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Test: Universal Audio Volt 2, USB-Audiointerface

Universal Audio kann auch lowcost(iger)

27. Dezember 2021
universal audio volt 2 test

Universal Audio Volt 2, USB-Audiointerface

2018 leitete Hersteller Universal Audio einen Kurswechsel ein, als man mit dem Arrow (für rund 500,- Euro) erstmals auch Budget-orientierte Kunden ins Auge nahm, denen die verschiedenen Apollo-Versionen mit Preisen von 1.000,- bis 3.700,- Euro eine oder gleich mehrere Nummern zu groß waren. Im letzten Jahr dann gab es das Arrow unter dem Namen „Apollo Solo“ auch für Windows-Nutzer, eine weitere Premiere. Und jetzt hat man mit der Volt-Reihe auf die DSP-Unterstützung verzichtet und fünf USB-Audiointerfaces als direkte Konkurrenz zu Steinberg, Focusrite, MOTU, Arturia und wie sie alle heißen auf den Markt gebracht. Kann Universal Audio auch preiswert? Und ohne DSP? Um das herauszufinden, nehme ich mal das Universal Audio Volt 2 genauer unter die Testlupe. Und versprochen, ich werde auf jegliche flache Wortspiele wie „ihr bekommt was ihr Volt“ oder ähnliche verzichten.

Universal Audio Volt 2

Universal Audio Volt 2

Die Familie Volt

Die Volt-Reihe besteht aus fünf Modellen: Volt 1 (139,- Euro) und Volt 2 (177,- Euro), sowie Volt 176 (249,- Euro), 276 (287,- Euro) und 476 (369,- Euro). Alle fünf Interfaces verfügen über 24 Bit/192 kHz AD/DA-Wandler, Mikrofonvorverstärker mit Vintage Mode, +48 V und Direct-Monitoring. Der augenscheinlichste Unterschied: Bei den Modellen Volt 176 ( 1 In/2 Out), Volt 276 ( 2 In/2 Out) und Volt 476 (4 In/Out) ist eine 76er-Compressor-Emulation (basierend auf dem legendären 1176 Limiting-Amplifier von Universal Audio aus dem Jahr 1967) eingebaut, außerdem haben die Gehäuse edle Seitenteile aus Holz; beides fehlt bei den Modellen Volt 1 (1 In/2 Out) und Volt 2 (2 In/2 Out). Alle fünf Volt Interfaces haben ein identisch umfangreiches Software-Paket mit auf den Weg bekommen, das wir uns gleich noch näher anschauen werden.

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Technische Daten zum Universal Audio Volt 2

Das Universal Audio Volt 2 ist ein 24 Bit/192 kHz USB-Audiointerface mit zwei Ein- und zwei Ausgängen. Die Dynamic-Range des Mikrofonvorverstärkers gibt der Hersteller mit 112 dB an, den Equivalent-Input-Noise-Wert mit -127 dBu, den Available-Gain-Wert mit 55 dB. Beim Instrumenteneingang liegt die Dynamic-Range bei 111 dB. Es ist kompatibel mit Windows 10 (64 Bit), macOS 10.14 Mojave (oder höher) sowie (mit dem entsprechenden Adapter) mit iPad oder iPhone.

Universal Audio Volt 2

Des Rätsels Lösung …

Überblick zum Universal Audio Volt 2

In der ansprechenden Verpackung finde ich neben dem Audiointerface selber noch zwei USB-Kabel (USB-A auf USB-C und USB-A auf Netzteilstecker), ein paar Zettel mit den üblichen AGBs, Sicherheitsbestimmungen und Gewährleistungsausschlüssen in diversen Sprachen sowie … nichts weiter. Moment, wo ist die versprochene Software, das Benutzerhandbuch, wenigstens eine Schnellstartanleitung oder ein Hinweis, ob ich einen Treiber benötige und wenn ja, wo ich den finde?

Die Lösung: Im Deckel des Kartons befindet sich ein QR-Code, beschriftet mit „Welcome to Volt“. Der muss mit dem Smartphone gescannt werden, um auf eine Website zu gelangen, die nach Registrierung einen Link zu einer weiteren Website zuschickt, von der ich dann die benötigte Datei „UA Connect Setup“ samt Treiber herunterladen kann.

