
HALion Sonic
Seit einiger Zeit bringt die Firma Uberschall neben den gewohnten Samples und Sounds verschiedenster Musikrichtungen auch immer wieder neues...
Teil 1 – Verkabelung
Egal, wie banal Ihnen diese Rubrik erscheinen mag, wir fühlten uns verpflichtet, die Einsteiger mit allen notwendigen Informationen rund um Midi zu versorgen.
Unvergessen bleibt der Augenblick, als ich in jungen Jahren im Musikfachhandel die Frechheit besaß, einen Verkäufer nach dem Begriff"Multimode" befragte.
Wenn Sie künftig MIDI BASICS aufmerksam verfolgen, sollten Sie das Fachchinesisch der "Profis" schon bald verstehen können und die so erworbenen Kenntnisse in die Praxis umsetzen können.
Wenn Sie also hinter den Begriff MIDI IN, MIDI OUT und MIDI THRU eine amerikanische Schlankheitskur vermuten, oder den Werbeslogan eines Sales-Seminars, dann sind sie hier goldrichtig.
MIDI VERKABELUNG
MIDI bedeutet ausgesprochen MUSICAL INSTRUMENT DIGITAL INTERFACE und wurde einst von führenden Firmen der Musikbranche definiert, um den problemlosen Verbund zwischen Musikprodukten verschiedener Hersteller zu ermöglichen.
In der Pre-Midi Ära war es z.B unmöglich, einen Synthesizer von Yamaha über einen Synthesizer von Roland anzuspielen und die gespielten Noten in einem ARP Sequenzer aufzuzeichnen. Erst die Einführung von Midi beendete das leidige Kompatibilitätsgerangel.
Um aber nicht zu sehr in geschichtliche Hintergründe abzuschweifen, folgt nun der Praxisteil. (Die Midi-Story reichen wir sicher irgendwann einmal ausführlich nach!)
Drei Stecker wurden definiert: MIDII IN, MIDI OUT und MIDI THRU um die Komunikation zwischen Synthesizern, Sequenzern, Computern etc. zu ermöglichen.
Über MIDI OUT werden MIDI Daten gesendet. Über MIDI IN empfangen, während MIDI THRU Daten, die am MIDI IN empfangen werden, aber für einen anderen Empfänger bestimmt sind, weitergeleitet werden. Damit das reibungslos funktioniert, muß jedem Empfänger ein anderer Midi-Empfangskanal zugewiesen werden. Wählt man am Masterkeyboard nun einen der zugewiesenen Empfangskanäle der Empfänger als Sendkanal, läßt sich der angesteuerte Synthesizer spielen.
Abbildung 1 zeigt die typische Verkabelung eines Masterkeyboards, das verschiedene Klangerzeuger ansteuert.
Das Masterkeyboard gibt seine Informationen über OUT aus, während die jeweiligen Empfänger die Midi-Daten über IN empfangen und über THRU weitergeben.
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