Test: Synapse Audio The Legend, VST-Synthesizer

24. Mai 2017

So nah, so verdammt nah dran

Synapse Audio, den meisten wohl bekannt durch das Plug-in Dune/Dune 2, hat nun mit The Legend zum ersten Mal die Emulation eines klassischen, wenn nicht d e n klassischen Monosynthesizer im Portfolio. Dabei handelt es sich um den berüchtigten Minimoog, der bereits oftmals in Software kopiert und doch nie ganz erreicht wurde. Die Bigtone Studios aus Manchester halfen bei der Beschaffung der Originalsynthesizers als Vergleich und so wurde die Software in enger Kooperation erstellt.

Was schon erstaunlich ist: Auf der Produktseite wird die Marke Moog ebenso wenig erwähnt wie der Name des Synthesizers (aus offensichtlichen lizenztechnischen Gründen) – und trotzdem weiß jeder sofort, welches Gerät gemeint ist. Somit kann man behaupten, dass der Minimoog schon längst ins kollektive Unterbewusstsein vorgedrungen ist und sich dort auch nicht mehr vertreiben lassen wird.

Wie nah kommt die deutsche Softwareschmiede um Richard Hoffmann an das Original und wie analog klingt es denn?

Plug it in, man!

Erhältlich ist Synapse Audio The Legend für Mac und Windows als VST- oder AU-Plug-in, jeweils in einer 32 Bit- und einer 64 Bit-Version. Die Registrierung nach Erhalt der Seriennummer erfolgt am schnellsten online, kann aber auch über eine Datei erreicht werden, so dass der Studiorechner nicht zwingend ans Netz muss (WannaCry anyone?). Eine Lizenz für 95 Euro (inkl. MwSt) berechtigt zur Installation auf zwei Rechnern. Eine Anleitung liegt zum Download bereit, aber nur in Englisch. Ein wenig ärgerlich, denn schließlich ist es eine inländische Firma. Der Ressourcen-Verbrauch hält sich in Grenzen. Auf einem Mac mit Dual Core bei 2,53 GHz und 4 GB benötigt eine Instanz im Host Reaper knapp 9% der Rechenleistung.

Das kann ja jeder

Da jeder wohl die Architektur eines Minimoogs kennt, werde ich diese nicht sonderlich breittreten, sondern nur in aller Kürze runterrasseln. Es handelt sich beim Original um einen monophonen Synthesizer mit drei Oszillatoren, gehen weiter in das bekannte 24 dB Low-Pass Moog Ladder-Filter, das von einer ADS-Hüllkurve mit einstellbarem Wirkungsgrad durchgesteuert werden kann. Das Gleiche gilt auch für die Lautstärkehüllkurve. Als Modulationsquelle dient bei Bedarf OSC3 oder Noise, der die Oszillatorenfrequenz oder Filterpunkt modulieren kann. Das kann er in einem speziellen LFO-Modus, ebenso im Audiobereich, womit er also FM beherrscht.

Angelehnt, nicht abgekupfert

Auf den ersten Blick fällt auf, dass im Gegensatz zu anderen Software-Inkarnationen (z.B. die von Arturia) das Bedienpanel nicht einfach kopiert wurde. Die Optik ist zwar angelehnt an den Mini, das betrifft jedoch hauptsächlich nur die Regler und den Schrifttyp. Dennoch kann man die einzelnen Abteilungen des Minis auf Anhieb wiedererkennen, sie sind nur ein wenig anders angeordnet und passen so auch besser auf den Bildschirm. Da auch die bekannten farbigen Kippschalter fehlen, erinnert Synapse Audio The Legend optisch viel mehr an den Doepfer Dark Energy. Apropos Bildschirm – die Oberfläche kann in drei Größen dargestellt werden.

Eindeutig zu erkennen, dennoch keine direkte Kopie

Erweiterungen – das Salz in der Suppe

Im Teaser auf der Website wird bereits erwähnt, dass Synapse Audio The Legend einige sinnvolle Erweiterungen enthält, die es beim Original oder manchen Software-Klonen nicht gibt. Als allererstes fallen dabei die beiden Hüllkurven für Filter und Lautstärke auf. Im Gegensatz zum Vorbild sind diese als ADSR ausgeführt. Anstatt also über den Decay-Schalter eine identische Release-Phase zu aktivieren wie beim Original, ist die Ausklingphase hier separat einstellbar.

