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Test: Cordial Blacklight-Edition Instrumentenkabel

Für den besonderen Showeffekt auf der Bühne

20. Oktober 2022
Test: Cordial Blacklight-Edition Instrumentenkabel

Cordial Blacklight-Edition Instrumentenkabel – hier in der grünen Ausführung

Manchmal muss es einfach noch mehr Showeffekt sein. UV-reaktive Instrumentenkabel, die unter ultraviolettem Licht in grellen Farben leuchten, könnten dabei ein weiterer Kick sein – oder vielleicht auch nicht? Auf jeden Fall ist dies ein polarisierendes Thema. Der deutsche Hersteller Cordial aus Dachau hat mir zwei seiner neuesten Instrumentenkabel zur Verfügung gestellt, um sie genauer unter die Lupe zu nehmen und zu testen – die UV-reaktiven Kabel der Cordial Blacklight-Edition mit Gewebemantel. Unter UV-Licht beginnen sie je nach Ausführung auf „magische“ Art und Weise in den psychedelisch anmutenden Farben Neon Grün oder Neon Orange zu leuchten. Die Instrumentenkabel liegen mir in zwei Varianten vor. Als sechs Meter lange Ausführung in Grün mit einem abgewinkelten 6,35 mm silentPLUG für geräuschloses Ein- und Ausstecken und als drei Meter lange Version in Orange mit zwei geraden 6,35 mm Klinkensteckern.

Übrigens, was es mit dem silentPLUG auf sich hat, darüber habe ich hier schon ausführlich berichtet. Nachzulesen in diesem Testbericht – einfach anklicken.

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Ist das Magie oder gibt es einen Trick bei der Cordial Blacklight-Edition?

Schon bei Betrachtung unter normalen Lichtverhältnissen springen mir die Neon-artig leuchtenden Farben der beiden Instrumentenkabel ins Auge. Aber der Zauber der Cordial Blacklight-Edition und sein leuchtender Aha-Effekt entfaltet sich erst dann so richtig, wenn UV-Licht (also das umgangssprachliche Schwarzlicht) ins Spiel kommt. Dann nämlich beginnt der Textilmantel dieser Kabel in der Dunkelheit zu leuchten. Und das sieht für meine Begriffe ganz schön cool aus. Diesen Effekt erreicht der Hersteller durch eine spezielle Zusammensetzung bei der Produktion. In den Gewebemantel werden dafür einzelne Fäden aus UV-reaktivem Material eingewoben. Der Schwarzlicht-Effekt ist übrigens nicht zu verwechseln mit Fluoreszenz oder Phosphoreszenz, denn hierbei handelt es sich um andere physikalische beziehungsweise optische Prinzipien.

Test: Cordial Blacklight-Edition Instrumentenkabel

So sehen die beiden Testkandidaten unter „normalen Lichtverhältnissen“ aus

Test: Cordial Blacklight-Edition Instrumentenkabel

Die Cordial Edition 25 als Basis

Wie schon bei der Cordial Edition 25 dient auch bei den neuen Kabeln der Blacklight-Edition die speziell von Cordial für Instrumentenkabel entwickelte Meterware CGK 150 als Basis. Für alltäglichen Gebrauch bei hohen Belastungen und für störungsfreie Übertragungsqualität bietet die Meterware einen Leiterquerschnitt von 0,5 mm². Das ist laut Hersteller doppelt so viel wie bei anderen herkömmlichen Gewebekabeln. Dazu kommen die doppelte Schirmung aus Geflechtschirm und leitendem Kunststoff sowie der Mantel aus PVC und Textilfasern, in diesem Fall eben mit Fäden aus UV-reaktivem Material.

Weiterführende Infos zur Cordial Edition 25 Serie findet ihr unter diesem Link. Hier klicken.

Vergoldete Kontakte, ein umstrittenes Thema

Wie von der Edition 25 gewohnt, stammen die 6,35 mm Klinkenstecker auch bei der Cordial Blacklight-Edition ausschließlich von der Marke Neutrik. Und auch hier sind die Kontakte für besseren Korrosionsschutz wieder vergoldet.

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Test: Cordial Blacklight-Edition Instrumentenkabel

Beim Thema Gold ist man geteilter Meinung, das ist mir bekannt. Und tatsächlich ist die Signalqualität von vergoldeten Steckern bei der Übertragung nicht unbedingt besser, verglichen mit den unbeschichteten (zum Beispiel silberfarbenen) Varianten. Erforscht ist aber auch, dass mit einer Gold-Schicht überzogene Stecker korrosionsbeständiger sein sollen und von daher weniger auf ungünstige Umgebungsbedingungen wie zum Beispiel in feuchten Räumen reagieren. Erinnert mich irgendwie an den Chemieunterricht, als es um das Thema Metalloxide ging.

