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Vintage-Analog: Korg MS-10 Analogsynthesizer (1978)

Unterschätzt: Der Korg Korg MS-10

13. April 2024

Korg MS-10 Synthesizer seitlich rechts

Ein Jahr nach nachdem Korg mit der PS-Serie bewiesen hat, dass sie in der Lage sind große und komplexe Polyphone Synths mit vielen Patch-Möglichkeiten zu bauen, entschied man sich dazu, dieses Konzept auf eine Serie günstiger monophoner Geräte zu übertragen.

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Der Korg MS-10, der von 1978 bis 1981 produziert wurde, ist ein analoger Einsteiger-Synthesizer, der trotz seiner kompakten Größe und des vergleichsweise günstigen Preises eine beeindruckende Klangvielfalt bietet. Es wurden ca. 9.000 Stück produziert, was für damalige Verhältnisse recht viel war. In den folgenden Jahren entwickelte sich der kleine Bruder des MS-20 zu einem Kultklassiker. Viele Enthusiasten bezeichnen den Korg MS-10 heute als den optimalen Einstieg in die Welt der Vintage-Synthesizer.

In diesem Artikel werfen wir einen genaueren Blick auf den kleinsten der MS-Brüder.

Korg MS-10 Synthesizer seitlich links

Aufbau und Ausstattung des Korg MS-10

Der Korg MS-10 verfügt über einen Oszillator mit drei Wellenformen (Dreieck, Sägezahn, Rechteck) sowie einen Noise-Generator. Dazu gibt es einen VCA und einen Tiefpass-Filter mit Resonanz.

Auf der Modulationsseite finden sich ein klassischer ADSR-Hüllkurvengenerator mit Hold-Funktion (HADSR). Die Zeit, die über den Hold-Parameter eingestellt werden kann, bestimmt wie lange die Note automatisch gehalten wird, nachdem sie auf der Tastatur bereits losgelassen wurde. Mit diesem Parameter lassen sich sehr lange drone-artige Sounds erzeugen.

Korg MS-10 Synthesizer Patchfeld

Der LFO, in der Korg-Terminologie als Modulation-Generator bezeichnet, bietet Sägezahn und Pulswelle als Wellenformen. Diese können über ein Poti stufenlos ineinander gemorpht werden.
Die zweite Seite des Bedienpanels wird von der für die MS-Serie gewohnten Patchbay eingenommen. Da der Synth normalisierte Verbindungen hat, muss kein Kabel gesteckt werden, um einen Sound aus dem Gerät zu bekommen.

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Korg MS-10 Synthesizer Tastatur

Das Korg-MS-10 Keyboard

Dem 32 Tasten-Keyboard wurde von Korg ein rudimentäres Modulationsrad zur Verfügung gestellt. Die Stromversorgung erfolg über ein ins Gerät integriertes Kabel. Die Master-Lautstärke und der Hauptschalter sind in einem Poti kombiniert.
Das Front-Panel und das Gehäuse bestehen aus stabilem Metall und die Seitenteile aus günstiger und doch sehr haltbarer Plastik.

In einigen wenigen Onlinequellen finden sich Geräte, die einen Momentary-Switch im Signalweg des Hüllkurvengenerators aufweisen. Zusätzlich bietet diese Revision einen Taster über dem Modulationsrad, der so auch im Korg MS-20 zu finden ist. Wahrscheinlich handelt es sich hierbei um eine recht späte und seltene Version des Korg MS-10.

Klang und Einsatzmöglichkeiten

Der Korg MS-10 zeichnet sich durch seinen warmen, satten und kraftvollen Klang aus. Er ist ideal für die Erzeugung von Bässen, Leads und FX-Sounds geeignet. Durch die Patchbay und die anderen Extras ist der MS-10 aber auch ein sehr vielseitiger Synthesizer, der für experimentelle Soundscapes und Effekte hervorragend geeignet ist.

Der MS-10 wurde von vielen bekannten Musikern wie Aphex Twin, Gary Numan, The Human League, Kraftwerk und Jean-Michel Jarre verwendet.

