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Test: Mackie MC-40 BT, drahtloser Bluetooth-Kopfhörer

Jetzt auch in drahtloser Form

25. Februar 2022
mackie mc 40 bt test

Mackie MC-40 BT, drahtloser Bluetooth-Kopfhörer

Seit der Einführung der ersten Modelle hat Mackie sein Kopfhörer-Repertoire kontinuierlich erweitert. So zählt die MC-Serie mittlerweile sechs Modelle: MC-100, MC-150, MC-250, MC-350 (erhältlich in drei Farben), MC-450 sowie der kürzlich neu hinzugekommene MC-450 BT. Der Namenszusatz BT lässt bereits erahnen, dass es sich hierbei um einen drahtlosen Bluetooth-Kopfhörer handelt. Auch wenn dieser sicherlich nicht mit dem Fokus eines hauptsächlichen Studio-Einsatzes entwickelt wurde, wissen wir, dass viele Leser drahtlose Kopfhörer für den Musikgenuss zu Hause oder auf Reisen nutzen. Entsprechend haben wir uns den Bluetooth-Kopfhörer einmal näher angeschaut und angehört.

Was bietet der Mackie MC-40 BT?

Der Bluetooth-Kopfhörer Mackie MC-40 BT kommt in einem schnörkellosen Design daher. Matte Außenseiten aus Kunststoff, komplett in einem  schick wirkenden Grau gehalten. Lediglich die Funktionstasten auf der Unterseite der Ohrmuscheln erstrahlen im auffälligen hell-grün. Insgesamt zurückhaltend designt und durchaus schick.

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Die technischen Daten des MC-40 BT lesen sich wie folgt: Es kommen 40 mm Treiber zum Einsatz, die den üblichen Frequenzbereich von 20 Hz bis 20 kHz abdecken sollen. Die Impedanz liegt bei niedrigen 32 Ohm. Damit sollte der Kopfhörer auch an relativ ausgangsschwachen Abspielgeräten für ausreichend Lautstärke sorgen. Die Eingangsempfindlichkeit gibt Mackie mit 102 dB an (+/-3 dB/mW).

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Der Kopfhörer verfügt über eine USB-C-Buchse. Über diese wird er geladen und soll bei voller Akkuleistung dann bis zu 30 Stunden durchhalten können. Das ist eine ordentliche Leistung und reicht für eine mehrtägige Nutzung bzw. einmal über den Atlantik und zurück locker aus bevor der Kopfhörer wieder ans Stromnetz angeschlossen werden muss.

Alternativ zum Drahtlos-Betrieb lässt sich der MC-40 BT auch über eine 3,5 mm Klinkenbuchse mit Signalen versorgen. Hierfür liegt dem Kopfhörer ein passendes Anschlusskabel mit einer Länge von 1,20 m bei. Deutlich kürzer fällt das USB-Ladekabel aus, dieses misst gerade mal 35 cm.

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Ausgeliefert wird der MC-40 BT in einem stabilen bedruckten Pappkarton. Darin befindet sich eine schicke Box, die für den Transport und die Aufbewahrung des Kopfhörers dient. Die Verarbeitungsqualität des Kopfhörers ist solide, d. h. für den Studio- und Wohnzimmer-Einsatz sowie – dank der Aufbewahrungsbox – auch auf Reisen, braucht man sich hierüber keinerlei Gedanken machen.

Das von Mackie gewählte Design verleiht dem Kopfhörer eine moderne und funktionale Optik. Entsprechend wird der Kopfhörer wohl eher die jüngere Fraktion ansprechen als die klassischen HiFi-Hörer, die gerne auch mal etwas Exquisiteres auf ihre Ohren ziehen. Setzt man den Kopfhörer auf, wird recht schnell die gute Abdämpfung von Außengeräuschen klar. Der geschlossene Over-Ear-Kopfhörer ließe sich bei Verwendung im Studio also durchaus fürs Recording einsetzen. Drum herum stehende, für die Aufnahme scharf geschaltete Mikrofone, würden vom Kopfhörer nichts mitbekommen. Trotzdem fühlt man sich beim Mackie MC-40 BT nicht all zu eingeengt, schön. Den Tragekomfort des Kopfhörers bewerte ich mit „gut“. Hierzu tragen auch das vergleichsweise geringe Gewicht von knapp 300 Gramm und die weichen Ohrpolster bei. Diese sitzen angenehm auf und fühlen sich auch nach längeren Sessions gut an.

mackie mc 40 bt test

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Einsatz des Mackie MC-40 BT

Wie bereits erwähnt, verfügt der Mackie MC-40 BT über mehrere Funktionstasten, die sich – wie auch USB-C und Klinkenbuchse – auf der Unterseite der rechten Ohrmuschel befinden. Dem Kopfhörer liegt eine recht kurz gefasste, mehrsprachige Anleitung bei. In dieser finden sich die technischen Daten des Kopfhörers sowie eine ultra-kurz Beschreibung der Anschlüsse und Bedienelemente. So wird zur Status-LED beispielsweise nur gesagt, dass sie den Status des Kopfhörers darstellt, also Power, Batterie-Level und Pairing-Mode anzeigen kann. Wie sie in welcher Situation leuchtet, verschweigt Mackie an dieser Stelle aber leider. Hier wären ein paar handfestere Informationen doch sehr wünschenswert gewesen. Mit etwas Ausprobieren findet man zwar heraus für was die Tasten dienen und wie die LED zu leuchten hat damit alles funktioniert, eine etwas ausführlichere Erklärung sollte – zumindest im Hinblick auf unerfahrene Bluetooth-Kopfhörer-User –  aber drin sein.

