27. März 2018

Dealbreaker? Der Nonlinear Labs C15

Nachdem wir bereits einen ausführlichen Test auf Basis eines Vorserienmodells des Nonlinear Labs C15 auf AMAZONA.de haben (UND ZWAR HIER), hat mich natürlich ganz besonders interessiert, wie mein Freund Peter M. Mahr über diesen Ausnahmesynthesizer denkt. Peter hatte den C15 vor einigen Wochen gekauft und beeindruckende Soundbeispiele damit erstellt, die mein reges Interesse weckten.

Mein erster Gedanke: „Wow – sparen anfangen!!!“ Mein zweiter Gedanke: „Mist – hat kein MIDI, vielleicht doch erst noch mal anständig Keyboard spielen lernen.“ Als Maschinist (das Gegenteil des Pianisten) fühlte ich mich plötzlich … sagen wir mal … „unerwünscht“.

„Echt jetzt, die wollen mein Geld nicht, nur weil ich kein perfekter Tastenvirtuose bin?“  ;-)

Das Ganze bewusst mit einem Augenzwinkern. Schließlich ist das aus Marketingsicht auch ein USP, wenn auch ein recht elitärer.

Aus dem Telefonat mit Peter entwickelten sich dann so interessante Aspekte, dass ich mich entschloss, zum Nonlinear Labs C15 eine Leserstory in Form eine Interviews zu verfassen. Schließlich sind auch Peter und ich regelmäßige Leser von AMAZONA.de – und so erschien mir diese Form der Veröffentlichung als die Beste.

Da wir beide denselben Vornamen tragen, habe ich mir erlaubt, in meinem Fall meinen Avatar-Namen einzufügen, um die Lesbarkeit zu vereinfachen. An dieser Stelle auch an dickes Dankeschön an Peter für die tollen Bilder und Soundbeispiele!!!

Tyrell:
Für welchen Sound steht deines Erachtens der C15 ganz besonders?

Peter:
Bevor ich versuche, deine Frage zu beantworten, vielleicht noch ein Hinweis zu meinen Klangbeispielen. Mir ist bewusst, dass so manches regelrecht im internen Reverb versinkt, sollte ich den C15 behalten, werde ich neue, mit geringerem Effektanteil versehene Beispiele hinzufügen.

Nun zu deiner Frage. Den C15 zeichnet meines Erachtens klangliche Vielfalt aus, weshalb es mir schwerfällt, etwas als „besonders“ hervorzuheben. Mit Leichtigkeit lassen sich Solosounds von hoher Qualität und Eigenständigkeit erstellen, aber auch weiche, wie z.B. der fast oboenartige im Demo „Satellight“, der nach etwa einer Minute einsetzt. Bei der richtigen Stellung der Pedale und entsprechend eingestelltem „Color“-Bereich geht es in eine holzbläserartige Richtung. Oder nimm z.B. den „Weinglas“-Sound aus „Glass ’n Brass“, den eine angenehme Klarheit kennzeichnet und der nebenher auch zeigt, dass die Envelopes richtig zupacken können. Von kurz und druckvoll bis hin zu langen Ein- und Ausschwingzeiten wird ein großer Bereich abgedeckt.

Im Zuge der Aufnahmen fiel mir auf, dass wenn ich mit dem EQ etwas bearbeitet habe, ich in den meisten Fällen Frequenzen absenken musste. Die „Wonka Organ“ aus „Trip to the past“ ist hier ein sehr gutes Beispiel, wie auch in „Satellight“ der Feedback-Klang, der zu Beginn irgendwo zwischen schnaubendem Pferd und gescheitertem Versuch, einen Luftballon aufzublasen, liegt. Dieser Sound zieht sich fast durch das gesamte Stück hindurch und ich musste beim EQ den Höhenbereich ziemlich absenken, um Platz zu schaffen. Wenn ich meine altersbedingte Gehörsenke berücksichtige, kann ich nur erahnen, was sich im oberen Frequenzbereich alles abspielen muss.

