Test: Marshall Astoria2C Combo, Verstärker für E-Gitarre

16. Februar 2016

Königsklasse!

Der Marshall Astoria2C Combo ist ein einkanaliger Röhrencombo des britischen Traditionsherstellers, der mithilfe eines neuen Schaltungskonzepts, eine Symbiose aus Tradition und Moderne, versucht das Beste aus beiden Welten zu vereinen. Der Marshall Astoria2C Combo ist, indem er bewusst auf Halbleiter im Signalweg verzichtet und außerdem noch handverdrahtet wurde, einerseits Vintage-orientiert, dennoch bietet er mit einem schaltbaren Einschleifweg und Boost auch zeitgemäße Features. Das Design des Verstärkers sieht nach „Vintage“ und  „Boutique“ aus, ein cremefarbener breiter Streifen in der Mitte des Gehäuses trägt zum individuellen Look bei. Wir sind gespannt, was die Oberklasse von Marshall auch klanglich zu bieten hat!

Titel

— Edel, der Marshall Astoria 2 Combo —

Facts & Features

Der Astoria2C Combo generiert eine Leistung von dreißig Watt, die mithilfe eines 1×12″ Celestion Creamback 75 Watt Lautsprechers abgegeben werden. Der Amp verfügt über zwei KT66 Röhren in der Endstufe, drei ECC83 in der Vorstufe und eine ECC83 in der Treiberstufe. Auch die Gleichrichtung der Netzspannung erfolgt nach guter alter Sitte via Röhre (GZ34). Die Ausmaße des Combos betragen 600 x 520 x 260 mm bei einem Gewicht von 29 kg. Das ist gerade noch im erträglichen Bereich für einen 1×12″ Combo dieser Leistungsklasse.

Die neue Astoria-Serie macht in puncto Verarbeitung und Bauteilqualität keinerlei Kompromisse, hier kommt nur das Beste auf höchstem Qualitätsniveau zum Einsatz. Wissenswert ist auch, dass der Verstärker in Milton Keynes (England) handgefertigt wurde. Vor allem aus klangtechnischen Gründen hat man beim AST2C die Handverdrahtung (Point to Point Handwiring) einer Verwendung von bedruckten Platinen vorgezogen, was zwar einen erhöhten Platzbedarf erfordert, sich aber hörbar eindeutig positiv bemerkbar macht!

Klangbeispiele
Forum
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    tubeheat  

    Danke für die Review. Äußerst schade jedoch, dass die Les Paul in den Klangbeispielen zu kurz gekommen ist. Hier wären crunch und overdrive Sounds ohne und mit Overdrive Pedals interessant gewesen. Das ist es doch, was viele mit einem solchen Point to Point verdrahteten Amp erreichen wollen. Unkomprimierten Vintage Sound, den man mit Overdrive Pedals anreichern kann.

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    Bugera BC30-212 30W 2×12 Hybrid Guitar Combo Amp
    Für 500€,finde ich als direkte Konkurrenz heftig…. Wäre mir lieber im Setup

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        Kostet auch keine 3000 Euro. Warum so wenig weiß offensichtlich keiner so recht. Und das Ding ist wirklich geil. Aber Marshall weiß was ein Markenzeichen alles wert ist. Für mich jedoch zählt die Leistung, und da liegt Bugera bei mir ganz vorne.

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          Stephan Güte  RED

          Na ja, meiner Meinung nach klingt der Bugera für den Preis wirklich gut, der Astoria spielt aber in Sachen Dynamik, Schalldruck und vor allem Verarbeitung in einer ganz anderen Liga ;)

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            Achja dann braucht man beim recorden sicherlich wieder einen Kompressor, ja so ist das mit zu viel Dynamik, da muss man gleich wieder was dagegen tun.

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    Derzeit bei musicstore.de für 1300€! Übrigens muss ich mich entschuldigen, Bugera ist übelster Schrott der 3 Jahre funktioniert und dann mit Sicherheit in deiner Werkstatt des Vertrauens landet. Die Kosten dafür sind nicht unerheblich und meist passiert es dann wenn du Ebbe in der Kasse hast. Vergesst bugera, das klingt geil aber nicht lange.

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