17. Februar 2020

Mein KORG volca Studio

Hallo liebe Amazona.de Community,

mit diesem Beitrag möchte ich euch mein kleines aber wie man so schön sagt feines Studio vorstellen. Von Anfang an war es mein Ziel, dass so ziemlich cleanste KORG volca Studio aufzubauen das ich mich vorstellen kann. Ein „Bedroom Producer“ Studio in dem ich mich einfach wohl fühle und mich voll und ganz der Musikproduktion hingeben kann. Außerdem sollte alles natürlich gut erreichbar und eben für einen effektiven Workflow perfekt angeordnet und optimiert sein. Bevor ich auf die ganzen Details eingehe – hier ein Foto meines fertigen Studios:

Nun aber der Reihe nach. Zuerst möchte ich einmal die Frage beantworten, wie man überhaupt dazu kommt das Ganze so aufzubauen. Hierzu muss ich kurz etwas ausholen und etwas über meine bisherige Laufbahn berichten: Wie bei den meisten hier ist Musik mein Leben! Ich spiele Schlagzeug seit ich 5 Jahre alt bin und habe voll aktiv etwa 5 Jahre non-stop und größtenteils als Solo Künstler auf allen möglichen Bühnen in Clubs und bei Veranstaltungen verbracht. Irgendwann vor vielen Jahren stieß ich durch Zufall auf das DAW FL Studio. Irgendwie fühlte ich mich damit gleich ziemlich wohl und sog den ganzen Input durch Youtube Tutorials und Tipps von befreundete Producern quasi wie ein Schwamm auf. Vor etwa 1,5 Jahren war es dann soweit und ich schmiss meinen normalen Job und produziere seitdem in Vollzeit Musik für Imagefilme, Kinospots, Werbefilme, Audiobrandings usw. Alles mit FL und alles in einem Studio etwa 20 Gehminuten von zuhause entfernt. Dort arbeite ich tagtäglich mit einem Komplete Kontrol von Native Instruments und mit VSTs wie Nexus2, ANA2, sowie allen möglichen Kontakt VSTs. Ich liebe meinen Job über alles und bin unfassbar dankbar das ich dieser Tätigkeit so in dieser Form nachgehen kann. Wenn ich im zum Beispiel bis morgen Mittag eine abwechslungsreiche 17 Minuten Hintergrundmusik, dann muss alles schnell gehen. Bei den heutigen VSTs absolut kein Problem und machbar und genau das ist der Punkt. Ich liebe es so zu arbeiten und genieße es wirklich sehr, allerdings möchte ich bei meiner privaten Musik nicht tschaka tschaka schnell schnell ans Ziel kommen sondern den gesammten Prozess der Musikproduktion  noch bewusster wahrnehmen und einfach noch mehr Jammen. In all´den Jahren hatte ich immer wieder ein Auge auf die KORG volca Familie geworfen. Richtige knöpfe drehen, Synthesizer verstehen und einfach den musikalischen Horizont erweitern.

Was ich wollte war ein kleines Studio das keine 10 Meter von meinem Bett entfernt ist. Ein kleines Setup das es mir auch Mittwoch Nacht um 3:40 Uhr ermöglicht eine plötzlich durch den Kopf schießende Melodie zu spielen und so einzufangen. Nach Youtube Videos stand fest, ich brauche KORG volcas (Danke an „Spuckfunkel“ an dieser Stelle! :D). Also erwarb ich vier KORG volcas (keys, bass, fm und beats) und begann sofort mich in die Materie einzuarbeiten. Herrlich! Genau das hatte ich gesucht! Was für geniale kleine Maschinen! Allerdings nervte mich das jammen mit flach auf dem Tisch liegenden volcas und so suchte ich nach passenden Ständern. Die Holzständer die man bei eBay & Co. bekommt gefielen mir allerdings nicht. Und die 4-er Racks bei Thomann passten irgendwie nicht zu meiner Idee, die Volcas um mich herum anzuordnen. Also suchte ich nach Tablethalterungen für den Schreibtisch… auch Murks… passt zwar aber sah doof aus… irgendwann als ich so vor meinem Macbook saß, kam mir die Idee mit den Laptopständern. Hier habe ich glaube ich zehn verschiedene ausprobiert, bis ich schließlich durch Zufall auf Elekin Laptopständer stieß – ein Traum! Die Teile passen perfekt und sehen zudem noch super aus. Ganz zu schweigen von dem Preis der im Gegensatz zu den meisten volca Racks super günstig ist. Daraufhin skizzierte ich die grobe Idee zum kompletten Aufbau und fuhr mit einem sehr gut befreundeten Producerkollegen ein paar hundert Kilometer zum Musikhaus Thomann.