Universal Audio Volt 2

Das Software-Paket

Universal Audio Volt 2 installiert und angeschlossen

Aber nun gut, am Ende habe ich dann die gut 100 MB große Datei heruntergeladen, die auf der Platte rund 338 MB belegt. Dass die sich dann ungefragt auf meine C-Partition installiert, heitert mich dann ebenso wenig auf wie die Tatsache, dass ich dann zunächst noch einen UA-Account anlegen muss, bevor ich das Programm UA Connect starten darf.

Die Software UA Connect zeigt mir nicht nur das verbundene Gerät samt Seriennummer, sondern auch gleich noch, ob Firmware, Treiber und Control-Panel auf dem neuesten Stand sind. Falls nicht, kann ich hier einfach nachrüsten. Außerdem gibt es hier auch die versprochene mitgelieferte Software. Dazu gehören:

  • Ableton Live Lite 11 (DAW, abgespeckte Version)
  • Softube Marshall Plexi Classic + Time & Tone Bundle (Tube Amp Simulation)
  • Melodyne Essentials (Pitch Correction)
  • LX480 Essentials von Relab Development (Reverb)
  • Ampeg SVT-VR Classic Buss Bundle von Plugin Alliance (Bass Amp)
  • Virtual Drummer DEEP von UJAM
  • Virtual Bassist DANDY von UJAM
  • Spitfire Audio LABS (Virtual Instrument, ist aber auch sonst kostenlos)

Und schließlich gibt’s auch noch ein paar allgemeinere Erklärvideos zum Start: Vocals oder Songs aufnehmen, einen Podcast produzieren, Studiomonitore richtig platzieren usw. Es wird aber auch gezeigt, wie ich an die Software komme oder wo ich mehr Hilfe bekomme. Bei der Gelegenheit: Der UA-Support meldet sich tatsächlich schnell und freundlich – sollte man ja auch mal erwähnen.

Neben UA Connect habe ich jetzt auch noch das schlichte Volt Driver Control Panel auf der Platte, wo ich die Samplerate (von 44,1 bis 192 kHz) und die bevorzugte ASIO-Puffergröße (von 8 bis 2.048 Samples) einstellen und die Latenz ablesen kann. Mein System (Windows 10) übernimmt dann auch gleich das Volt 2 als Audiointerface.

In den Audioanwendungen muss dann noch jeweils in den Preferences „Universal Audio Volt“ als ASIO-Treiber eingesetzt werden (Eingangslatenz 4,40 ms bei 194 Samples, 7,30 ms bei 322 Samples).

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Universal Audio Volt 2

Das Volt 2 macht einen auf Ampel

Universal Audio Volt 2: Verarbeitung und Ausstattung

Beim Design gibt sich das Volt 2 ganz klassisch: Die Vollmetallbox (Alu-silbern mit grau abgesetzter Frontplatte und schwarzen Seiten und Boden) ist ca. 17,5 x 11,5 x 4,5 cm groß, rund 650 g schwer und eckig – keine Experimente, sondern zweckmäßig, stabil und massiv.

Auf der Frontseite zwei XLR/Klinke-Kombobuchsen mit den dazugehörigen Gain-Reglern, denen – übereinander angebracht – für meinen Geschmack ein paar Zentimeter mehr Abstand gut getan hätte. So ist es selbst mit meinen eher schmalen Keyboarder-Fingern da etwas eng. Aber passt schon. Zu jedem Gain-Regler gehört auch eine (rudimentäre) Pegelanzeige mit je zwei LEDs: Wird die obere orange oder rot, heißt es „Fuß vom Gas“. Der Bremsweg ist da allerdings extrem kurz und weit entfernt von den Annehmlichkeiten einer MOTU M4-Pegelanzeige.

Zu jedem der beiden Kanäle gehören außerdem zwei Buttons, beschriftet mit „Vintage“ und „Instrument“. Der Vintage-Button schaltet eine analoge Röhren-Preamp-Emulation in den Signalweg, inspiriert von Universal Audios 610er Preamp. Die arbeitet aber nicht nur mit einer Gitarre, sondern auch mit allen anderen Instrumenten oder auch der Stimme. Über den „INST“-Button aktiviere ich Hi-Z, um Gitarre oder Bass über das Volt 2 laufen lassen zu können. Wie gesagt: Das gibt es für jeden Kanal getrennt. Anders als die +48 V Phantom – die gilt dann für beide XLR-Inputs gleichermaßen. Wird der Button betätigt, dann blinkt er für ein paar Sekunden. Warum? Weil das Volt 2 den Zusatzpower langsam hoch- bzw. wieder runterfährt und gleichzeitig auch die Eingänge stummschaltet, um so das übliche Knacken zu verhindern – gut gelöst.