Eine für die Klangvielfalt folgenschwere Erweiterung ist die Wahl, das Filter sowohl in 12 dB Flankensteilheit anzubieten sowie die Option, auch ein Bandpassfilter statt des prägenden 24 dB Kaskadenfilter nutzen zu können. Damit sind Klänge möglich, die so gar nicht nach Minimoog klingen, vor allem in Kombination mit den folgenden Polymodes.

Denn auch ganz entscheidend für die klangliche Vielfalt sind die Stimmerweiterungen. Über den Polyphonie-Schalter können zusätzlich zum Mono-Mode noch ein Unison- und ein Polymode (beide vierstimmig) eingestellt werden. Der Regler Spread bestimmt die Verteilung im Stereofeld bei Poly und Unison, Detune die obligatorische Verstimmung der Unison-Stimmen gegeneinander, Stichwort Super-Saw.

Ein „Trick“, der auch mit dem Echten geht, ist das Feedback. Führt man man den Ausgang des Minis in den externen Eingang zurück, so kann man mit diesem Feedback den Klang beeinflussen. Vor allem überbetonte Resonanzen bekommt man so in den Griff. Gepatcht wird bei Synapse Audio The Legend nicht, aber gedreht. Der Feedback-Regler in der Mixersektion hat genau diese Funktion. Und genau wie man den externen Eingang des Minis übersteuern kann und damit das Signal mit Harmonischen anreichert, kann das The Legend auch und zwar über den Drive-Regler.

Auch ein Rücken kann entzücken

Klickt man auf das Legend Logo oder das kleine Recycling-Symbol oben rechts, bekommt man Zugriff auf weiteree Parameter. Dabei handelt es sich zum einen um dezente Anpassungen des Filter-, Oszillator- und Verstärkerverhaltens, zum anderen um Einstellungen zu den Spielhilfen. Und dann sind da noch die beiden Effekte Delay und Reverb mit ihrer überschaubaren Anzahl an Einstellungen. Dabei kann man das Reverb durchaus sinnvoll einsetzen, es spielt jedoch nicht in der Oberliga mit.

Hier können die Effekte, die Spielhilfen und die Feinjustierung vorgenommen werden.

Hier können die Effekte, die Spielhilfen und die Feinjustierung von The Legend vorgenommen werden

Beim Original nicht möglich, können Velocity und Aftertouch genutzt werden, um im ersten Fall entweder Lautstärke oder Filter und im zweiten Pitch oder Filter zu „spielen“.

Bis hierhin kann ich ein rundum positives Fazit ziehen: Das Original wurde gewürdigt, erweitert um sinnvolle Ergänzungen (die beinahe zwingend sind, wenn man schon die Möglichkeit der Software hat). Ein übersichtliche Oberfläche, die weitere Feineinstellungen und FX auf der „Rückseite“ beherbergt.

Klang

Um es noch etwas genauer zu sagen, das Filter in The Legend ist eine Schaltungssimulation mit Zero-Delay-Feedback, eine Technik die seit Monark und Diva bei
Analog-Emulationen üblich ist.

In Legend sind allerdings nicht nur die Kernschaltungen (d.h. Filter, VCA) simuliert, sondern prinzipiell alles was für hör-/messbare Effekte am Ausgang sorgt, also
beispielsweise auch die subtilen Effekte der Stromversorgung. Das ist meines Wissens nach neu, jedenfalls kenne ich keine Simulation in dieser Detailtiefe. (Richard Hoffman, Synapse Audio)

Aber – (beinahe) alles Nebensache, denn es geht um den Klang. Achtfaches Oversampling und ein enger Abgleich mit dem Original sollen echtes Moog-Gefühl aufkommen lassen. Und nach einigen Stunden des Schraubens, Hörens und Fühlens sage ich: passt! Es klingt wirklich authentisch, wie Synapse Audio The Legend da tönt und durch die Polymodes erweitert sich die Palette erheblich. Wie nah das Ganze am Real Thing ist, habe ich auch ausgelotet. Nun besitze ich keinen Mini, aber einen Micro Moog nenne ich mein Eigen – und das Filter ist ja identisch. Da der Micro nur einen Oszillator besitzt, habe ich The Legend auch so beschränkt und dabei eine vergleichbare Schwingungsform und Hüllkurveneinstellungen gewählt. Erst bei diesem direktem Vergleich wurde mir bewusst, wie nah Synapse Audio hier an „analog“ sind. Urteilt selbst beim Klangbeispiel.