Ich hatte tausend Fragen wie „Wie steuer ich alle volcas mit Midi an?“, „Was ist meine Midiclock?“, „Wie recorde ich alles?“ usw…. Die Kollegen vor Ort haben mich wirklich super beraten, haben allerdings meinen Plan irgendwie ein bisschen belächelt und konnten mit dem ganzen Gekritzel irgendwie (verstehe ich voll :D) nicht so viel anfangen… Einer der Angestellten der Studio Abteilung vor Ort hat sich allerdings voll in das Projekt reingesteigert und mir sooo mega geholfen! Danke an dieser Stelle :)

Voll bepackt mit allerlei Equipment stellte ich alles vor mir auf den Tisch und probierte ewig viele Stunden herum. Was sollte wo stehen und was macht wie Sinn? Irgendwann fiel mir auf, dass die Laptop Ständer etwas nachgaben und die volcas mit der zeit und vorallem nach einer Jam Session verrutschten. Also kurzerhand wieder alle volcas runter und die Laptopständer in der gewünschten Position mit 2-K Klebstoff fixieren:

Doch warum zur Hölle so viele Kabel? Sync in, Sync out, Stromzufuhr und das ganze mal die Stückzahl der volcas… so wirklich clean wie geplant würde das Ganze so nicht werden und da gab es für mich nur eine Lösung :D Sobald klar war was eben wo genau stehen würde, begann ich sozusagen Level 2 meines Plans in die Tat umzusetzen :D

Nachdem ich 5 Durchgangslöcher in meinen Tisch gebohrt hatte, konnte ich alle Kabel nach unten verlegen. Wie ihr auf dem Bild sehen könnt, wuchs auch die volca Familie etwas weiter ;)

Mit jeder Idee die ich hatte und jedem hinzugefügten Teil wuchs allerdings unter dem Tisch der Kabelsalat… mittlerweile zählte ich schon gar nicht mehr wie oft ich beim Thomann auf kaufen geklickt hatte :D Durch all die vielen verschiedenen Netzteile und Verlängerungskabel ärgerte ich mich nun mit allerlei Surr-Geräuschen und nervendem Rauschen in meinem Audiosignal herum… Also verbaute ich erst einmal 6 Ground Loop Isolator um das Problem so irgendwie in den Griff zu bekommen. Hinzu kamen außerdem noch abgewinkelte Klinke Kabel, da ich vor hatte die Kabel der Effektgeräte ebenfalls nach unten abzuführen.

Als alles auf der Oberseite des Tisches alles so funktionierte wie es sollte, kontaktierte ich die Firma myVolts bezüglich meines Projektes. Auch die haben mir wirklich super geholfen und die Lösung waren zwei Netzteile mit Splitter und dadurch die Möglichkeit ganze 5 volcas an einem einzigen Netzteil anzuschließen. Klar kommt nun bestimmt die Frage bei euch auf, warum ich nicht mit nur zwei Netzteilen und den beiden volca mix in meinem Set alles betrieben habe… die volca mix Kabel sind leider sau kurz und komischerweise hatte ich mit denen noch mehr Surren in meinem Audiosignal. Ist ja bekannt, dass viele volcas mit Batterie rauschfreier unterwegs sind als mit Netzteil, aber dieses Set mit Batterien zu betreiben… nenene :D Nunja, zumindest orderte ich alles bei myVolts um hier endlich das Chaos unter dem Tisch zu beseitigen. Das abwarten auf die bevorstehende Lieferung überbrückte ich mit anbringen der LED Beleuchtung und der finalen Steckdosenleiste:

Als die Lieferung endlich eintraf, konnte es losgehen :D Außerdem hatte ich noch den mickXer von myVolts geordert. Dieser bündelt das Audiosignal von beiden volca mix + DAW Macbook pro. Das teil ist der Hammer und besitzt außerdem noch einen Rauschfilter! :) Wie ihr auf dem nachfolgenden Bild sehen könnt habe ich mich da wirklich verkünstelt und ettliche Stunden mit dem sauberen verkabeln verbracht. Ich dachte mir irgendwie, wenn, dann mach ich das jetzt konsequent clean fertig :D Die 4er Midi-Through Box fand wie ihr sehen könnt ihren Platz unter dem Macbook.