Auch der darunterliegende Knopf für das Direct-Monitoring wartet mit einer kleinen Besonderheit auf: Leuchtet er orange (1x drücken), so gibt es das Signal in Stereo, leuchtet er blau (2x drücken), wird das Signal in Mono summiert. Das Mischungsverhältnis selber lässt sich aber nicht einstellen, das Signal vom Computer kann nicht stummgeschaltet werden; allerdings wird es automatisch etwas zurückgenommen, wenn der Direct-Mode aktiv ist.

Der Monitor-Knopf ist angenehm groß, aber – wie alle anderen Drehregler hier auch – weder gummiert noch „geriffelt“, sondern ziemlich glatt, nichts für verschwitzte Finger. Der Kopfhörerausgang (große Klinke) samt Volume-Regler komplettieren das Angebot auf der Vorderseiteseite des Universal Audio Volt 2.

Universal Audio Volt 2

Auf der Rückseite ist auch ein MIDI I/O mit DIN-Buchsen

Auf der Rückseite das Output-Pärchen, das mit dem Monitorregler vorne korrespondiert (große Klinkenbuchsen), dazu tatsächlich auch ein MIDI I/O mit DIN-Buchsen (von denen ich ja noch immer ein großer Fan bin), der Power-Kippschalter, eine USB-C-Buchse und eine Buchse für ein optionales 5 V Netzteil. Für Letzteres ist das zweite USB-Kabel in der Verpackung gedacht: Auf der einen Seite USB-A, auf der anderen ein Netzteilstecker; diese Kombination habe ich so bisher noch nie gesehen.

Universal Audio Volt 2

An meinem Notebook ging es ohne Netzteil

Universal Audio Volt 2 in der Tonstudiopraxis

Das Volt 2 schließe ich am Test-Notebook an, eine zusätzliche Stromversorgung ist nicht erforderlich; auch die +48 V lässt es nicht nach dem zusätzlichen Netzteil rufen. Beginnen wir die Testreihe mal mit einigen Sprachaufnahmen. Dazu schließe ich mein Rode Broadcaster an das Volt 2 an, +48 V draufgelegt und einige Sätze aus einer unserer News eingelesen. Was mir gleich auffällt: Ich muss den Gain-Regler schon recht weit aufdrehen, um auf meinen Wunschpegel von -6 dB zu kommen. Würde der Gain-Regler auf einem Zifferblatt liegen, so wäre bei 7 Uhr die Nullstellung und bei 5 Uhr das Maximum – und bis zur 3 muss ich da schon aufdrehen, also 80 %, das ist eine Menge.

Ansonsten habe ich aber nichts zu beanstanden, die Aufnahme klingt gut, fast rauschfrei, vielleicht ein klein wenig dumpfer als bei meinem Standard-Setup (Broadcaster am MOTU 4). Hier mal zum Vergleich:

Natürlich juckt es mir in den Fingern, auch bei der Sprache den Vintage-Button auszuprobieren. Dafür ist er jetzt zwar nicht unbedingt gemacht, aber a) ist es doch mal interessant zu hören, ob und was sich dann da ändert und b) bin ich ja selber vintage.

Ja, das klingt tatsächlich etwas harscher, prägnanter in den Höhen, fast schon ein wenig übersteuert (ist es aber nicht), auch eine Spur voller im Bassbereich. Das wäre jetzt bei Sprachaufnahmen nicht meine erste Wahl, aber bei so manche Gesangspur könnte das gut passen.

Die Pegelanzeige am Volt 2 ist in der Praxis bei Eigenaufnahmen allerdings nicht sonderlich nützlich, wenn man das Interface nicht gerade direkt vor sich auf Augenhöhe hat. Klar, wenn ich jemand anderen aufnehme, habe ich natürlich die Ruhe und die Zeit, die zwei kleinen LEDs zu beobachten, bei eigenen Sprachaufnahmen (wo ich genug damit zu tun habe, den Text im Auge zu behalten) nützt mir die Anzeige leider nichts. Das ist nichts, was man auch im Augenwinkel noch verfolgen kann.

