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Test: Fluid Audio F4, F8S, Studiomonitore

Frequenzgangmessung

fluid f4-f8-punch-vergleich

Frequenzgangmessung – Fluid F4 (blau), Fluid F4 + F8S (lila), F4 + F8S – Bass Punch (grün)

Auch die Fluid Monitore habe ich in meinem eher kleinen Abhörraum an meinem Hörplatz gemessen. Benutzt habe ich neben einem Superlux ECM-999 und einem Apollo-Interface die freie Software Room EQ Wizard, die Frequenzgangkurve wurde mit 1/6 pro Oktave geglättet. Der Abhörraum ist durch Absorber bis in den mittleren Frequenzbereich bedämpft, im Bassbereich aber von Raummoden recht stark beeinflusst. Dementsprechend ist die Messung unter 500 Hz nur wenig aussagekräftig.

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Darüber zeigen sich die Fluid F4 erst einmal recht linear, bis ab 1,6 kHz eine breitbandige Anhebung bis ca. 5,5 kHz zutage tritt. Im Maximum bei 2 kHz beträgt die Anhebung etwa 4 dB. Danach fällt der Frequenzgang sanft ab. Was sich aus dem Bassfrequenzgang ablesen lässt, ist die Punchy-Bass Anhebung, die auf der Rückseite der Fluid F8S geschaltet werden kann.

Ist „Punchy Bass“ aktiviert, wird der Bereich zwischen 70 und 100 Hz um ca. 2 bis 3 dB angehoben.

Hörtest

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Fluid Audio_F4_Studio2

Das wichtigste Messgerät sind die Ohren, also ran an den Speck! Zum Test habe ich die Fluid F4 ihrem Einsatzzweck entsprechend im Nahbereich etwa einen Meter von mir entfernt aufgestellt. Die Fluid F4 allein sind erst einmal sehr ausgeglichen abgestimmt. Trotz der Präsenzanhebung klingen die Lautsprecher keinesfalls hart oder schrill, eher frisch. Ich habe die Präsenzanhebung dann auch mehr als Senke in dem darunter liegenden Mittenbereich empfunden, sodass beispielsweise E-Gitarren etwas zurückhaltender klingen, während Becken und HiHat-Klänge etwas vordergründiger sind.
Die Darstellung von Räumlichkeit gelingt den kleinen Boxen in Anbetracht des Preises sehr gut, auch die Stereo-Ortung ist recht präzise, auch wenn man das nicht mit einem teureren Koaxial-System vergleichen darf.
Wo wir schon beim Thema sind, möchte ich noch erwähnen, dass Fluid Audio für nächstes Jahr einen Studio-Monitor mit AMT-Bändchenhochtöner in Koaxial-Bauweise angekündigt hat. Na, da bin ich mal gespannt drauf.

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Forum
  1. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Schöner Test aber…. Kein Monitor konnte bisher bei mir gleichzeitig Hörvergnügen erzeugen und war ebenso fürs Mixen geeignet. Solche „Grenzgänger“ suche ich als Hobbymensch und die Fluid sind es höchstwahrscheinlich wieder nicht. Seit 3 Jahren habe ich nun KEF Q300 und bin davon sehr angetan. Nubert (nuJubilee 35) hatte ich davor, die waren aber fürs EQing gänzlich ungeeignet. Die KEF sind da meine persönliche günstige Empfehlung, würde aber gerne mal andere Meinungen darüber hören. Wer mixt noch hobbymäßig auf HiFi oder nutzt solche als testabhöre?

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      donsilakis

      Ich mixe hobbymäßig auf den Adam A5X (manchmal schalte ich noch einen Sub hinzu) und komme zu ganz guten Ergebnissen. Außerdem höre ich auf denen auch sehr genüsslich Musik aus allen Genres. Kann diese also absolut sowohl also Monitore, als auch fürs Hörvergnügen empfehlen!

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      WackyJacky  

      Welche Musik machst du denn? hm gehen die KEF Q300 denn überhaupt lauter? Nutzt du dafür eine aktive Frequenzweiche und 2 Verstärker fürs BiAmping? Eventuell auch einen Limiter? Hätte bei HifiBoxen Angst wegen der Belastbarkeit, sind ja für fertige ausgewogene Musik-Produkte gedacht und nicht zum Rumschrauben an elektronischen Signalen.