Was fehlte war noch die Möglichkeit zu recorden. Dies geschieht nun mit Hilfe des Behringer U-Control Audio USB Interfaces. Wie ihr auf den folgenden Bildern sehen könnt habe ich außerdem noch drei Logitech C920 HD pro Webcams in das Set integriert. Hier gab es auch allerlei Hürden zu meistern, da die USB Stromzufuhr nicht für den ganzen Kram + 3 USB Webcams ausreichte… Das Macbook hat leider nur vier freie USB C Ein-/Ausgänge und da einer davon zum Laden des Macbooks selbst benutzt wird blieben nur noch drei übrig. Allerdings reichen die so nicht für die Kameras + Midi Keyboards aus… Nach ettlichen Stunden Try & Error fand ich die simple Lösung: USB Hub´s mit externer Stromzufuhr. Diese habe ich wie ihr auf dem nachfolgenden Bild sehen könnt in das Set integriert. Außerdem anbei noch ein kleines Foto aller KORG volca Kartons :)

Wie ihr sehen könnt habe ich die Cams rechts und links von mir mit stabilen aber flexiblen Halterungen befestigt und die dritte direkt über mir an der Decke.

Jetzt fragen sich viele bestimmt, warum zur Hölle ich das Ganze nicht einfach mit drei Kameras recorde die gar nicht mit dem Set verbunden sind… klar, wäre eine Option allerdings müsste ich so nach einer Musiksession das Videomaterial erst einmal auf den Mac ziehen, dann den recordeten Sound synchronisieren und das ganze mit Premiere Pro schneiden. Ich bin fit in Premiere keine Frage, aaaber eigentlich will ich ja Musik machen und trotzdem guten Content für Youtube produzieren. Hierzu nutze ich übrigens die Software OBS. Jetzt kann ich mit einem klick alle drei Cams + Sound recorden und mich voll und ganz auf die Musik konzentrieren :)

Nun noch ein kurzer Abriss über die Funktion bzw. Technik:

Zu meiner Linken KORG volca fm, bass und keys. Quasi die volca Melodie Seite. Die drei landen alle im linken volca mix. Hier hängt noch ein ZOOM MS-70CDR Effektpedal dran. Zu meiner rechten quasi die volca Rhytmus Seite. KORG volca sample, kick und beats. Diese drei landen im volca mix zu meiner rechten. Dort mündet alles in einem zweiten MS-70CDR. Die beiden MS-70CDR haben mir Anfangs über USB Netzteile leider wieder ein grausliges Surren in der Audioleitung gebracht… mit Batterien gings aber das war keine gute Lösung. Doch auch hier konnten mir die Kollegen von myVolts helfen und so konnte ich den 5-ten Anschluss der Splitter – an denen die ganzen volcas hängen – jeweils für ein ZOOM Effektpedal nutzen. Als MIDI Keyboard nutze ich das Arturia Keystep, das über den vorhin gezeigten Midisplitter volca fm, bass, keys und kick ansteuert. Die Midi Clock ist hier der rechte volca mix an dem alle anderen volcas (bis natürlich auf den zweiten mix…) in einer Midi Chain gesynct sind. Über dem Keystep steht mittig mein 2018er Macbook Pro. Auf diesem liegt das Akai MPK mini Mark 2. Über dieses steuere ich den Mac und damit auch FL Studio an. In der Mitte vor dem Keystep liegt noch das Apple Magic Keyboard. ganz rechts neben dem rechten volca mix ist die Magic Maus und ganz links neben dem linken volca mix noch ein Lautstärkeregler für die Lautsprecher. Hier möchte ich in Zukunft noch etwas optimieren und investieren, aber sonst bin ich wirklich absolut mega zufrieden mit meinem wie Anfangs geschrieben kleinen aber feinen Studio. Nach all den unzähligen Stunden bin ich so froh das alles funktioniert! Die ersten drei Videos sind bereits online (das dritte ist gerade eben während ich diese Zeilen hier schreibe online gegangen hihi) und das Feedback echt super! Ich freue mich so sehr das ganze Set, die Videos und natürlich die Musik mit euch zu teilen! Diese Möglichkeit und das mega tolle Feedback bedeutet mir wirklich die Welt!!! Danke! Außerdem bin ich mega mega stolz, dass sogar KORG selbst mein Set auf ihrer deutschen Facebook Seite geteilt haben und mir obendrauf sogar noch ein cooles T-Shirt zugesendet haben. Damit hätte ich wirklich nicht gerechnet! Einfach nur WOW! Danke!!!