Korg MS-10 Synthesizer Werbeanzeige

It began in 78 – Alte Anzeige in einem Printmagazin

Korg MS-10 Performance Controls

Vom 32 Tasten (2,5 Oktaven) großen Keyboard des Korg MS-10 sollte man nicht zu viel erwarten. Zum Release war der Synthesizer ein absolutes entry-level Produkt, was sich natürlich auch in der Tastaturqualität niederschlägt.

Die Tasten folgen dem high-note-priority Konzept. Wenn mehrere Tasten gehalten werden, wird immer die höchste der Noten gespielt. Alle anderen werden ignoriert. Der Hüllkurvengenerator wird beim Triggern einer neuen Note nicht erneut gestartet solange eine andere Note aktiv ist.

Korg MS-10 Synthesizer von oben

Eine interessante Besonderheit des Keyboards ist die Möglichkeit mittels der Hüllkurve eine Art Velocity-Sensitivity-Effekt zu erzeugen. Wenn eine Taste losgelassen wird, bevor das Ende der Decayzeit erreicht ist, springt die Hüllkurve direkt in die Releasephase. Die Länge des Ausklingens einer Note lässt sich so durch den Zeitpunkt des Loslassens der Taste beeinflussen.

Korg MS-10 Synthesizer mit angeschlossenem Sequenzer

Good ol Friend – Der MS-10 und der SQ-1 verstehen sich bestens

Das Keyboard sendet Signale im Hz/V System. Das erschwert die Integration des Korg MS-10 in die meisten anderen Umgebungen, welche meist dem V/Oct Standard folgen. Abhilfe schafft hier die Verwendung des günstigen Korg SQ-1. Der SQ-1 ist eine Neuauflage des SQ-10 der im Vintage-System von Korg die Rolle des analogen Sequencers einnahm. Dieser punktet mit einem USB-Interface und kann so den MS-10 mit DAW´s und anderen MIDI-Geräten kompatibel machen.

Aufbau und Möglichkeiten der Patchbay

Die Patchbay des Korg MS-10 ist ein zentrales Element des Synthesizers und ermöglicht es, die verschiedenen Module miteinander zu verbinden und so komplexe Klanglandschaften zu erzeugen. Sie ist mit 15 Patchpunkten und dem Main-Out ausgestattet und halbnormalisiert. Das bedeutet, dass der interne Signalfluss unterbrochen wird, sobald ein Kabel in die entsprechende Buchse gesteckt wird.

Korg MS-10 Synthesizer in der Seitenansicht

Eine coole Besonderheit des Patchpanels ist, dass der Signalfluss und einige Parameter-Ranges der Ein- und Ausgänge aufgedruckt sind. Hier spiegelt sich der Designfokus auf Einsteiger wieder.
Neben den Standart Ein- und Ausgängen finden sich ein paar Besonderheiten auf die wir an dieser Stelle noch etwas genauer eingehen wollen.

Patchfedl des Korg MS-10 Synthesizer im Detail

Patch me up Scotty – Die Patchbay des MS-10

Ext. Signal:
Der Eingang für ein externes Signal kann zum Beispiel genutzt werden, um Sounds von einer anderen Quelle, wie einem Synthesizer oder einer Gitarre (natürlich nur mit einem zwischengeschalteten Pre-Amp) zu filtern. Der External Signal Poti auf dem Frontpanel steuert in diesem Fall die Eingangslautstärke. Damit das Filter aktiv ist, muss entweder über das Keyboard oder den CV-Eingang, eine Note gehalten werden. Um den Oszillator stumm zu schalten, kann die Pulsbreite im Square-Modus auf 0 reduziert werden.

Control Wheel:
Um das Control Wheel dazu zu verwenden, verschiedene Parameter des Synthesizers in Echtzeit zu steuern, muss es über den entsprechenden Ausgang auf dem Patchpanel verbunden werden.

Keyboard:
Sowohl Spannung (Hz/V) als auch Triggerimpulse (S-Trig) können abgegriffen und auch durch externe Signale ersetzt werden.

Envelope Generator:
Neben dem fest verdrahteten Routings ist es leider nur möglich, eine invertierte Kopie des EG abzugreifen.

