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CURiOS #13 Workshop: iPad und Desktop-Kommunikation


Das iPad im Studio einsetzen

Jahreswechsel, Workshop-Zeit. Dieses Jahr dürfen wir euch ein Update zu dem hervorragenden Artikel „Apple Special: iPad zur Steuerung von MIDI, DAWs und Software verwenden. Kommunikation zwischen iPad, Macs und PC“ (siehe Anhang) von Moogulator bringen. Update deshalb, weil die Passagen über  Netzwerksessions, MIDI und OSC nach wie vor gültig sind. Nur die Optionen, das iPad mit dem Desktop zu verbinden, haben sich stark vermehrt und auf diese legen wir in diesem Workshop auch den Schwerpunkt. Der Übersichtlichkeit halber gehen wir aber trotzdem noch mal auf die gleich gebliebenen Möglichkeiten ein.
Für fast alle genannten Apps und Hardware sind Links zu Homepages und Amazona-Tests von Kollegen und mir im Anhang zu finden, weshalb ich mich an einigen Stelle kurz halte.

Auf der Seite 16 findet sich auch ein Glossar für hier benutzte Fachbegriffe und Abkürzungen, die mit *-markiert sind.

Willkommen also zur Bestandsaufnahme 2016!

Welcher iTouch* und welches Zubehör

Es kommt stark darauf an, welchen Anwendungszweck das iOS-Gerät erfüllen soll.

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iPad 9.7″ und iPad Pro 12.9″

 

Möchte man nur einen MIDI-Controller und eine DAW-Fernsteuerung, dann ist man selbst mit dem kleinsten iPad mini noch bestens ausgestattet. Diese Anwendungen funktionieren selbst auf einem iPad 2 noch hervorragend. Auch sind die MIDI- und Controller-Apps nicht besonders speicherhungrig, im Schnitt um die 50 MB, so dass noch jeden Menge Platz für andere Spaß-Apps bleibt.

Auch die durchschnittliche Synthesizer-App liegt in der Regel bei 30 und 100 MB, seltener deutlich mehr, wie etwa Model 15 von Moog oder Nave von Waldorf mit ca. 200 MB.
Für die durchschnittliche DJ-App, besonders die mit Sample-Clips im Ableton Live-Look, sind mindestens 200 MB zu veranschlagen. Tendenz gegen 400 MB.

Möchte man komplette Audioproduktionen fahren, erfordern die DAWs und Grooveboxen für iOS zwischen 700 und 1500 MB freien Speicher, nur für die App. Bedenkt man noch, dass von den minimal 16 GB noch mal 4 GB für das Betriebssystem abgezwackt werden, kann es sehr schnell eng werden.
Ich hatte jedoch seit dem iPad 2 (Modellidentifikation: 2,1/2,4) nur 16 GB Modelle. Mit etwas haushalten geht alles, wird aber zunehmen schwieriger, je mehr Apps man hat.
Es ist jedoch aufgrund der Entwicklung des iPhone 7 anzunehmen, dass Apple 2017 auch die iPad-Einstiegsmodelle mit 32 GB ausstatten wird. Das gibt einem schon etwas Luft. Man muss ja nicht alle seine Projekte ständig auf dem iPad halten.

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    dflt ••

    wow, danke! inter-device-audio ist bisher tatsächlich an mir vorbeigegangen… wäre ja ein grund, doch mal auf el capitan oder sierra zu aktualisieren.

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    mdesign ••

    beim kauf einer synth-app letzte woche musste ich per dialogbox bestätigen, auf mein rücktrittsrecht zu verzichten. so steht es nun auch in den AGBs: nur, wenn die app nicht geladen wird, kann binnen 14 tagen zurückgegeben werden.

    also kein EU-recht mehr, sondern höchstens kulanz.