Unter https://www.youtube.com/ygravity könnt ihr die Videos sehen. Ich würde mich wirklich sehr über euren Besuch auf meinem Youtube Kanal freuen!

Hier die direkten Links zu den bisher veröffentlichten Videos:

Video 1: https://youtu.be/8Gc-Obi8Z6Y

Video 2: https://youtu.be/5t40xEFtZmI

Video 3: https://youtu.be/v2GV1u-Ihb4

Natürlich werden noch viele viele viele weitere folgen! ;)

Was ihr da seht und hört ist übrigens wirklich alles komplett live eingespielt und nicht im nachhinein bearbeitet. Und für alle die sich wundern und denken das ihnen die „YGRAVITY exclusive mix“ Stimme irgendwie bekannt vorkommt:

Vielen Dank an dieser Stelle an Claudia Urbschat-Mingues (Die deutsche Synchronisationsstimme von Angelina Jolie) für die mega geilen YGRAVITY Intro Vocals. Ich bekomme jedesmal echt selbst volle Kanne Gänsehaut wenn ich deine tolle Stimme in meiner Musik höre :)

So ihr Lieben. Nun sind wir am Ende meines kleinen Berichtes angekommen :) Ich bedanke mich für´s Lesen und möchte mich auch noch mal ganz herzlich bei Peter Grandl von Amazona.de für die Idee mit der Leserstory bedanken! Echt klasse!

Ganz liebe Grüße

Jules | YGRAVITY

PS: Und alle die sich Fragen was YGRAVITY bedeutet… hier die Erklärung:

What does “YGRAVITY“ mean? The question is WHY GRAVITY? If you have a dream – don´t let anything or anyone stop you! Not even from the GRAVITY! Never give up because you are so worth it! That’s what “YGRAVITY“ means❤

Fazit
Ich liebe die KORG volca Familie und bin immer wieder wirklich überrascht wie viel Power die kleinen Teile haben. Wirklich super!
Forum
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    Analog Twin  

    Wow, das ist wahre Leidenschaft für die kleinen Volcas!
    Ein wunderbarer Einblick, so viele Fotos und eine Detailverliebte Story, die wohl nichts auslässt.
    Davon sollte es viel mehr geben, mal sehen wasda noch folgt. Wenn ich soweit bin, meine noch unklaren Vorstellungen endlich umzusetzen, werde ich meinen Weg zum Homestudio schildern.
    Deine Musik höre ich mir in Ruhe nach der Arbeit an, ich bin sehr neugierig darauf.

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      YGRAVITY  

      Awwww vielen lieben Dank für dein mega tolles Feedback! Ich freue mich wirklich sehr, das es dir genauso gut gefällt wie mir :) Außerdem bin ich wirklich sehr auf dein Feedback zu meiner Musik bzw. den Videos gespannt :) Wenn es dann mit deinem Studio soweit ist, dann kommt hierbei bestimmt auch eine sehr interessante und lesenswerte Story dabei raus! Freue mich schon darauf! Eventuell konnte ich dir mit meinem kleinen volca Studio ja die ein oder andere Inspiration liefern. Würde mich sehr stolz machen :)
      Liebe Grüße
      Jules | YGRAVITY

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        Analog Twin  

        Jetzt habe ich deine Musik endlich gehört und ich finde sie sehr chillig und angenehm.
        Klar würde ich einiges anders machen und auch visuell wäre die Umsetzung andersartiger Natur, aber das wäre dann meine Musik und nicht mehr dein Geschöpf. Ich freue mich auf neue Stücke von Dir und wenn es dann soweit ist, hörst Du als erster einen Track von mir.
        P.S.: ich hab nur 3 Volcas neben weiteren Gear, aber die liebe ich und auch die Monotrons.
        Dauert aber noch ne Weile, nach 30 Jahren ohne Hobby-Musik-Produktion gehe ich es sehr entspannt an.