In den anderen Beispielen hörst du sowohl Perkussives, aber auch Klänge die in Richtung Brass und Synthbrass gehen sowie natürlich Pads. Die klanglichen Veränderungen sind fast ausschließlich auf das Betätigen der Expression-Pedale zurückzuführen. In „Blue Choir“ ist das meines Erachtens gut zu hören.

Forum
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    Wellenstrom  AHU

    Interessante Ansichten eines Users über ein „Außenseiterinstrument“, das ich in den Grundzügen sehr sympathisch finde. Aber die Kritikpunkte bestätigen auch meine Vorurteile. Als eher schlechter Instrumentalist, der aber wert darauf legt, neben Experimantalkram auch Songs aufzunehmen, käme dieser Synth bei mir wohl nie in eine engere Auswahl.

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    iggy_pop  AHU

    Kein MIDI? Das nenne ich konsequent — es kann nie schaden, sein Handwerk zumindest ansatzweise zu verstehen und seine Ideen auch ohne zahllose elektronische Krücken umsetzen zu können. Mein Rhodes hat auch kein MIDI, und es hat mir noch nie gefehlt.
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    Klanglich finde ich den C15 nach kurzem Probespielen und selbst einmal Handanlegen und Ausprobieren recht interessant und auch bis zu einem gewissen Punkt (der, an dem mein Portemonnaie ins Spiel kommt) sehr reizvoll für die „anderen“ Klangfarben. Mit dem Holzgehäuse tue ich mich jedoch immer noch etwas, ähm, schwer.

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      Tyrell  RED

      Und ich nenne das elitär. Dürfen nur die Spaß an Musik haben die „ihr Handwerk können“? Dein Rhodes wurde wahrscheinlich Pre-Midi erfunden und produziert und inzwischen gibt es dutzende Rhodes-Nachahmungen mit Midi ;-).

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        AMAZONA Archiv

        Die Vintage Vibes gibt es übrigens optional mit MIDI… nur hilft‘s im Sequencer auch nicht viel [hat natürlich nur MIDI Out].
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        Allerdings finde ich es schade, wenn sich beim C15 die Diskussion primär um das Fehlen dieser Schnittstelle dreht. Alleine die Expressivität dieses Instruments hat es sich verdient mindestens genauso Erwähnung zu finden. Von der Synth-Engine ganz zu schweigen.
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        Die Vangelis Anleihe hat sich ja nur zufällig durch unsere Diskussion ergeben. Als bekennender Nicht Vangelis Bewunderer war ich nur erstaunt, dass man ganz leicht in das Fahrwasser kommt [Formel: Expressivität + Hallfahne = Vangelis/2] Da wünschte ich mir dann schon eher polyphonen Aftertouch.

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        iggy_pop  AHU

        Wenn es elitär ist, sein Handwerk ein bißchen zu verstehen, dann ist das halt eben elitär. Ich kaufe mir mein Sitzmöbel dann lieber bei einem elitären Schreiner.
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        Die Jammernummer mit dem „darf denn niemand Spaß haben, der nicht spielen kann?“ hast Du ins Feld geführt, nicht ich — zum Üben ist es nie zu spät.
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        Also dann, nichts wie los.

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      Tyrell  RED

      Nachtrag: Grundsätzlich habe ich aber Respekt vor dieser Entscheidung, da hier ein Hersteller nicht dem wirtschaftlichen Druck nachgibt, sondern seiner Überzeugung folgt. Ich klage wahrscheinlich nur so laut, weil ich ein großer Fan dieses Sounds bin, aber ohne Schnittstelle wahrscheinlich nie in den Genuss dieses Sounds kommen werde.