Dann probieren wir es mal mit einem Instrument und da erst mal was Akustisches. Für das Akkorde-Spielen auf meiner Ukulele nehme ich mein altes AKG C3000 (das mit der noch umschaltbaren Charakteristik), stelle es auf Niere und los. Auch hier heißt es wieder „weit aufdrehen“, um einen annehmbaren Pegel zu bekommen. Zuerst einmal „clean“, also ohne die Vintage-Einstellung:

Ja, klingt völlig ok, da rauscht auch nichts. Und mit dem Vintage-Feature?

Da ist die Ukulele vielleicht nicht der richtige Testkandidat: ein klein wenig voller und präsenter, meine ich zu hören, aber keine dramatische Änderung. Dann mal die E-Gitarre direkt an das Universal Audio Volt 2. Kabel rein, INST-Button gedrückt und in die Saiten gegriffen.

Alles ok, klingt wie auf jedem anderen vergleichbaren Interface auch. Und mit Vintage?

Nun, Wunderdinge durfte man hier nicht erwarten. Ein klein wenig dichter, etwas mehr Höhen, ein klein wenig mehr im Bass, aber mit dem Original UA610 hat das eher nur am Rande zu tun. Wie der klingt, könnt ihr zum Beispiel in diesem Video hier hören/sehen:

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Aber ich gebe der Vintage-Sache noch eine Chance und probiere es mal mit einem mehr bassigen Sound. Mangels eigenem Bass kommt der zwar aus dem Synthesizer (einer der Bass-Sounds aus der Kontakt Factory-Library), aber Bass ist Bass (na ja, fast). Zuerst der vintage-lose Sound:

… und hier der mit dem Vintage-Touch:

Tatsächlich macht sich hier der Vintage-Button am deutlichsten bemerkbar, der Bass hat mehr „Wumms“, mehr Bauch und klingt etwas prägnanter und knalliger.

Ein Wort noch zum Direct-Monitoring: Das gibt es ja wahlweise als Mono auf ein Ohr oder als Stereo auf beide Ohren, während der Sound vom Rechner weiter durchläuft – zwar einen Hauch runtergepegelt – aber eben durchgehend. Das ist ok, beide Signale sind gut verständlich, aber trotzdem wäre ein Mix-Regler eine feine Sache gewesen, um zwischen Playback und Input genauer unterscheiden zu können. Das wäre auch platztechnisch möglich, wenn man den Monitor-Regler auf die Größe der drei anderen Regler (Gain, Headphone-Volume) geschrumpft hätte. Der Kopfhörerausgang schließlich liefert ausreichend Pegel ab, auch bei höherohmigen Kopfhörern.

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Fazit

Das Universal Audio Volt 2 ist ein grundsolides 2-Kanal-Audiointerface. Die Mikro-Preamps brauchen in meinen Ohren etwas viel Input-Gain um abzuliefern, dem Direct-Monitoring würde ein Mix-Regler gut zu Gesicht stehen. Das Anmeldungsprozedere mit mehreren Anmeldungen, E-Mails und Registrierungen sollte meiner Meinung noch mal überdacht werden, aber sonst: solide. Der Sound ist gut, Rauschen kein Thema, es gibt ein MIDI I/O im DIN-Format und ein Software-Paket als Zugabe. An Gehäuse und Verarbeitung ist auch nichts auszusetzen. Der Vintage-Mode ist nett, aber angesichts vieler gleichgearteter Plug-ins nur für die ein Kaufgrund, die dergleichen noch nicht besitzen – oder es gerne möglichst unkompliziert haben.

Beim Preis sollte Universal Audio meiner Meinung nach noch einmal ran, denn die Mitbewerber wie Focusrite, Steinberg, MOTU & Co. bieten teilweise eine ähnliche bzw. bessere Ausstattung und Klang, dafür aber auch keinen Vintage-Modus (Focusrite hat als Pedant aber bspw. „Air“). Deshalb: Das Universal Audio Volt 2 liefert einen ordentlichen Job ab, wäre aber trotzdem für mich nicht die erste Wahl in diesem Preissegment und dieser Ausstattungsklasse.

Plus

  • solides Gehäuse
  • guter Klang
  • am Gehäuse schaltbarer Vintage-Mode als Dreingabe
  • recht umfangreiches Software-Paket für Einsteiger
  • MIDI I/O mit DIN-Buchsen
  • läuft auch am iPad/iPhone
  • +48 V mit langsamem Ein/Aus

Minus

  • Direct-Monitoring nicht regelbar
  • umständlicher Treiber-/Software-Download

Preis

  • 176,- Euro
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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Muss man die Anmeldeprozedur auch durchführen, wenn man auf den Software-Klumpatsch verzichtet und nur den Treiber will?
    Wenn ja, funktioniert das Interface auch mitr Asio4all?

