9. Januar 2019

Meine Erfahrung(en) mit Software Begleitautomaten

Begleitautomatik – ja, das böse Wort eines jeden ElektroMusikers :-)
Ich mag dies nicht ganz so „verbissen“ sehen. Gerade live kann eine harmonisch korrekte, automatische Begleitung Sinn machen. Es muß ja nicht unbedingt das gängige Alleinunterhalter- / Volksmusik / Schlager-Repertoire sein. Vielleicht mal nur ein automatischer Bass zu den Drums, ein Rhythmusinstrument noch. Mit den „richtigen“ Styles und einer passenden Instrumentierung läßt sich durchaus ordentlich rocken, auch für ElectronicaMukke läßt sich passendes zusammenstellen. Mich jedenfalls beschäftigt schon seit geraumer Zeit der Gedanke; braucht es denn unbedingt ein ArrangerKeyboard um dezente, automatisierte Begleitungen spielen zu können? Mit dem Notebook/Netbook, dem Tablet, das wäre doch eine feine Sache!
Und so machte ich mich auf die Suche.

Vorab aber erst mal: Sorry, leider gibt es in meinem Artikel kaum Bildchen, davon gibt es zur Genüge unter den Links. Ich versuche vielmehr durch Beschreibungen die Unterschiede, Vor-/Nachteile herauszuarbeiten. Es gilt also zu lesen.
Folgend erst einmal eine kleine Zusammenstellung der entdeckten Softwares.

1 – Der Live-Styler aus dem Jahr 2003, der Autor ist leider verstorben, das Programm wird nicht länger gepflegt, und so ist auch lediglich eine Demo-Version verfügbar (nach ca. 4 Min. ist Schluß). Deshalb habe ich mich mit diesem Programm auch kaum bezw. zu wenig beschäftigt um näheres dazu sagen zu können.
2 – So etwas wie das „Erbe“ des Live-Stylers soll der FreePlay-Arranger sein. Peter Buttke, der Autor, hat nach eigener Auskunft so etwas wie die Rechte an der Fortführung / Weiterentwicklung.  Mit 79,–€ erscheint mir die Software erschwinglich, eine Demo mit zeitlicher Einschränkung ist verfügbar.
3 – Der Soft Arranger , auch mit dieser Software habe ich mich nicht beschäftigt. Ich fand es wenig verlockend (selbst wenn die Software kostenlos daherkommt), da man auf der Homepage nicht einen minimalen Eindruck von der Nutzeroberfläche (GUI) bekommt. Zudem braucht es diverse Hilfsprogramme (Java, LoopMIDI, Reaper, Reaper extension, Sampler Plugin, Presets für die Soundbanks). Alleine schon die Erfordernis von Java macht mir diese Software unsympathisch, abgesehen von dem Installations“Gewusel“.
4 – Der VArranger2 scheint eine üppig ausgestattete Software zu sein, die HP zeigt die Möglichkeiten und Details sehr umfangreich. Leider ist keine Demo verfügbar, und knapp 350,–€ sind mir dann doch etwas too much.
5 – Die OneManBand eine ebenfalls sehr umfangreiche HP mit vielen Screenshots und Tutorials, auch der Preis von knapp 55,–€ (incl.MWSt.) macht die Sache erschwinglich. Zudem gibt es eine Demoversion mit wirklich allen Features der KaufSoftware, lediglich mit der Einschränkung, dass der gespielte Style nach 1 Min. anhält. Ansonsten läßt sich tatsächlich alles testen.
6 – Band in the Box , ein extrem umfangreiches Programm, auch nicht gerade ein „Schnäppchen“. Ich habe mich damit nicht weiter beschäftigt, der Kosten wegen, und nachdem ich auch den Eindruck gewonnen hatte, es handelt sich weniger um einen Live-Begleitautomaten, als vielmehr um eine Kompositionshilfe, die automatisch komplette Arrangements erzeugen kann. Bevor ich hier allerdings unbedarft von Sach- und Fachwissen Unsinn schreibe, belasse ich es besser hiermit.