Noise Generator:
Zusätzlich zum Noise Generator in der Oszillatorsektion können Pink- und White-Noise im Patchpanel abgegriffen werden. Die Signale dienen dann als Modulationsquellen oder eigenständige Klangelemente.

Rückseite des Korg MS-10 Synthesizer

Filtertechnologie des Korg-MS 10

Die Filtersektion des Korg MS-10 ist mit einem 12dB/Oktave steilen Tiefpassfilter ausgestattet.
Diese folgt der sogenannten Sallen-Key-Topologie. Sallen-Key-Filter bestehen im Wesentlichen aus einem Operationsverstärker, der mit Widerständen und Kondensatoren beschaltet ist. Sie benötigen nur wenige Bauelemente und sind daher kostengünstig in der Herstellung und robust gegenüber Bauteiltoleranzen und äußeren Einflüssen.

Logo Korg MS-10 Synthesizer

Auf der Seite der Nachteile ist anzumerken, dass die Grenzfrequenz und Güte des Filters durch Toleranzen der Bauelemente und die Verstärkung des OPVs beeinflusst werden kann. Die Schaltung weist daher auch ein relativ hohes Eigenrauschen auf.
Das Filter basiert auf dem Korg 35-IC, einem proprietären Chip, der speziell für den MS-10 entwickelt wurde. Im Gegensatz zum MS-20 muss also beim Kauf nicht darauf geachtet werden, welche Filterversionen verbaut ist.

Schematischer Aufbau Korg MS-10 Synthesizer

History – Schaltung des IC35 Filters gezeichnet vom Erfinder Yasuhiko Mori

Das Eigenrauschen des Filters besteht auch ohne Eingangssignal. Ein cooler Trick ist es, dieses Rauschen als Modulationsquelle zu verwenden. Bei hohen Resonanzeinstellungen neigt das Filter zum Übersteuern, was den roughen Klangcharakter unterstützt. Das Filter kann vom LFO oder der Hüllkurve gesteuert werden, um dynamische und sich ständig verändernde Sounds zu erzeugen.

IC35 im Korg MS-10 Synthesizer

Ghost in the shell – Der IC35 in einem MS-10

Korg MS-10 vs Korg MS-20

Neben den offensichtlichen Unterschieden wie dem fehlenden Oszillator, Filter und Hüllkurvengenerator und den dazugehörigen Patchpunkten fehlt ebenfalls die External Signal Sektion des MS-20. Nicht unterschlagen sollte man auch die fünf fehlenden Tasten auf dem Keyboard.

Wider Erwarten bietet der MS-10 dennoch einige Vorteile gegenüber dem großen Bruder. Die Pulsweitenmodulation erweitert die Möglichkeiten des Sound Designs ungemein. Das sollte nicht nur unseren geschätzten Kollegen Nick Batt freuen.

Linkes Bedienfeld des Korg MS-10 Synthesizer

Durch das nur minimal kleinere Bedienfeld in Kombination mit der wesentlich geringeren Anzahl an Kontrollelementen entsteht mehr Platz auf dem Panel. Das ist besonders für Live-Performances ein nicht zu verachtender Vorteil.
Viele Nutzer beschreiben den MS-10 auch als direkter. Ein Patch ist oft in wenigen Sekunden erstellt und auch in der Live-Situation kann schnell gewechselt werden.

Schwebender Korg MS-10 Synthesizer

Der Korg MS-10 am Gebrauchtmarkt

Der Korg MS-10 ist leider auch nur noch selten am Gebrauchtmarkt zu finden. Wenn er da aber auftaucht liegt er weit unter dem üblichen Marktpreis einen Korg MS-20 der immer noch +über 1.000-€ gehandelt wird, trotz aller Nachbauten die es gibt. einen Korg MS-10 sollte man für ca. 600,-€ ergattern können.

Videos & Klangbeispiele

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Fazit

Der Korg MS-10 ist ein kompakter und leistungsstarker Analog-Synthesizer mit einem einzigartigen Klangcharakter. Er ist sowohl für Einsteiger als auch für Profis geeignet und bietet eine große Vielfalt an Klangmöglichkeiten. Durch die Patchbay und die anderen Extras ist der MS-10 vielseitiger als es die geringe Anzahl an Features erwarten lässt.

