Test: Elektron Octatrack 1 Sequenzer & Sampler

16. November 2011

Die Sample_Workstattion für den Club

Was war das für ein Andrang im Netz (und in den Hallen) zur Musikmesse 2010, nachdem Elektron den Octatrack angekündigt hatte. Die Elektron Webserver gaben unter dem Ansturm nach, und die Schweden mussten eine Ersatz-Homepage aufsetzen, auf der kurz das Gerät gezeigt und ein paar Spezifikationen verraten wurden. Die wenigen Youtube Videos vom Messestand wurden innerhalb weniger Stunden zehntausendfach angeschaut, sämtliche Foren quollen über vor Spekulationen.

Seit Januar 2011 gibt es den Octatrack DPS-1 jetzt endlich zu kaufen. Seit Kurzem ist die OS-Version 1.03B erhältlich, und so wird es endlich mal Zeit für Amazona, einen eingehenden Blick auf das neue Gerät der Digitalsynthschmiede aus Göteburg zu werfen.

Harte Ware

Wie schon die Machinedrum und Monomachine steckt auch der Octatrack im gleichen Gehäuse, diesmal allerdings mit schwarzer gebürsteter Alu-Frontplatte. Die grauen Drehregler sind die bereits von den Vorgängern bekannten, mit Klick+Dreh Schnell-Funktion, mit gummierter Oberfläche (diese lassen sich für MD/MM übrigens in schwarz für 29,- Euro nachbestellen bei Elektron). Ein weißes Display mit je 4 kleinen Trackwahltasten links und rechts und 5 Parameter Page-Knöpfe darunter sowie 16 runde Triggertaster. Drei Farb-LEDs und ein Crossfader vervollständigen das Bild. Die Verarbeitung ist sehr gut und macht einen robusten Eindruck, so dass ich das Gerät ohne Bedenken mit auf die Bühne nehmen würde. Das Design ist stark angelehnt an das der Firma Braun, welches dieses in den 70ern für ihre Hi-Fi Geräte verwendeten. Schlichte klare Formen, funktionell und in Mattschwarz. Schick!

Die Regler sind leichtgängig und dennoch präzise einzustellen, allerdings sind sie, wie auch bei der Monomachine, relativ eng angeordnet, was unter Umständen schon einmal dazu führen kann, dass man aus Versehen einen anderen Regler ungewollt mit aktiviert/bewegt. Hier hätte ich mir eher die Anordnung wie bei der Machinedrum gewünscht, die mehr Zwischenräume für die Finger lässt.

Der Scene Crossfader ist sehr leichtgängig, macht aber dennoch einen zuverlässigen und stabilen Eindruck. Bewegungen werden sehr präzise, aber nicht übergenau an das Gerät übermittelt. Prima!

Anschlussseitig sind an der Rückseite neben der Stromversorgung und dem Compact Flash Kartenslot (eine 4GB CF Karte lag dem Testgerät, gefüllt mit Samples von Elektron und Loopmasters bei), zwei Paar Stereo-Eingänge als 3,5 Zoll Klinke sowie je ein Stereo-Ausgangspaar für Cue- und Main-Output ausgeführt (auch Klinke). Ein USB-Anschluss, mit dessen Hilfe auf einem Computer die Speicherkarte des Octatrack als USB Laufwerk erkannt wird, ist ebenso vorhanden wie ein Kopfhörerausgang. Ein MIDI-Trio komplettiert das Ganze.

Der Volume-Regler auf der linken Seite regelt nur die Lautstärke für den Kopfhörer. Das Main-Volume kann über die Kombination „Function“ + Level-Regler eingestellt werden. Wäre schön, wenn Elektron es ermöglicht, dass in einem nächsten OS-Update umgekehrt einstellbar zu machen, denn so ist es zuerst doch ein wenig irritierend.

Das Eingemachte

Im Vorfeld hatte unser Chefredakteur, Peter Grandl, herumgefragt im Autorenkreis, wer sich zutraut, einen Test für den Octatrack zu schreiben. Er suche jemanden mit „Groovebox“ Erfahrung. Klar, mit meinen Kenntnissen als langjähriger MC303, Electribe, MPC und RS7000 Nutzer erklärte ich mich gern bereit. Nur…eine Groovebox…da lag der Chef etwas daneben. Eine Groovebox ist der Octatrack eigentlich nicht. Oder doch? Lesen Sie selbst.

Der Octatrack ist ein Phrase Sampler, unschwer am Crossfader und den Triggerbuttons erkennbar, der allerdings noch ein paar mehr Tricks als die Mitbewerber von Roland, Akai und Co. auf dem bzw. im Kasten hat. Das chromatische Spielen von Samples über eine angeschlossene MIDI-Tastatur ist dabei noch eine seiner leichtesten Übungen.