Auch nicht zu verachten sind die zunächst unscheinbaren Feineinstellungen auf der Rückseite, mit denen das Cutoff- und Resonanzverhalten beeinflusst werden. Hier wurden wohl mehrere Minis verglichen und die natürliche Variationen der einzelnen Modelle (auch Geräte derselben Serie besitzen diese, bedingt durch die Bauteiltoleranzen und Alterungsprozesse), nachempfunden. Das klangliche Verhalten ändert sich nicht wirklich dramatisch, aber dennoch können diese kleinen klanglichen Unterschiede einen entscheidenden Einfluss auf den Gesamtcharakter haben.

Early Model Wellenform

Early Model Schwingungsform

Late Model mit der selben Wellenform

Late Model mit derselben Schwingungsform

Ein unscheinbarer Schalter auf der Rückseite bestätigt das. Mit „Model Revision“ hat man die Option zwischen „Early“ und „Late“ auszuwählen. Zunächst hört es sich so an, als ob lediglich der Cutoff etwas aufgeht, wenn Early selektiert ist. Bei genauerer Betrachtung unter dem Scope sieht man aber auch, dass sich die eigentlichen Oszillator-Schwingungsformen auch ändern und etwas andere Flanken zeigen. Das wirkt klanglich dann etwas schärfer als das Late-Model (eine kurze Auflistung der Unterschiede findet man hier im kvr Forum).

Auch an den analogen Oszillator-Drift wurde gedacht, sodass eine natürliche Lebendigkeit entsteht. Da ich den Micro direkt daneben stehen hatte, konnte ich dieses Verhalten sehr gut am analogen Original beobachten. Wobei der Drift beim Micro sogar noch etwas erratischer war als beim Legend (und das, obwohl die Aufwärmphase von ca. 15 min lange überschritten war).

Beim Schrauben gab es auch einige Kombinationen, bei denen Synapse Audio The Legend tatsächlich klanglich fragil wirkte, als ob der Synth kurz vor dem Kippen stand. Vor allem Modulationen mit Noise gekoppelt mit ordentlich Drive und Feedback konnten diesen Eindruck erwecken.

…wenn Du The Legend (oder eben auch einen echten Model D) durch einen hochauflösenden Spektrum-Analyzer schickst,
beispielsweise einen einfachen Sägezahn, dann siehst du neben den reinen Teiltönen des Sägezahns eine Menge zusätzlicher Teiltöne, die so grob 40-50 dB leiser sind als der
Sägezahn. Diese zusätzlichen Teiltöne sind um die Sägezahn-Teiltöne herum verstreut, abhängig von der Netzfrequenz (50 Hz/EU oder 60 Hz/USA).

Als I-Tüpfelchen gibt es dann noch die Option zwischen 60 und 50 Hz Netzfrequenz zu wählen, die ebenfalls einen subtilen Einfluss auf den Klang haben soll, den ich jedoch nicht ausmachen konnte. Dazu Richard Hoffmann:

Fazit

Das Gesamtfazit fällt mir hier leicht: Alle Daumen hoch! Gäbe es eine Rangliste für Minimoog Plug-ins, würde ich Synapse Audio The Legend aufgrund des Preises von 95,- Euro ein Best Buy verleihen – so bleibt es immer noch ein „sehr gut“. Das Erkunden wird einem auch leicht gemacht, denn der 30-Tage-Demoversion fehlt nur die Möglichkeit, eigene Patches zu laden (speichern geht) und die DAW-Automation zu nutzen, MIDI-Learn funktioniert allerdings. Entscheidet man sich dann für den Kauf, bekommt man auch noch eine FX-Version dazu, mit der sich Klänge mit dem Filter und den eingebauten Effekten verbiegen lassen.

Zwei kleine Kritikpunkte habe ich aber dennoch. Erstens ist das Delay nicht vom Host-Tempo abkoppelbar und zweitens hätte mir ein invertierter Env AMT, wie der Micro ihn auch hat, sehr gefallen.