Plus

  • Niedriger Preis
  • Unschlagbare Einfachheit
  • PWM

Minus

  • Eingeschränkte Möglichkeiten des Sounddesigns
  • Keyboard
  • Hz/V System
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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    bluebell AHU

    Das war mein erster Synth. Dafür hab ich in den Schulferien in der Gemeinde gejobbt (Unrat aus Bächen entfernen).

    Ich habe ihn sogar in ein eigenes, flaches Gehäuse verfrachtet mit schicken, weißen Holz-Seitenteilen. Leider wurde er genau deshalb aus der Probebude geklaut, weil das flache Gerät nun durch die Fenstergitter passte 😭

  2. Profilbild
    Herr Rorschach

    Ein liebenswertes Rauhbein, meiner Meinung nach noch schöner anzusehen, als ein MS 20, denn diese aufgeräumte Optik hat schon viel Charme.
    Iregndwann in den späten 90ern habe ich meinen dann doch verkauft, bis dahin aber regelrecht ausgequetscht.

  3. Profilbild
    Synchead

    Wäre schön wenn Korg die MS-20FS wieder auflegen würde und auch diesen Synth… vielleicht sogar mit Speicher

    • Profilbild
      CDRowell AHU

      @Synchead 😭 In Zeiten des knappen Geldes wird es für uns eine lange Wartezeit, bis das wieder geschieht…😩

      • Profilbild
        Synchead

        @CDRowell Knappes Geld oder wenig preiswerte Designer und Entwickler … das Geld ist nie weg, es ist nur wo anders. Und der Roland SE-02 ging doch auch.

  4. Profilbild
    Boris

    Ist wohl der letzte Synth, den ich hergeben würde. Kann relativ wenig … aber alleine schon die Filterresonanz. Darauf ein Chorus oder Reverb und man kann stundenlang rumspielen. Das Keyboard ist wirklich sehr, sehr … sehr billig. Dieses Klock-Klock, wenn man darauf spielt.

  5. Profilbild
    levka

    Sehr Schöner Artikel! Danke Herr Steckmann !

    Noch ein paar kleinen tips aus Holland, zum möglichen erganzungen des MS-10 ;

    – Ein gebrauchte Korg X-911 ‚Guitar Synth‘ finden und anschliesen; kann so auch einfach als Expander eingestezt werden mit seinem Hz/V & S-Trigger inputs.

    – Das alte Novation (super) Bass Station rack-synth kan auch Hz/V & S-Trigger ausgeben und die zwei VCO’s davon dan nochmal in das MS-10 VCF geleitet werden

    – Yamaha CS-5, 10 15 & 30(L) arbeiten auch uber Hz/V CV & S-Trigger, aber mit ein 2-oktaven Offset gegenüber die Korg MS maschinen.

    – Nicht so für Puristen geeignet vielleicht, aber das Behringer K-2 könnte für eine kleine Preis auch viel züsatzliche möglichkeiten zum MS-10 bringen.

    Beste Grüsse aus Amsterdam

    • Profilbild
      AMAZONA Archiv

      @levka Diese uralten stets hoch stilisierten Synthesizer haben leider oft noch ihre ollen Kondensatoren drin, ja alles Orig, aber nach 30 Jahren hat man auch Garantie drauf, nämlich dass man jedes Mal beten darf, dass er dieses Mal wieder durchhält oder die Kondensatoren mit großen Rauchschwaden die Sicht deines Studio komplett verhüllen. Ja man kann die auch tauschen, oder ein Gerät kaufen wo das letztes Jahr bereits gemacht wurde. Trotzdem ist ein neues Gerät, da ist egal ob Korg oder K2, die sichere Alternative. Denn ich will ja Musik damit machen und nicht elektronik Lötkolben schwingen machen. Dazu hat ein K2 sogar 2 Oszis und nochmal deutlich mehr zu bieten, nämlich midi und USB etc. Der Korg ja auch.