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            j.rauner  RED

            Ja, das stimmt. Die Soundengine des C15 (Arbeitstitel Phase 22) ist an einigen Stellen eine erweiterte Version von Kontour, aber auch gleichzeitige eine reduzierte Version. Im C15 sind die Feedback-Wege erweitert wurden, noch mehr Waveshaper integriert und die einzelnen Klangmodule (Oszillatoren und Filter) lassen sich im Output-Mixer pannen.
            Wenn man so will, ist Kontour die 2014er Version von Phase 22.
            Phase 22 ist im Gegensatz zu Kontour die reine Soundengine. Kontour besitzt statt der Hardware-Controller (Pedale, Ribbon usw.) vier Modulatoren (Makro-Regler). Die kann man nach Herzenslust syncen und per Midi steuern.
            Man sollte auch bedenken, dass Phase 22 die erste Soundengine des C15 ist. Es sollen dann noch weitere folgen.
            Auch wenn Kontour und Phase 22 in wesentlichen Punkten identisch sind, lassen sich die spielerischen und soundtechnischen Ergebnisse schlecht vergleichen. Das liegt in einem auch daran, dass man als Spieler im Moment des Spielens die Modulatoren selbst kreiert – durch Pedale, Anschlagsstärke, Ribbon usw.
            Hinzu kommt noch, dass der C15 ein autarkes Musikinstrument ist. Die schnelle Repitition der Tastatur, die hohen Auflösungen aller Parameter machen sich am Gerät wesentlich bemerkbar und beeinflussen die klanglichen und spielerischen Resultate sehr stark – viel stärker als ich vermutet hätte.

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          Siehe bitte Seite 2, Hinweis auf Kontour. ;) Vergleiche die beiden Synth-Engines [und deren Mastermind].

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            Wellenstrom  AHU

            Ah, der ist das also… wusste nicht, wie der heißt. Dachte, das wäre wieder ein anderer von NI. Aber der ist doch ein Reaktor Synth, oder ist das so’n separates (virtuelles) Dingen?

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              Ja, läuft unter Reaktor. Es gibt aber ein paar Unterschiede zum C15. Allerdings auch viele Gemeinsamkeiten.

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      niels@dettenbach.de  

      Nun, MIDI wurde bekanntlich nicht primär zu dem Zweck entwickelt und eingesetzt, um „unfähige Musiker“ zu bedienen. Und moderne Profi-Musiker wissen typischerweise, wozu sie MIDI auch live einsetzen. Einerseits sind klassische Klaviaturen wie die zehn Finger der Hände prinzipbedingt begrenzt, um die expressiven Möglichkeiten eines modernen Synth auch nur annähernd auszunutzen – andererseits haben auch Pianisten bessere, für sie gewohntere Master Keyboards/Klaviaturen im Einsatz.

      Der Austausch wie das Speichern von Patches in Musikproduktionen ist Standard in heutigen Musikproduktionen.

      Aus guten Gründen wächst die Vielfalt an reinem MIDI Equipment ständig.

      Synth ist längst mehr als „Klavier spielen mit neuen Klängen“.

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        ad MIDI)
        Zitat (Quelle http://www.....LL_C15.pdf)
        .
        „Warum gibt es kein MIDI bzw. keine Möglichkeit, den C15 via Sequenzer zu betreiben?
        .
        Stephan Schmitt: Das ist eine recht persönliche Sache: Mich fasziniert wirklich live gespielte Musik. Deshalb wollte ich ein Instrument für Leute bauen, die alles Hör- bare in Realtime erzeugen und dabei für jeden Ton verantwortlich sein wollen − eben ein Instrument für Instrumentalisten. Dazu braucht es kein MIDI, sondern eine gute Tastatur und leistungsfähige Realtime-Controller in einem in sich selbst geschlossenen Instrument.“
        .
        ad Speicherung und Austausch von Patches)
        Da muss sich der C15 nicht verstecken: WiFi & USB. Und ja, beide liessen sich nutzen um….. aber, siehe bitte obiges Zitat.

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    Tyrell  RED

    Hab mir gestern ausführlich NI´s Kontour reingezogen, aber was ich von Peter gehört habe als Vergleich, ist wirklich eine ganze Ecke entfernt von dem, was ich aus Kontour herausbekommen habe. Klar sind da Ähnlichkeiten (vor allem wenn es um klassische FM-Klänge geht), aber gerade die vangelishen Sounds von Peter sind einfach mit Kontour nicht hinzubekommen. Merkwürdig.

