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Test: IGS Audio One LA, Opto-Kompressor

Ehrung einer Kompressor-Legende!

6. März 2023
IGS Audio One LA test

IGS Audio One LA, Opto-Kompressor

Zugegeben, es werden immer weniger, aber es gibt sie noch: die Hersteller von 19 Zoll Outgear, die sich dem echten Dinosaurier-Segment verschrieben haben. Eben jene, die mit großem, schweren und teuren Equipment entweder versuchen mit hochwertigen Kopien einen legendären Sound am Leben zu erhalten oder aber mit einem konstruktionsbedingten hohen technischem Aufwand neue Produkte zu entwickeln, die möglichst neue Maßstäbe im Genre setzen wollen. Zu den genannten Herstellern gehört auf jeden Fall die polnische Firma IGS Audio, die unter anderem mit dem One LA eine 19 Zoll und eine 500er-Version auf dem Markt hat, die einmal mehr unter Beweis stellen möchte, dass eine analoge Signalführung einem Plug-in klanglich immer noch überlegen ist.

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IGS Audio One LA test

Die Konstruktion des IGS Audio One LA

Um eins noch mal kurz vorneweg klarzustellen, ich habe absolutes Verständnis dafür, dass der überwiegende Teil aller Produktionen nur noch „in the box“ mit entsprechenden Plug-in-Lösungen getätigt werden. Die Verwaltung ist einfacher, der Total-Recall eine Wohltat und allem voran, entsprechende Plug-in-Kopien sind viel, viel billiger als die analogen Originale. Die ständig schwindenden Einnahmen im Musikbereich können so zu einem Teil kompensiert werden und im Endprodukt lässt sich nur mit sehr hohem Fachwissen und entsprechend geschultem Gehör heraushören, ob und was mit welchem Signalfluß abgespeichert wurde. Nichtsdestotrotz kann man jedoch sehr gut selbst auf den klanglich minder bemittelten YouTube-Videos im A/B-Vergleich deutlich heraushören, warum wirtschaftlich stabil aufgestellte Produzenten bei der freien Wahl immer noch lieber auf das analoge Original zurückgreifen.

IGS Audio One LA TestUm eben so ein Original, oder besser um die Kopie eines Originals, handelt es sich bei dem IGS Audio One LA. Der erfahrene Leser wird sehr schnell feststellen, dass es sich um eine Kopie des legendären LA-2A Leveling-Amplifiers der Firma Teletronix Engeneering Company, später umbenannt in die United Recording Electronics Industries, besser bekannt als UREI, handelt. Der Kompressor verbindet zwei Regelmöglichkeiten der ersten Stunde miteinander, die Rede ist von einer analogen Röhrenschaltung in Kombination mit der Regelmöglichkeit einer Fotozelle. Für eine genauere Erklärung der unterschiedlichen Arbeitsweisen der verschiedenen Kompressortypen verweise ich gerne auf den Workshop „Was ist ein Kompressor“, den man sich unter diesem Link ansehen kann.

Der Kompressor sitzt in einem massiven 2 HE Gehäuse und ist als Mono-Kompressor ausgelegt. Für den Standalone-Betrieb ohne Rack-Montage besitzt der IGS Audio One LA 4 kräftige, abschraubbare Gummifüße, auf denen das Produkt in dieser Betriebsart ruht. Wer den Kompressor in Stereo betreiben will, kann sich ein passende Paare bei IGS bestellen. Eine Link-Buchse in Form von einem RCA-RCA-Kabel befindet sich auf der Rückseite. Das ist alles, was man braucht, um zwei Geräte zu synchronisieren. Die perfekte Stereoabstimmung wird durch handselektierte Röhren und Elma-Schalter erreicht.

IGS Audio One LA Test

IGS Audio One LA Stereo-Paar

Der IGS Audio One LA basiert auf einer rein analogen Schaltung und arbeitet mit symmetrischen Eingangs- und Ausgangsübertragern, wobei es sich beim Eingangsübertrager um einen Sowter 4383 und bei dem Ausgangsübertrager um einen Edcor 15k/600 handelt. Zwei 6N2P-EW bzw. 6N1P-EW Dual-Trioden werden für die Verstärkung des Signals verwendet, während die Kompressoreinheit ebenfalls mit einer 6N2P-EW Triode bzw. einer 6AQ5 Pentode ausgestattet ist. Kontrolliert wird die Kompressoreinheit dabei von einer T4BX Fotozelle. Die ursprüngliche Lösung verwendete die TELETRONIX Elektrolumineszenzplatte, die den Fotowiderstand beleuchtete. IGS Audio hat auf dieser Basis seine eigene Fotozelle entwickelt, die der T4B entspricht und T4BX genannt wird. Die Betriebsspannung der vier Röhren liegt bei 245 Volt, die gesamte Einheit läuft mit einem symmetrischen 4 dBu Signal.