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    Hectorpascal  AHU

    Die kleinen bieten wirklich viel. Der Bass und Keys stehen auf meiner Liste aber….., die Bedienung, dafür bin ich nicht gemacht. Nicht wenige träumen von einer „Pro“ Version mit mehr Reglern und andockbaren Minitasten wie bei Roland. Da steckt noch viel Potential drin. Viel Spaß mit deinem Projekt und anstehenden Erweiterungen. Hust, Kabelbinder. ;)

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      YGRAVITY  

      Ja Bass und Keys sind meine liebsten. Der Bass hat eben diesen mega praktischen großen Cutoff Knob. Der ist ein wahrer Segen im Gegensatz zu den teilweise doch sehr kleinen etwas fummeligen anderen Reglern. Aber im großen und ganzen groovt man sich da schon rein. Aber wie gesagt Bass und Keys sind wirklich zwei Monster! Ok FM auch… und sample… und…. ach ich liebe sie alle :)

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    Emmbot  AHU

    Erstmal Mega-Respekt vor der Arbeit und dem Artikel. Alles schön bebildert und gut erklärt.

    Ich hätte Klettverschluss-Kabelbinder verlegt, da kann man schneller mal was ändern.

    Noch ein interessanten 8 Kanal Mixer für die Volcas leider (noch) nicht in Produktion:
    https://kvgear.com/products/vixen-mixer

    Ich liebe meine Volcas auch über alles und wünsche dir zukünftig viel Spaß in deinem Studio.

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      YGRAVITY  

      Heyyy vielen Dank für dein mega tolles Feedback! Ich freue mich wirklich sehr darüber :) Ein paar Klettverschluss Kabelbinder hatte ich Anfangs auch im Einsatz, allerdings haben die dann nicht mehr durch die Plastikhalterungen für Kabelbinder gepasst und ich hätte sie irgendwie von unten an den Tisch anschrauben müssen… daher habe ich hier gute alte Kabelbinder genommen :)
      Den Vixen Mixer hatte ich auch im Auge… allerdings wär mir dann hier die Symmetrie flöten gegangen weil ich nur einen brauche… irgendwie krank ich weiß… aber wollte einfach das es irgendwie perfekt wird hihi :D
      Hast du einen Youtube Kanal mit deinen volcas? Schaue ich mir sehr gerne an :)
      Ganz liebe Grüße
      Jules | YGRAVITY

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    chain25  

    Wahnsinn, was für ein tolles Projekt! Bin beeindruckt mit welcher Liebe – vor allem fürs Detail – Du da vorgegangen bist. Klasse Bericht, schöne und anregende Fotos und die Videos sprechen für sich! Einfach großartig!

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      YGRAVITY  

      WOW! Danke für dein tolles Feedback! Ich freue mich, dass dir mein Set, der Artikel und die Videos gefallen :) Ganz liebe Grüße und weiterhin eine wunderschöne Woche :D

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    mariemusic  

    Live Jam 1 gefällt mir sehr, meditativ, hypnotisch, gute Sounds. Erstaunlich mit den kleinen Volcas. Dein kleines BedroomStudio; sehr aufgeräumt, schaut schon klasse aus. Womit ich ganz persönlich allerdings so gar nicht klarkomme; alles exakt an seinem Platz fixiert (incl. Bohrungen im Tisch etc), fast schon ein wenig autistisch (wirklich nicht böse gemeint). Bei mir ändert sich am Gear ständig etwas, ich müßte da dann wohl ständig neue Tische bauen, Kabel etc neu ordentlich verlegen. Nein, aber echt ein schöner „Arbeits“Platz.