Grundsätzlich kann der Octatrack mehrere Gigabyte große Samples auf je 8 Stereospuren von der Compact Flash Karte im WAV-Format als 16 oder 24 Bit gleichzeitig abspielen. Andere Sample-Formate wie REX oder Akai beherrscht der Octatrack (noch?) nicht. Die Samples können unterschiedlich lang sein. Multisamples, wie es z.B. die alten Hardware Sampler von Akai, Yamaha oder E-MU es beherrschten, vermag man mit dem Octatrack allerdings nicht zu bauen. Der Octatrack konzentriert sich voll und ganz auf das Aufnehmen und Abspielen von Samples, Resampling und das Verbiegen und Verschwurbeln von Audiomaterial mit Echtzeitkontrolle durch die Regler oder dem Sequencer.

Pro Spur können bis zu maximal 16 Sekunden lange Samples im 64MB großen RAM aufgenommen und abgespielt werden. Oder man kann an den vier Audio-Inputs anliegende Signale mit Effekten versehen und gleichzeitig auf 8 MIDI-Spuren externe Instrumente mit Hilfe des MIDI-Sequencers ansteuern.

Sampling und externe Geräte sequenzieren können natürlich andere Geräte auch. Vorzugsweise die bei vielen beliebte Akai MPC-Serie. Allerdings nicht mit diesem zusätzlichem Funktionsumfang in einem Gerät vereint und auch nicht, und vor allem, das Ganze in Echtzeit wie der Octatrack. Wer mag, kann auf 7 Tracks je ein x GB großes Sample streamen und dabei mit Hilfe des Crossfaders alle 7 Tracks in Echtzeit mit Timestretching und anderen Effekten in die Mangel nehmen, parallel auf dem 8. Track ein neues Sample erstellen, editieren und speichern und 8 externe Synths mit je einem Arpeggiator  über den MIDI-Sequencer ansteuern. Alles gleichzeitig und ohne den Sequencer zu stoppen. Einmalig!

Der Spaß mit dem Gerät fängt übrigens genau dann an, wenn eingehende Audiosignale oder getriggerte Samples entweder über den Crossfader steuerbare Effektparameter verzwetschgelt werden oder durch den Sequencer gesteuerte Parameter Locks (P-Locks) pro Step Einfluss auf das Audiogeschehen synchron oder auch asynchron zum Tempo nehmen. Der Sequencer ist dabei derselbe, beliebte und bekannte und nun erweiterte wie in der Machinedrum bzw. Monomachine. Mit diesem lassen sich die Samples auf maximal 64 Steps antriggern inklusive individueller Track-Längen innerhalb einer Masterspur, Microtiming für einzelne Steps und Parameter(/Sample) Locking. Parameter Locking bedeutet, dass z.B. der Cutoff Filter PRO Step einen anderen Wert erhalten kann. Und einen anderen Pitch. Dabei kann zusätzlich noch eingestellt werden, ob zwischen den Steps die Parameter hart oder fließend angepasst werden sollen. Da man mit dem Parameter Locking auch Effekt-Parameter ansteuern kann, hat man schon alleine hier ein riesiges Feld, um sich auszutoben. Electribe Besitzer kennen das als „Motion Sequence“. Sample Locking ist einfach nur der Wechsel eines Samples pro Step.

Der Crossfader übernimmt die Echtzeitsteuerung von Parameter-Gruppen, den sogenannten „Scenes“. Mit dem Crossfader lässt sich dann zwischen zwei Scenes überblenden, so dass sich in Echtzeit Audiomaterial verbiegen und formen lässt bis zur Unkenntlichkeit. Pro Part (von 4) erlaubt der Octatrack 16 verschiedene Scenes. Und pro Scene können bis zu 16 Parameter zusammengefasst werden. Die Parameter-Zuweisung zu einer Scene wird über gleichzeitiges Drücken vom Scene A/B Button und dem entsprechenden Parameterknopf durchgeführt. Schön einfach!

Die Möglichkeiten, die sich so ergeben, sind schlichtweg genial.

Kleines Anwendungsbeispiel gefällig? Die Parameter Reso vom Filtereffekt werden zusammen mit dem Dry/Wet Level des Delay Effekts auf Scene A (linke Seite des Crossfaders) gelegt. Alle Parameter sind in Ausgangsstellung (trockenes Signal). Auf Scene B werden dieselben Parameter mit anderen Werten zu gewiesen. Das Ganze wird auf eine Acidlab Miami losgelassen, dessen Audio Out mit Hilfe einer Thru-Machine in Track 1 abgegriffen wird.

Ein durch so eine Thrumachine geroutetes DJ Set könnte man mit den verschiedensten Einstellungen recht lebendig und abwechslungsreich gestalten. Wie heißt es doch bei diesem kleinen schwedischen Möbelhaus? Entdecke die Möglichkeiten!

Aber halt! …Thru Machine, Scenes, Effekte…, ich bin etwas zu schnell, fangen wir noch mal von vorne hat.

Der Octatrack ist ein Phrase Sampler mit 8 Tracks.