Im Folgenden beschäftige ich mich deshalb auch nur mit den beiden für mich infrage kommenden Arrangern, dem Freeplay-Arranger und der OneManBand

Gemeinsam ist beiden, dass man die schier unglaubliche Menge der teils großartigen, frei verfügbaren Yamaha-Styles (PSR, Tyros, Genos) verwenden kann.
Die Belegung der Begleitspuren der verschiedenen Hersteller unterscheidet sich allerdings ein wenig. So wird ein Anpassen der vorgegebenen Instrumente eines Styles an den jeweils verwendeten Klangerzeuger meist sinnvoll bis unumgänglich sein. Ein Yamaha-Style wird in jedem Fall in dem Sofware-Arranger funktionieren…… irgendwie halt. Je nachdem, welcher Klangerzeuger Verwendung findet. Die Styles sprechen oft auch andere Voices an als das XG-Format kennt, geschweige denn das GM-Format. Kann dann schon mal seltsam klingen, besonders auch, wenn z.B. eine ChordSpur den Bass triggert.

Wie man erkennt, ist die Belegung MidiChannels / Begleitinstrumente bei den verschiedenen Hersteller nicht unbedingt kompatibel. Zur Adaption / Anpassung der Styles gibt es verschiedene SoftwareHilfen. Nur hiermit möchte ich mich an dieser Stelle nicht beschäftigen. Mein Plan ist es ja auch nur, mit den Yamaha-Styles per PC / IPad eine externe Klangerzeugung anzusteuern.

Der FreePlay-Arranger
Diese Software war die erste (erschwingliche), die ich bei meiner Suche entdeckte.

Die NutzerOberfläche erscheint aufgeräumt und leicht verständlich. Keine 1000 Submenüs, lediglich noch Setup (siehe unten), die Auswahl der MIDI I/Os, einige KonfigurationsEinstellungen, ControllerZuweisungen, LevelRegler.

Die DemoVersion soll alle Funktionen der KaufVersion beinhalten, mit einer einzigen Einschränkung; nach 1 Minute stopt der jeweilige Style (kann aber neu gestartet werden). Diverse Dinge, die ich gleich folgend beschreibe, fielen mir unangenehm auf. In einem Telefonat erklärte mir der Entwickler, die Demo enthielte (noch) einige Unzulänglichkeiten, die in der KaufVersion nicht bestünden. Also investierte ich. Leider mit wenig Erfolg, außer der Registrierung konnte ich im Verhalten des Programms keinen Unterschied zur Demo feststellen (natürlich stopte der Style nicht mehr nach 1 Minute :-))
Zur Erläuterung im Detail folgend, der Einfachheit halber, meine Mail an den Entwickler an:

