Test: Takamine P7DC, Akustikgitarre

30. August 2016

Japanisches Universaltalent

Die Instrumente der japanischen Firma Takamine gehören sicher mit zum Besten, was man sich als Akustikgitarrist um den Hals schnallen bzw. auf den Schoß legen kann. Und das schon seit 1968, als die Firma am Fuße des gleichnamigen Berges von einer Handvoll Gitarrenbauern gegründet wurde. Heute produziert die Firma eine Unmenge an Instrumenten in nahezu allen Preislagen, wobei die sehr günstigen Modelle zumeist aus chinesischer Produktion stammen, die Oberklassemodelle hingegen werden nach wie vor überwiegend in Handarbeit im japanischen Stammwerk hergestellt. Eines dieser hochwertigen Instrumente hat den Weg zu uns in die Redaktion gefunden – die Takamine P7DC.

BB

— Takamine P7DC —

Facts & Features

Die Takamine P7DC ist eine klassische Vertreterin der „Dreadnought“ Bauform – jener Form, die sich für einen kraftvollen und durchsetzungsfähigen Klang empfiehlt. Selbstverständlich werden bei einem Instrument dieser Preisklasse massive Hölzer verwendet, so besteht die Decke aus Fichte, für den Boden und die Zargen wurde hingegen sehr kräftig gemasertes Palisander verwendet.

Sämtliche Kanten an Vorder- und Rückseite des Korpus werden von einem Binding aus Ahorn umschlossen, das sich an den Seiten des Halses fortsetzt. Der besteht aus einem besonders schön gemaserten Stück Palisander und trägt ein Ebenholzgriffbrett mit 20 absolut makellos eingesetzten und perfekt abgerichteten Bundstäbchen. Perlmutt Inlays im Schneeflockendesign sorgen für die Orientierung und natürlich auch für eine ansprechende Optik.

 

Inlays

— Snowflake Inlays auf dem Ebenholzgriffbrett der P7DC —

Klangbeispiele
Forum
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    Zetahelix  

    Danke für den coolen Artikel, ich liebe meine 2009er Lim. Edition!! Der Cool Tube ist der beste Preamp, der je für ne Western gebaut wurde IMHO!

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    Nelion5189

    Ich spiele mehrere Modelle der Tradesman Series, die alle ebenfalls 45mm Sattelbreite und den gleichen, kräftigen Hals aufweisen. Die hatten alle ab Laden ziemlich konstant 2.5mm am 12 Bund, was sich aber z.T. noch verändert hat, wenn durch den Saitenzug (ich bevorzuge Medium für Bluegrass) die Decke noch ein wenig gekommen ist. Dann musste der Steg tiefergelegt werden, was kein Problem ist (mein Gitarrenbauer hat stets die gerundete Seite heruntergefeilt und die glatte Auflage zum Palathetic-Pickup belassen). Gut klingende Instrumente sind sie allesamt. Die P7D optisch noch ein wenig mehr herausgeputzt. Und wenn man stark schwitzt, dann ist man auch froh, wenn man keinen empfindlichen Nitrolack hat…

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