auf meinen Instagram-Kanal und in der FB-Gruppe ist ein Vergleichsvideo).

Zusammengefasst: Für mich war es keine große technische Herausforderung, jedoch anstrengend, auf viele Zulieferer zu warten – das ist inzwischen einfacher, da Synthcube Bauteilekits anbietet und die Cases ebenfalls auf Lager sind. Und in jedem Fall eine Menge Fleißarbeit, denn ich baue meistens eher kleinere Sachen wie TTSH, Syncussion, 5 U Modularsystem-Module.

Eine kleine, aber selbstverständliche Warnung, besonders bei den „Mikrocontroller“ basierenden Projekten wie Deckardsdream und Kijimi muss man ESD (Electrostatic-Discharge) sicher arbeiten und sollte aus Sicherheitsgründen unbedingt mit Strombegrenzung beim Labornetzteil arbeiten, ich selber hatte 3 defekte Deckardsdream (DDRM) auf dem Tisch und kenne mehrere Leute, die den ARM-Chip gegrillt hatten (durch Kurzschluss vom OLED und sehr wahrscheinlich ESD-Fehler).

Beim Kijimi ist ein Tausch des XMOS-Prozessor noch aufwändiger als bei einen DDRM ARM Chip und auch teurer, inzwischen könnte ich diesen auch selber tauschen, aber vermeiden möchte man es natürlich dennoch, denn ein gewisses Restrisiko über Pad- oder Trace-Beschädigungen existiert.

Eine offizielle Bauanleitung existiert nicht, dafür jedoch wie immer auf meiner Website die BOM, Mouser Projekt Link, Firmware, Softwareupdate/Programmer Anleitung.

Sonstiges/Support des Black Corporation Kijimi

Nach mehreren eigenen Testberichten, aus Verbrauchersicht und aus der Rolle eines IT Service-Analysten möchte ich den Artikel mit etwas schließen, was oft nicht ausführlich erwähnt wird. Wie sieht es eigentlich mit dem Service und Support bei Black Corp. aus? Welche Kommunikationswege und Möglichkeiten bestehen?

Manche Kunden kaufen über das Musikhaus Thomann, andere direkt bei Black Corp. Somit greifen natürlich für Thomann Kunden die gesetzlichen Ansprüche bzw. optional die freiwillige 3 Jahres-Garantieleistungen und somit ist Thomann auch ein Ansprechpartner im Fehlerfall. Was jedoch nicht bedeutet, dass es deshalb schneller geht. Ich bezweifle sehr stark, dass ein Thomann Techniker z. B. eine Analyse machen kann, ob ein DAC defekt ist oder ob lediglich ein OpAmp versagt, somit wird das Gerät sehr wahrscheinlich in Japan auf dem Tisch landen. Für Kunden, die direkt in Japan bei Black Corp. bestellt haben, befindet sich ein Kontaktformular auf der Website: https://www.deckardsdream.com/downloads

Oder der direkte Weg per E-Mail, mail@deckardsdream.com

Ansonsten findet man Roman Filippov bzw. Black Corp. auf Instagram und Facebook und somit auch per Messenger-Dienst. Es gibt keine eigene Support-Einheit. Andere Mitarbeiternamen findet man ebenfalls in den Facebook-Gruppen, diese Gruppen sind am effektivsten, es existiert eine Kijimi Usergroup und eine Kijimi Build Group (analog zu Deckardsdream Gruppen). Ist einmal der Kontakt hergestellt, erhält man meistens binnen weniger Stunden eine Antwort, hierbei sollte man die Zeitzonen-Unterschiede berücksichtigen.

Es gibt keine offiziellen Knowledge Base Artikel, FAQs. Diese stelle ich zum Teil selber auf meiner Website bereit. Der Weg zu Softwareupdates oder anderen Downloads findet man leider nicht über die Hersteller Website Navigation, dort sind unter „Download“ lediglich Bilder. Der korrekte Link ist „downloads“   https://www.deckardsdream.com/downloads

Softwareupdates sind teils nicht für Anfänger geeignet und setzen MacOS und manchmal Windows 10 voraus, Bootloader-Updates sind beim Deckardsdream z. B. nur mit extra Hardware-Programmer möglich. Leider liegt auf der Website momentan auch kein Benutzerhandbuch, weder für den Deckardsdream noch für den Kijimi, ebenfalls auch kein Service-Handbuch oder Schaltpläne. Hat man dennoch mal ein bestätigten Fehler mit seinem Deckardsdream oder Kijimi, so zeigt sich Black Corp. hilfsbereit und veranlasst eine Reparatur oder Tausch, der Versand ist meistens binnen einer Woche möglich.

Zusammengefasst ist der Support/Service dennoch für ein kleines Unternehmen gut, abgesehen von der unvollständigen Website und fehlender Handbücher, daher auch Punktabzug in meiner Bewertung. An der Stelle bin ich auch schon mit dem Test und DIY Bericht fertig und vielleicht schreibe ich dann auch den Bericht über die DIY-Version von Xerxes ein „Elka Synthex inspired Synthesizer“ auch von Black Corp.