Jeder der Tracks, der über einen Button links und rechts neben dem Display aktiv geschaltet wird, kann mit einer von vier Machines „geladen“ werden. Die Art einer Machine bestimmt darüber,

  • ob Samples von der Compact Flash Karte gestreamt werden (Static Machine),
  • oder aus dem 64 MB großen RAM des Octatrack abgespielt werden (Flex Machine),
  • Effekte für Audiosignale von den Inputs erzeugen (Thru Machine) oder
  • Effekte für den internen Nachbar Track bereitgestellt werden (Neighbour Machine).

Eine fünfte „Looper Machine“ wird zukünftig seinen Weg in den Octatrack finden. Über dessen Funktionsumfang schweigt sich Elektron aber noch aus.

Die Flut kommt!

Für alle Machines gültig sind die fünf Parameter Pages unterhalb des Displays, welche sich in Playback, AMP, LFO und Effekt 1 und 2 gruppieren.

Playback beinhaltet, der Name verrät es schon, alles Wichtige, was mit dem Abspielen von Samples zu tun hat (so ist diese Page bei der Thru und Neighbour Machine auch leer…). Was lässt sich hier einstellen? Beispielsweise Pitch und Time Stretching sowie das Retriggern eines Samples. Über die Tastenkombination „Function“ Button + Playback Button lässt sich Playback sozusagen „konfigurieren“. Es kann beispielsweise eingestellt werden, ob das geladene Sample als Loop oder als One Shoot abgespielt werden soll und noch vieles mehr.

AMP liefert die Möglichkeiten, einem Sample eine Hüllkurve aufzuprägen und ihm Lautstärke und Panning Information mitzugeben. Über „Function“ kann zusätzlich noch eingestellt werden, wie die Hüllkurve getriggert werden soll.

LFO ist nicht einer, sondern gleich drei LFOs, die einer Vielzahl von Parametern zugewiesen werden können. Einstellbar für alle drei sind Geschwindigkeit und Tiefe. Über das Konfigurationsmenü können dann auch noch LFO Wellenform, Geschwindigkeit, Multiplikator für die Geschwindigkeit, Tiefe, LFO Art (one shot LFO, retrigger LFO etc.pp) und…was ziemlich cooles…ein LFO Designer aufgerufen werden.

Mit diesem LFO Designer lassen sich relativ frei LFO Wellenformen (über 16 Steps) erzeugen (bis zu 8 verschiedene) und dann beliebig verwenden.

Größtes Manko am LFO ist die relativ langsame Geschwindigkeit, die nur leicht bis in den hörbaren Audiobereich geht und vermutlich der Tatsache geschuldet ist, dass die LFOs auch über MIDI ausgegeben werden sollen und das MIDI-Protokoll technisch schlichtweg nicht mit höherem LFO Geschwindigkeiten zurecht kommt, leider.  Aber dennoch ist der LFO immer noch schnell genug, um Spaß zu haben.

Effektvoll

Effekt1&2 unterscheiden sich nur darin, dass Effekt 2 zusätzlich noch Delay und Gated Plate Reverb beinhalten. Jedes der Effekte hat eine eigene Parameter Page und Parameter Konfiguration, so dass ich im einzelnen nur kurz auf den einen oder anderen Effekt eingehen werde. Die Effekte klingen alle sehr gut. Eventide Qualität kann man hier natürlich nicht erwarten, aber besser als die Effekte aus der Korg Electribe sind sie durchaus, da der Plastik Charakter nicht vorhanden ist, den Korgs Effekte leider allzu oft anhaften.
Auffallend und damit immer noch aus der Masse der Hersteller herausstechend ist die Tatsache, dass Elektron dem LFO als Modulationsziel auch Effektparameter mitgegeben hat. Außer Novation, der dies in seinem VA Synthesizer Ultranova auch implementiert hat, ist mir dies noch bei keinem anderen Hersteller untergekommen. Die klangverändernden Möglichkeiten, die sich dadurch ergeben, sind enorm.

Musikalisch sind die Effekte sehr gut einsetzbar, da Elektron sich bei der Wahl der Parameter auf das Wesentliche beschränkt hat, aber die Parameterbereiche sehr gut gespreizt hat. Schade, dass als Reverb nur ein Gated Plate Reverb Modell programmiert wurde. Aber Elektron hat andeutungsweise schon verlauten lassen, dass noch mehr Effekte kommen sollen. Das Filter ist bereits aus den beiden anderen Elektron Instrumenten bekannt und hat als eine Neuerung nun auch die Möglichkeit dabei, die Flankensteilheit auszuwählen. Ansonsten kann es sehr ordentlich zupacken und schön quietschen, wenn gewollt. Insgesamt scheint das Filter etwas handzahmer als in der Monomachine zu sein, das man schnell überdrehen kann und so dass man Angst um seine Monitore haben muss. Aber vielleicht lag es auch an der 12dB Einstellung?

