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Test: Marshall DSL5CCW, Gitarrenverstärker

(ID: 132765)

Sound & Praxis mit dem Marshall DSL5CCW

Channel 1 – Classic Gain

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Beginnen wir mit dem Cleanchannel. Bis zur 12-Uhr-Stellung des Volumepotis herrscht ein absolut sauberes und brillantes Klangbild bereits im Grundsound. Die Dynamik ist hervorragend, der Amp reagiert wunderbar nuancenreich auf die unterschiedlichsten Anschlagsstärken der rechten Hand mit dem Plektrum und besitzt dabei schon in Zimmerlautstärke eine gehörige Portion Druck, die mit dem „Deep“ Schalter noch weiter aufgeblasen werden kann. Und schon jetzt klingt es typisch nach Marshall, aber noch viel typischer klingt es nach einem rotzigen, alten Marshall Amp, wenn das Volumepoti jenseits der 12-Uhr-Position wandert und die ersten Verzerrungen entstehen. Diese sind wunderbar harmonisch und beim Benutzen einer Strat mit Front-Singlecoil dürfte jedem Hendrix Fan direkt warm ums Herz werden: Bissig, drahtig, knurrig und mit viel Charakter knallt der kleine DSL-Combo dann dem Zuhörer die Leadlines um die Ohren! Das Wort „knallen“ ist in diesem Zusammenhang ganz treffend, denn schon im „1-Watt-Modus“ der Endstufe ist die Grenze der sogenannten „Zimmerlautstärke“ schon kaum noch einzuhalten.

inkl. Switch

— Lieferumfang mit Fußschalter —

Channel 2 – Ultra Gain

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Kaum typischer nach Marshall könnte der Overdrivechannel klingen. Das Ausprobieren der unterschiedlichen Gain-Einstellungen zusammen mit dem Volumepoti sowie dem Dreiband-EQ erweckt bereits nach wenigen Minuten Erinnerungen an die Sounds der berühmten Marshall Benutzer aus vielen Dekaden. Angezerrt wie Clapton mit seinem JTM45 zu Cream Zeiten? Bitte schön! Crunchig und obertonreich wie Angus auf „Highway to Hell“? Na klar! Oder eher ein richtiges Brett, so im Stile von Iron Maiden, Judas Priest oder Slayer? Kein Problem! Auch hier wirken „Deep“ und „Tone Shift“ als wirkungsvolle Optionen zur Klangbearbeitung, auch wenn die so genannten „Scoop-Sounds“ nicht zu den Stärken des DSL5CCW gehören. Dafür klingt er, trotz seiner Außenhülle im US-Country-Style, doch immer noch zu sehr nach einem echten Marshall-Amp und weniger nach den bekannten Boliden aus dem Hause Boogie, Engl, Diezel oder Bogner etwa.

Dennoch kann diese Schaltung als zusätzliche Möglichkeit genutzt werden, den Mittenbereich des Amps noch genauer dem persönlichen Geschmack anzupassen. Das Gleiche gilt auch für den „Deep“ Schalter, der dem kleinen Amp einen beachtlichen Bassschub verpasst und somit auch leise Übungsstunden zu einem voluminösen Vergnügen machen.

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    AMAZONA Archiv

    Gibt’s denn außer der Optik sonst noch irgendwelche Unterschiede zum Serienmodell?

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