    • Profilbild
      Kazimoto AHU

      @levka Tatsächlich ist das alte Bass Station Rack eine gute Ergänzung zu o.g. Synths. Ich hatte einen Yamaha CS-15 dran und damals, als es noch keine Plugins gab, war das meine analoge Abteilung, neben Sampler, FM und Romplern. Die Bass Station steht heute noch hier, der CS wurde geklaut, hatte aber schon zig Macken und musste 10-15 Minuten eingespielt werden bis alles lief.

      Gruß aus Duisburg

  6. Profilbild
    iggy_pop AHU

    1987 war der MS-10 der erste Synthesiser, an dem ich herumspielen durfte, und die Erfahrung war nur als „mind-blowing“ zu bezeichnen: Ich hatte keine Ahnung, was ich da machte, aber die Lernkurve war enorm.

    Trotz aller Sentimentalität und Nostalgie habe ich nie das Bedürfnis verspürt, mir einen MS-10 oder sonst einen MS zuzulegen — der Klang war und ist einfach nicht meine Baustelle.

    • Profilbild
      chardt

      @iggy_pop Zustimmung. Unser Keyboarder hatte den auch als ersten Synth wg. Preis. Sobald der Kontostand es zuließ, hat er sich dann was Vernünftiges gekauft (Juno 6, dann JX-3P). Der MS-10 diente dann nur noch für den „Weltuntergangs-Sound“ am Ende des Konzerts ;)

      • Profilbild
        falconi RED

        @chardt Am nächsten Wochenende kommt der amazona-Workshop „Weltuntergangssounds mit dem JX-3P“.

  7. Profilbild
    heimannrudolf

    Ich meine mich erinnern zu können, dass es ein zugehöriges Patchbook mit ultrazeitgemäßen Sounds wie Oboe und Horn gab. Stattdessen habe ich damals mit „learning by doing“ wundervollste Gewitter mit Blitzeinschlag hinbekommen ;) Unfassbare Lernkurve, ein wundervolles Instrument zum Erkunden und Staunen.

    • Profilbild
      Armin Bauer RED

      @heimannrudolf Ich hätte vor einigen Dekaden mal einen geschenkt kriegen können. Aber nach einigem Rumprobieren kam genau das dabei heraus: Gewitter und Blitzeinschlag.
      Das konnte ich damals wirklich nicht sinnvoll nutzen und habe dankend abgelehnt.

      • Profilbild
        Tai AHU

        @Armin Bauer Ich sagte zu den MS auch immer: gut zum Schrauben und Stöpseln, heraus kommt immer ein Hubschrauber. Ich habe ihn zusammen mit einem CS-5 aber immer ganz gut einsetzen können.

  8. Profilbild
    Mr.Ketoujin

    Ach schön, der ms10, das war auch mein erster (richtiger) Synthesizer. Ein Kellerfund in bei einem Freund, der damit nichts anzufangen wusste, er sagte mir nur, daß wohl das Rad kaputt sei. Es war natürlich nur nicht gepatcht. Nu ja, ein Gerät, eigentlich das Gerät, daß ich besser nicht hätte verkaufen sollen. Ich habe schon wirklich viele Geräte über die Jahre wieder verkauft, aber bei dem hätte ich es besser lassen sollen.

  9. Profilbild
    ZolloZ

    Der MS-10 😍begleitet mich seit Jahrzehnten (oder ich ihn) und der kommt mit ins Altersheim

  10. Profilbild
    Cavestudioschweiz

    Den MS-10 habe ich mir vor einigen Jahren als Ergänzung zu meinem langen Begleiter MS-20 gekauft. Ein japanisches Modell mit 100V – also zuerst mal auf 220V umgerüstet und dabei festgestellt, dass die Platine die letzte seltene Version für den Modulation An-/Aus-Schalter und den Momentary-Switch ist (schön markiert, wo angelötet und wo die Leiterbahn geschnitten werden muss), das Frontpanel aber noch alte Version. Das natürlich gleich ausgenutzt und die entsprechenden Schalter eingebaut.
    Der MS-10 ist zwar sehr rudimentär aber immer noch prima für Bass-Sounds und er hat ja auch PWM – was sonst nur der MS-50 oder der MS-20m bieten.

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