Mächtig Laune macht der Bit Rate Reducer aus der LoFi Collection in Kombination mit dem Sample Rate Reducer. Herrlich schmutzig lässt sich damit z.B. eine Bassline versauen und klingt dabei auch noch sehr gut.

Die Monomachine hat eine Thru-Maschine mit ebenfalls „SRR“ – Sample Rate Reducer…aber dort klingt es nicht mal halb so schön, sondern eher schnöde nach langweiliger programmierter Digitalisierung, trotz zusätzlicher Distortion. Bitte das dann auch für die Monomachine einbauen.

Ein Nachteil der Effekte Filter und der LoFi Collection, der mir auffiel: Bei Verwendung von Distortion wird das Audiosignal um ca. 4dB angehoben.

Interessant auch der klangliche Vergleich der beiden Distortions von jeweils dem Filter und der LoFi Collection.

Der Distortion im Filter ist weniger aggressiv und kaputt.

Chorus und Delay liefern bei extremen Einstellungen interessante Klänge, die Richtung Karplus Strong Synthese gehen. Mit entsprechendem Sample Material ließe sich da bestimmt noch mehr rausholen.

Der Arbeitsfluss und die Bedienung

Und? Wie ist er nun? Was geht so mit dem Teil? Das und Ähnliches werden sich sicherlich die Leser, die mir bis hierher noch gefolgt sind, sich fragen. Nun…sagen wir es mal so…das Teil ist heiß! Aber…

Man muss sich eine ganze Menge Tastenkombinationen merken, um das volle Potenzial vom Octatrack auszuschöpfen. Den ersten Abend mit dem Octatrack hatte ich damit verbracht, das Gerät kennenzulernen…und ich konnte nach den ersten Stunden auch schon Samples laden, Machines auswählen, Effekte ändern, Trigs aufnehmen, um Samples abzufeuern, den Crossfader belegen, Pattern und Banks wechseln. Der Octatrack ist in allen diesen Punkten logisch aufgebaut, und ich brauchte nur ein oder zweimal ins Handbuch zu schauen. Aber um eines der Hauptfunktionen des Geräts, das Sampling, zu verstehen, habe ich dann doch ein paar Tage länger gebraucht.

Meine größte Schwierigkeit war, dass die Bedienung über insgesamt 37 Tastenkombinationen erfolgt. Die vier Tasten (siehe Bild) sind je nach aktivem Menü dabei auch noch mehrfach belegt, was zusätzlich für Verwirrung bei mir sorgte. Meiner Ansicht nach ist der Sampling Workflow leider momentan noch viel zu kompliziert geraten.

Das Setup der Eingänge im Record Setup Menü ist dabei noch am verständlichsten. Wie lang das Sample werden soll, ist klar – und Eingangskanal auswählen ist auch easy. Wie starte ich aber jetzt die Aufnahme? Mit Druck auf eine Track Taste, auf dem die Aufnahme erfolgen soll und gleichzeitig einem Record Button. Mit einer Hand ausgeführt verdecke ich das Display. Schlecht wenn ich mit der rechten die Aufnahme starten und mit der linken beispielsweise eine Taste auf einem Synth drücken möchte, um den Klang abzusampeln. Bitte Elektron, baut einen automatischen Aufnahmemodus ein, der aufnimmt, sobald ein bestimmter Lautstärkepegel am Eingang überschritten wird. Jetzt habe ich meinen Synth abgesampelt…aber wo ist die Aufnahme hin? Nach etwas Recherche im Handbuch wurde es klarer. Erst einmal in der Sample Slot Liste (Doppel Druck auf den gewünschten Track) der Flex Machine (denn nur mit der kann man sampeln) ein „Recorder N“ Cache Samplefile auswählen. Diese Cache Files sind nur temporär vom Octatrack angelegt und sind nach dem Ausschalten leer. Aha! Ok, d.h. sampeln in den Recorder Cache und anschließend das Sample speichern. Soweit verstanden. Machen andere Geräte im Prinzip auch so. Aber wie geht das Ganze denn nun genau?

Hier mal in Schritten

1.) Record Setup öffnen (Function + Record) um festzulegen, von welchem Eingang gesampelt werden soll.

2.) Für den gewünschten Track eine Flex Machine auswählen

3.) In der Flex Machine den Recorder N Cache über die Sample Slot List auswählen (Doppel Druck des Track Buttons)

4.) Zurück in das Record Setup Menü (Function + Record) für ein visuelles Feedback, ob aufgenommen wird oder nicht und sampeln (Track Button + Record gedrückt halten bzw. kurz drücken, je nach Aufnahme Modus)

5.) In die Sample Slot List wechseln auf den Recorder N Cache und mit Function + Bank Button den Audio Editor auswählen.

6.) Unterhalb des Displays nun den Knopf für den Tab „Oper“ (im Display) gedrückt um das Sample speichern zu können

7.) Schließlich über das Sample Slot Menü das Sample für den Track auswählen…und jetzt kann das Sample verwendet werden, ohne das es nach dem Ausschalten weg ist.