Test: Cordial Blacklight-Edition Instrumentenkabel

Der abgewinkelte Stecker rechts im Bild ist ein silentPLUG

Kabelbinder gehören dazu

Jedes Kabel wird mit einem Kabelbinder aus Klettband geliefert. Zur schöneren Optik sind in den Mantel der Cordial Blacklight-Edition zusätzlich auch schwarze Fäden eingewoben. Dadurch ergibt sich ein ansprechendes Bild. Die Biegsamkeit des Materials ist gut. Selbst enge Schlaufen stellen kein Problem dar und ich kann die Kabel mühelos wickeln. Die Qualitätsstecker von Neutrik sind wie gewohnt robust und versprechen eine lange Haltbarkeit. Sämtliche Lötstellen sind sauber ausgeführt und die Kabelentlastungen machen ebenfalls einen ausgezeichneten Eindruck.

Über das Für und Wider von Kabeln mit Gewebemantel hatte ich ja bereits in einem anderen Testbericht geschrieben. Die Kurzfassung: ansprechende und nicht alltägliche Optik, allerdings nicht so gut sauber zu halten wie zum Beispiel reine PVC Mäntel.

Ich habe die Kabel im Rahmen eines Liveauftritts getestet und das Ergebnis war klanglich und funktionell wie bereits bei meinem Test der Edition 25 einmal mehr überzeugend.

Test: Cordial Blacklight-Edition Instrumentenkabel

Weil als Basis dieser Kabel schließlich die Cordial Edition 25 Serie dient, finden sich also auch hier alle identischen Qualitäten wieder. Den Unterschied macht also einzig und allein die ungewöhnliche Optik. Und darüber lässt sich, wie eingangs schon angedeutet, ordentlich streiten. Einen älteren Bluesgitarristen, Jazzer oder Fender Rhodes Tastenspieler von diesen Kabeln zu überzeugen, kann ich mir schwer vorstellen. Aber für diese und auch andere Gruppen finden sich bei Cordial schließlich reichlich Alternativen zur Auswahl. Bei den Kabeln der Blacklight-Edition geht es vor allem um den besonderen Effekt unter UV-Licht.

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Fazit

Wer auf der Bühne mit einer ungewöhnlichen Optik punkten möchte, für den könnten die neuen Instrumentenkabel der Cordial Blacklight-Edition ein Volltreffer sein. Schließlich gibt es auch fluoreszierende Saitensätze. Unser Bassist, zugegeben ein junger Mann von Mitte 20, hat mich eines Tages mit Neon-Saiten auf seinem E-Bass überrascht. Und das sah nicht nur für mich richtig gut aus. Mir persönlich hat neben dem ungewöhnlichen Erscheinungsbild die grundsolide Verarbeitung der Cordial Blacklight-Edition gefallen. Warum also nicht mal beim Auftritt zu diesen ungewöhnlichen Hinguckern und einer UV-Lichtquelle greifen. Der Showeffekt kommt von ganz allein.

Plus

  • leuchtende Neon-Optik
  • UV-reaktiv
  • hochwertiges Kabelmaterial
  • top Verarbeitung
  • solide Neutrik Stecker
  • silentPLUG erhältlich

Preis

  • 3 Meter Länge mit geraden Klinkensteckern: 35,20 Euro (UVP)
  • 6 Meter Länge mit gerader Klinke und abgewinkeltem silentPLUG: 59,40 Euro (UVP)
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Forum
  1. Profilbild
    Marco Korda AHU

    Tja, ich weiß ja nicht. Auf der Bühne werden Kabel doch meist eher versteckt und der Zuschauer ist an Kabeln am allerwenigsten interessiert. Deswegen und wegen der Beweglichkeit wollen die meisten ja lieber drahtlos sein. Sehe ich daher etwas skeptisch.
    Wenn man sowieso auf der Bühne viele dieser Schwarzlicht-Effekte hat, kann das als Konzept mit ein- und aufgehen.

  2. Profilbild
    Gammalicht

    Habe mehrere Cordial-Kabel und finde sie vom Preis-Leistungs-Verhältnis grundsätzlich gut. Gerade Split und Y-Kabel findet man oft nur von dieser Firma. Fast €30,- für diese Version bei 3m Länge zu verlangen finde ich nicht angemessen – um das mal vorsichtig zu formulieren /-).

  3. Profilbild
    Tandrin

    Im Schwarzlicht leuchtende Kabel? Hat mich instant so angetriggert, dass meine Freundin meinte, kauf Sie dir doch, du hast doch gerade einen T. Gutschein zum Geburtstag bekommen.

    Aber bei diesem Preis? Ich mein, es ist ein sehr gutes Kabel. Aber nein. Das ist einfach zu viel für eine Strippe.

  4. Profilbild
    IP

    Cordial hat ja echt tolle Ideen und innovative neue Helfer (ich sag nur Silent Plug), gehört schon lange zu meinem Alltag. Aber irgendwie passen die hier doch eher in den DJ-Bereich, oder? Ich kann mir das irgendwie nicht recht vorstellen zu traditionellem Punkrock… oder ich bin altmodisch.
    Mangelnde Kreativität gibt’s da jedenfalls nicht, ist definitiv ein Hingucker! Bin gespannt was als nächstes aus dem Hause Cordial kommt!

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