IGS Audio One LA Test

IGS Audio One LA TBX4 Fotozelle

Die Regelmöglichkeiten des Kompressors

Aufgrund der Bauweise des IGS Audio One LA als Optokompressors kommt das Produkt mit einer übersichtlichen, fast schon spartanischen Frontpanelbelegung daher, was die Handhabung jedoch zweifelsohne erleichtert. Der One LA bietet eine komplett an der Mittellinie gespiegelte Anordnung an, die von zwei kräftigen Drehreglern und einem großen VU-Meter dominiert wird. Die Anordnung der jeweils 24-fach gerasterten Gain- und Peak-Reduction-Drehregler mag auf den ersten Blick etwas verwirren, da der links angebrachten Gain-Knob die Make-up-Funktion und der rechts angebrachte Peak-Reduction-Knob die Reduktion der Dynamik regelt. In den meisten Fällen liegt der Make-up-Regler auf dem Frontpanel rechts als letztes Glied in der Signalkette.

IGS Audio One LA Test

IGS Audio One LA Peak-Reduction-Knob

Das VU-Meter lässt sich mit einem Kippschalter links vom Meter in seiner Funktionsweise umschalten. Entweder zeigt es den Anteil der dynamischen Reduktion oder aber es zeigt den Ausgangspegel des Signals an. Rechts vom VU Meter sitzt ein Bypass-Schalter, der den Kompressor aus dem Signalweg nimmt. Achtung, die Schalterstellung „IN“, bedeutet, der Bypass ist inaktiv, spricht es findet eine Signalbearbeitung statt. Mit einem weiteren Kippschalter wählt man die Kompressor- oder Limiter-Funktion, wobei der Kompressor fest bei 4:1 im Soft-Knee-Modus und der Limiter im ∞:1 Verhältnis arbeitet. Den Abschluss auf dem Frontpanel macht der On/Off-Schalter nebst der dazugehörigen rot leuchtenden Lampe. Sämtliche Schalter und Regler scheinen in ihrer Ausführung und Haptik einem anderen Jahrhundert entsprungen zu sein, wirken doch alle Bauteile in ihrer Massivität, als würden sie die nächsten Jahrzehnte problemlos überstehen. Die Rückseite bietet lediglich XLR symmetrisch In/Out, eine Kaltgerätebuchse und eine Feinsicherung.

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IGS Audio One LA test

Der IGS Audio One LA in der Praxis

Es ist schon großartig, wie das einfache Schalten eines kräftigen Kippschalters oder das Drehen der gerasterten Regler den User auf eine Zeitreise knapp 6 Dekaden in die Vergangenheit schickt. Jede Bewegung der Regler/Schalter wird mit einem entsprechend haptischen „Klack“ oder „Klonk“ abgeschlossen, so dass jede Änderung der Pegelstellung auch noch einmal akustisch abgeschlossen wird. So macht selbst das Schrauben am Produkt richtig Spaß!

IGS Audio One LA test

Schon bei den ersten Tönen hat man das Gefühl, der IGS Audio One LA hätte einen „Auto Mode“-Schalter. Egal wie man es dreht und wendet, eine komplett „falsche“ Einstellung lässt sich an diesem Kompressor kaum einstellen. Die Basis-Parameter sind sehr geschmackvoll eingestellt und lassen gerade in der ersten Aufnahmestufe sehr schnell und sehr intuitiv einen guten bis sehr guten Sound zu. So flexibel und schnell auch aktuelle VCA-Kompressoren sein mögen, den musikalischen Ansatz eines Opto-Kompressors können sie gerade im Gesangsbereich nicht erreichen.

IGS Audio One LA 19
IGS Audio One LA 19"
Kundenbewertung:
(1)

Dabei geht der IGS Audio One LA wirklich sehr dezent zu Werke und verdichtet vor allem im mittleren Dynamikbereich ganz ausgezeichnet. Aufgrund der trägen Ansprache geht ihm die eine oder andere schnelle Dynamikspitze durch die Lappen (höre den ersten Ton im Akustikgitarren-Sample), dennoch verarbeitet der IGS Audio One LA auch diesen Peak durch das geschmackvolle Aufholen der folgenden Töne zu einem runden Gesamtbild, ohne dass es zu einem dynamischen Abbruch kommt.