Der Workflow fürs Resampling ist ähnlich, nur dass für die Aufnahme Track-Taste und die MIDI-Taste gleichzeitig gedrückt werden muss. Um auf mehreren Spuren aufzunehmen sind die Schritte 2. – 5. zu wiederholen oder einfach in der gleichen Spur bleiben und die Sample List füllen.

Den Aufnahmeprozess für das automatisierte Aufnehmen per Step-Sequencer spare ich mir jetzt mal an dieser Stelle. Jener fügt dem Ganzen noch drei vier Schritte mehr hinzu.

Wäre der Octatrack soviel teurer geworden, einen „Save Sample to Disk“ Button zu spendieren? Oder ein Touch Display, auf dem ich einfach auf ein „Save2Disk“ Feld tippe? Oder auch ein Doppeldruck auf den Record Taster, um eine Aufnahme zu starten?

Ich hoffe Elektron legt an dieser Stelle noch einmal deutlich nach, da das Gerät ansonsten ausgezeichnet ist.

Wie auch immer, mit der Zeit gewöhnte ich mich an die Prozedur, auch wenn ich es immer noch nicht schön finde, aber schließlich hatte ich wieder Frieden mit dem Gerät geschlossen.

Der Audioeditor lässt sich trotz des relativ kleinen Displays ziemlich gut benutzen. Samples sind schnell normalisiert, zurecht gestutzt und gespeichert. Eine Vorhörfunktion ist allerdings (noch) nicht eingebaut. Samples können auch in Slices (Scheiben) geschnitten werden, welche dann über das Playback Parameter Menü als Start eines Samples festgelegt werden können (pro Step!). Raum für weitrechende klangliche Schweinereien! Auch das Tempo kann hier angepasst werden, falls der Octatrack mit seiner automatischen BPM-Detection (ja auch das kann er) einmal daneben liegt.

Das Laden von Samples ist im Octatrack sehr einfach und intuitiv gelöst.) kann mit dem Spielen begonnen werden. Manuell getriggerte Samples (über die Trig Taster) werden (je nach Einstellung im Playback Setup Menü) entweder bis zum Ende einmal abgespielt oder geloopt bis zum Sankt Nimmerleinstag oder bis Stop gedrückt wird. So lässt sich manuell z.B. für ein DJ Set ein längerer Track anstarten und dann per Crossfader verwurschteln. Oder per Step-Sequencer wird ein Sample angetriggert, welches dann aber nur maximal 64 Steps lang sein kann, weil es ansonsten neu getriggert wird. Das ist natürlich für den Einsatz als Drumsampler völlig in Ordnung, als Looper für Gitarren beispielsweise oder für längere Pad Sounds eher hinderlich. Hier wird dann hoffentlich Elektron zukünftig mit der Looper Machine Abhilfe schaffen und diese 64 Step-Grenze aufbrechen.

Einen Trick, um das jetzt schon zu erreichen, konnte ich während des Tests aber schon herausfinden. Mit dem Pattern Button kann man mit Hilfe der Trig Taster 1 – 16 Pattern auswählen. Hält man den Pattern Button gedrückt und drückt z.B. Trig 1 und 2 gleichzeitig, so sind beide Pattern angewählt und werden nacheinander abgespielt. So lassen sich Pattern einfach miteinander verketten und 128, 256, usw. Steps langen Pattern steht nichts mehr im Wege. Dabei ist es egal, ob das Pattern genau 64 Steps lang ist oder nur 51. Der Octatrack loopt die gewählten Pattern trotzdem. Genial!

Überhaupt ist der Sequencer sehr flexibel. Neu im Octatrack ist das Microtiming, mit dessen Hilfe man einzelne Steps vor und nachziehen kann. Auch hier…kreatives Potential.

Ein Quell an Inspiration ist auch der Arpeggiator. Noch besser als in der Monomachine, bietet er dreistimmige Polyphonie (z.B. für externe Klangerzeuger) auf Knopfdruck, sehr einfach einzustellende eigene Arpeggio-Muster (Trig Taste drücken und mit einen Drehknopf einstellen), das Transponieren von Arpeggios per Drehregler und vor allem die Möglichkeit, ihn gleich 8-fach (im Rahmen des MIDI-Sequencers) einzusetzen. Toll!

Zum Ende noch einmal kurz überlegt, ob ich etwas nicht erwähnt habe? Ja…eine Menge…das Mixer Setup, um die Lautstärke für die In/Outs einzustellen…eingehende Audiosignale können z.B. durchgeroutet werden, ohne durch die Effekt Engine zu gehen, ferner lassen sich hier die 8 Tracks und 8 MIDI-Tracks einfach muten (wobei die Mutes, was einige Leser bedauern werden) nicht speicherbar sind (bei den MPCs sind sie es).

Der Arranger Modus, mit dessen Hilfe Pattern aus unterschiedlichen Banks aneinander gereiht werden können (mit Angabe, wie oft diese wiederholt werden sollen).

