Test: Roland UA-22 Duo-Capture EX, Audiointerface

7. Oktober 2013

Mobile Eierlegendewollmichsau?

Wenn ich den Namen Roland lese, kommen mir natürlich sofort legendäre Maschinen wie TB-303, TR-808/909 in den Sinn. Als ich 1996 anfing, mir einen Maschinenpark zuzulegen, hat Roland für mich eine große Rolle gespielt. Mein erster VA-Lernsynth war ein JP-8000, der mich damals mit seinem Super-SAW in seinen Bann zog. Mich begeisterte auch das  Realtime Phrase Sequencing. Dieser begleitete mich zusammen mit der MC-303 und MC-505 bei meinen ersten Gehversuchen beim Impro-Live, Pattern- und Stepsequencer orientierten Jamen. Danach hat Roland mich mit seinen Produkten nicht mehr angesprochen.

Als Tonstudioentwickler bin ich viel unterwegs, deswegen begab ich mich auf die Suche nach einem Audiointerface, das möglichst alle Ansprüche abdeckt. Das heißt: leicht, kompakt, robust, Mac, iPad, PC Plattform, Class Compilant, Mic. Pre-Amp mit Phantom Speisung, mit nur 2 Kanälen pro Ein-/Ausgang (da sonst meine Software für die Raummessung nicht damit umgehen kann) und zu guter Letzt wenig Grundrauschen und fetter Sound.

DUO-CAPTURE_EX_1-big

Somit bin ich auf das Roland UA-22 Duo-Capture EX aufmerksam geworden und freue mich, hier darüber einen Test zu schreiben.

Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    SongJoy

    Danke für den Test!
    Hab mir das Teil besorgt und werde es demnächst als Quick-and-dirty-Aufnahmelösung für mich als Singer-Songwriter testen, sowohl für schnelle Skizzen als auch für fertige Aufnahmen ohne PC-Abhängigkeit. Setup: 1x Gesang + 1x Akustikgitarre – letztere mal mit Mikro abgenommen, mal direkt vom Pickup (bestehend aus Piezo und internem Mikro). Das Ganze dann in Verbindung mit Auria (bzw. MultiTrack DAW, Meteor usw.) auf einem iPad 2. Ich melde mich in einiger Zeit mit einem kleinen Bericht.
    Übrigens: Die Soundfilenamen sind vertauscht (Bass und E-Gitarre).

  2. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Danke für den Test.
    Was mich noch interessiert:
    Kann das Teil am iPad dann Audio und Midi oder nur Audio?

    Clemens

    • Profilbild
      Dirk Sandoz  AHU

      Hallo villharmonic,

      es geht beides Parallel. Wie beschrieben …Der Anschluss am iPad erfolgt über einen USB-Hub, wo außer dem UA-22 auch das Masterkeyboard angeschlossen ist. Vom Masterkeyboard habe ich Arpeggionome Pro-iPad getriggert, der diese über den UA-22 via 5-Pin DIN MIDI zum Minitaur sendet. Den Sound Out vom Minitaur wird wieder über das UA-22 in Loopy HD – iPadaufgenommen. Dieses funktioniert alles ohne hörbare Latenzen und der schnelle Arpeggio wird ohne Aussetzer übermittelt.

      Gruss

  3. Profilbild
    Filterpad  AHU

    Hi Dirk – dein erster VA-Synth ein JP-8000, dass kommt mir doch sehr bekannt vor^^. Sehr interessantes Interface denn ich habe in dieser Preisklasse ein Lexicon „Omega“ und bin ehrlich gesagt noch nie wirklich zufrieden gewesen. Nicht das es schlecht ist aber das schlechte Ansprechen der Regler und das ständige rauschen beim betätigen der Regler machen mich bis heute zu schaffen. Sound und Kompatibilität mit meiner DAW (Cubase) sind soweit gut. MIDI ist auch kein Problem. Welche Erfahrung hast du im Kaltzustand gemacht? …also frisches Einschalten nach ein bis mehreren Tagen. Also meines muss immer erst mal warmlaufen! Lg M.

    • Profilbild
      Dirk Sandoz  AHU

      Hallo Filterpad,

      hmm ich muss gestehen da ist mir noch nichts aufgefallen, wobei das Gerät sich eh mit meiner Stromleiste anschaltet. Also Kaltstart in dem Sinne hatte ich noch nicht. Sind aber auch keine Röhren, von daher…
      Gruss

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