Dieser Kompressor ist einer dieser „Ohrschmeichler“, die sich binnen Millisekunden in deinem Gehirn festsetzen und welche du unmittelbar als Standard in deinem Wahrnehmungsvermögen wahrnimmst. Schaltet man den Kompressor auf Bypass, kommt diese berüchtigte Leere im Klang zum Tragen, was unmittelbar jeden unbearbeiteten Ton in der Aussagekraft schmälert bzw. ihn in seiner Intensität deutlich herabsetzt. Dabei ist es gerade die feine Auflösung des IGS Audio One LA, die ihn auf der einen Seite unspektakulär, auf der anderen Seite essentiell erscheinen lässt. Selbst wenn man keine aktive Kompression am Gerät einstellt und das anliegende Signal nur mehr oder minder unbearbeitet durch die Elektronik schickt, gewinnen gerade etwas „spröde“ aufgenommene Signale deutlich an Wärme und „Gefälligkeit“, so dass ihr Klangbild runder und ausgewogener erscheint.

IGS Audio One LA Test

IGS Audio One LA im Einsatz

Dieser Kompressor hat zweifelsohne dieses legendäre Suchtpotential, was dazu führt, dass man irgendwann am liebsten jedes Signal, von hoch komprimierten Signalen wie zum Beispiel High-Gain-Gitarren einmal abgesehen, durch den IGS Audio One LA schicken möchte. Ich gebe daher zu bedenken, wer diesen Kompressor einmal ausprobiert, sollte unbedingt damit rechnen, dass er selbigen nicht mehr zurückgeben möchte, zu gut ist der zu erreichende Standard, der sich binnen kürzester Zeit einstellt.

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Fazit

Mit dem IGS Audio One LA führt das polnische Unternehmen einmal mehr einen herausragenden Kompressor in seinem Portfolio. Das Produkt, dessen Schaltung auf der Basis des legendären LA-2A Leveling Amplifiers der Firma Teletronix Engeneering Company aufbaut, überzeugt mit einem herausragenden Grundklang und einer geradezu narrensicheren Bedienungsführung. Insbesondere im Bereich Gesang veredelt der IGS Audio One LA das Ausgangssignal um ein Vielfaches und verpasst selbigem aufgrund der Röhren-/Fotozellenschaltung eine satte Portion Wärme, ohne das Signal zu stark zu färben.

Ein herausragendes Produkt, unbedingt einmal antesten!

Plus

  • Klang
  • Verarbeitung
  • Handhabung

Preis

  • 1.599,- Euro
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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Slehmi1

    Hm, bist Du sicher, dass der Compressor funktioniert?
    Ich bin ja nicht mehr der jüngste, aber ich höre so gar keinen Unterschied zwischen Edit und non-edit.
    Einzig ein leises Knattern ist beim Edit im Hintergrund zu hören🤔

    • Profilbild
      Axel Ritt RED

      @Slehmi1 Hallo Slehmi1

      es tut mir leid, dass du keine Unterschied wahrnehmen kannst.

      Ich habe den Kompressor mit Absicht sehr subtil eingestellt, um die feine Arbeitsweise und die Klangfärbung des Produktes zu unterstreichen.

      Das nächste Mal erstelle ich wieder plakativere Mixe, damit man den Unterschied besser erkennen kann.

      Viele Grüße

      • Profilbild
        Slehmi1

        @Axel Ritt Du hast ja recht mit der zurückhaltenden Einstellung, der Compressor soll ja auch nicht alles brutal plätten.

        Aber da ist ein Störgeräusch. Ist das vom Compressor?

        Die unbearbeiteten Aufnahmen haben das nicht.

        Grüße

        • Profilbild
          Axel Ritt RED

          @Slehmi1 Kannst du mir bitte kurz sagen, auf welches Soundfiles du dich beziehst?
          Oder meinst du alle Files?

          • Profilbild
            Slehmi1

            @Axel Ritt Bei „Guitar Edit“ und „Bass Edit“ höre ich ein leises Knattern in den Pausen.

            Ich kenne so ein Geräusch auch bei einem meiner Adams Monitore, aber diesmal habe ich die Aufnahmen über meinen DT1990 auf einem anderen Rechner abgehört.
            Die Pausen der nicht editierten Aufnahmen haben das nicht.
            Es ist kein Knistern und auch kein Netzbrummen, halt so ein gleichmäßiges Knattern.