Der MIDI-Sequencer, der auf 8 Spuren mit je 3 LFOs externe Synthesizer bzw. MIDI-ähige Geräte angesteuert werden können (warum mal nicht eine Wasserlichtorgel über MIDI vom Octatrack aus steuern), mit je 6 frei wählbaren MIDI CC Controllern. Der Crossfader lässt sich leider im MIDI-Sequencer-Modus nicht den 6 frei wählbaren MIDI CC Parametern oder MIDI Note Länge/Transpose zuweisen. Das wäre doch mal etwas für ein zukünftiges OS Update.

Die CUE Funktion, so dass sich einzelne Tracks erst vorhören lassen, bevor sie in den Main Out geschickt werden können.

Und, und, und.

Wir haben Jon Martensson von Elektron zu einigen unserer Kritikpunkte befragt.

Interview mit Elektron Jon Martensson

Amazona:
Die Vielzahl an Tasten-Kombinationen, die nötig sind, um das volle Potenzial des Octatrack auszuschöpfen, machen das Gerät nicht gerade einfach in der Bedienung. Wäre ein größeres Gehäuse mit mehr Knöpfen oder ein Touch Display nicht besser gewesen?

Jon:
Das war schlicht eine Kostenfrage. Mehr Knöpfe bzw. ein größeres Case hätten den Octatrack auch teurer gemacht. Wir entschieden uns für die 4 Main Button Combinations:

  • Function + verschiedene Buttons (Zugriff auf die Setup Funktionen)
  • Function + Bank (Edit Funktion für die verschiedensten Dinge, je nach aktivem Menü (z.B. für den Audioeditor, Anm. d. Autors))
  • Track + Audio Record/yes (initiiert Sampling)
  • Trig Keys + verschiedene Buttons (Parameter und Sequencer verwandte Einstellungen).

Mit diesen vier Kombinationen im Kopf kann man sich einfach die wichtigsten Tasten-Kombinationen merken.

Bezüglich des Touchscreens gibt es erheblich Nachteile. 1. Kosten, 2. Man verliert einen Stück des taktilen Aspekts (der Benutzeroberfläche, Anm. d. Autors), 3. Während der Arbeit am Touchscreen verdeckt man ihn gleichzeitig mit der Hand. Obwohl es schon eine sehr interessante Technologie ist und mit Sicherheit seine Anwendungen und Vorzüge hat.

Amazona:
Die LFOs könnten schneller sein, zumindest, wenn sie nur intern benutzt werden. Was ist der Grund hierfür?

Jon:
Wir sind der Meinung, wenn der LFO-Multiplikator auf 64x steht und der LFO Speed auf Max, dass man einen hinreichend schnellen LFO erhält.

Amazona:
Der Prozess für das manuelle Sampling ist relativ komplex. So würde ich beispielsweise am liebsten zum Samplen einfach nur „Record“ drücken müssen, und der Octatrack nimmt dann im aktiven Track auf. Oder wie wäre ein Aufnahmemodus, bei der das Eingangssignal einfach einen bestimmten Lautstärkepegel überschreiten muss, und dann startet die Aufnahme automatisch? Durch die Tasten-Kombination, die man für die Aufnahme drücken muss, ergibt sich auch ein praktisches Problem. In OS 1.03 gibt es jetzt ein visuelles Feedback, wenn eine Aufnahme startet. Drückt man nun beispielsweise T7 + Record mit einer Hand, so wird das Display verdeckt. Wird es noch mal ein OS-Update geben, bei dem dieser ganze Prozess überarbeitet wird?

Jon:
Ja, wir haben darüber diskutiert, so etwas in der Art (des automatischen Aufnahmemodus, Anm. d. Autors) zu implementieren. Der Plan für das Betriebssystem Update ist allerdings ziemlich vollgestopft.

Amazona:
Darfst du uns sagen, wann es die „Looper Machine“ geben wird? Und mit welchen Features?

Jon:

Die „Looper Machine“ wird Bestandteil eines neuen OS-Updates werden, welches Ende Q4 2011 bzw. Anfang Q1 2012 kommt.

Während ich diesen Artikel schrieb, hat Elektron zwei Updates für das vierte Quartal 2011 bzw. erste Quartal 2012 angekündigt, welche u.a. eine „Looper Machine“ (siehe auch Interview) als auch ein Update des MIDI-Sequencers und mehr Effekte enthalten sollen.

„There are two major OS updates planned. One in Q4 and one in the end of Q4/beginning of Q1.