Fazit

Wer auf der Suche nach einen gut klingenden analogen polyphonen Synthesizer mit vielen Modulationsmöglichkeiten und gutem Direktzugriff darauf ist, sollte sich den Kijimi genauer anschauen, denn er unterstützt damit, eine eigene Klänge intuitiv zu erstellen.

Im Wettbewerbsvergleich ist es aktuell eher schwer, ein ähnliches Gerät zu finden, ohne mehrere Abstriche zu machen, so überzeugt mich die MPE-Unterstützung und allein die Möglichkeit, die Voicecards flexibel umzustellen, suche ich bei fast allen Wettbewerbern vergebens.

Im Bereich von über 3500 bis 5000 Euro existieren der Waldorf Quantum, Sequential Prophet XL, Deckardsdream sowie ein paar wenige Build to Order Geräte und Roland Fantom, Yamaha Montage, die man alle eher schlecht mit einem Kijimi vergleichen kann.

Betrachtet man ihn somit aus der Sichtweise der Funktionen, Klang und Bedienung, steht er momentan auf dem Neugerätemarkt für analoge polyphone Synthesizer allein da.

Unter Berücksichtigung der Stärken und Schwächen ergibt sich ein durchaus positives Bild für den Kijimi. Eine Kaufempfehlung in der Preisklasse erspare ich mir dennoch.

Die DIY-Version ist primär reine Fleißarbeit und durchaus auch für geübte Löter machbar. Eine kleinere Kijimi Version mit 1-4 Voices und als Desktop-Gerät mit Rackwinkel-Option im Preisbereich von 2200 bis 2500 Euro wäre wahrscheinlich als Kaufentscheidungshilfe einfacher.

Plus

  • Klangvermögen
  • Modulationsmöglichkeiten
  • MPE/Poly-Aftertouch

Minus

  • Preis
  • kleines OLED
  • kein symmetrischer Ausgang
  • bisher kein offizielles Handbuch verfügbar

Preis

  • Prebuilt 3749 USD, Dirtektimport plus Steuern
  • Prebuilt 3899 Euro, Thomann
  • DIY-Version: ca. 2200 Euro (selber alle Bauteile bestellen)
  • DIY-Version ca. 2500 Euro. wenn man Synthcubes Bauteilekit kauft
Forum
  1. Profilbild
    BerndS  

    Vielen Dank für diesen tollen Bericht und den Einblick in deiner Schaffenswelt.
    Respekt!!!

  2. Profilbild
    falconi  RED

    Supergeiler Beitrag, danke!
    Wird viele abschrecken, aber auch einigen sehr helfen….

  3. Profilbild
    tomk  AHU

    Wahnsinn DSL-man, Respekt vor dieser Lötleistung!!! Super Soundbeispiele vom Schilling!!! Sag mal … könnte man bei dir einen Arp Sequencer bestellen? (Dackelblick aufsetz)

  4. Profilbild
    costello  RED

    10.000 Lötstellen. Das muss sehr kontemplativ sein :-) Hab den Report verschlungen, sehr spannend zu lesen. Danke! Die Soundbeispiele von Paul Schilling klingen ausgezeichnet und machen Lust auf den Kijimi.

  5. Profilbild
    penishead  AHU

    NIEMALS, würde ich mich trauen das selbst zu bauen. Eurorack in kleinen Häppchen löten – kein Thema – aber dieses DIY Monster – NIEMALS :-) Echt freaky nerdy das zu bauen.
    Chapeux vor Deiner Leistung/Arbeit. Den Artikel hast Du ja auch noch geschrieben.

  6. Profilbild
    Son of MooG  AHU

    Hammer-mäßig; absolut professionell. Für mich käme, wenn überhaupt, nur die fertige Version in Betracht. Das scheint ein Synthesizer zu sein, der wirklich erforscht werden will und nicht mit haufenweisen Sweet-Spots aufwartet. Nichts für Ungeduldige.
    Über den Polykobol musste ich mich erst nochmals informieren; den kannte ich nur dem Namen nach. Das eingebaute Tape-Deck bei der 2. Version finde ich cool…

  7. Profilbild
    Emmbot  AHU

    Toller Bericht gerade der DIY Part super Sache. Die Bilder machen klar in welchen Dimensionen man hier denken muss. Wenn man da auf Fehlersuche gehen muss ist man ganz schön am Ar…

    „Wohnzimmer Lötern“ schöne Beschreibung, da gehöre ich dazu. Aber man kann schonmal n Poti wechseln und den Kindern das Spielzeug reparieren.

    Dann viel Spaß mit dem Gerät.

  8. Profilbild
    bochum

    Sehr guter Bericht. Weiche pads gehen beim Kijimi auch ganz gut, man muss aber drauf achten die VCOs nur auf 1/3 oder 2/3 zu stellen.

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