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      YGRAVITY  

      Hey mariemusic :)
      Vielen lieben Dank für deinen Kommentar :) Echt cool das dir Live Jam 1 gefällt. Bin selbst immer wieder überrascht was die kleinen volcas so können hihi :) Das mit dem „fast schon ein bisschen autistisch…“ nehme ich dir natürlich nicht übel :D Alles gut hihi. Ich verstehe deine Bedenken. Bei mir ist es so, das alles wirklich genau so ist wie es sein soll und ich deshalb absolut null Bedarf habe etwas umzustellen. Ich habe so abartig viele Stunden (wirklich abartig viele! :D) damit verbracht immer und immer wieder alles anzupassen (Sieht man auf den Bildern nicht so wirklich da es ja immer so Momentaufnahmen sind)… Das coole ist, das ich ja trotzdem flexibel bin – macbook oder volcas abstöpseln und ab auf den Balkon (natürlich nicht bei diesem gruseligen Wetter urgh :D) – denke das passt, ansonsten gibts neue Bohrlöcher hihi
      Ganz ganz ganz liebe Grüße
      Jules | YGRAVITY

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    lightman  AHU

    Die Arbeitsumgebung sieht durchdacht und sauber aus, also so ungefähr das Gegenteil dessen, wie’s bei mir so zugeht, deshalb schaue ich mir solche Aufbauten immer gerne an.

    Ich habe vier Volcas, aber ist es meist nur einer davon im Einsatz, deshalb lohnt es sich für mich nicht, die Dinger fest zu installieren. Über die Jahre hat sich einiges an Geräten angesammelt, mein Setup wandelt sich deshalb immer mal wieder, deshalb ist alles immer ein bißchen ambulant, aber damit komme ich einigermaßen klar.

    Zu deiner Musik, ich höre da einige echt coole Ansätze, mir gefällt vor allem dein Fingertrommeln. Versuch mal mehr zu jammen, den Augenblick zu nutzen, die Volcas bieten dafür viele gute Funktionen. Es kann auch nicht schaden, das Stereobild breiter zu machen, da kann man auch mit Effekten (z. B. Ping Pong-Delay mit Panning) nachhelfen. Und: Mehr Bass! :)

    Hab Spaß und hau‘ rein!

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      YGRAVITY  

      Hi lightman,
      Ich werde mir vor allem dein „Versuch mal mehr zu jammen, den Augenblick zu nutzen,“ zu Herzen zu nehmen. Da hast du vollkommen recht! Das ist ja quasi wie ich im Artikel geschrieben habe der ganze Grundgedanke warum ich das so gemacht habe. Ich muss mich einfach noch mehr „treiben“ lassen. Das man so etwas nicht erzwingen kann ist eh klar, aber wie gesagt ich nehme mir deine Worte 1000% zu Herzen. Danke dafür :)

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        lightman  AHU

        Die Sequenzer der Volcas sind wie fürs Jammen/Live gemacht, vor allem der des Keys, der von allen Volcas die umfangreichsten Funktionen bietet. Damit kann man eine Sequenz komplett zerlegen und wieder zusammensetzen oder Reglerbewegungen ohne eingespielte Noten aufzeichnen und als zusätzliche Modulationsquelle beim Spielen verwenden. Da geht viel mehr, als man auf den ersten Blick vermutet, und für reichlich Variationsmöglichkeiten ist auch gesorgt, wenn man beim Jammen auch mal zwischen den OSC-Modi umschaltet.

        Beim Beats ist die Stutter-Funktion mein Favorit, damit kann man der Teil auch einen schön groovenden Swing verpassen, und der Sample ist live sowieso genial.

        Beim Kick ist die Verwendung des internen Sequenzers m. E. sowieso Pflicht, da die Push-Effekte beim Spiel über MIDI nicht so richtig funktionieren.

        Kurzum, mit den Volcas kann man richtig elegische Livegigs hinlegen und ganze Geschichten erzählen. Mit vier Stück davon hat man natürlich ganz schön was zu tun, wenn man jeweils eigene Sequenzen auf jedem davon erzeugt und dann live verbiegt (oder bestenfalls gar nix vorbereitet, sondern von 0 anfängt), aber es lohnt sich.

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    Henrik Fisch  

    Ich schließe mich dem Lob der Kollegen über den Artikel und das »Volca-«Studio an: Das war mega-spannend zu lesen, verständlich geschrieben und macht echt Lust selber Dinge in Angriff zu nehmen (Wink mit dem Zaunpfahl in Richtung meines faulen Popos). Auch großer Respekt vor dem Schritt in die Selbständigkeit und mit Musik den Lebensunterhalt zu verdienen. Echt: Respekt! Deine Musik muss ich mir jetzt auch unbedingt anhören.