Antesten absolut empfehlenswert.

Plus

  • authentischer Moog-Klang als Plug-in
  • Unison- und Polymode erweitern die Klangpalette enorm
  • viele sinnvolle klangliche Erweiterungen
  • Feineinstellungen am Synthverhalten auf der Rückseite
  • auch als FX einsetzbar
  • Reverb mit Hold-Funktion

Minus

  • Delay-Effekt nur in Tempo-Sync
  • keine invertierte Hüllkurve für das Filter

Preis

  • Ladenpreis: 95,- EUR (Webshop)
Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    syntach  

    Guter Test – danke!

    Und die Möglichkeit, bei der Demo Version
    schon eigene Patches zu speichern finde ich klasse.

    Kein Ärgern mehr, weil man beim ersten Ausprobieren (zufällig) ein schönes Patch gemacht hat und dann nicht speichern kann.
    Sehr nettes Detail

  2. Profilbild
    Wellenstrom  AHU

    Alles schön und gut. Klingt ordentlich usw., guter Test…. aber noch ’ne Minimoogemulation?! Nee, ne, nicht wirklich, oder?

  3. Profilbild
    Waves-397

    Ich hätte nun gerne eine detaillierte Neuauflage des Minimoog-Plugin-Vergleichstests – diesmal mit:
    – The Legend
    – Uhe Diva
    – NI Monark
    – Arturia Minimoog V2
    – Minimonsta (dem ersten ? gut gelungenen Plugin…)
    + dazu den neuen Behringer D
    + und vielleicht sogar einem Creamware Minimax bzw. dessen Nachfolger ?
    Sehr sehr spannend… !!!

  4. Profilbild
    Thomas Columbo  

    Ich habe mindestens 2 die besser klingen: Minimax und Origin. Aber nehm tue ich dann lieber den Voyager…(oder Model D – hätte ich den) Mal im Ernst: 95 EUR sind für eine solche Emulation eines analogen Synhesizers viel zu viel….

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        Coin  AHU

        @ paulilein
        Mit Oszillatoren, Filtern und Hüllkurven-Generatoren von analogen Klassikern wie Minimoog, Jupiter-8, Juno-60, MS-20 und einem PPG Wave lässt Diva fast keine Wünsche offen.
        Quelle: bonedo

          • Profilbild
            Coin  AHU

            Tut mir Leid, bei mir ist die Demo von Diva abgelaufen.
            Und die Aussage stammt von Bonedo.
            Auf Amazona konnte ich im Diva-Artikel auch nichts über ein PPG Modul finden.
            Glaube auch das ist ein Fehler von Bonedo.
            Hatte ja gehofft das jemand anderes mal was dazu sagt.
            Und eigentlich war das eine Antwort auf Deine Frage was Diva mit Moog zu tun hat.

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    AMAZONA Archiv

    Es klingt zwar gut, ist aber so aufregend wie…. ;) Habe letztens am „neuen“ Moog reissue rumgeschraubt und dachte mir nur: „Mann, wie viele Eurorack-Module passen in diesen Trümmer wohl rein.“ Vor diesem Hintergrund bekommt Legend von mir die volle Punktzahl. Ich bezahl dafür 100€ und er nimmt keinen Platz weg. Das Geld investiere ich dann aber lieber woanders. VST ist gut für FX und Mixing aber der Synthbär wütet m.M.n. eher im Modular-Sektor. Ich kann derzeit jedem ein „kleines“ Eurorack mit ein paar Mutable Instruments und ergänzenden Modulen ans Herz legen. Das ist wie ein Jungbrunnen für Synthesisten und liegt klanglich weit über so ziemlich jedes Plugin. Musste ich nur mal los werden. Für einen Profi der „in the box“ produziert hat der Legend mit Sicherheit einen Mehrwert. ;)

    • Profilbild
      Atarkid  AHU

      Seh ich ganz genau so. Wenns um Spaß beim Musik machen geht, hat selbst das günstigste Stück Hardware einen Mehrwert. Aber wie immer ist das eine Sache des persönlichen Geschmacks.