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      AMAZONA Archiv

      Wenn ich die C15 Parameter Settings mit dem WiFi auf meinen Mac bekomme, sende ich Dir den Screenshot des „Evangelos“ Sounds. Der ist ohnehin für Dich ;).
      .
      Ein Vergleich der beiden Synth Engines anhand dieses Beispiels, sollte zeigen was theoretisch machbar ist. Unberücksichtigt bleibt allerdings ein Punkt, der den C15 meiner Meinung nach deutlich über viele andere Synthesizer stellt – die Eingriffsmöglichkeiten während des Spielens und die damit einhergehende Ausdrucksstärke. In Anlehnung einer Aussage eines geschätzten Kollegens – Klangbildung beim Spielen vs. Klangbildung beim Programmieren.

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      psv-ddv  AHU

      @Tyrell: Die Kommentare lassen sich bei Euch leider immer noch nicht nachträglich korrigieren. Gerade wenn man viel schreibt, ist das richtig wichtig um die eigene Rechtschreibschwäche nicht zu auffällig werden zu lassen (soll ja unter Musikern verbreitet sein). Kommt da noch was?

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    psv-ddv  AHU

    Vielen Dank für den liebevollen Userbericht und insbesondere die wirklich ganz hervorragenden Klangbeispiele!
    Ist doch immer wieder interessant zu hören, was die Zeitgenossen dann aus so einer Klangkiste hervorzaubern :)
    Ich nehme mal an, der Curve Bender spielt auch eine kleine Rolle in der Aufführung?

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      AMAZONA Archiv

      Lass mich diese Gelegenheit nutzen um Dir zu Danken.
      .
      Du und Federico, ihr habt mich nochmals auf den C15 aufmerksam gemacht und natürlich auch ein „Danke“ für Dein freundliches Feedback zu diesem Beitrag.
      .
      Bevor ich auf Deine Wunschliste, die Du im Quantum Preview gepostet hast, zu sprechen komme, möchte ich Deine Frage bzgl. Curve Bender beantworten. Bei den Aufnahmen hat er keine Rolle gespielt (posiert in diesem Fall nur auf den Fotos). Deine Frage habe ich zum Anlass genommen bei mir im Blog Screenshots und Kommentare zu den jeweiligen Demos zu posten. Details siehe bitte hier: https://www.petermmahr.com/nonlinear-labs-c15-demos/
      .
      Nun aber nochmals zu Deinen Vorschlägen den C15 betreffend. Wenig überraschend bin ich in vielen Punkten Deiner Meinung. Selbst bei den Pedalen. Den einen oder anderen Vorschlag, so z.B. „last note aftertouch“ hatte ich so noch nicht einmal in Betracht gezogen. Das würde zwar den Wunsch nach polyphonem Aftertouch nicht obsolet werden lassen, aber einen guten Kompromiss darstellen. Ich hätte z.B. noch gerne die Möglichkeit im Velocity Bereich aus mehreren Kurven auswählen zu können, oder negatives Key Tracking [z.B. auf den Chorus Anteil im Reverb]. Die unterschiedlichen Velocity Kurven würden mE die dynamische Spielweise und Ausdruckskraft nochmals erweitern.

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        psv-ddv  AHU

        Danke für den Link zu den kommentierten Soundbeispielen in Deinem Blog. Sehr spannend zu lesen!
        Velocity Kurven und invertiertes Keytracking unterschreibe ich sofort als Feature Forderung das lässt sich ja auch einfach umsetzten. Den von Dir erwähnten Chorus Parameter der Reverb Engine fand ich auch überraschend klangergiebig. Je feiner Steuerungsmöglichkeiten hier sind, desto besser.
        Der Last Note Afterouch ist ein Feature, welches Stephan selbst bei einer Diskussion über Poly Aftertouch ins Spiel gebracht hat. Es gab auch noch andere Ansätze, die ich hier nicht öffentlich ausbreiten möchte.
        Als User zweier der besten existierenden Poly Aftertouch Mechaniken (Synclavier/Continuum), möchte ich an dieser Stelle zu Bedenken geben, daß Poly AT spieltechnisch schwierig zu beherrschen ist. Oft hat man nur die Vangelis Filterfahrten im Ohr. Da wird dann vielfach eine Solo Melodie über einem gehaltenen Akkord moduliert. Das ist problemlos mit Last Note AT umsetzbar. Oder alle gehaltenen Töne gleichzeitig (Standard AT). Ab dem Moment wo man versucht mehr als einen Ton eines Akkordes sinnvoll und vor Allem individuell per AT zu modulieren wird es schwierig. Machbar aber schwierig, insbesondere da sich die benötigte Kraft mit jedem zusätzlichen Finger aufaddiert (beim Continuum kein Problem). Da ist die Vorstellung dann leider oft ergiebiger als die Realität.