    • Profilbild
      Markus Schroeder RED

      mdesign, danke für den Hinweis, das ist mir so entgangen.
      (in sieben Jahren habe ich nur eine einzge App storniert).
      Greetz,
      Markus

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    vaikl

    Das einzig wirklich Negative an den iDocks sind die irrational auftretenden Unterbrechungen und Cracks beim Audio-Stream bei einer Reihe von ausgelieferten Docks, anscheinend „begünstigt“ durch eine instabile Stromzufuhr. Mein iPad mini 2 läuft aber weitgehenst stabil, wenn ich es voll geladen ins Dock stecke, passt perfekt zusammen und muss sich in Sachen Audioqualität nicht vor anderen Focusrite-Interfaces dieser Preisklasse verstecken. Außerdem ist das Konzept mit dem USB-A-Hub für MIDI-Geräte und der vollen Ladbarkeit der iPads für das Geld von anderen Herstellern bislang nicht erreicht. Ich würd’s mir nochmal kaufen, wenn mein „Neues“ die o.g. Macken nicht hat.

    • Profilbild
      Markus Schroeder RED

      vaikl, ok, ich muss zugeben, nach der über 45%igen Preisreduzierung auf derzeit €125 kann man mit dem Focusrite iTrack Dock nicht viel falsch machen. – Außer man kauft es für ein großes iPRO.
      :)

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    digital-synthologie ••••

    Ich hab zwar ein iPad, würde es abe nie zum Musikmachen verwenden. Touchoberflächen haben für mich nur Nachteile. Man kann sie nicht intuitiv bedienen, weil das mechanische Feedback fehlt. Ein bisschen verrutscht und schon ist einen andere Funktion ausgelöst. Wenn schon keine echten Knöpfe, dann lieber eine Maus.

    Der Pencil funktioniert übrigens auch am kleinen iPad Pro. Er ist bedeutend besser als die anderen Gummispitzenstifte. Und er reagiert auf Druckstärken. Beim Malen dicker aufdrücken macht den Strich dicker. Wäre vielleicht was für Aftertouch.

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    CloudSounds

    Klasse Workshop zum Jahresausklang! Erst einmal danke dafür.

    Obwohl ich mich hauptsächlich auf dem iPad musikalisch bewege, habe ich noch ein paar echt gute Hinweise mitnehmen können. iMazing war absolut neu für mich. Ich war immer noch auf dem Stand, dass Apple den Zugriff auf das Datei-System mit iOS 9(?) komplett abgeklemmt hätte.

    IDA ist auch noch ein klasse Ansatz, den ich wohl nur kurz im Kopf abgespeichert und rasch wieder vergessen hatte. Also: 2017 mal testen.

    In Sachen Rückgabe von Apps hatte ich in der Vergangenheit nen regen Mailwechsel mit dem Apple- Support. Nachdem ich in gut fünf Jahren erstmalig eine App retourniert hatte, bekam ich ebenfalls die Dialogbox, welche mdesign beschrieben hat. Lt. Apple verwendet der App-Store angeblich einen Algorithmus, welcher diesen Dialog bei Leuten bringt, welche das Rückgaberecht exzessiv nutzen. Bei einer Rückgabe bei über 1.000 Apps, scheint der ja wohl nur bedingt zu funktionieren. Exzessiv ist für mich auf jeden Fall anders… Nach ein paar Wochen war der Dialog dann übrigens verschwunden.

    Guten Rutsch und ich freu mich auf kommende CURiOS-Beiträge im neuen Jahr!

  6. Profilbild
    CT Blaze

    Schöne Zusammenfassung, gerade wenn man im Dezember ein iPad angeschaft hat ;) DANKE
    Ich möchte noch einen Controller und Mini-Synth erwähnen, der sehr schon zwischen MIDI via Bluetooth, USB-MIDI, DIN-MIDI, CV und bridgen kann: dr Roland A-01 bzw. A-01K. Durch den aktuellen Preisverfall wirklich attraktiv geworden und macht seine Sache gut…

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Markus Schröder CURiOS

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