    Eines fehlt jedoch in dem Artikel: Ein Bild von Dir selber! Es ist nämlich immer schön auch mal den Menschen hinter der Musik zu sehen. ;-)

    • Profilbild
      YGRAVITY  

      Vielen Dank für dein mega Feedback! Ich freue mich wirklich sehr, dass dir mein Artikel und das Studio gefällt. Klar ich habe das nicht studiert und alles was ich so mache entsteht eben aus 300% learning by doing… Deswegen hatte ich Anfangs auch ein bisschen Respekt davor diesen Artikel hier überhaupt zu schreiben, da ich z.B. nicht auf jeden Algorithmus des volca FM eingehen könnte usw… Egal ob Musik oder auch Schreiben (Habe quasi „nebenbei“ drei Amazon Bestseller geschrieben – allerdings ein ganz anderes Genre deswegen hat das hier nix zu suchen! hihi.) ich „mache“ einfach gerne ;) Und stimmt ein Bild von mir fehlt im Artikel – kann diesen aber leider nicht mehr editieren, daher einfach mal bei Gelegenheit auf Instagram vorbeischauen :) Ich denke aber, das ich auch schon bald ein Video machen werde wo ich das komplette Set und den Aufbau nochmals genauer zeige (haben sich schon ein paar auf Youtube gewünscht). Apropos Youtube – habe mit meinem ganzen Schlagzeug Ding von früher einen Kanal mit knapp 2,5 Millionen Aufrufen – seit ich mich damals (auch aus echt blöden gesundheitlichen Gründen) von der Bühne ins Studio zurückgezogen habe ist der quasi tot :D Umso mehr freut es mich, dass mein YGRAVITY Kanal so toll angenommen wird. BIS ZUR UNENDLICHKEIT UND NOCH VIEL WEITER! :D
      Wie haben dir die Videos/die Musik gefallen?
      Ganz liebe Grüße
      Jules | YGRAVITY

  8. Profilbild
    Tyrell  RED 12

    Wirklich ein toller Leserbeitrag. Es kristallisiert sich immer mehr heraus, dass die Leserbeiträge die Würze beisteuern zu AMAZONA.de :-)

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      YGRAVITY  

      Freut mich wirklich sehr das dir mein Artikel gefallen hat – es wird hier bestimmt nicht mein letzter sein :)

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      ISE500  

      „Würze“ im Sinne mehr Traffic, mehr Geld und Geltung: ja
      „Würze“ im Sinne von Qualität? Ganz sicher nicht.

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    Morphoder  

    Hallo mein Lieber !
    Habe aus Zufall deinen Artikel gefunden und mir gleich mal deinen LiveJam1 angehört. Und dann gleich auf Youtube Daumen hoch ! Vor allem dein Fingerdrumming passt super und ist sehr tight. Dein Volca Studio ist im Prinzip das Gegenteil von meinem. Bei mir herrscht die Apokalypse ;-) Leider habe ich kein einziges Volca Gerät da mir mit meinen gichtigen Finger die Knöpfe zu klein sind. Bei deinem Bericht kann man die Freude spüren….

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      YGRAVITY  

      Aw yeah! Danke danke danke für dein Lob! Nun weiß ich also auch wer Daumen Nummer 102 nach oben gegeben hat :) Also das Feier ich ja mal richtig! Danke! Was die Knöpfe der volcas angeht, ja so hab ich hier manchmal auch etwas Probleme – vor allem wenn ich für die videos quasi überall gleichzeitig rumdrehe :D Ab und an passiert es mir dann, das auch die Knöpfe nebenan betätigt werden – allerdings kommt dann meistens irgendwie etwas noch cooleres dabei heraus :D Und das ist es so was ich irgendwie an den kleinen volcas und meinem Studio liebe – diese Dinge die aus Zufall entstehen. Das dann gepaart mit denen die man im Kopf hat und spielen möchte ergibt Magie :D
      Ganz liebe Grüße und nochmals tausend Dank für den Daumen hoch!
      Bin gespannt wie dir Video 2 und 3 gefällt an dem vierten arbeite ich gerade :)

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      YGRAVITY  

      Ahhhh hab mich schon gewundert :D Hatte zum Glück – vorsichtig wie ich bin (Danke Instagram an dieser Stelle… Hier wurden schon so oft Beiträge verhauen und ich habe dazugelernt hihi) – den ganzen Text kopiert und gespeichert… so kann nix verloren gehen :) Aber vielen lieben Dank für die Info. Hoffe bei euch ist nicht mehr passiert!