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    psv-ddv  AHU

    Portierter Post aus der „Quantum“ Diskussion:
    j.rauner RED 30.03.2018 – 07:11 Uhr
    „Ich komme auch vom Piano her und mir wäre eine 76-Tasten-Variante auch lieber. Ich vermute aber, dass es bei dieser eher kleinen Auflage dies nicht geben wird.
    Bei meinen einmonatigen Test vor einem Jahr habe ich den aktuellen Status per iPad und Computer immer gut überblicken können. Da hat sich doch noch nichts geändert? Oder? Am Hardwaregerät selbst war die Bedienung des C15 herausragend, weil man nach Gehör editiert. Wenn ich mir anschauen wollte, wie andere programmiert haben, habe ich zum iPad gegriffen.
    Das Midi fehlt ist mir völlig egal. Mein Continuum kann ich ja auch nicht über Midi aufnehmen. Oder wie machst du das?
    Man muss ja die Roland Pedale nicht dazu kaufen. Danke für deinen Hinweis!

    Kannst du aber mal sagen, warum du ihn wieder zurückgegeben hast?“

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      psv-ddv  AHU

      Ich könnte mir vorstellen, daß früher oder später auch bei der Tastatur noch etwas passieren wird. Nonlinear Labs wird wohl, wenn der Fall eintreten sollte, Upgrade-Pfade ermöglichen. Das ist mein persönlicher Informationsstand, natürlich ohne jede Gewähr.

      Das I-Pad Interface gibt zwar einen guten Überblick über die Potistellungen, da die Engine aber sehr stark vom komplexen Signalfluss und den Gewichtungen der einzelnen Signallautstärken geprägt ist (Feedbackpfade, etc.), fehlt mir da gegenwärtig noch ein dynamisches Übersichtsdiagramm. Die Flow-Charts im Manual helfen zwar, aber es wäre schöner, das Ganze dynamisch auf dem I-Pad Interface zu haben.

      Ich gebe Dir absolut Recht, wenn man intuitiv rangeht und nach Gehör editiert, ist die Bedienung überragend. Ab und zu wechsele ich gerne vom intuitiven in den kognitiven Modus und arbeite die Ergebnisse im Detail nach.

      Das Continuum nehme ich zu 90% direkt per Audio auf. Das mache ich eigentlich auch mit allen anderen Synths. Es gibt aber Fälle, in denen ich knallhart quantisierte Arpeggien oder muster einsetzten will. und dafür ist Midi ok (besser CV). Dis Midi Implementation des Continuum ist wirklich hervorragend, so das solche Dinge problemlos möglich sind.

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        psv-ddv  AHU

        Ich hatte den C15 eine Weile als Testgerät im Studio und habe Stephan eine Liste mit Feature Wünschen zusammengestellt. Ich habe ihn dann freiwillig noch 4 Wochen länger gemietet, weil er mir so gut gefallen hat. Der C15 Kauf steht bei mir ganz oben auf der Liste. Ich möchte nur erstmal die Instrumente durch und durch erforschen, die ich bereits besitze. Dieser Prozess ist derzeit noch nicht weit genug fortgeschritten.

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          Tyrell hatte im Zuge dieser Leserstory Kontakt mit Stephan und ich gehe davon aus, dass daraus ein Interview resultieren wird. Da bittet es sich eigentlich an Deine aber auch andere Punkte anzusprechen. Bin gespannt.

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        AMAZONA Archiv

        > … da die Engine aber sehr stark vom komplexen Signalfluss und den Gewichtungen der einzelnen Signallautstärken geprägt ist (Feedbackpfade, etc.), fehlt mir da gegenwärtig noch ein dynamisches Übersichtsdiagramm.

        Den Teil musste ich nochmals gesondert hervorheben. ;-)

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