            Gleich zu Anfang beim Bass Edit höre ich das deutlich

            Grüße

            Sönke

      • Profilbild
        AMAZONA Archiv

        @Axel Ritt auf den vocals hör ich ein bissl was
        der rest ist so subtil eingestellt
        ich hör da nix 😅

        • Profilbild
          AMAZONA Archiv

          na also, geht doch
          danke für die neuen Beispiele
          das ding will wohl ein wenig heftiger angefahren werden

  2. Profilbild
    Sven Blau AHU

    Also ich höre da auch keinen Unterschied.
    Ich hab zwar „nur“ eine virtuelle DSP-Nachbildung des Vorbilds in meinem Presonus-Digitalmixer, aber selbst bei minimalen Einstellung verändert er das Signal auf wunderschöne Weise – und man hört es. Hier merkt man davon gar nichts.

  3. Profilbild
    cher

    Die Soundbeispiele sind auch für mich absolut nichtssagend. Wahrscheinlich ist dem Autor ein Fehler unterlaufen… Ich habe 2x den IGS One LA (500-er Serie) im Studio, und tatsächlich, man kann die HW-Kompression mit keinem LA2A-Plug-In vergleichen. Es ist einfach eine ganz andere Liga. Ich denke, mit diesem Teil wird es so ähnlich sein, IGS ist Spitze…

  4. Profilbild
    maho

    Hey,

    also um ehrlich zu sein höre ich auch kaum Kompression (im Sinne von Dynamikbearbeitung), dennoch meine ich leichte Sättigungseffekte zu vernehmen.
    Die Vocals haben ein wenig mehr „Spritz“ und der Bass bekommt ein paar Obertöne ab, wenn auch minimal. Bei letzterem kann man beim Anschlag der ersten Note hören wie da ein Kompressor zupackt. Außerdem scheint in allen Beispielen der Noise-Floor angehoben zu werden, was dafür spricht dass dem Autor doch kein Fehler unterlaufen ist, just sayin’… 🤔

    Nun sollte es auch subtil sein, aber ein paar Beispiele mit mehr Karamba hätte ich auch ganz gut gefunden, va. auf perkussivem Material. Da finde ich (persönlich) die Kompression oft am interessantesten. Das mag natürlich auch der Tatsache geschuldet sein, dass ich als Electro-Mukker ein weniger gutes Verständnis für „natürliche Instrumente“ habe.

    Ein Danke für den Test will ich aber trotzdem noch hier lassen!

    Cheers
    Marcel :)

  5. Profilbild
    E Ford

    Hmm, seltsam! Mir geht es oft so Unterschiede nicht zu hören die andere als „meilenweit“ empfinden. Hier finde ich sie tatsächlich recht deutlich. Ne Rampensau ist nen LA2A ja von Haus aus nicht.

  6. Profilbild
    GEM-D

    Ja LOL, also ich höre sowohl die Kompression als auch die Störgeräusche :-)
    Ja sie existieren. Am besten mal mit Kopfhörer die Edit’s checken.
    Da ist so eine Art knattern drin. Hätte jetzt auch keine Idee, was das verursachen könnte.

    • Profilbild
      bluebell AHU

      @GEM-D Mit Kopfhörer höre ich die Störgeräusche auch:

      – Hochfrequentes Fiepen, vermutlich vom einem Rechner, bei „original“
      – Knattern bei „edit“

      Gab es da irgendwo ein Stück unsymmetrische Verkabelung? Vor allem das hochfrequente Fiepen kenne ich nur allzu gut. Ich konnte das sogar mit Mausbewegungen(!) beeinflussen. Extrem war es an meinem Schreibtisch, da war die Kette Audiointerface -> Kopfhörerverstärker -> HiFi-Verstärker. PC und Kopfhörerverstärker waren geerdet. Die Signalführung aus dem Audiointerface unsymmetrisch (Cinch). Da half nicht mal ein Trennübertrager.

      Für mich gilt: alles nur noch symmetrisch.

      Das geht bei manchen Synths nicht, aber ich hab ja „nur“ den Opsix, der geht stereo mit 2x TRS symmetrisch raus.

      • Profilbild
        dflt

        @bluebell ich höre sowohl fiepen als auch knattern. vor allem beim ersten vocal- und beim bass-beispiel. erinnert mich an das thema störgeräusche bei dem test hier: https://www.amazona.de/test-art-voice-channel-mikrofon-channelstrip/
        ich persönlich finde das sehr störend, andere können es wohl ignorieren. aber da das problem zweimal bei unterschiedlichen geräten auftaucht, kann man es sicher nicht den getesten geräten anlasten. also alles gut, denk ich.

      • Profilbild
        Slehmi1

        @bluebell Also das Fiepen höre ich nicht mehr, bin wohl zu alt.

