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Test: iZotope Ozone 8 Advanced, Mastering Software

Sound-Demos

Ein Hinweis zu den Sounddemos: Die stammen von der  Kölner Band C.H.E.F., die mir dazu zum einen ihre Rohversionen und zum anderen die fertig gemasterten Tracks ihrer neuen EP zur Verfügung gestellt hat, aus denen ich dann jeweils etwa eine Minute genommen habe. Danke dafür. So lässt sich dann gut im Vergleich sehen, wie iZotope Ozone 8 arbeitet.

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Kurz zu den Bezeichnungen: „mastered“ ist die fertige CD-Version, „unmastered“ die (noch sehr leise) Rohfassung. Die jeweiligen Bearbeitungen Mit iZotope Ozone 8 sind dann mit „Ozone“ plus dem jeweiligen Modulnamen bzw. Preset gekennzeichnet. Die wurden dann mit der Export-Funktion von Ozone als mp3 (320 kbps) abgespeichert.

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Fazit

iZotope Ozone 8 Advanced spricht mit seinen Presets und dem neuen Master Assistant sowohl die Mix-Amateure an, die schnell und per Mausklick zu einem guten vorzeigbaren Ergebnis kommen wollen, gibt aber auch den Profis Unmengen von Werkzeugen an die Hand, um weiter in die Tiefen der Klangbearbeitung vorzustoßen – die werden dann sicherlich auch den neuen Spectral Shaper mit offenen Armen empfangen. Dank der Referenz-Option und der Tonal Balance Control merkt man auch schnell, wenn man sich mixtechnisch mal völlig verrannt hat – was ja nach einer Woche Dauerarbeit am selben Track schnell mal passieren kann. Für die Version 9 wünsche ich mir dann vielleicht noch die Aufhebung des Sechs-Module-Limits – aber ich bin mir sicher, dass den Entwicklern da sicherlich auch noch mehr einfallen wird. Die Mehr-Investition in die Advanced-Version ist lohnend, gibt es dafür doch dann einige exklusive Features. Alles in allem eine sehr vielseitige, referenzverdächtige Mastering-Suite zu einem fairen Preis.

Plus

  • hilfreicher Master Assistant zur Track-Analyse
  • für Einsteiger wie Profis gleichermaßen geeignet
  • Codec Preview
  • Tonal Balance Control
  • einige sinnvolle Verbesserungen gegenüber der Vorversion
  • in der Advanced-Version auch alle Module als Plug-In
  • neuer leistungsstarker Spectral Shaper
  • intuitives User-Interface

Minus

  • Limitierung auf sechs Module

Preis

  • Ozone 8 Advanced: 349,- Euro
  • Ozone 8 Standard: 199,- Euro
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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    pytrel  

    Ein super Plugin bzw „Mastering Suite“. Man kann echt anständig damit mischen und Mastern. Vorteil der „Advanced“ version ist das man dann alle Plugins als Individuelle Vst+Component Plugins hat. Somit relativiert sich der relativ hoher Anschaffungspreis insbesondere wenn man sieht wo mittlerweile sich manche einzelne Plugins Preislich befinden. Eins möchte ich nur am rand erwähnen. Da Ozone 8 im Standalone betrieb leider noch immer keine Automation unterstützt ist VORSICHT mit dem „Spectral Shaper“ Plugin angesagt. Ein Beispiel: Man hat eine Snare die „scharf“ klingt und man möchte sie „Besänftigen“. Solang der Mix voll ist funktioniert es ziemlich gut. ABER wenn dann eine spärlichere passage stattfindet wo die Snare „allein“ spielt oder nur eine HiHat , kann es oft passieren das der Spectral Shaper pumpt oder richtig schlecht klingende Artefakte verursacht. Wenn man Ozone 8 in Ableton benutzt kann man bei der spärlicher passage eine Automation programmieren so das der Shaper weniger eingreift und Problem gelöst. Bitte jedoch an alle die Ozone gerade kennenlernen dieses beachten oder am besten ausprobieren denn es kann einen in den Wahnsinn treiben wenn man nicht weiss warum sowas passiert bzw welches Plugin das verursacht. Sonnst ist Ozone 8 ein eine wirklich Runde Sache. Ich finde version 8 die beste bis jetzt.

  2. Profilbild
    Asphyxer  

    Mit der Standard-Version habe ich ein paar Titel nochmal „nachgemastert“. In einem schnellen Test habe ich die .wav in die frisch-installierte Standalone-Version reingeworfen, ein Preset ausgewählt und Ozone machen lassen. Das Ergebnis war echt erstaunlich. Ich mag mir gar nicht ausmalen, was für Ergebnisse man erzielen kann, wenn man sich intensiv mit Ozone beschäftigt und die Software „lernen“ lässt.

  3. Profilbild
    niels@dettenbach.de  

    Die Limitierung auf 6 Plugs ist für mich leider ein echter Fun-Killer, zumal die neue Ozone Version augenscheinlich auch die Meter-Bridge abgeschafft hat, über die man früher noch inSight (am Ergebnis) erreichen konnte. Daher benutze ich zum Mastern idR. immer noch die Projekt-GUI von Studio One, wo gleich noch Tags mitverwaltet und alle gängigen Endformate (samt DDP für CD) ausgewürfelt werden können und Plugin-Ketten pro Tracks, pro Projekt und nach dem Produkt (Metering) gespeichert werden können, was das Arbeiten an EP und Alben stark beschleunigt. Die Vorschläge habe ich vor Jahren an iZotope übermittelt (wie wohl manch andere auch) aber leider ohne Berücksichtigung. Mit 6 Plug-Slots komme ich bei den wenigsten Projekten aus (insbesondere mit Metering). Da könnte iZotope noch einiges machen, um wirklich eine kompromißfreie Mastering-Plattform abzuliefern.

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