Some of the features these two updates will bring: a dedicated looper machine, improved and expanded file handling from the Octatrack (collect project files for sharing, exchange projects between sets etc), new effects, new trig modes (play/real time record slices, pitches or samples etc using the trig keys) and new MIDI sequencer functionality offering more convenience when controlling external equipment with the Octatrack.“

Octatrack on YouTube

Fazit

Eigentlich erwirbt man mit dem Octatrack nicht eines, sondern gleich mehrere Geräte, mit dem sich mehrere Anwendungen gleichzeitig erledigen lassen. Deswegen ist die Frage oben, ob der Octatrack eine Groovebox ist, auch nicht so einfach zu beantworten. Ein Effektgerät, Sampler, Sounddesigner Werkzeug, DJ Mixer, Sequencer-Groovebox wäre die Antwort. Alles mit Echtzeitkontrolle und ohne den Sequencer zu stoppen. Will man all das in einem Gerät vereint mit dieser großen Flexibilität haben, wird man nichts anderes am Markt finden können. Ja es gibt von Korg eine Electribe ESX oder ein KP3, den Microsampler oder von Akai die MPC-Serie, von Roland die SP Serie oder für Looper-Freunde das Boss RC50 oder 2880 von Electro Harmonix…aber alle diese Geräte verfügen über Handicaps, die sie nur in ihrer eigenen Nische passend machen und sich für etwas Ambitionierteres aber dann weniger eignen. Der Octatrack ist einzigartig und als Schweizer Taschenmesser unter den Audio-Werkzeugen für alle Gelegenheiten und Zielgruppen geeignet.

Der größte Konkurrent, oder sagen wir lieber Mitbewerber vom Octatrack, dürfte daher eine DAW Software wie Ableton Live sein. Live verfügt über einen noch größeren Funktionsumfang, alleine schon durch die Möglichkeit VSTs einzubinden, und von Akai gibt es natürlich auch entsprechende Hardware Controller, die einem die Bedienung erleichtern. Live kann sehr viel, mancher würde sogar sagen, schon zuviel, und man braucht einen halbwegs aktuellen Computer mit Audiointerface. Aber bevor ich mich hier in einer Hardware vs. Software Argumentation verrenne, überlasse ich die Entscheidung lieber der/dem Leser/in, ob Hardware oder Software die Wahl seiner Mittel werden soll.

Natürlich ist der Octatrack nicht perfekt und vor allem die Benutzerführung überfordert einen leicht (ich war es am Anfang), mit den vielen Tasten Kombinationen und den zahlreichen Funktionen, die das Gerät in sich vereint. Elektron ist aber auch dafür bekannt und beliebt, auch noch Jahre nach Veröffentlichung ihrer Geräte Updates zur Verfügung zu stellen. So haben die Schweden die Chance die Benutzerführung, vor allem in Bezug auf das Sampling, zugänglicher zu machen.

Bei meinem Testurteil war ich deshalb anfangs hin- und hergerissen zwischen gut und sehr gut, aber nach langer Überlegung bin ich davon überzeugt, dass das Gerät die Wertung, wie Amazona sie jetzt vergeben hat, auch verdient. Der Octatrack hat viele Features in sich vereint, die ein sehr großes Potenzial in sich bergen, so dass es spannend zu beobachten sein wird, wie die Menschen dieses nutzen werden. Das Interface ist letztlich ein guter Kompromiss zwischen Kosten, Funktionsumfang und Zugang zum Sampler bzw. Echtzeitkontrolle. Letztere ist jederzeit gegeben und Elektron hat große Sorgfalt auf die Auswahl der zu steuernden Parameter gelegt. So dass man trotz weniger (dafür umso sinnvollerer) Parameter, immer das Gefühl hat das Audiomaterial nach seinen Bedürfnissen und Wünschen formen zu können. Daher fällt es mir auch letztendlich nicht schwer eine klare Kaufempfehlung auszusprechen. Der Octatack sollte aber auf jeden Fall vor der Anschaffung ausgiebig getestet werden. Die komplexe Benutzerführung ist nicht jedermanns Sache, ebenso wie die Funktionsvielfalt nicht von jedem benötigt wird, der beispielsweise eigentlich nur ein paar Drumsamples abfeuern, oder ein paar Effekte für sein DJ Set möchte.

Der Octatrack ist ein exzellentes Gerät, das mit Geduld und Verständnis, ein unverzichtbares Werkzeug, und darüber hinaus Inspiration für neue noch unentdeckte Musik werden könnte, die sich nur bewaffnet mit Maus und 22″ TFT alleine nicht erschließen lässt.

Plus

  • sehr guter Klang
  • LFO Designer
  • modulare Herangehensweise bezüglich Modulation von Parametern
  • Seq. mit Parameter- und Sample-Locks ist für die Steuerung ext. Instr. geeignet
  • sehr flexibel und vielfältig einsetzbar
  • Sampling lässt sich per Sequencer automatisieren
  • umfangreicher Arpeggiator
  • Microtiming
  • individuelle Track Längen
  • Crossfader
  • gute Verarbeitung
  • fast alle Funktionen lassen sich nutzen, während der Sequencer läuft

Minus

  • Sampling nur maximal 16 Sekunden bisher möglich
  • kein Aufnehmen direkt auf Compact Flash Karte
  • relativ langsame LFOs (aber schneller als bei NIs Maschine)
  • Sampling Workflow ist unnötig kompliziert
  • steile Lernkurve für Anfänger
  • sehr viele Tasten Kombinationen
  • Drehregler stehen etwas zu eng beieinander

Preis

  • UVP: 1240,- Euro
  • Straßenpreis: 1015,- Euro
Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Timolimo

    Schöner Bericht! Es gibt im normalen Sequencer-Mode jedoch kein Arpeggiator, nur der Midi-Sequencer hat einen.