    • Profilbild
      teofilo

      Keine Antwort, sondern auch die gleiche Frage.
      Danke für den umfassenden Test, denn solche Anmelde-/Registrierungs-/Update-Fummeleien sind nervig und Produkte, bei denen das bekannt ist, fliegen bei meinen Überlegungen raus.

  2. Profilbild
    AMOS omb

    Nun ja, also für mich ist das nicht regelbare Monitoring zwischen USB und Direkt alleine schon ein no go. Das macht heute so gut wie jedes Billig Interface. Ich habe inzwischen etliche Geräte in der Preisklasse bis 260€ in Besitz gehabt und meiner Meinung nach nehmen die sich in Bezug auf Klang alle nicht viel, egal wieviel angebliches Vintage da drinnen steckt. Ansonsten sollte man eher auf die eigenen Bedürfnisse der Ausstattung des Geräts achten. Hängen geblieben bin ich beim SSL 2+ und das auch nur weil dieses Gerät bei mir die geringste Latenz aufwies und sehr stabil läuft. Ansonsten kochen die Super Namen auch nur mit Wasser in dieser Preisklasse.

    • Profilbild
      mudi2000

      Bis auf den Vintage Knopf ist die Hardware sehr ähnlich zum Arturia Minifuse. Dieses bietet auch einen Mix-Regler für den Direktsound und kostet 30 Euro weniger.

      • Profilbild
        Kazimoto

        Ich hatte nur den Keystep gekauft und registriert und bekomme seitdem teils heftigen Discount für deren Plugins. Keine „essential“ Versionen, sondern die volle Packung. Ein kleiner gebrauchter Audiofuse dient nun auch als Monitor-Controller über SPDIF vom Focusrite Saffire Hauptinterface. Was diese „Kombo“ wohl bei UAD kostet, Apollo X6/8 und Twin? Ich habe 250€ bezahlt. 150€ Audiofuse mk1 und 100€ Focusrite Saffire Pro 40 über Firewire to Thunderbolt. Resultat ist für mich hervorragend. Das UAD könnte ich mir als Interface am iPad vorstellen aber leider fehlt eine digitale Schnittstelle. Die mitgelieferten Plugins sind dann auch für die Tonne. Also kein Mehrwert für mich, außer (für einige) der Name.

  3. Profilbild
    bluebell AHU

    Du weißt, dass du es mit deiner Datensammelei und Nutzergängelung übertrieben hast, wenn selbst Windows-Nutzer maulen :)

    • Profilbild
      AMAZONA Archiv

      In diesem Zusammenhang fehlt auch die Information, ob die Kiste Out of the Box unter Linux läuft (und wie gut). Ich benutze Windows und Linux, erhalte aber mit meinem uralten Steinberg UR22 unter Linux (mit Jack) die niedrigeren Latenzen.
      Ausgehend von einigen anderen Kommentaren, bin ich wohl auch nicht der einzige User, den insbesondere die Linux-Version von Bitwig zumindest zum teilweisen Wechsel bewegt hat.
      Ich kaufe kein Equipment, das diesbezüglich Fragen offen lässt.

      • Profilbild
        bluebell AHU

        Wenn ein Interface am Mac und iPad läuft, spricht dies stark für Class Compliance, d.h. es wird vermutlich mit Linux laufen. Leider haben ältere Linux-Kernel Probleme mit der USB-Protokolleigenschaft „Implicit Feedback“, daher kann ein aktueller Kernel nötig sein. Das ist nicht die Schuld der Hersteller, muss ich zugeben.

        Ist das Interface vollständig am Gerät bedienbar, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man auch als Linuxer glücklich wird, auch wenn noch keiner Anpassungen z.B. für den Gerätemixer zum Kernel beigesteuert hat.

        Leider hilft letztlich nur ausprobieren und unter linuxmusicians.com die Erfahrungen mitteilen. Dort findet sich aber u.U. auch einer, der Kernelanpassungen/Patches erarbeitet und bereitstellt. Ich habe so mein MOTU Ultralite AVB (älteres Modell ohne ESS-Chips) und mein Scarlett 18i20 Gen 3 komplett unter Linux zum Laufen bekommen.

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