„Ich hatte mich sehr gefreut, endlich einen übersichtlichen Arranger für das Note/Netbook gefunden zu haben (kleines Gepäck). Habe die Software auf einem Win7 PC und einem Vista Notebook installiert. Das Verhalten des Programms ist auf beiden Platformen identisch.
Das Interface wird erkannt, die Midi Zuweisungen sind korrekt eingestellt, auch im Mapper. Im Setup nutze ich nur Midi Kanal 2 (ohne Split, eigene Tastatur) für die ChordSteuerung, Midi Ch. 1 = Solo. Test: In den Midi Einstellungen Kreuzchen bei „Pass-Thru“. Im XG Soundmodul kommen korrekt 2 getrennte Kanäle an. Kreuzchen weg, damit die Begleitung gesteuert werden kann, und dann wird es seltsam: Die Begleitung wird korrekt angesteuert, aber die einst getrennten Kanäle 2 (Chords) und 1 (Solo) sind nicht länger getrennt, sie kommen gemeinsam auf Ch.1 mit der dortigen Soundeinstellung an. Und lassen sich auch nur noch gemeinsam mit dem Kanalfader 1 in den „Levels“ regeln. Ob mit „Play Chord“ oder ohne, immer gleich.
Ich setze nun den Solo Ch.auf 3, und jetzt finden sich dieser PLUS Chord-Steuer-Ch. 2 gemeinsam auf dem Level Regler Ch 3. Auch im Soundmodul wird von beiden Quellen gemeinsam der Sound von Ch. 3 angesteuert. Das ist völlig sinnfrei. Und ich ging selbstverständlich davon aus, dass solche Seltsamkeit in der Kaufversion nicht mehr vorhanden ist. Ebenfalls nicht vorhanden in der Kaufversion ist die Speichermöglichkeit einer Veränderung im Style. Zwar sind, wie sie sagten, NOCH keine SoundÄnderungen bei den Begleitinstrumenten möglich, aber doch die Lautstärken in den „Levels“. Das sollte dann aber auch speicherbar sein. Leider gibt es auch in der Kaufversion nur die Möglichkeit MIDI zu speichern. Man kann die Sounds natürlich auch am Soundmodul anpassen, da machen einem aber die Styles einen „Strich durch die Rechnung“, bei jedem Beginn der Sequenz senden sie ihre Soundzuweisungen erneut. In der Config gibt es zwar den Punkt „use Style Progr. Changes“, es ist aber völlig gleich ob Kreuzchen oder nicht, die Soundzuweisungen werden IMMER gesendet.
Ganz super hingegen ist die Möglichkeit alle relevanten Buttons via CC fernzusteuern, man braucht während des Spiels den PC oder das Note/Netbook überhaupt nicht bedienen.
Aber was nutzt das, wenn man auf Grund des oben beschriebenen Verhaltens das Programm kaum sinnvoll nutzen kann.
Werden sie denn diese Dinge in absehbarer Zeit ändern bezw. ergänzen.
Mit einem Gruß“

Eine Antwort habe ich bislang leider nicht erhalten, allerdings noch eine weite Seltsamkeit festgestellt; die Vol-Regler für die Begleitinstrumente sind linear (nicht logarithmisch, wie es sein sollte), d.h., die gesamte LautstärkeÄnderung findet auf den ersten paar Millimetern statt. Auch eine Anleitung in deutscher Sprache wäre schön (wo doch der Entwickler ein Deutscher ist). Liest sich dann doch etwas leichter als das englischsprachige Manual. Somit verbuche ich diesen Kauf leider erst einmal als Fehlinvestition.
Wie der FreePlay HP zu entnehmen ist, scheint der Entwickler komplett auf die Ketron-Geräte „eingeschossen“ zu sein, vielleicht funktioniert damit ja alles wie es sollte? Habe im Nachhinein nach Hilfe / Beiträgen im Forum gesucht. Dass dort = Null zu finden ist, macht mich dann schon ein wenig stutzig. Hätte ich mal vor dem Kauf schauen sollen! Ja, täte, hätte, Fahrradkette.

Aufgeben gilt nicht, so begab ich mich weiter auf die Suche, und wurde nochmals fündig: OneManBand

Eine Software für so ziemliche alle Platformen, alle Win Versionen, IOS, sogar für´s IPad. Angeblich läuft die Software auch unter Linux. Die WinVersion für 55,–€ (incl.MWt.), IPad Version für 33,–€, zumal günstiger als der FreePlay Arranger. Die HP des Herstellers Jos Maas ist sehr umfangreich, alle Bedienoberflächen (GUIs) sind abgebildet (deshalb zeige ich diese an dieser Stelle auch nicht nochmals, einfach die HP anschauen), sehr ausführliche Tutorials, und selbstverständlich auch jeweils eine Demo (in meinem Fall Win / IPad). Auch diese stopt den Style nach einer Minute. Aber sämtliche Funktionen und Einstellungen lassen sich testen und bleiben auch erhalten (z.B. zugewiesene CCs). Auf den ersten Blick schaut das alles etwas wirrer aus als beim FreePlay Arranger, aber man kommt schnell „dahinter“. Zumal fast alle Buttons der abgebildeten SchreibmaschinenTastaturen mit Funktionen belegt sind, die man im regulären Betrieb sinnvollerweise mit Keyboard und Controllern bedient. Ich hatte jedenfalls sehr schnell die CCs in meinen neugebauten Controller programmiert und in der Software entsprechend eingegeben. Wurde sofort erkannt, funktionierte, auch das angeschlossene Keyboard. Auf dem PC / Notebook / Netbook werden alle angeschlossenen Interfaces erkannt und können auch alle benutzt werden (z.B. ein Midi-Keyboard via Interface plus ein Controller direkt per USB).
Und jetzt der Clou: Es gibt einen Style Editor. Sämtliche Begleitinstrumente können entsprechend der eigenen Vorstellungen angepaßt, geändert werden, MSB, LSB, Progr.Nr., Anpassung der Lautstärken, Balance, Reverb, alles ist eigenem „Geschmack“ entsprechend definierbar. So muß das sein! Mich hat die Software jedenfalls überzeugt. Lediglich die Live-Bedienung mit der Maus finde ich dann doch etwas umständlich. Ich habe kein Win Tablet mit Touch-Display. Sehr wohl aber ein IPad (was für musikmachende Menschen wohl eh die bessere Wahl ist als ein Win-Teil).