        Hat auch seine Vorteile

  7. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Also ich habe mir die Mühe gemacht und das Bass Beispiel miteinander verglichen. Bis auf das Störgeräusch sind beide Wellenformen identisch – die Originalaufnahme war ein wenig lauter. Kann das sein?!

  8. Profilbild
    Axel Ritt RED

    Jungs, aufgrund der vermehrten Kritik die Soundbeispiele wären zu subtil angelegt, habe ich zwei weitere Soundbeispiele (07 – 10) eingestellt, welche nun deutlich plakativer zu Werke gehen. 😉

    Viel Spaß beim Hören!

    • Profilbild
      bluebell AHU

      @Axel Ritt Die Störgeräusche sind weg, sowohl das Fiepen als auch das Knattern.

      Bei Male höre ich außer der höheren Lautstärke beim Edit keinen Unterschied.

      Bei Bells höre ich außer der höheren Lautstärke Verzerrungen beim Edit, die Kompression höre ich leicht beim 6.Ton, der im Verhältnis nicht so leise ist wie beim Original.

      • Profilbild
        Axel Ritt RED

        @bluebell „Bei Male höre ich außer der höheren Lautstärke beim Edit keinen Unterschied.“

        OK, dann bin ich leider mit meinem Latein am Ende. Wenn du auch bei diesem Soundbeospiel keinen Unterschied hörst, ist der One LA wohl nichts für dich.

        VG

        • Profilbild
          beni

          @Axel Ritt Bitte gleiche doch für die Zukunft die bearbeiteten Signale auf die Lautheit der Original-Signale an, sonst ist es gerade bei subtileren Bearbeitungen fast unmöglich einen vernünftigen Vergleich zu machen. Ich habe das mal bei deinem letzten neuen Beispiel getan und ja, man sieht und hört eine leichte Veraenderung. Allerdings halte ich diese auch immer noch für deutlich zu subtil, als dass man den Komressions- und Saettigungscharakter des Geraetes wirklich verstehen kann. Denn ey, es ist ne analoge Kiste – da will ich auch mal wirklich deutlich hoeren, was in der so steckt ;)

          • Profilbild
            Axel Ritt RED

            @beni das was du hörst, ist der maximale Kompressionspegel, den ein Optokompressor umsetzen kann, siehe auch den Kompressorenvergleichslink im Testbericht).

            Optokompressoren arbeiten „musikalisch“, nicht drastisch.

            Das LA-2A Vorbild erzeugt auch keine stärkere Kompression, für solche Effekte musst du VCA Kompressoren nehmen.

            • Profilbild
              beni

              @Axel Ritt Also du meinst die Kiste kann gar nicht stärker komprimieren, als wie bei deinen Beispielen?!?! Dann scheint was mit dem Gerät an sich oder der Fotozelle nicht zu stimmen oder irgendwas ist bei dir schief gelaufen. Ich habe bisher nur den LA-2A gehört und der kann schon richtig ordentlich hörbar und trotzdem gleichzeitig musikalisch in das Signal eingreifen.

              • Profilbild
                AMAZONA Archiv

                @beni ich glaub das problem war:
                was wir hören wollten war „mach ma sound“ und keine technisch korrekte unauffällige Bearbeitung? :)

                • Profilbild
                  AMAZONA Archiv

                  auf vocals scheint das ding sehr gut zu funktionieren
                  mit den anderen sounds find ich das lahm 🤷🏻‍♂️

              • Profilbild
                Axel Ritt RED

                @beni @beni
                Kannst du mir bitte ein Soundfile deines LA-2A oder einen Link zu einer entsprechenden Aufnahme schicken, damit ich mir das einmal anhören kann.
                Das interessiert mich sehr.
                VG

                • Profilbild
                  beni

                  @Axel Ritt ich hab den analogen LA-2A nicht selber, sondern bisher nur bei freunden im kleinen Studio erleben dürfen. Aber auch all die guten Plugin-Emulationen können eine deutlichen hörbaren und musikalischen Unterschied machen. Heute kam bei Bonedo ein Test zu der Varianten von Lindell raus. Hör dir da mal die Soundbeispiele an. Da kann man sehr gut hören und verstehen, was der Kompressor genau macht und kann:
                  https://www.bonedo.de/artikel/lindell-audio-lin2a-test/2/

    • Profilbild
      Slehmi1

      @Axel Ritt Jupp, gute Beispiele, ich finde man hört gut, wie der Kompressor die Lautstärke angleicht. Beim Sänger, wenn gegen Ende die Luft weniger wird (Ich hoffe, ich beleidige da niemand) und bei den Bells die unterschiedliche Anschlagsstärke.
      Das macht der Kompressor sehr gut und sehr unaufgeregt.

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