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Die beiden äußeren Tasten des MC-40 BT Kopfhörers dienen zum lauter und leiser stellen, der mittlere Button wird für den Ein- und Ausschaltvorgang, zur Unterbrechung der Wiedergabe (Pause) und zum Annehmen von eingehenden Anrufen herangezogen.

Schön ist, dass sich Anrufe sowohl im Bluetooth-Betrieb als bei kabelgebundener Nutzung annehmen lassen. Denn sowohl der Kopfhörer selbst als auch das erwähnte Audiokabel sind mit einem Mikrofon bestückt. Das Kabel zusätzlich auch mit weiteren drei Tasten, die äquivalent zu den Kopfhörertasten genutzt werden können.

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Die Bluetooth-Verbindung stellt der Mackie Kopfhörer erstaunlich schnell her und hält diese auch über größere Distanzen bei. So konnte ich mich während des Tests ohne Probleme in den Nachbarraum begeben, ohne dass es zu einer Unterbrechung der Verbindung kam.

mackie mc 40 bt test

Wie klingt der Mackie MC-40 BT?

Aufgrund der früheren MC-Tests war ich relativ gespannt in welcher Qualität Mackie den Sound in eine drahtlose Version bringen wird. So richtig enttäuscht hatte bisher noch keiner der MC-Kopfhörer.

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Grundsätzlich liefert Mackie auch hier wieder solide ab, der Klangeindruck ist insgesamt sehr positiv. Der Kopfhörer bietet ein schönes, straffes Bassfundament, wenngleich er in gewissen Situationen etwas zackiger auf Trab sein könnte. Der Mittenbereich wird meines Hörempfindens nach etwas gefördert, was je nach Einsatzgebiet aber nicht zwangsläufig schlecht sein muss. Der MC-40 BT ist ja kein klassischer Studiokopfhörer. Im oberen Frequenzbereich gefällt er mir dagegen sehr gut und bringt die Höhen gut ans Ohr. Insgesamt eine solide Leistung, so dass man den Kopfhörer ohne Weiteres empfehlen kann.

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Fazit

Mit dem MC-40 BT gelingt Mackie ein guter Start in das Marktsegment der drahtlosen Bluetooth-Kopfhörer. Im Grunde war es nur eine Frage der Zeit bis sich die US-Amerikaner diesem Markt widmen, denn nachdem man im Jahr 2018 die ersten Kopfhörer der MC-Serie vorstellte, schickte sich Mackie an Fuß im Bereich der Podcasts und Content Creator zu fassen.

Der Klang des MC-40 BT ist solide, hiermit lässt sich ordentlich Musik genießen. Zwar lässt der Kopfhörer im direkten Vergleich mit höherwertigeren Kopfhörern verständlicherweise ein paar Federn – gerade im Hinblick auf den Detailreichtum sind bekannte Vertreter der Studiozunft, so wie Beyerdynamics DT-Serie oder ein AKG K812 , aber insgesamt bekommt man für einen Preis von 149,- Euro hier einen guten drahtlosen Kopfhörer.

Plus

  • schnelle und stabile Bluetooth-Verbindung
  • solider Klang
  • Transportbox

Minus

  • Bedienungsanleitung

Preis

  • 149,- Euro
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Forum
  1. Profilbild
    Filterpad AHU

    Noise-Cancelling besitzt dieser aber nicht, wenn man sich den Test so durchliest? Das ist doch etwa auch in dieser Preisklasse der neue heiße Shit bei Musikheadphones! Selbst mit Bluetooth und nicht sehr viel teurer. Schick und schlicht sieht er aber aus. Ebenso auffällig: Das giftgrüne Neonlight-Design, was sich in diesem und letzten Jahr bei Mackie durchzieht, darf definitiv nicht fehlen. Man könnte sich inzwischen eine ganze Familie, von TV-HiFi Boxen angefangen bis Studiomonitoren und Headphones mit Mattgrau und dezent Green-Neonlight inklusive langjährigem Company-Laufmännchenlogo zulegen. Apropos Bluetooth: Aktuell ist es noch nicht für den Studiogebrauch zu empfehlen. Aber wer weiß was die Zukunft bringt. Ob es eines Tages auch in Studios Standard wird, wird sich zeigen. Ich persönlich bleibe tatsächlich eher skeptisch. Braucht man Bluetooth im Studio wirklich? Ich sage Nein (…Danke)!

  2. Profilbild
    JMX

    So, ganz versteckt im Manual steht es. AAC und SBC, also das absolute Minimum, da lob ich mir doch meinen Audio Technica M50xBT2, der zusätzlich konsequent auf den aktuell qualitativ besten Codec setzt, nämlich Sonys LDAC. Außerdem erlaubt er auch multi-pairing.

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