So habe ich dann auch gleich noch die Demo auf meinem IPad installiert (im AppStore zu finden unter „one man band lite“, die Kaufversion „live“). Erst einmal ganz prima; die wenigen Demostyles sind hier uneingeschränkt nutzbar. Aber nun wird es etwas seltsam: Ich schließe ein MIDI-Keyboard über ein USB Interface an, wird umgehend erkannt. Alles gut. Nun will ich aber auch noch meinen DIY Controller verwenden. Geht so erst einmal nicht, das IPad hat bekanntermaßen nur einen Port. Nun, aber daran läßt sich ja ein aktiver Hub anschließen. Daran wiederum das Keyboard UND den Controller. Hurra, beide werden erkannt. Aber……. nun muß ich auswählen, muß mich entscheiden, das Keyboard ODER den Controller. Beides zusammen……. Fehlanzeige. Frau weiß sich aber zu helfen. Dann also per MIDI Merger die Keyboard Daten mit den Controller Daten zusammengeführt, dann rein ins IPad. Wieder werden beide Geräte erkannt….. und abermals muß ich mich entscheiden; Keyboard ODER Controller. Ich deinstalliere die Demo, installiere sie dann erneut, und siehe da, nun erkennt die OneManBand „nur“ noch das korrekte Interface, Keyboard UND Controller sind nun voll nutzbar.
Ein wesentliches Feature bietet die IPad Version leider nicht; den Style Editor (alle anderen Einstellmöglichkeiten sind identisch). Nun könnte man ja beide Versionen anschaffen, unter Win die Syles umfrickeln, um sie dann auf den IPad mit Touch-Oberfläche zu benutzen (auf diese lassen sich z.B. perfekt die Styles legen). Eine Möglichkeit. Die andere Option; am Soundmodul passende Performances / Combinations zusammenstellen. Bislang hatte ich all meine Versuche mit meinem Yamaha MU128 TonGenerator gemacht. Da ist das Erstellen der Performances doch verflucht umständlich. Viel einfacher geht´s beim Korg M3 mit TouchDisplay, ggf. auch der richtig guten PC Editor Unterstützung. Und die Sounds sind obendrein noch um ein Vielfaches besser.
Allerdings braucht es nun doch noch einen kleinen „Trick“: Die aufgerufenen Styles senden selbstvertändlich auch ProgramChange Befehle (woher sollte die Klangerzeugung sonst „wissen“, welche Instrumente auf welchem Kanal gespielt werden sollen?) Stellt man die Belegung / Zuweisung nun aber am Klangerzeuger selbst schon zusammen, werfen die gesende ProgramChange Befehle dies wieder „über den Haufen“. Wäre eher kontraproduktiv. Also muß beim MIDI-Input-Filter des Klangerzeugers der ProgramChange entsprechend ausgefiltert werden. Da ich allerdings dennoch meinem M3 von externem Gerät diese Befehle zukommen lassen möchte, filtere ich selbige nur von der OneManBand kommenden mit einem kleinen Helferlein aus. (Auf diesen Gedanken hätte ich allerdings auch bereits beim Test des FreePlay-Arrangers kommen können). Macht aber nichts, so blieb mir immerhin das Nachdenken erspart, ggf. noch ein Win Tablet (z.B. das Surface) nur wegen des TouchDisplays zur „vernünftigen“ Bedienung der Software anzuschaffen.