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        anselm  

        Der Profi soll keinen Spaß haben, sondern Tracks fertig machen. ;)
        Ich meine es ironisch, aber im Grunde doch ernst: Es scheint mir ein generelles Prinzip im Leben, dass man alles haben kann, was man sich wünscht, dass diese erfüllten Wünsche dann aber nicht das sind, was man sich erhofft hatte. Der einzige Ausweg: Sich am Weg zum Ziel zu erfreuen (statt auf das Erreichen des Ziels zu hoffen). Das bedeutet also: Man kann alles haben, was man sich wünscht, man muss aber zuerst sein Verlangen danach aufgeben. Man kann Profi-Produzent werden und Geld mit Auftritten um den Globus verdienen, man muss dafür aber die Vorstellung aufgeben, dass man mit einem entspannenden Hobby Geld verdient und dass die Anerkennung einem Wichtigkeit verleiht. Entsprechend wählt der professionell ambitionierte womöglich eher seine Werkzeuge nach Effizienzkriterien aus. Ein Hardwarestudio kann man nicht mit ins Flugzeug, auf den Rücksitz eines Autos oder ins Hotel mitnehmen.

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      TZTH  

      Yes. Würde heute auch jedem „Modular Beginner“ ein Mutable OSC empfehlen – weil’s dann einfach sehr lange nicht langweilig zu werden droht. Polyphonie ist halt nicht wirklich drin, aber dafür enorm viel Charakter.

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    Gucky

    Vielen Dank für den tollen Test. :-)
    Ich glaube, es ist dir eine kleine Verwechslung passiert:
    Nicht die Bigtone Studios aus Manchester sondern der Sounddesigner Nico Herz von Bigtone http://bigtone.de/
    haben am Legend mit gearbeitet.
    95,- Euro finde ich angemessen. Für die Qualtät hätte ich auch 140,- € gezahlt.

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      t.goldschmitz  RED

      Danke Gucky,

      da hab ich wohl ins Klo gegriffen. Und mir kam es gleich seltsam vor, was die in UK damit zu tun haben sollen…

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    mdesign  

    schöner test, knapp und klar formuliert. und die soundbeispiele sind sowas von auf dem punkt. so muss das sein! danke!

  8. Profilbild
    hejasa  

    klasse Sound für ein Plug In. Vor allem das Filter schmatzt richtig, kenne dies nur von meinem Original. Habe auch Reaktor, bezweifle, den Sound ohne langes Schrauben den Sound des Legend hinzubekommen.
    Wäre mir auch egal, liebe einfach den Sound und vor allem die Eingriffsmöglichkeiten.
    Mein Arturia Mini M3 hört sich gegenüber Legend dumpf und wenig druckvoll an.

    Danke für den Test und die Empfehlung!

  9. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Die Euphorie hält sich natürlich erst mal in Grenzen, weil es ja doch das… hmm… das wie vielte Minimoog VST ist es eigentlich?? Egal, ich fand den Testbericht sehr gut, die Klangbeispiele ausgezeichnet und ich finde ihn für die Standard-Analog-Klänge die man so in einer Produktion rein haut, dann doch ganz passend! Klingt besser als Arturia’s Version und ist offenbar nicht so Leistungshungrig wie DIVA oder Monark :) Der Preis ist ebenfalls sehr günstig! Ich werd ihn bald mal antesten ;) Danke für den Test!

  10. Profilbild
    chk  

    Also mir persönlich gefällt, mal ganz abgesehen davon, welches Plugin näher am Model D dran ist, der Monark von NI deutlich besser. Leider scheinen wirklich alle Synthies von Synapse daran zu leiden, dass sich diese typischen snappy kurze Filter-Decay-Zeiten und hoher Resonanzwert Klänge einfach pappig, und dünn anhören. Bei Legend ist das nicht mehr ganz so krass wie beim Dune 2, aber dennoch auch hier hörbar. Das letzte Klangbeispiel in diesem Test zeigt das eigentlich recht schön.

    Wer’s selbst mal testen möchte, ladet euch beide Plugins runter, und macht mal einen Test mit kurzen Filter-Decay Zeiten, und hohen Resonanswerten, und schaut mal, was für euch „snappier“, fetter und punchier klingt.

    P.S.: Versucht mal das erste Beispiel aus den Klangbeispielen hier im Legend nachzumachen: https://www.amazona.de/test-native-instruments-monark-minimoog/ Viel Glück. ;)

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