  2. Profilbild
    SpotlightKid  

    Schönes Review. Hier merkt man dass sich der Tester wirklich eingehend mit dem Gerät beschäftigt hat und besonders auf die Praxistauglichkeit eingeht, statt nur (vermeintlich) tolle Features vorzustellen.

    „herausstechend ist die Tatsache, dass Elektron dem LFO als Modulationsziel auch Effektparameter mitgegeben hat. Außer Novation, der dies in seinem VA Synthesizer Ultranova auch implementiert hat, ist mir dies noch bei keinem anderen Hersteller untergekommen.“

    Kurzweil KDFX (K2500/K2600/PC3)?

  3. Profilbild
    Florian  

    Auch beim OP-1 von Teenage Engineering kann man als Modulationsziel die Effektparameter angeben ;)

  4. Profilbild
    Thomas Paulsen  

    Nachtrag: Elektron hat uns mitgeteilt, daß im OS Update v1.2 die im Test bemängelte Audiorecorder Funktion überarbeitet werden wird.

  5. Profilbild
    4phonia

    Besonders der hier sehr schöne, ausführliche Bericht hat meine letzten Bedenken beseitigt und mich dazu veranlasst mir den Octatrack zu gönnen.
    Seid etwa 4 Wochen besitze ich das schicke Teil und bin seid dem ersten Tag begeistert!
    Verwirrend sind die verschieden Manuels einhergehend mit den Updates.
    Die meisten und grundlegensten Features erlernt man mit ein wenig Biss jedoch binnen weniger Tage.
    Ich synce mit dem Octatrack meine Xbase und triggere einen Mopho, sowie Animoog auf dem Ipad an.
    Für die Audiobearbeitung habe ich eine CF-Karte mit sämtlichen Maschine-Samples gefüllt und da fängt der Spaß dann an.
    Es läßt einen schon extrem grinsen, wenn man seine Samples derartig durch den Fleischwolf drehen und umgestalten kann, Wahnsinn!
    Arrangements und Co. gehen natürlich am Rechner wesentlich schneller und besser, für Liveeinsätze ist der Octatrack jedoch für mich DAS Tool schlechthin.
    Ich hatte bereits die 500er,1000er,2500er MPC, diverse Electribes und andere Hardwaresequenzer im Einsatz, habe aber schließlich alle wieder abgegeben da mir immer etwas nicht gepasst hat. Das ist beim Octatrack völlig anders. Ich wüßte nicht was an dem Teil fehlt und kann mich der Kaufempfehlung nur anschliessen. Konkurrenz ist nicht in Sicht.

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      AMAZONA Archiv

      Hallo 4phonia

      Wie hast du die Maschine samples auf die CF bekommen?

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    AMAZONA Archiv

    der Midi Sequencer nimmt keine Notenlaengen auf. Damit ist das ganze Teil fuer mich nur Spielzeug. Ein seeeehr krasser Einschnitt.

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    AMAZONA Archiv

    Die Wertung von 3 Sternen ist mir total unverstanedlich. Ich gebe dieser Kiste ein Mangelhaft.

    – kein richtiger Midi Sequencer. (Notenlaengen, Velocity).

    – kein Threshold basiertes Sampling, also eigentlich gar kein richtiger Sampler.

    – keine Accentfunktion, eine solche waere aber fuer einen STEPSEQUENCER essentiell. Auch wenns irgendwie geht mir PLocks.

    Ausser Loopkrimskrams nichts, was diese Maschine ueberhaupt rechtfertigt, weder Fisch noch Fleisch. Zumindest in der aktuellen Version 1.2. Von daher: Vorsicht beim Kauf. bei den Schweden weiss man nie so genau, siehe Propellerheads. Da gibts die elementarsten Waveform Funktionen NICHT im Editor.

  8. Avatar
    AMAZONA Archiv

    Super review, vielen Dank.
    Noch einmal eine Verständnisfrage:
    Ist es also möglich, dass ich

    1. die ersten beiden Spuren dazu verwende um ca. 6minütige vorproduzierte Tracks abzuspielen (die ich dann auf der CF Card gespeichert habe) und diese miteinander zu mixen (also quasi wie ein DJ Set, jeweils von Spur 1 auf 2 und wieder zurück, natürlich tempo synchron)

    2. gleichzeitig die anderen spuren verwende, um live darauf zu improvisieren und zB drum sounds darüber zu spielen ?

    Falls das möglich wäre, ist das Teil auf jeden Fall meine persönliche eierlegende Wollmilchsau!

    Danke schon im Voraus :)

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