Fazit
So habe ich letztendlich die für mich perfekte Kombination zum kleinsten Preis (außer der Fehlinvestition) gefunden; OneManBand auf dem IPad, gespielt mit meiner DIY LeS Dit Ak (siehe meine HP), und die Sounds jeweils zum Style passend zusammengestellt, in Combinations meines großartigen Korg M3 SoundModuls gespeichert.
Und NEIN, ich mache hier wirklich keine Werbung für die OneManBand, schon gar keine bezahlte. Meine Fragen an den Entwickler werden auch nur sparsamst und einsilbig beantwortet. Aber die Software ist nun einfach mal klasse.
Forum
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    Green Dino  

    Ich habe zwar gar nichts mit Begleitautomaten am Hut, es hat mir aber trotzdem sehr viel Spass gemacht deinen Artikel zu lesen^^ Vielen Dank für den kleinen Einblick!

  2. Profilbild
    Stephan M.  RED

    Danke für diesen spannenden Bericht, über so etwas hatte ich auch schon mal nachgedacht. Insgesamt allerdings scheint es, dass sich die Arranger-Hersteller wohl kaum die Butter vom Broot nehmen lassen. Liegt vermutlich auch daran, dass die verschiedenen Eigenarten der einzelnen Instrumente wohl nur dann zur Geltung kommen, wenn man auch direkt die Styles auf das Gesamtpaket abstimmt. Ich habe mir kürzlich den Korg Pa1000 angeschafft, wie ich finde eine sehr gute Entscheidung. Okay, für mich ist es auch unter Anderem mal nett, so ein Stück vom Mainstream nachzuklimpern. Ob ich je mal einen Style frei programmieren können werde, daran glaube ich besser mal nicht. Ich weiß auch nicht, ob es derzeit überhaupt brauchbare Soundmodule als Software gibt. Roland Sound Canvas für iOS käme ja fast dem SY-XG50 für Windows nahe, was wiederum fast dem MU-128 entspricht und von Yamaha seit Ewigkeiten abgekündigt wurde. Offenbar scheint das Geschäft mit der Hardware noch gut zu funktionieren, so dass man wohl nicht daran denkt, einen modernen Arranger in Software zu gießen. Rechenleistung und Speicher bieten aktuelle Computer schließlich genug.

  3. Profilbild
    mariemusic  

    Einen kurzen Nachtrag muß ich nach einigen Tagen des intensiven Herum“spielens“ noch machen: Die Idee, die Begleitinstrumente im StyleEditor den eigenen Vorstellungen anzupassen, stellt sich als nahezu nicht praktikabel heraus. Die in den Styles vorgegebene Instrumentierung ändert sich teils innerhalb der verschiedenen Variations, Fills etc, und sogar teilweise innerhalb der Harmonien. Da hätte man jede Menge Arbeit, all das anpassen zu wollen. Einfacher geht es also tatsächlich, in einem externen Klangerzeuger, jeweils für einen gerne genutzten Style, ein „eigenes“ Soundset zusammenzustellen und abzuspeichern (sofern die Vorgaben nicht gefallen).
    Und noch ein Satz zu den verwendbaren Yamaha Styles: Alle Styles mit der Endung „sty“ lassen sich direkt mit einem XG Klangerzeuger (bei mir dem Yamaha MU128) verwenden, meist sogar mit halbwegs passablem Ergebnis. Alle anderen Endungen sprechen spezielle Klänge (Mega/OTS z.B.) der größeren Yamaha Arranger an, die nicht von den XG Klangerzeugern „verstanden“ werden.

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