  10. Profilbild
    chufu

    Das ist es warum ich amazona so mag. Solche Geschichten aus dem Alltag. Mit liebe zum Detail. Das Inspiriert mich immer wieder selbst was zu machen.
    Macht nur Weiter so! ;-)

  11. Profilbild
    gaffer  AHU

    Das ist ein richtig guter Job, Jules. Ich fand den Ansatz sich aus einem Füllhorn von Möglichkeiten einige wenige rauszusuchen und damit zu „machen“ immer einen lohnenden Ansatz. YouTube werde ich mir gleich mal ansehen. Einen Tip noch, falls du es nicht bereits hinter dir hast: FinalCut braucht auf Mac signifikant weniger CPU als Adobe. Vor allem Multicam Schnitt hätte ich mit meiner alten Schüssel nie mit Premiere hinbekommen. Full HD Projekt mit 8 Kameras.

    • Profilbild
      YGRAVITY  

      Vielen Dank für das LOB! Echt super! :)
      Derzeit recorded ich mit OBS alle 3 Cams gleichzeitig – wenn du eine andere Lösung hast bin ich jederzeit offen für neue Ideen :)
      Ganz liebe Grüße
      YGRAVITY

  12. Profilbild
    CloudSounds  

    Toller Artikel für nen Volca-Fan wie mich, den ich leider bisher vollkommen verpasst hatte! Die Laptopständer sind mir bei dir erstmals untergekommen. Klasse Alternative, die ich nicht auf dem Schirm hatte. Meine 8 Volcas (Beats, Keys, Bass, Kick, Sample, Sample OK:Go und 2 x FM) sind nun in 2 Sequenz-Racks geparkt.

    Ich hab aber mal ne ganz andere Frage: Seit einiger Zeit überlege ich hin und her, was das Thema Studio-Desk angeht und bin irgendwie auf dem IKEA-Trip, da die meisten speziellen Studio-Desks für nen 2-Meter-Mann zu puppig sind. Aktuell tendiere ich zu einem Stehplatz (Expedit-Regal, Linmonn-Platte und zwei Teleskopbeine aus dem Baumarkt, da die von IKEA zu kurz sind). Deine Lösung sieht mir irgendwie auch nach IKEA aus (Linmonn-Tischplatte?)… die Platte ist ja nun nicht massiv sondern so ein „Papierwaben-Gelumpe“. Du hast ja einige Löcher reingefräst – hat das alles geklappt oder gab es da Probleme, bzw. hast du Sorgen in Sachen Stabilität?

    Herzlichen Dank vorab und nochmals: Cooles, aufgeräumtes und vor allem strukturiert durchdachtes Setup. Ganz großes kleines Kino! 😉

    • Profilbild
      YGRAVITY  

      Heyyyy CloudSounds ;)
      Danke für deinen tollen Kommentar :)
      Die Tischplatte ist so wie du bereits korrekt erkannt hast eine IKEA Tischplatte.
      Habe gerade die ausgewählt das ich mit dem ganzen Löcher Bohren schnell voran komme.
      Bereue ich bis jetzt auf keinen Fall – super Stabil und funktioniert perfekt.
      Kann ich also bedenkenlos empfehlen und was die Preis / Leistung angeht müssen wir gar nicht drüber reden wenn man das ganze mit Studio Desks vergleicht :D
      Apropos „Ganz großes kleines Kino“ – kann hier leider keine Bilder senden, aber mittlerweile ist das ganze Studio quasi ein Space Ship Music Studio – hier das neueste Video:
      https://youtu.be/eaOkcdfG0rg

      Ganz liebe Grüße und nochmals tausend Dank für den coolen Kommentar :)

      Liebe Grüße

      YGRAVITY

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