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        AMAZONA Archiv

        Na hauptsache elektronische Musik. Ich nutze einen guten alten Denon AVR-1910 ohne Bi-Amp in Stereo-Konfiguration. Wer richtig laut hören will für den sind die KEF ohnehin nix. Limiter ist unnötig weil mieser Wirkungsgrad und es lange vorher anfängt zu zerren. Leisere bis mittlere Abhörsituationen sind hingegen exzellent und ermüdungsfrei machbar. Neutral und präzise bis zum abwinken. Da hört man jede kleinste Änderung auch ohne Ausbildung zum Toningenieur. Wollte auch mal die LS50 oder die neuen X300 am office PC ausprobieren.

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          r.biernat  RED

          Ich kenne die KEF Q300 zwar nicht, aber es scheinen ja ganz ordentliche Koaxial-Boxen zu sein. Ich selbst mische und höre auch auf Koaxial-Boxen, den Tannoy Ellipse 10 und da finde ich elektronische und akustische Musik sehr ausgewogen klingend, während verzerrte E-Gitarren unter Umständen etwas anstrengend klingen können, wobei man aber wieder Störfrequenzen in den oberen Mitten gut raushören kann.
          Ich habe mich aber an sie gewöhnt und höre den Lautsprecher ansich nicht mehr wirklich, sondern konzentriere mich auf die Musik. Doch die Eingewöhnung auf einen Lautsprecher dauert bei mir auch recht lang.

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      FloH

      Vielleicht bin ich ja nicht ganz normal, aber ich höre am liebsten auf Studiomonitoren Musik. Hab zu Hause eigentlich JBL LX300 HiFi-Lautsprecher – aber die dienen mir mittlerweile nur mehr als Lautsprecherständer für meine kleinen Genelec 6010er, die eigentlich als Abhöre für einen Schnittplatz gedacht waren. An einem meiner Arbeitsplätze hab ich Genelec 8020er und am anderen Adam P11 mit Sub – mit beiden Systemen macht es mir großen Spaß Musik zu hören.

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      r.biernat  RED

      Welche Lautsprecher mich beim Testhören im Music-Store sofort überzeugt haben, sind die Neumann KH120 und KH310. Sehr ausgewogen, niemals nervig und damit auch gut zum Musik-Genießen, außer das Musikmaterial ist von bescheidener Qualität.

  2. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Neumann und Genelec fand ich damals als die neu waren auch gut und leider auch im Vergleich teuer. Habe gerade mal nachgeschaut. Genelec hat mit der 8351 auch eine Koax im „Angebot“. 2999€ sind natürlich kein Hobbybereich. Ich hoffe das neben KEF ein paar weitere Hersteller einen langen Atem beweisen und diese m.M.n. überlegene Technik günstig perfektionieren. Eine simple Avatone bleibt eine Option für solche die den Wechsel von der alten Abhöre sich nicht trauen. Noch ein Wort zu Nubert weil im meinen Bekanntenkreis viele darauf schwören. Ich finde die sind vollkommen überkomprimiert und für alte ungeschulte Ohren gemacht. Nur weil man plötzlich die zweite Reihe Geiger husten hört ist eine Box noch lange keine Referenz. Das gilt auch für Monitore.

    • Profilbild
      Vati  

      Na dann doch lieber Genelec für „junge , geschulte Ohren“. Reicht denn zum hören ein guter Tonmeisterabschluß ?
      Mit dem Angebot an Monitorboxen ist es wie mit den Ohren: Es gibt zu viele. Hätten wir nur ein Ohr , es wäre für die Hersteller vieles einfacher zu realisieren. Zu Nubert: Diese Firma stellt ja auch passive Boxen her. Da ist die eine oder andre durchaus als Abhöre zu gebrauchen. Leider ist der Markt für passive Abhörmonitore relativ überschaubar geworden. Grüße von Vati

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        r.biernat  RED

        Ich glaube zum Hören reichen ein paar Lauscher, im Zweifelsfall reicht auch ein Ohr, zumindest kenne ich zwei Menschen, die in Mono auch ganz gut durchs Leben kommen. Aber mal ehrlich, was ein zweites Ohr so alles möglich macht ist schon klasse. Zum Testen könnte man mit einem einzelnen Ohrstöpsel im linken Ohr auf eine belebte Party gehen. Da lernt man den Cocktail-Party Effekt kennen, bzw. man vermisst ihn. Denn nur mit zwei Ohren kann sich das Gehirn auf eine Stimme in einer Menschenmenge konzentrieren und den Rest ausblenden. Mit nur einem Ohr wird das sehr anstrengend.
        Zum Thema passive Lautsprecher muss ich zustimmen, die Auswahl ist recht knapp geworden, ebenso wie Verstärker fürs Studio… leider.

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          earl75  

          Zum Antrieb passiver Systeme bekommt ja die PAS Audio 2002PCA recht gute Bewertungen. Und das anscheinend nachhaltig seit Jahren.

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